DEL-Rekordmeister Adler Mannheim ist nach Meister Eisbären als zweites Team ins diesjährige Halbfinale eingezogen. Mannheim setzte sich mit 5:2 gegen Nürnberg durch und beendete die Serie mit 4:1-Siegen.
In den beiden anderen Serien steht es 3:2 für Hannover und Düsseldorf. Hannover gewann gegen Wolfsburg mit 4:3 und der DEG gelang beim 2:1-Sieg der erste Heimsieg dieser Serie.
Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg 4:3 (0:2, 1:0, 3:1) Play-Off-Stand: 3:2
Lange Zeit sah es nach einem Auswärtssieg der Wolfsburger aus. Durch Tore von Rekis (12.), Furchner (19.) und Hospelt (43.) bei einem Gegentor von Mitchell (39.) führten die Grizzly´s im Schlussabschnitt bereits mit 3:1. Doch die Scorpions glaubten immer an den Sieg und kämpften verbissen darum. Und sie drehten diese Partie tatsächlich noch um. Ackeström (45.) und Mondt (48.) glichen zum 3:3 aus. Fünf Minuten vor dem Ende gelang schließlich Schneider der viel umjubelte 4:3-Siegtreffer für Hannover.
Zudem bekamen der Hannoveraner Klaus Kathan und der Wolfsburger Ken Magowan eine Spieldauerdisziplinarstrafe.
DEG Metro Stars vs. Krefeld Pinguine 2:1 (0:0, 2:0, 0:1) Play-Off-Stand: 3:2
In Spiel 5 ist es nun erstmals passiert. Die Heimmannschaft gewann das Spiel. Der DEG gelang ein wichtiger 2:1-Sieg im "Straßenbahnderby" und hat nun am Dienstag Matchball.
Courchaine (27.) und Reid (37.) brachten die Metro Stars im Mitteldrittel mit 2:0 in Führung. Dem KEV gelang im letzten Drittel nur noch der 2:1-Ehrentreffer durch Vasiljevs (54.).
Matchwinner war der überragende DEG-Keeper Jamie Storr, der von 32 Schüssen nur einen durchließ. Vor allem in der Schlussphase musste er mehrmals die Führung seiner Mannschaft festhalten. Die Pinguine hatten nämlich ein fünfminütiges Überzahlspiel, nachdem Düsseldorfs Caldwell eine Spieldauerdisziplinarstrafe erhielt.
Adler Mannheim vs. Sinupret Ice Tigers 5:2 (2:0, 2:1, 1:1) Play-Off-Stand: 4:1 - Mannheim im Halbfinale
Die Mannheimer gewannen die Partie verdient. Sie waren von Beginn an das bessere Team. Nürnberg kam nie gegen die aggressiv spielenden Adler an. Den Kurpfälzern merkte man von der ersten Sekunde an, dass sie diese Partie gewinnen und damit die Serie beenden wollten.
King (6.) und M. Hackert (11.) schossen Mannheim im ersten Drittel mit 2:0 in Front. Bei besserer Chancenverwertung hätte Mannheim im ersten Drittel bereits mit 4:0 oder 5:0 führen können.
Im zweiten Drittel erhöhte Trepanier auf 3:0 (24.). Drei Minuten später konnte Polaczek auf 3:1 verkürzen. Widerrum nur drei Minuten später stellte Methot den alten Abstand wieder her - 4:1.
Im Schlussabschnitt versuchten die Ice Tigers noch einmal alles. Periard verkürzte in der 44. Minute auf 4:2. In der Schlussminute nahm Trainer Brockmann Torwart Cassivi raus, wollte das Spielnoch drehen. Half nichts - Corbet brachte den Puck kurz vor dem Ende im leeren Tor unter und ließ die Mannheimer und deren Fans den Halbfinaleinzug bejubeln.
Nürnbergs Angreifer Petr Fical erkannte nach dem Spiel die Überlegenheit der Adler an:
„Die Serie war sehr eng. Wir haben alles gegeben, aber am Ende hat einfach die Kraft nicht mehr gereicht. Unser Kader war letztlich zu klein, um Mannheim Paroli bieten zu können.“
Montag, 23. März 2009
Sonntag, 22. März 2009
5. PlayOff-Spieltag - Spielergebnisse
Die heutigen Spielergebnisse im Überblick:
Den Sportal-Konferenz-Liveticker zum Nachlesen gibt es hier.
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Samstag, 21. März 2009
Buschis Gedanken zur Medienpräzens
Halbfinale ist schöööön....
Es ist schon Wahnsinn, dass die Bären den Durchmarsch im Viertelfinale gegen Hamburg geschafft haben! Beim vorletzten Spiel am 17.03.2009 konnte ich mich über den 7 : 2 Sieg unserer Bären richtig freuen. Aber zu Beginn des Spieles habe ich mich sehr über die Fernsehteams von Premiere und vom rbb geärgert.
Fast die ganze Saison über berichtet der rbb kaum etwas über das Eishockey unserer Stadt. Der Sportplatz hat als Hauptthema Fußball, insbesondere Hertha, der die meiste Sendezeit gewidmet wird. Danach rangieren Alba, die Füchse, evtl. noch Union und Cottbus.
