Freitag, 19. Dezember 2008

Brad Tapper gehört vorerst nicht mehr zum Kader der Iserlohn Roosters

Die Iserlohn Roosters müssen bis auf weiteres auf die Dienste von Stürmer Brad Tapper verzichten. Als Grund werden gesundheitliche Gründe angegeben, die Tapper bis auf weiteres Eishockey spielen unmöglich machen. Brad Tapper äußerte sich wie folgt:

„Diese Entscheidung ist für mich sehr hart, denn ich liebe diesen Sport sehr – es ist aber aus Sicht der Mediziner unerlässlich“. „Ich möchte alle Fans und die Öffentlichkeit bitten, die Gründe für die Entscheidung, die ich gemeinsam mit meiner Familie getroffen habe, nicht zu hinterfragen“.

Der Zustand von Tapper sei aber nicht Lebensbedrohlich. Der Manager der Iserlohn Roosters, Karsten Mende, äußerte sich ebenfalls:

Brad hat unsere volle Unterstützung, wir hoffen, dass seine Genesung schnell fortschreitet“. „Wir alle müssen Brads Wunsch nach Privatsphäre voll und ganz akzeptieren!“

Die Roosters sahen sich angesichts der aktuellen Saison gezwungen, zu reagieren und haben einen neuen Spieler verpflichtet. Der ehemalige Hamburger Spieler Greg Classen (spielte in der Saison 2006/2007 in Hamburg) verstärkt ab sofort die Sauerländer. Zur Verpflichtung sagte Mende folgendes:

„Es war uns wichtig, dass ein neuer Mann möglichst wenig Eingewöhnungszeit braucht“.

Doug Nolan absolviert Try-Out bei den Frankfurt Lions

Bei den Frankfurt Lions wird in den kommenden Tagen Verteidiger Doug Nolan ein Try-Out absolvieren. Der US-Amerikaner stand zuletzt bei Dynamo Minsk im Kader.

Knappe 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen

WalkersBärenNews#15: EHC Eisbären Berlin vs. DEG Metro Stars - 3:4 n.P.

Am Dienstagabend verloren die Berliner Eisbären ihr Heimspiel gegen die DEG Metro Stars mit 3:4 (0:0, 1:3, 2:0, 0:1) n.P. In einer hart umkämpften Partie machten am Ende die Special Teams den Unterschied. Während der DEG ein Unterzahltor im ersten Drittel und zwei Überzahltore im Mitteldrittel gelangen, trafen die Eisbären gar nicht bei ihren Überzahlspielen.

Die Eisbären mussten auf die Langzeitverletzten Brandon Smith und Matt Mc Ilvane sowie auf die erkrankten Jens Baxmann und Frank Hördler verzichten. Bei der DEG fiel Stammtorwart Jamie Storr aus.

Das erste Drittel gingen beide Teams sehr ruhig an. Die Eisbären hatten zwar ein Chancenübergewicht, aber es fehlte dem Team von Don Jackson an der Genauigkeit. Die DEG kam nur selten vors Tor von Rob Zepp, wenn, dann war es aber stets gefährlich und Zepp musste sein ganzes Können zeigen. Mit einem 0:0 ging es in die Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels war die DEG besser. Die DEG war nach einer Strafe gegen Hedlund wegen Spielverzögerung in Unterzahl, doch Kaufmann störte das überhaupt nicht - er brachte die Gäste in Führung (21.). Aber die hielt nicht lange. Richie Regehr sorgte in der 25. Minute fürs 1:1. Drei Minuten später kam es dann zu der Szene, die dem Spiel wohl eine entscheidende Wende gegeben hatte. Nach einem Foul an Rob Collins musste Eisbär Daniel Weiß vorzeitig das Eis verlassen. Weiß hatte seinen Gegenspieler mit seinem Stock im Gesicht getroffen, der sank verletzt zu Boden. Schiedsrichter Rick Looker, der an diesem Abend sehr viel durchgehen ließ, entschied auf Foul mit Verletzungsfolge und gab ihm eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Eine, wie ich finde, harte Entscheidung. Die DEG hatte nun also fünf Minuten Überzahl. Und diese nutzten sie perfekt aus. Zuerst traf Rob Collins zum 2:1 für die Gäste. (30.). Drei Minuten später war Evan Kaufmann erfolgreich (3:1/33.). Fortan machten die Eisbären mächtig Druck, doch wie schon im ersten Drittel ließen sie beste Chancen ungenutzt. Es blieb beim 3:1 für Düsseldorf.

Vor dem letzten Drittel brachte Eisbären-Stürmer Tyson Mulock die Aufgabe für den Schlussabschnitt auf den Punkt:

„Wir müssen jetzt viel Druck machen und viel schießen. Dann gelingt es uns vielleicht noch das Spiel zu drehen.“

Und so, wie es Mulock gesagt hatte, taten es die Eisbären auch. Und der Lohn sollte nicht lange auf sich warten lassen. Nationalspieler Andre Rankel verkürzte in der 43. Minute auf 3:2. Fortan war es ein Spiel auf ein Tor. Doch der starke DEG-Keeper Jochen Reimer ließ keinen Puck an sich vorbei. Doch in Minute 57 war er machtlos. Der beste Eisbären-Scorer dieser Saison, Deron Quint, besorgte den inzwischen hochverdienten 3:3-Ausgleich. Die letzten drei Minuten mussten die Gastgeber noch einmal zittern. Denn nach einer Strafe gegen Alex Weiß musste die Hauptstädter in Unterzahl spielen. Doch sie retteten sich in die Verlängerung.

