Donnerstag, 11. Dezember 2008

Schock für alle EHC-Fans: Kapitän Steve Walker spricht vom Karriere-Ende!

Er ist neben Sven Felski das zweite Urgestein der Eisbären - Kapitän Steve Walker. Er feierte mit den Eisbären drei Meisterschaften, war MVP (wertvollster Spieler in den Playoffs), war mehrfach Top-Scorer.
Nun sagte Steve Walker etwas, was ein Schock für die Fans der Eisbären ist:

"Ich werde sicher nicht mehr lange spielen, auch wenn ich noch Vertrag bis 2010 habe."

Bei Walker läuft es schon lange nicht mehr. In den letzten sechs Spielen schoss er kein Tor, bereite nur drei Tore vor. Zu seiner derzeitigen Leistung sagt er:

"Es geht halt immer mal bergab, aber auch bergauf. Hauptsache, wir gewinnen."

Der Grund, weshalb es bei ihm nicht mehr so richtig rund läuft, ist eine Verletzung im Knie. Diese zog er sich in der vergangenen Saison zu. Am 7. März 2008 erlitt er einen Kreuzbandanriss. Walker wurde danach nicht operiert, deshalb ist sein Knie jetzt nicht stabil. Stattdessen wurde er ohne OP behandelt.
Nun gibt Walker zu:

„Ich habe mir im letzten Spiel mal wieder das Knie verdreht. „Das dritte Mal nach Hamburg und Duisburg.“

Dennoch ist sich Walker sicher, dass es damals richtig war, sich nicht operieren zu lassen:

„Da wäre ich locker 8 Monate raus. Und das in meinem Alter.“

Damit er die nächsten Wochen und Monate gut übersteht, belastet Walker das Knie derzeit so wenig wie möglich. Er sagt:

„Ich bin derzeit nicht bei 100%. Deshalb haben mich die Ärzte drei Tage nicht aufs Eis gelassen.“

Na dann hoffen wir mal, dass Steve Walker noch so lange wie möglich bei den Eisbären spielen wird. Denn die Eisbären ohne Walker kann ich mir gar nicht vorstellen.

Quelle: www.bz-berlin.de

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Leider nur das "kleine" Finale...

Nachdem bereits das erste eisbaerlin.de-Bowlingteam den Einzug ins große Finale verpasst hatte, verpasste nun auch das zweite Team den Einzug ins Finale.
Während Team Eins mit 2103 Punkten noch 18. von 21 Mannschaften war, so wurde Team Zwei mit 1839 Punkten nur Letzter (von 22 Mannschaften).
Somit spielen beide Teams nur im "kleinen" Finale mit. Dieses findet am 26.01.2009 statt.

10:4 - Hannover schießt Duisburg aus der TUI-Arena!

Die Hannover Scorpions haben ihr Heimspiel gegen Duisburg am Dienstagabend gewonnen und damit den Rückstand auf Tabellenführer Frankfurt auf zwei Zähler verkürzt. Gegen den Tabellenletzten Duisburg gelang ein 10:4-Kantersieg.
Bereits nach 12 Minuten lagen die Füchse mit 0:5 hinten. Die Tore beim munteren Scheibenschießen erzielten Vikingstad (2), Mondt, Schneider, Hlinka, Blank, Boos, Lambert, Mitchell und Herperger für Hannover, Cox (2) und Alinc für Duisburg.
Neben den 14 Toren hagelte es auch reichlich Strafminuten. Herperger (Hannover) kassierte eine zehnminütige Disziplinarstrafe. Dzieduszycki (Hannover) kassierte ebenso eine zehnminütige Disziplinarstrafe sowie eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
Grand-Pierre und Ask (beide Duisburg) erhielten eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

Montag, 8. Dezember 2008

7:3 - Eisbären fahren mit Huskies Schlitten!

WalkersBärenNews#13: EHC Eisbären Berlin vs. Kassel Huskies - 7:3

Die Wiedergutmachung ist geglückt. Nach der enttäuschenden 4:5-Niederlage am Freitag in Duisburg siegten die Eisbären am Sonntagnachmittag deutlich gegen Aufsteiger Kassel mit 7:3.
Es war ein Spiel, welches von Beginn an hohes Tempo hatte. Die Bären spielten sehr gutes Eishockey vorne, machten aber auch wieder zu viele Abwehrfehler. Kassel zeigte eine starke kämpferische Leistung.