Deshalb ist es für mich unverständlich, dass Reporter des rbb während des 1.Drittels Fans interviewen. Nicht das ich etwas gegen Interviews der Fans habe, aber doch nicht während des Spiels. Das hat für mich etwas mit Missachtung der Fans zu tun, die wirklich jede Sekunde des Spieles verfolgen wollen. Wer weiß was der Reporter sich dabei gedacht hat...
Positiv muss ich aber die Reportage des rbb-Teams werten, die eine Liveschaltung aus der O2 World in die laufende Sendung von "zibb" hatte. Diese habe ich mir in der Wiederholung angeschaut und musste feststellen, dass das Interview mit Andreas vom Fanbeirat und seiner Familie, bis auf den Patzer mit unseren Vereinsfarben ( lt. Aussage des Reporters sind sie rot und weiß) recht vernünftig war.
Das Premiere Eishockey überträgt, ist auch in meinem Interesse. So konnte ich mir schon manches Auswärtsspiel der Eisbären anschauen.
Meine Frage an Premiere, wie kann man einer Reporter zum Opening in die Fan-Kurve stellen, dem man deutlich ansehen konnte, dass er nur widerwillig seinen Job macht. Gemeint ist Matthias Pethes.
Also liebes Premiereteam, vielleicht solltet ihr mal eine Schulung in Sachen Freundlichkeit durchführen!
Es ist schon Wahnsinn, dass die Bären den Durchmarsch im Viertelfinale gegen Hamburg geschafft haben! Beim vorletzten Spiel am 17.03.2009 konnte ich mich über den 7 : 2 Sieg unserer Bären richtig freuen. Aber zu Beginn des Spieles habe ich mich sehr über die Fernsehteams von Premiere und vom rbb geärgert.
Fast die ganze Saison über berichtet der rbb kaum etwas über das Eishockey unserer Stadt. Der Sportplatz hat als Hauptthema Fußball, insbesondere Hertha, der die meiste Sendezeit gewidmet wird. Danach rangieren Alba, die Füchse, evtl. noch Union und Cottbus.
Deshalb ist es für mich unverständlich, dass Reporter des rbb während des 1.Drittels Fans interviewen. Nicht das ich etwas gegen Interviews der Fans habe, aber doch nicht während des Spiels. Das hat für mich etwas mit Missachtung der Fans zu tun, die wirklich jede Sekunde des Spieles verfolgen wollen. Wer weiß was der Reporter sich dabei gedacht hat...
Positiv muss ich aber die Reportage des rbb-Teams werten, die eine Liveschaltung aus der O2 World in die laufende Sendung von "zibb" hatte. Diese habe ich mir in der Wiederholung angeschaut und musste feststellen, dass das Interview mit Andreas vom Fanbeirat und seiner Familie, bis auf den Patzer mit unseren Vereinsfarben ( lt. Aussage des Reporters sind sie rot und weiß) recht vernünftig war.
Das Premiere Eishockey überträgt, ist auch in meinem Interesse. So konnte ich mir schon manches Auswärtsspiel der Eisbären anschauen.
Meine Frage an Premiere, wie kann man einer Reporter zum Opening in die Fan-Kurve stellen, dem man deutlich ansehen konnte, dass er nur widerwillig seinen Job macht. Gemeint ist Matthias Pethes.
Also liebes Premiereteam, vielleicht solltet ihr mal eine Schulung in Sachen Freundlichkeit durchführen!
Der Wunschgegner der Eisbären im Halbfinale...
...sind die Krefeld Pinguine. Dies sagte Don Jackson am heutigen Samstag:
"Sie spielen ein offensives System und legen viel Wert auf spieltechnische Dinge. Wir pflegen eine ähnliche Taktik. Das käme uns entgegen."
In der Hauptrunde waren die Duelle hart umkämpft, beide siegten jeweils zwei mal. Dabei gelang beiden Teams je ein Heim- und ein Auswärtssieg.
Also ich persönlich wäre ja für die Grizzly Adams Wolfsurg als Gegner. Dies hätte zum einen den Reiz, noch einmal gegen unseren Ex-Eisbär Oliver Jonas zu spielen - und ihm sein Karriereende so richtig zu vermiesen...
Zum anderen wäre es von der Entfernung her eine kurze Auswärtsfahrt. Aber das ist ja eigentlich auch wieder egal, denn ob nun gegen Wolfsburg, Mannheim, Nürnberg oder Krefeld, die Bärenfans machen jedes Auswärtsspiel zu einem Heimspiel...
"Sie spielen ein offensives System und legen viel Wert auf spieltechnische Dinge. Wir pflegen eine ähnliche Taktik. Das käme uns entgegen."
In der Hauptrunde waren die Duelle hart umkämpft, beide siegten jeweils zwei mal. Dabei gelang beiden Teams je ein Heim- und ein Auswärtssieg.
Also ich persönlich wäre ja für die Grizzly Adams Wolfsurg als Gegner. Dies hätte zum einen den Reiz, noch einmal gegen unseren Ex-Eisbär Oliver Jonas zu spielen - und ihm sein Karriereende so richtig zu vermiesen...
Zum anderen wäre es von der Entfernung her eine kurze Auswärtsfahrt. Aber das ist ja eigentlich auch wieder egal, denn ob nun gegen Wolfsburg, Mannheim, Nürnberg oder Krefeld, die Bärenfans machen jedes Auswärtsspiel zu einem Heimspiel...