Aber auch in dieser mussten die Eisbären zum Ende hin in Unterzahl agieren. Dennoch gelang der DEG auch hier nicht der entscheidende Treffer. So musste das Penaltyschiessen entscheiden.

Und in diesem mussten die Eisbären schon vor dem Beginn eine "Niederlage" einstecken. Denn ihr bester Penaltyschütze, Sven Felski, fiel mit einer im Spiel erlittenen Handprellung aus. Die drei Eisbärenschützen scheiterten alle an Jochen Reimer. Für die Entscheidung sorgte Daniel Kreutzer.

Die Trainer der beiden Teams sagten zum Spiel folgendes:

"Sie können sich sicher vorstellen, wie erleichtert ich bin. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes und intensives Spiel mit dem besseren Ende für uns." (DEG-Trainer Harold Kreis)

"Den Unterschied haben heute die Specialteams gemacht. Düsseldorfs Goalie Jochen Reimer war auch ein Faktor, er hat sehr gut gehalten. Meine Mannschaft hat im letzten Drittel stark gespielt und konnte so den Rückstand noch aufholen." (EHC-Trainer Don Jackson)

Was hören Eishockey-Fans 2008?

Montag, 15. Dezember 2008

Matt Kinch verstärkt die Grizzly Adams Wolfsburg


Die Grizzly Adams Wolfsburg haben Verteidiger Matt Kinch unter Vertrag genommen. Kinch kommt vom AHL-Klub Worcester Sharks und hat bereits DEL-Erfahrung in Ingolstadt und Straubing gesammelt.

DEG-Keeper Jamie Storr fällt aus!

Hiobsbotschaft für die DEG Metro Stars. Ihr Stammtorwart Jamie Storr fällt voraussichtlich vier bis sechs Wochen aus. Storr zog sich gestern beim Spiel in Mannheim (2:3) einen Anriss des Innenbandes zu.
Damit wird Storr bereits morgen beim Spiel in Berlin fehlen.

Sonntag, 14. Dezember 2008

4:3-Sieg gegen ERC Ingolstadt

WalkersBärenNews#14: EHC Eisbären Berlin vs. ERC Ingolstadt - 4:3

Am Sonntagnachmittag haben die Eisbären ihre Heimpartie gegen Ingolstadt gewonnen. Vor 13 000 Zuschauern (darunter 1000 Fans aus Ingolstadt, die per Sonderzug angereist sind) siegten sie mit 4:3 (1:0, 2:1, 1:2).
Allerdings war es keine berauschende Vorstellung der Eisbären, doch gegen eher harmlose Panther reichte es am Ende doch, obwohl sie am Ende noch mal kurz zittern mussten.

Bei den Eisbären stand heute Youri Ziffzer im Tor. Das versprach schon mal viel, denn die Eisbären haben in dieser Saison alle Spiele gewonnen, in denen Ziffzer im Tor stand.
Kurz vor Spielbeginn wurden die Eisbären noch geehrt. Sie hatten in diesem Jahr bei der Umfrage nach der besten Berliner Mannschaft gewonnen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle vom eisbaerlin.de-Team

Die Eisbären fingen gut an und erspielten sich einige Chancen, doch Waite hielt gut. Fortan passierten beiden Teams zu viele Fehlpässe im Spielaufbau. Zudem wurde die Stimmung auf den Rängen mit zunehmender Spieldauer hitzig, denn Schiedrischter Willi Schimm ließ vieles auf beiden Seiten durchgehen. Teilweise waren da sehr heftige Checks bei, die er einfach nicht bestrafen wollte.
Nach 14 Minuten gab es dann den ersten Jubelschrei bei den Eisbären-Fans. Deron Quint hatte nach toller Vorarbeit von "Buschi" in Überzahl das 1:0 erzielt.
Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Partie zunächst etwas besser. Folgerichtig erzielte Yannic Seidenberg bei einem 3 auf 1 Konter den 1:1-Ausgleich (23.).
Nun wurde die Partie ruppiger, viele böse Fouls und kleine Rangeleien gab es nun auf dem Eis. Doch Schiri Willi Schimm fuhr seine Linie aus dem ersten Drittel fort und gab keine Strafen bei diversen bösen Fouls.
Mitte des zweiten Drittels nahmen die Eisbären wieder Fahrt auf und erhöhten innerhalb von drei Minuten auf 3:1. Zuerst traf Pederson auf Vorarbeit von "Buschi" zum 2:1 (34.), danach erzielte Beaufait in Überzahl nach Zuspiel von Felski das 3:1 (37.).
Dabei blieb es bis zur zweiten Drittelpause.