Die Eisbären hatten einen perfekten Start in diese Partie. Pederson passte auf Busch und der traf nach 52 Sekunden zum 1:0. Kassel war keinesfalls geschockt und hatte in der Folge gute Chancen zum Ausgleich. Doch Rob Zepp im Eisbärentor hielt prächtig.
Nach zwölf Minuten legte Felski in Überzahl das 2:0 nach. Das Highlight des Spiels folgte danach. Die Eisbären in Unterzahl, Pederson schickte Quint auf die Reise und der traf allein vor Hauser zum 3:0. Die Fans sangen nun: "Und so, spielt man Unterzahl".
Bei diesem 3:0 blieb es. Die rund 800 im Sonderzug angereisten Fans aus Kassel wurden von Gegentor zu Gegentor immer leiser.

Das schienen die Huskies auch bemerkt zu haben. Denn Kassel startete furios ins zweite Drittel. Nach 58 Sekunden gelang Auger in Überzahl der 1:3-Anschlusstreffer. Die Bären waren nun geschockt und Kassel setzte die Bären mächtig unter Druck. Mit Erfolg. Tallaire gelang in der 25. Minute das 2:3. Nun fragten sich die 14000 Zuschauer in der O2 World, ob die Bären schon wieder eine hohe Führung verspielen würden (Freitag verspielte man eine 2:0-Führung noch). Trainer Jackson war mächtig sauer und stauchte seine Spieler in einer Auszeit zusammen.
Schien gewirkt zu haben. Die Eisbären spielten fortan wieder besser und hatten gute Torchancen. Eine davon nutzte Quint in Überzahl zum 4:2 (32.). Robinson stellte in der 35. Minute den alten Abstand wieder her - 5:2 (36.). Nun waren die Fans erst einmal wieder beruhigt. Doch Kassel ließ nicht locker. Schmidt mit dem 3:5 in Überzahl (39.). Nun war erstmal Pause.
In diesem Drittel haben die Fans aus Kassel ordentlich gefeiertund Riesen-Stimmung gemacht. Auch als ihr Team mit 2:5 hinten lag, haben die Jungs mächtig Stimmung gemacht.

Im Schlussdrittel ging es zunächst hin und her. Doch sowohl Zepp als auch Hauser hielten stark. Nach 49 Minuten musste sich aber Hauser dann doch ein sechstes Mal geschlagen geben. Pederson erhöhte in doppelter Überzahl auf 6:3. Kurz darauf besorgte Rankel ebenfalls in Überzahl das 7:3.
Fortan ließen es beide Teams ruhiger angehen und es blieb am Ende beim zwar verdienten Sieg der Eisbären, der jedoch um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.

Die Eisbären zeigten heute wieder ihre zwei Gesichter. Zum einen zeigten sie tolles Offensiv-Eishockey, bei dem die Huskies kaum eine Chance hatten, zum anderen wieder ihr nachlässiges Eishockey, wenn sie mal deutlich vorne sind. Beinahe hätten sie wieder einen Vorsprung verspielt.
Wenn sie immer so spielen würden, wie im ersten Drittel gegen Kassel, dann müsste man sich keine Sorgen machen um die Bären.

Für mich war dieses Spiel noch aus anderer Sicht ein Highlight. Ich konnte das Spiel aus der O2-Entertainment-Suite verfolgen. Von dort aus hat man eine super Sicht auf die Eisfläche, man sitzt in Höhe der Mittellinie.
Einziger Wermutstropfen für mich war der, dass dort oben keine Stimmung aufkommt und man dann fast schon wehmütig herunter schaut in "seine Kurve", wo die anderen mächtig feiern und Stimmung machen.

Samstag, 6. Dezember 2008

Dopingskandal in der 2. Bundesliga?

Nach dem Doping-Ärger um Eisbär Florian Busch steht dem deutschen Eishockey womöglich der nächste Doping-Skandal ins Hause.
Bei zwei Profis des Zweitligisten Bietigheim Steelers sind nach der Partie am 26. Oktober in München bei Proben auffällige Werte festgestellt worden.
Es handelt sich um die Spieler Patrick Koslow und Max Seyller.
Bei Koslow gab es eine positive A-Probe. Bei Seyller ist nun eine Nachprobe notwendig, die klären soll, ob es sich um einen organisch erhöhten Wert oder um Zufuhr von außen handelt.

Sobald es neue Infos gibt, erfahrt ihr es auf dieser Seite.

Freitag, 5. Dezember 2008

26. Spieltag: Tag der komischen Spielausgänge...

Der 26. Spieltag der DEL brachte so einige komische Spielausgänge mit sich.

So unterlag zum Beispiel Spitzenreiter Hannover bei Aufsteiger Kassel mit 1:4. Kathan konnte nur noch den Ehrentreffer erzielen.