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Play-Off-Viertelfinale/Spiel 4: Eisbären sind durch - Mannheim kurz vorm Halbfinaleinzug
Als erstes Team hat sich Meister Eisbären für das DEL-Halbfinale qualifiziert. Die Berliner entschieden die Viertelfinalserie gegen Hamburg mit 4:0-Siegen für sich. In Hamburg siegte der EHC mit 4:1.
Der Titelverteidiger durch, der Rekordmeister steht kurz davor. Den Adlern aus Mannheim fehlt nach dem 2:1-Sieg in Nürnberg nur noch ein Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen.
Mindestens bis Spiel 6 dauern die anderen beiden Viertelfinalserien. Hannover siegte in Wolfsburg mit 4:3 n.V. Die DEG setzte sich in der zweiten Verlängerung in Krefeld mit 5:4 durch. Beide Serien stehen Unentschieden - 2:2.
Hamburg Freezers vs. Eisbären Berlin 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) Play-Off-Stand: 0:4 - Eisbären im Halbfinale
Die Eisbären haben am Freitagabend auch das vierte Spiel gegen Hamburg gewonnen. Der 4:1-Sieg war nie in Gefahr, Hamburg konnte dem Meister kaum was entgegensetzen. Die Tore für die Eisbären erzielten Rankel (6.), Pederson (30.), Mulock (37.) und Felski (44.). Andy Delmore konnte zwischenzeitlich ausgleichen (18.).
Die Eisbärenfans ärgerten zudem die Freezers-Fans: "Ab morgen, könnt ihr zum Fussball gehen", sangen sie in Richtung des Anhangs der Hanseaten.
Ich sag dazu nur eins: "Halbfinale ist schöööön..."
Grizzly Adams Wolfsburg vs. Hannover Scorpions 3:4 n.V. (0:2, 1:1, 2:0, 0:1) Play-Off-Stand: 2:2
Die Wolfsburger waren zu Beginn des Spiels Chancenlos gegen sehr aggressiv spielende Hannoveraner. In der siebenten Minute brachten Sascha Goc und Matt Dzieduszyzcki die Gäste mit 2:0 in Führung. Die Wölfe waren geschockt, kamen aber nach und nach besser ins Spiel. Arvids Rekis konnte in der 25. Minute den 2:1-Anschlusstreffer erzielen. Vier Minuten vor der zweiten Pause stellte Eric Schneider den alten Abstand wieder her - 3:1. Im Schlussdrittel kämpften die Wolfsburger stark und wurden dafür belohnt. Ken Magowan (52.) und Jan-Axel Alavaara (59.) konnten zum 3:3 ausgleichen. In der Verlängerung traf dann ausgerechnet der seit 21 Spielen ohne Tor gebliebene Martin Hlinka zum 4:3-Siegtreffer der Gäste (65.).
Krefeld Pinguine vs. DEG Metro Stars 4:5 n.2.V. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) Play-Off-Stand: 2:2
Es bleibt in dieser Serie dabei: Die Heimteams können nicht gewinnen. Bis jetzt haben in den ersten vier Spielen immer die Auswärtsteams gewonnen. Dabei lagen die Krefelder gestern viermal (!) in Führung, doch die DEG konnte immer zurückschlagen und ausgleichen.
Stephens (7.), Hager (15.), Vasiljevs (38.) und Loyns (54.) legten für den KEV immer vor, doch Hedlund (11./26.), Reid (38.) und Joseph (57.) konnte für die DEG ausgleichen. In der zweiten Verlängerung beendete Courchaine in der dritten Minute (83. Minute im Spiel) mit seinem Tor das Spiel.
Sinupret Ice Tigers vs. Adler Mannheim 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) Play-Off-Stand: 1:3
Die Mannheimer wussten nach dem Spiel genau, bei wem sie sich zu bedanken hatten. Mit 44 gehaltenen Schüssen entnervte Mannheims Top-Torwart Brathwaite die Nürnberger Angreifer reihenweise. Nur ein einziges Mal konnten die Franken ihn überwinden. Roland Mayr gelang dies in der 16. Minute, nachdem zuvor Jason Jaspers die Mannheimer in Führung brachte (7.).
Den Siegtreffer erzielte Tomas Martinec in der 43. Minute.
Der Titelverteidiger durch, der Rekordmeister steht kurz davor. Den Adlern aus Mannheim fehlt nach dem 2:1-Sieg in Nürnberg nur noch ein Sieg, um ins Halbfinale einzuziehen.
Mindestens bis Spiel 6 dauern die anderen beiden Viertelfinalserien. Hannover siegte in Wolfsburg mit 4:3 n.V. Die DEG setzte sich in der zweiten Verlängerung in Krefeld mit 5:4 durch. Beide Serien stehen Unentschieden - 2:2.
Hamburg Freezers vs. Eisbären Berlin 1:4 (1:1, 0:2, 0:1) Play-Off-Stand: 0:4 - Eisbären im Halbfinale
Die Eisbären haben am Freitagabend auch das vierte Spiel gegen Hamburg gewonnen. Der 4:1-Sieg war nie in Gefahr, Hamburg konnte dem Meister kaum was entgegensetzen. Die Tore für die Eisbären erzielten Rankel (6.), Pederson (30.), Mulock (37.) und Felski (44.). Andy Delmore konnte zwischenzeitlich ausgleichen (18.).
Die Eisbärenfans ärgerten zudem die Freezers-Fans: "Ab morgen, könnt ihr zum Fussball gehen", sangen sie in Richtung des Anhangs der Hanseaten.