Als Sven Felski nach 42 Minuten das 4:1 erzielte, dachten wohl fast alle Zuschauer, dass das die Entscheidung gewesen sei.
Doch nur gut eine Minute später traf Greilinger zum 4:2.
Fortan machten die Bären nicht mehr als nötig und Ingolstadt zeigte auch nicht mehr so viel.
Als sich die Bären-Fans schon auf einen souveränen Eisbären-Sieg einrichteten, wurde es noch mal spannend. Milroy erzielte zwei Minuten vor dem Ende das 4:3.
Fortan kämpften die Panther aus Ingolstadt nochmal und brachten die Bären nochmal ins wanken, doch der EHC fiel nicht und gewann am Ende zwar knapp, aber letztendlich doch verdient.

Damit bleibt es dabei, wenn bei den Eisbären Youri Ziffzer im Tor steht, dann ist ein Sieg des EHC sicher...

Samstag, 13. Dezember 2008

Hamburg entlässt Trainer Bill Stewart

Die Hamburg Freezers und Trainer Bill Stewart gehen ab sofort getrennte Weg. Die Hamburger haben damit auf die anhaltende sportliche Talfahrt reagiert.
Gestern gab es nach der 0:4-Niederlage ein Gespräch der Verantwortlichen:

„Nach dem gestrigen Auftritt der Mannschaft gegen Straubing mussten wir reagieren. Bob Leslie und ich haben uns noch am Abend gemeinsam mit Bill Stewart in einem guten und sachlichen Gespräch auf diese Entscheidung verständigt. Im Interesse der Hamburg Freezers und mit Blick auf die sportliche Zielsetzung sahen wir uns gezwungen, diesen Schritt zu gehen.“

Das ist das Statement von Geschäftsführer Boris Capla.
Vorübergehend übernimmt Bob Leslie als Interimstrainer die Leitung der Hamburg Freezers.

28. Spieltag: Eisbären-Sieg in Iserlohn - Straubing mit Überraschungssieg in Hamburg!

Am Freitagabend haben die Berliner Eisbären auch ihre zweite Auswärtspartie bei den Iserlohn Roosters in dieser Saison gewonnen. Dem 5:1 im Oktober ließen sie gestern einen 3:2-Sieg folgen.
Roy brachte die Roosters in Führung, doch Busch, Robinson und Alex Weiß drehten die Partie. Hock gelang nur noch der 2:3-Anschlusstreffer.
Die beiden Iserlohner Roy und Traynor kassierten jeweils eine zehnminütige Disziplinarstrafe.

Eine überraschende Heimniederlage kassierte Hamburg gegen den Tabellenvorletzten Straubing. Mit 0:4 unterlagen die Freezers den Tigers.
Whitecotton, Maloney, Meloche und Trew trafen für die Gäste, bei denen Torwart Bales ein Shut-Out feierte.
Bemerkenswert bei dieser Partie war gewesen, dass es nur drei Strafzeiten gab - zwei für Hamburg und eine für Straubing.

Ein 2:1-Sieg nach Verlängerung gelang den DEG Metro Stars im rheinischen Derby gegen die Pinguine aus Krefeld. Milo brachte die Gäste im ersten Drittel in Führung. Reimer glich sieben Minuten vor Ende aus. In der Overtime gelang Collins der entscheidende Treffer in Minute 65.

Seinen sechsten (!) Shut-Out der Spielzeit feierte Mannheims Torwart Brathwaite beim 3:0-Sieg der Adler in Kassel.
Jaspers (2) und Arendt erzielten die Tore für die Gäste.

Hier die weiteren Ergebnisse:

Augsburg - Duisburg 7:2 (2:0, 2:1, 3:1)

Ingolstadt - Wolfsburg 5:2 (2:0, 2:1, 1:1)

Köln - Hannover 2:4 (2:3, 0:0, 0:1)

Freitag, 12. Dezember 2008

28. Spieltag: Nürnberg fegt Tabellenführer Frankfurt vom Eis!

Die Siegesserie der Frankfurt Lions ist gestoppt. Im Duell der derzeit formstärksten Teams der DEL unterlag der Spitzenreiter in Nürnberg mit 1:5. Für Nürnberg war es der vierte Sieg in Folge.
Die Lions bestimmten gut 30 Minuten die Partie und gingen folgerichtig durch Taylor mit 1:0 in Führung (29.).
Doch ein Doppelschlag innerhalb von nur 91 Sekunden drehte die Partie. Zuerst besorgte Periard den 1:1-Ausgleich (36.), kurz danach traf Swanson zum 2:1 (38.).
King traf nach 115 Sekunden im letzten Drittel zum 3:1 und sorgte zu für den K.O. der Lions. Björn Barta (53.) und Nasreddine trafen zum 5:1-Endstand.
Die beiden Nürnberger Björn Barta und Cespiva sowie die beiden Frankfurter Gordon (Torwart) und Kopitz erhielten jeweils zehnminütige Disziplinarstrafen.