Den bereits dritten Sieg in Folge (!) feierte Schlusslicht Duisburg. Gegen die Eisbären siegten sie mit 5:4. Dabei ging es hin und her: 0:2, 3:2, 3:4 und 5:4 - so lauteten die Zwischenstände in dieser Partie.
Die Bären haben also den Champions League - Sieg nicht so gut verkraftet.
Eine gute Aussage zum Füchse Sieg kam von sportal.de:

"Die Füchse schlagen die Eisbären mit 5:4. Der dritte Dreier in Folge für die Füchse. Das gabs das letzte Mal kurz vor der französischen Revolution."

Einen ebenso überraschenden Sieg landeten die Augsburger Panther beim 2:0-Sieg in Iserlohn.

Einen tolle Aufholjagd zeigten die Sinupret Ice Tigers. Im ersten Drittel lag man bereits mit 0:3 im Heimspiel gegen Ingolstadt hinten. Am Ende siegten die Ice Tigers jedoch noch mit 4:3. Tolle Moral der Nürnberger.

"Normale Spielausgänge" hatten wir in Frankfurt und Krefeld.
Frankfurt gewann seine Heimpartie gegen Straubing mit 4:3.
Krefeld besiegte Wolfsburg 3:1.

Das Fazit von diesem Spieltag kommt von sportal.de:

"Und die Lehre aus diesem Spieltag? Wenn es bei Ihren Team mal nicht so laufen sollte: Allen kündigen. Sieht man ja an den Füchsen."

Nürnberg vorerst gerettet!

Die Sinupret Ice Tigers sind vorerst gerettet. Nachdem die Nürnberger vor kurzen einem Antrag auf Insolvenz gestellt hatten, hat sich nun überraschenderweise ein Sponsor gefunden.

Und dieser ist eine Überraschung. Es ist Clubeigner Günther Hertel. Jener Hertel, der letzte Saison noch damit drohte, den "Laden" der Ice Tigers zu schließen.

Hertel äußerte sich folgendermaßen:

“Die Zahlungsverpflichtungen der Firma Aichinger sind vollständig erfüllt. Trotzdem zahle ich aber nochmals einen Betrag aus eigener Tasche, um einen Beitrag zur Sicherung des Spielbetriebes zu leisten. Nicht zuletzt auch deshalb, damit die Dauerkarteninhaber keine Nachteile erleiden.“

ACHTUNG: Zwei Spielverlegungen bei den Eisbären!!!

In dieser Woche gaben die Eisbären Berlin zwei Spielverlegungen bekannt.

Zum einen wurde die Heimpartie der Eisbären gegen Mannheim in der O2 World am Sonntag, den 21.12.08, von 12:00 Uhr auf 14:30 Uhr verlegt.
Grund ist der, dass nach dem Bären-Spiel ALBA Berlin spielen sollte, man aber es von der Zeit her nicht schafft, die Halle von einer Eishockey-Fläche in ein Basketball-Feld umzubauen.

Zum anderen wurde die Partie der Eisbären bei den Hannover Scorpions vom Freitag, den 20.02.09 - 19:30 Uhr, auf Samstag, den 21.02.09 - 18:30 Uhr, verlegt. Der Grund für diese Spielverlegung ist uns nicht bekannt.

Da dürfte die Verlegung der Hannover-Partie für viel Freude bei den reise-freudigen Bären-Fans sorgen. Denn eine Auswärtsfahrt an einem Samstag hat doch auch was...

Kölner Haie haben erneut ihren Trainer entlassen...

In dieser Woche haben die Kölner Haie bereits den zweiten Trainer entlassen. Nach Doug Mason, der vom bisherigen Co-Trainer Clayton Beddoes abgelöst wurde, erwischte es nun eben jenen Clayton Beddoes.

Damit reagierten die Haie-Verantwortlichen auf die anhaltende sportliche Talfahrt in der DEL.
Nachfolger wird nun Rupert Meister.

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Überraschender 2:1-Sieg zum Abschluss!

Am letzten Spieltag in der Champions League haben die Berliner Eisbären den russischen Titelträger Metallurg Magnitogorsk mit 2:1 besiegt. Von Anfang an zeigten die Berliner, dass sie sich für die 2:5-Niederlage im Hinspiel revanchieren wollten. Die Bären zeigten starkes Eishockey und setzten die Gäste gehörig unter Druck. Metallurg war aber bei Kontern stets gefährlich. Die Tore für die Eisbären erzielten Andy Roach und Denis Pederson. Für Magnitogorsk traf Tomas Rolinek.