Ich sag dazu nur eins: "Halbfinale ist schöööön..."
Grizzly Adams Wolfsburg vs. Hannover Scorpions 3:4 n.V. (0:2, 1:1, 2:0, 0:1) Play-Off-Stand: 2:2
Die Wolfsburger waren zu Beginn des Spiels Chancenlos gegen sehr aggressiv spielende Hannoveraner. In der siebenten Minute brachten Sascha Goc und Matt Dzieduszyzcki die Gäste mit 2:0 in Führung. Die Wölfe waren geschockt, kamen aber nach und nach besser ins Spiel. Arvids Rekis konnte in der 25. Minute den 2:1-Anschlusstreffer erzielen. Vier Minuten vor der zweiten Pause stellte Eric Schneider den alten Abstand wieder her - 3:1. Im Schlussdrittel kämpften die Wolfsburger stark und wurden dafür belohnt. Ken Magowan (52.) und Jan-Axel Alavaara (59.) konnten zum 3:3 ausgleichen. In der Verlängerung traf dann ausgerechnet der seit 21 Spielen ohne Tor gebliebene Martin Hlinka zum 4:3-Siegtreffer der Gäste (65.).
Krefeld Pinguine vs. DEG Metro Stars 4:5 n.2.V. (2:1, 1:2, 1:1, 0:0, 0:1) Play-Off-Stand: 2:2
Es bleibt in dieser Serie dabei: Die Heimteams können nicht gewinnen. Bis jetzt haben in den ersten vier Spielen immer die Auswärtsteams gewonnen. Dabei lagen die Krefelder gestern viermal (!) in Führung, doch die DEG konnte immer zurückschlagen und ausgleichen.
Stephens (7.), Hager (15.), Vasiljevs (38.) und Loyns (54.) legten für den KEV immer vor, doch Hedlund (11./26.), Reid (38.) und Joseph (57.) konnte für die DEG ausgleichen. In der zweiten Verlängerung beendete Courchaine in der dritten Minute (83. Minute im Spiel) mit seinem Tor das Spiel.
Sinupret Ice Tigers vs. Adler Mannheim 1:2 (1:1, 0:0, 0:1) Play-Off-Stand: 1:3
Die Mannheimer wussten nach dem Spiel genau, bei wem sie sich zu bedanken hatten. Mit 44 gehaltenen Schüssen entnervte Mannheims Top-Torwart Brathwaite die Nürnberger Angreifer reihenweise. Nur ein einziges Mal konnten die Franken ihn überwinden. Roland Mayr gelang dies in der 16. Minute, nachdem zuvor Jason Jaspers die Mannheimer in Führung brachte (7.).
Den Siegtreffer erzielte Tomas Martinec in der 43. Minute.
Freitag, 20. März 2009
4. PlayOff-Spieltag - Spielpaarungen
Die heutigen Spielpaarungen im Überblick:
Das Spiel der Eisbären in Hamburg wird live auf der Eisbären-Homepage und vor der o2-World übertragen. Nach dem Spiel kann man dort auch schon die nächsten Heimspielkarten erwerben.
Hier ist noch der direkte Link für Euren Media-Player.
Infos zum Spiel gibt es auch auf twitter. Walker wird das Spiel live auf twitter kommentieren.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker gibt es hier.
Das Spiel der Eisbären in Hamburg wird live auf der Eisbären-Homepage und vor der o2-World übertragen. Nach dem Spiel kann man dort auch schon die nächsten Heimspielkarten erwerben.
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Donnerstag, 19. März 2009
BILD.de und die Eisbären-Play-Off-Berichterstattung (Teil 2)
Über Eishockey wird derzeit in den Medien wieder etwas häufiger berichtet.
Gut, dass ist nicht weiter verwunderlich, werden doch die Play-Off-Viertelfinalspiele der DEL ausgetragen. Auch der BILD-Zeitung ist das natürlich nicht entgangen. Sie berichtet u.a. in ihrem Online-Angebot BILD.de über die Spiele.
So gibt seit kurz nach dem Spiel einen Artikel über das dritte Play-Off-Spiel der Eisbären Berlin gegen die Hamburg Freezers. Wie schon im ersten Play-Off-Heimspielbericht stecken auch diesmal Fehler im Artikel:

Die o2-World wird als ausverkauft vermeldet, obwohl noch 600 Zuschauer dafür fehlen.
Dabei hätten es die Reporter ja eigentlich wissen müssen und wenn nicht, dann hätten sie einfach bei sich selber "abgucken" brauchen. Möglicherweise waren sie auch zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt...
"[...] In der Suite von Bären-Hauptsponsor [...]*1 bejubelt Box-Weltmeister Arthur Abraham (29) jedes Tor des Meister. Der Champion: „Unglaublich diese tolle Atmosphäre. Fantastische Fans, aber auch eine fantastische Bären-Mannschaft.“[...]"
... und haben nicht genau auf das Spiel geachtet:

Zwar war von allen Positionen (wie auch auf der Pressetribüne im Block 419) nicht sofort ersichtlich, wer das erste Tor geschossen hat. Doch BILD.de hatte jetzt auch schon gut 48 Stunden Zeit um den Treffer dem eigentlichen Torschützen zuzuschreiben, so wie es auch andere Medien getan haben. Stattdessen hat nach BILD.de-Meinung Alexander Weiß das Tor nach 107 Sekunden geschossen. Dabei war es laut der offiziellen DEL-Statistik Tyson Mulock, "welcher den Puck zuletzt und entscheidend berührte".
Jetzt kann natürlich jeder sagen, das sind ja nun wirklich Kleinigkeiten und da hat man auch Recht, wenn man über die anderen Unstimmigkeiten in der BILD-Zeitung und auf BILD.de liest.
Aber dieser Artikel soll zeigen, dass der BILD-Zeitung scheinbar herzlich egal ist, ob die Fakten nun stimmen oder auch nicht. Hauptsache ein Artikel zu einem sportlichen Top-Thema ist geschrieben und ermuntert viele Leute zum Klicken und Lesen des Artikels. Dieser ist eigentlich nur dazu da um die Besucherzahlen von BILD.de zu erhöhen (und damit höhere Werbeeinnahmen zu erzielen) und die BILD.de-Seite mit ein bisschen Inhalt neben der ganzen Werbung zu füllen.
P.S.: Dass es für die paar Sätze und ein Bild gleich drei BILD-Reporter (einer aus Berlin und zwei aus Hamburg) braucht, versteht vermutlich ausser der BILD-Zeitung und den drei Reportern vermutlich auch keiner.
*1 Der Hauptsponsor der Eisbären hat sich sicherlich über die Nennung auf BILD.de gefreut...
Gut, dass ist nicht weiter verwunderlich, werden doch die Play-Off-Viertelfinalspiele der DEL ausgetragen. Auch der BILD-Zeitung ist das natürlich nicht entgangen. Sie berichtet u.a. in ihrem Online-Angebot BILD.de über die Spiele.
So gibt seit kurz nach dem Spiel einen Artikel über das dritte Play-Off-Spiel der Eisbären Berlin gegen die Hamburg Freezers. Wie schon im ersten Play-Off-Heimspielbericht stecken auch diesmal Fehler im Artikel:

Die o2-World wird als ausverkauft vermeldet, obwohl noch 600 Zuschauer dafür fehlen.
Dabei hätten es die Reporter ja eigentlich wissen müssen und wenn nicht, dann hätten sie einfach bei sich selber "abgucken" brauchen. Möglicherweise waren sie auch zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt...
"[...] In der Suite von Bären-Hauptsponsor [...]*1 bejubelt Box-Weltmeister Arthur Abraham (29) jedes Tor des Meister. Der Champion: „Unglaublich diese tolle Atmosphäre. Fantastische Fans, aber auch eine fantastische Bären-Mannschaft.“[...]"
... und haben nicht genau auf das Spiel geachtet:

Zwar war von allen Positionen (wie auch auf der Pressetribüne im Block 419) nicht sofort ersichtlich, wer das erste Tor geschossen hat. Doch BILD.de hatte jetzt auch schon gut 48 Stunden Zeit um den Treffer dem eigentlichen Torschützen zuzuschreiben, so wie es auch andere Medien getan haben. Stattdessen hat nach BILD.de-Meinung Alexander Weiß das Tor nach 107 Sekunden geschossen. Dabei war es laut der offiziellen DEL-Statistik Tyson Mulock, "welcher den Puck zuletzt und entscheidend berührte".
Jetzt kann natürlich jeder sagen, das sind ja nun wirklich Kleinigkeiten und da hat man auch Recht, wenn man über die anderen Unstimmigkeiten in der BILD-Zeitung und auf BILD.de liest.
Aber dieser Artikel soll zeigen, dass der BILD-Zeitung scheinbar herzlich egal ist, ob die Fakten nun stimmen oder auch nicht. Hauptsache ein Artikel zu einem sportlichen Top-Thema ist geschrieben und ermuntert viele Leute zum Klicken und Lesen des Artikels. Dieser ist eigentlich nur dazu da um die Besucherzahlen von BILD.de zu erhöhen (und damit höhere Werbeeinnahmen zu erzielen) und die BILD.de-Seite mit ein bisschen Inhalt neben der ganzen Werbung zu füllen.
P.S.: Dass es für die paar Sätze und ein Bild gleich drei BILD-Reporter (einer aus Berlin und zwei aus Hamburg) braucht, versteht vermutlich ausser der BILD-Zeitung und den drei Reportern vermutlich auch keiner.
*1 Der Hauptsponsor der Eisbären hat sich sicherlich über die Nennung auf BILD.de gefreut...
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Am Dienstag war es so weit...
... die O2 World hat den eine Millionsten Besucher begrüßt. Es war eine Frau, von Beruf Alleinunternehmerin. Als Geschenk bekam sie einen Gutschein überreicht. Damit hat sie Zugang zu diversen Highlights in der O2 World (Eisbären, ALBA, Kings of Leon, usw.). Nebenbei gab es natürlich auch einen Blumenstrauß.
Mal sehen, wann der 2 Millionste Besucher geehrt wird...
Mal sehen, wann der 2 Millionste Besucher geehrt wird...
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Mittwoch, 18. März 2009
Play-Off-Viertelfinale/Spiel 3: Krefeld und Wolfsburg mit Auswärtssiegen
Am dritten Spieltag des Play-Off-Viertelfinales haben die Krefeld Pinguine und die Grizzly Adams Wolfsburg Auswärtssiege gefeiert und sind damit nun 2:1 in der Best-of-7-Serie vorn. Die Adler Mannheim gewannen daheim gegen Nürnberg und führen ebenfalls mit 2:1.
DEG Metro Stars vs. Krefeld Pinguine 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) Play-Off-Stand: 1:2
Es war eine ausgeglichene Partie mit dem besseren Ende für Krefeld. Die Pinguine gingen in diesem Spiel mit 2:0 in Führung. Kurz vor der ersten Drittelpause brachte Roland Verwey die Gäste mit 1:0 in Führung. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Richard Pavlikovsky auf 2:0. Die DEG vergab in diesem Spiel viel zu viele Chancen und musste sich mit einem Treffer zufrieden geben. Ryan Caldwell gelang in der 33. Minute nur der 2:1-Anschlusstreffer. Matchwinner auf Seiten der Krefelder war Torwart Scott Langlow, der Klasse hielt.
Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg 2:3 (0:1, 0:0, 2:2) Play-Off-Stand: 1:2
Dieses Spiel gleichte einem Auf und Ab. Wolfsburg konnte in der 11. Minute durch Jan Zurek in Führung gehen. In der 42. Minute konnte Chris Herperger jedoch ausgleichen. Nach der erneuten Wolfsburger Führung durch Sebastian Furchner (49.) konnte Rainer Köttstorfer noch in der selben Minute ausgleichen. Nur knapp eine Minute später erzielte Matt Kinch den Treffer zum 3:2-Sieg. Hannover brachte sich in der Folgezeit durch zu viele Undiszipliniertheiten um den Sieg. Überragender Mann bei den Gästen war Torwart Oliver Jonas, der 47 von 49 Schüssen parierte.
Adler Mannheim vs. Sinupret Ice Tigers 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) Play-Off-Stand: 2:1
Die Adler Mannheim hätten einen sicheren Sieg fast noch aus der Hand gegeben. In den ersten beiden Dritteln waren sie die bessere Mannschaft und führten durch Tore von Methot (2.), Jaspers (19.) und Ryan (40.) bei einem Gegentreffer von B. Leeb (35.) bereits mit 3:1. Doch im Schlussdrittel hatten sie es ihrem starken Torwart Brathwaite zu verdanken, das Nürnberg nur noch ein Tor gelang (Peacock/52.). Neben Brathwaite hatten die Kurpfälzer bei einigen Aktionen aber auch das Glück des Tüchtigen.
Einen Schock-Moment gab es bei diesem Spiel aber. Im zweiten Drittel wurde der Ice Tiger-Spieler und Ex-Eisbär Florian Keller vom Puck im Gesicht getroffen. Er blieb längere Zeit bewusstlos auf dem Eis liegen. Später war er aber wieder ansprechbar. Im Krankenhaus wurde eine Gehirnerschütterung und ein Jochbeinbruch festgestellt.
An dieser Stelle alles Gute an Florian Keller vom eisbaerlin.de-Team.
DEG Metro Stars vs. Krefeld Pinguine 1:2 (0:1, 1:1, 0:0) Play-Off-Stand: 1:2
Es war eine ausgeglichene Partie mit dem besseren Ende für Krefeld. Die Pinguine gingen in diesem Spiel mit 2:0 in Führung. Kurz vor der ersten Drittelpause brachte Roland Verwey die Gäste mit 1:0 in Führung. Kurz nach Wiederbeginn erhöhte Richard Pavlikovsky auf 2:0. Die DEG vergab in diesem Spiel viel zu viele Chancen und musste sich mit einem Treffer zufrieden geben. Ryan Caldwell gelang in der 33. Minute nur der 2:1-Anschlusstreffer. Matchwinner auf Seiten der Krefelder war Torwart Scott Langlow, der Klasse hielt.
Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg 2:3 (0:1, 0:0, 2:2) Play-Off-Stand: 1:2
Dieses Spiel gleichte einem Auf und Ab. Wolfsburg konnte in der 11. Minute durch Jan Zurek in Führung gehen. In der 42. Minute konnte Chris Herperger jedoch ausgleichen. Nach der erneuten Wolfsburger Führung durch Sebastian Furchner (49.) konnte Rainer Köttstorfer noch in der selben Minute ausgleichen. Nur knapp eine Minute später erzielte Matt Kinch den Treffer zum 3:2-Sieg. Hannover brachte sich in der Folgezeit durch zu viele Undiszipliniertheiten um den Sieg. Überragender Mann bei den Gästen war Torwart Oliver Jonas, der 47 von 49 Schüssen parierte.
Adler Mannheim vs. Sinupret Ice Tigers 3:2 (2:0, 1:1, 0:1) Play-Off-Stand: 2:1
Die Adler Mannheim hätten einen sicheren Sieg fast noch aus der Hand gegeben. In den ersten beiden Dritteln waren sie die bessere Mannschaft und führten durch Tore von Methot (2.), Jaspers (19.) und Ryan (40.) bei einem Gegentreffer von B. Leeb (35.) bereits mit 3:1. Doch im Schlussdrittel hatten sie es ihrem starken Torwart Brathwaite zu verdanken, das Nürnberg nur noch ein Tor gelang (Peacock/52.). Neben Brathwaite hatten die Kurpfälzer bei einigen Aktionen aber auch das Glück des Tüchtigen.
Einen Schock-Moment gab es bei diesem Spiel aber. Im zweiten Drittel wurde der Ice Tiger-Spieler und Ex-Eisbär Florian Keller vom Puck im Gesicht getroffen. Er blieb längere Zeit bewusstlos auf dem Eis liegen. Später war er aber wieder ansprechbar. Im Krankenhaus wurde eine Gehirnerschütterung und ein Jochbeinbruch festgestellt.
An dieser Stelle alles Gute an Florian Keller vom eisbaerlin.de-Team.
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"7:2 ist langweilig..."
WalkersBärenNews#32: EHC Eisbären Berlin vs. Hamburg Freezers - 7:2 Play-Off-Stand: 3:0
... sangen die 13 600 Zuschauer in der nicht ausverkauften O2 World kurz vor dem Ende der dritten Viertelfinalpartie zwischen den Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers. Dieses Spiel ging am Ende dann auch 7:2 aus und die Berliner gingen somit in der Serie mit 3:0 in Führung.
Allerdings wurden die Spieler und deren Fans vor dem Spiel auf die Geduldsprobe gestellt. Durch ein Ausfall der Lichtanlage begann die Partie mit fast zwanzigminütiger Verspätung.
Diese kurze nicht eingeplante Pause schien dem Titelverteidiger besser bekommen zu sein. Denn nach nur 107 Sekunden war es Tyson Mulock, der die Eisbären mit 1:0 in Führung brachte.
In diesem ersten Drittel waren die Eisbären die klar bessere Mannschaft, Hamburg fand kaum in die Partie und war teilweise nur am provozieren. Man merkte den Hanseaten den Kräfteverschleiß heute deutlich an. Doch die Bären hatten mit dem "kleinen Bruder" kein Mitleid. Im Gegenteil, sie bestürmten im ersten Drittel das Tor von Gäste-Keeper Jean-Marc Pelletier, der allerdings erneut seine Stärke unter Beweis stellte (trotz sieben Gegentoren).
In ersten Drittel erhöhten erneut Tyson Mulock (13.) und Mark Beaufait (17.) auf 3:0 und sorgten somit für eine beruhigende Pausenführung.
Den besseren Start ins zweite Drittel hatten die Gastgeber. Die Hamburger begannen den Mittelabschnitt mit einem Überzahlspiel und konnten dieses nach nur 25 Sekunden zum 3:1-Anschlusstreffer nutzen. Francois Fortier hatte Eisbären-Goalie Rob Zepp überwunden.
Doch trotz des Gegentores kamen die Freezers weiter nicht ins Spiel. Sie tauchten sehr selten vor Rob Zepp auf und wenn, dann waren ihre Chancen eher harmlos. Die Eisbären hatten keine Mühe, das Ergebnis in diesem Drittel auszubauen.
Fünf Minuten nach dem Treffer der Hamburger erhöhte Kapitän Steve Walker auf 4:1.
Die Eisbären störte es auch nicht, als Ex-Bär Alex Barta in der 31. Minute für Hamburg erneut in Überzahl verkürzte.
Denn die Bären erhöhten durch Daniel Weiß (32./in UNTERZAHL) und Nathan Robinson (39.) auf 6:2.
Das Schlussdrittel plätscherte so vor sich hin. Die Eisbären wollten nicht mehr wirklich was machen und Hamburg konnte einfach nichts mehr entgegensetzen. Das einzige was von Hamburg in diesem Drittel noch kam, waren Provokationen und zahlreiche Checks. Vor allem Ex-Eisbär Rob Leask war ziemlich frustriert und ging sehr aggressiv in die Zweikämpfe und provozierte des öfteren.
Obwohl die Berliner nichts mehr taten im letzten Drittel, erzielten sie trotzdem noch ein Tor. Andre Rankel hatte von der Seite einfach mal abgezogen. Der Puck ging ins Tor und Rankel konnte seinen bereits vierten Treffer in der Viertelfinalserie bejubeln.
Beim 7:2 blieb es dann bis zum Ende.
Fazit:
Die Eisbären haben dieses Spiel absolut verdient gewonnen. Der Sieg war zu keiner Phase gefährdet. Hamburg hatte sich während des Spiels, so war jedenfalls mein Eindruck, aufgegeben.
Die Serie sollten die Bären am Freitag zu machen.
Schiedsrichterleistung mit Note:
Die beiden Hauptschiedsrichter Reichert/Schimm übersahen des öfteren kleine Rempeleien der frustrierten Freezers. Ansonsten haben sie im großen und ganzen sehr ordentlich gepfiffen.
Note 2-3.
Spielnote:
Aufgrund der Überlegenheit der Eisbären und der Selbsaufgabe seitens der Freezers kam nie Spannung auf. Eines Play-Off-Spiels eher unwürdig. Trotz des aus Sicht der Bärenfans schönen Ergebnisses nur eine Note 3.
Fanstimmung:
Die Stimmung war heute sehr ordentlich. Zwischendurch waren aber auch wieder Phasen dabei, wo es etwas ruhiger wurde. Im letzten Drittel kamen dann natürlich auch Gesänge Richtung der Hamburger Fans: "Ihr habt noch 80 Minuten", "Und am Freitag, schmeißen wir euch raus" oder "Wir spielen Play-Offs und was macht ihr über Ostern".
Die Fans waren einfach nur glücklich über den Sieg ihrer Mannschaft, dass drückten sie kurz vorm Spielende auch noch gesanglich aus: "Oh wie ist das schön, oh wie ist das schön..."
Für mich war die Stimmung heute eine Note 2 wert.
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Nathan Robinson (Eisbären/Stürmer)
2. Tyson Mulock (Eisbären/Stürmer)
3. Andre Rankel (Eisbären/Stürmer)
... sangen die 13 600 Zuschauer in der nicht ausverkauften O2 World kurz vor dem Ende der dritten Viertelfinalpartie zwischen den Eisbären Berlin und den Hamburg Freezers. Dieses Spiel ging am Ende dann auch 7:2 aus und die Berliner gingen somit in der Serie mit 3:0 in Führung.
Allerdings wurden die Spieler und deren Fans vor dem Spiel auf die Geduldsprobe gestellt. Durch ein Ausfall der Lichtanlage begann die Partie mit fast zwanzigminütiger Verspätung.
Diese kurze nicht eingeplante Pause schien dem Titelverteidiger besser bekommen zu sein. Denn nach nur 107 Sekunden war es Tyson Mulock, der die Eisbären mit 1:0 in Führung brachte.
In diesem ersten Drittel waren die Eisbären die klar bessere Mannschaft, Hamburg fand kaum in die Partie und war teilweise nur am provozieren. Man merkte den Hanseaten den Kräfteverschleiß heute deutlich an. Doch die Bären hatten mit dem "kleinen Bruder" kein Mitleid. Im Gegenteil, sie bestürmten im ersten Drittel das Tor von Gäste-Keeper Jean-Marc Pelletier, der allerdings erneut seine Stärke unter Beweis stellte (trotz sieben Gegentoren).
In ersten Drittel erhöhten erneut Tyson Mulock (13.) und Mark Beaufait (17.) auf 3:0 und sorgten somit für eine beruhigende Pausenführung.
Den besseren Start ins zweite Drittel hatten die Gastgeber. Die Hamburger begannen den Mittelabschnitt mit einem Überzahlspiel und konnten dieses nach nur 25 Sekunden zum 3:1-Anschlusstreffer nutzen. Francois Fortier hatte Eisbären-Goalie Rob Zepp überwunden.
Doch trotz des Gegentores kamen die Freezers weiter nicht ins Spiel. Sie tauchten sehr selten vor Rob Zepp auf und wenn, dann waren ihre Chancen eher harmlos. Die Eisbären hatten keine Mühe, das Ergebnis in diesem Drittel auszubauen.
Fünf Minuten nach dem Treffer der Hamburger erhöhte Kapitän Steve Walker auf 4:1.
Die Eisbären störte es auch nicht, als Ex-Bär Alex Barta in der 31. Minute für Hamburg erneut in Überzahl verkürzte.
Denn die Bären erhöhten durch Daniel Weiß (32./in UNTERZAHL) und Nathan Robinson (39.) auf 6:2.
Das Schlussdrittel plätscherte so vor sich hin. Die Eisbären wollten nicht mehr wirklich was machen und Hamburg konnte einfach nichts mehr entgegensetzen. Das einzige was von Hamburg in diesem Drittel noch kam, waren Provokationen und zahlreiche Checks. Vor allem Ex-Eisbär Rob Leask war ziemlich frustriert und ging sehr aggressiv in die Zweikämpfe und provozierte des öfteren.
Obwohl die Berliner nichts mehr taten im letzten Drittel, erzielten sie trotzdem noch ein Tor. Andre Rankel hatte von der Seite einfach mal abgezogen. Der Puck ging ins Tor und Rankel konnte seinen bereits vierten Treffer in der Viertelfinalserie bejubeln.
Beim 7:2 blieb es dann bis zum Ende.
Fazit:
Die Eisbären haben dieses Spiel absolut verdient gewonnen. Der Sieg war zu keiner Phase gefährdet. Hamburg hatte sich während des Spiels, so war jedenfalls mein Eindruck, aufgegeben.
Die Serie sollten die Bären am Freitag zu machen.
Schiedsrichterleistung mit Note:
Die beiden Hauptschiedsrichter Reichert/Schimm übersahen des öfteren kleine Rempeleien der frustrierten Freezers. Ansonsten haben sie im großen und ganzen sehr ordentlich gepfiffen.
Note 2-3.
Spielnote:
Aufgrund der Überlegenheit der Eisbären und der Selbsaufgabe seitens der Freezers kam nie Spannung auf. Eines Play-Off-Spiels eher unwürdig. Trotz des aus Sicht der Bärenfans schönen Ergebnisses nur eine Note 3.
Fanstimmung:
Die Stimmung war heute sehr ordentlich. Zwischendurch waren aber auch wieder Phasen dabei, wo es etwas ruhiger wurde. Im letzten Drittel kamen dann natürlich auch Gesänge Richtung der Hamburger Fans: "Ihr habt noch 80 Minuten", "Und am Freitag, schmeißen wir euch raus" oder "Wir spielen Play-Offs und was macht ihr über Ostern".
Die Fans waren einfach nur glücklich über den Sieg ihrer Mannschaft, dass drückten sie kurz vorm Spielende auch noch gesanglich aus: "Oh wie ist das schön, oh wie ist das schön..."
Für mich war die Stimmung heute eine Note 2 wert.
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Nathan Robinson (Eisbären/Stürmer)
2. Tyson Mulock (Eisbären/Stürmer)
3. Andre Rankel (Eisbären/Stürmer)
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