Montag, 6. April 2009

Neue Umfrage - Auswertung alte Umfragen

Es gibt wieder eine neue Abstimmung (rechte Seite):
Wer wird der Finalgegner der Eisbären?

In der letzten Umfrage wollten wir wissen, nach wie vielen Spiele die Halbfinalpartie zwischen den Eisbären Berlin und den Adlern aus Mannheim entschieden ist. Seit gestern wissen wir es:
Die Eisbären konnten die Serie nach vier Spielen für sich entscheiden. Ein Viertel aller Teilnehmer 'ahnten' dies. Etwas mehr meinten, dass die Eisbären einen Durchlauf machen würden: Nicht ganz, aber Finale ist Finale:)

Ein paar Tage zuvor wollten wir wissen, wer der Viertelfinalgegner der Eisbären sein wird.
Mehr als ein Drittel aller gültigen Stimmen 'wussten', dass die Freezers der erste PlayOff-Gegner des EHC sein werden.


Multimediale o2-World

Seit neuestem kann man die Videos aus der o2-World in die eigene Webseite einbinden.

Dies probieren wir gleich mal aus:)

Dies sind Bilder vom Public-Viewing in der o2-World am gestrigen Tag:
[eingefügtes Video gelöscht]
Quelle: o2world.de

Update:
Das Video wurde entfernt weil das Video sofort startet...
Ihr könnt es Euch aber auch hier anschauen.

"Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus..."

...verkauft!

Dieses trifft zumindest das Finalspiel 3 am Ostermontag zu. Für den Gründonnerstag gibt es noch einige Karten.

Im Gegensatz zu den anderen DEL-Mannschaften werden den Eisbären die Karten förmlich aus den Händen gerissen.

"Wer zu spät kommt, den ..."
Auch der Autor dieser Zeilen war zu langsam.
Deshalb meine Frage:
Hat jemand eine Karte zuviel bestellt und wird sie nicht los?;)
Wenn ja, dann bitte eine Mail an:
ostermontagspiel@eisbaerlin.de.
Vielen Dank!

Hasta la vista Eisbär'n Finalista - nur noch drei...

...Siege fehlen bis zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Am gestrigen Sonntag entschieden die Eisbären die Halbfinalserie gegen den Erzrivalen Adler M...heim mit 3:1 Siegen. Durch den 6:4 Sieg in der Quadratestadt zogen die Eisbären zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren ins DEL-Finale ein. Eine sehr beeindruckende Bilanz, manche sprechen sogar davon, die Bären sind der FC Bayern München des Eishockeys...

Auf wen die Eisbären in der Finalserie treffen entscheidet sich allerdings erst am kommenden Dienstag in Hannover, wenn die Scorpions im 5. Spiel auf die DEG Metro Stars treffen. Wenn es nach mir geht, können sich beide Mannschaften ruhig das längste Spiel der DEL-Geschichte liefern *grins*.

Stimmungstechnisch war das gestern wieder einmal eine grandiose Auswärtsfahrt, wobei natürlich auch der Spielverlauf seinen Teil dazu beigetragen hat (Spielbericht folgt sich wieder in WalkersBärenNews). da wurde im und vor dem Bus, sowie vor und in der Halle getanzt, gesungen und gefeiert. Ein Glück, daß das nächste Spiel erst am Donnerstag ist, so dass sich die Stimmen wieder regenieren können.

So in diesem Sinne FIIIIINAAAAAALEEEEEEE oho

Sonntag, 5. April 2009

4. PlayOff-Halbfinal-Spieltag - Spielpaarungen

Die heutigen Spielpaarungen im Überblick:

Das Eisbären-Live-Radio überträgt die Partie auf dieser Seite.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker gibt es hier.

Update:
Meldungen von Walker via twitter aus Mannheim:

  • 2.2 nach dem 1.drittel. Bären zweimal vorn durch a.weiß und roach [lt. Eisbären-Radio wars Regehr],mannheim immer wieder zurück durch king und jaspers.spannend und noch keine strafe für ehc (15:10)

  • 4.3 n.2d. für mannheim.zu beginn adler besser,2tore in 40 sekunden.ehc aber unbeeindruckt,beaufait mit anschlusstor,noch alles offen,hab aber keine stimme mehr (16:00)

  • 4.4 tor eisbären quint 45.min. Der gästeblock bebt,bären drücken jetzt (16:20)

  • 6.4 finale (16:42)

Samstag, 4. April 2009

Nur noch ein Sieg fehlt...

..., dann sind die Eisbären im DEL-Finale.

Das gestrige Ergebnis:


Hier nochmal die gestrigen Meldungen von Walker aus der o2-World bei twitter:

  • 8 minuten gespielt 2.0 eisbären,zweimal regehr,mannheim auszeit ungefähr 16 Stunden ago from txt

  • Eisbären besser als dienstag, fahren checks zu ende. Mannheim erneut aggressiv.verdiente 2.0 führung ungefähr 15 Stunden ago from txt

  • 30. Minute. Matchstrafe mannheim forbes wg. Check von hinten gg. Buschi,buschi verletzt... ungefähr 15 Stunden ago from txt

  • 4.0 nach drittel 2!tore durch regehr und pederson.busch wieder da!bären besser als adler,am sonntag winkt der finaleinzug... ungefähr 14 Stunden ago from txt

  • Mittlerweile ist partie zu ende,4:0 für ehc,mannheim im 3.drittel nur noch auf checks aus,bekamen drei 10minuten strafen,sehr unsauber ungefähr 13 Stunden ago from txt


P.S.: Die neuesten WalkersBaerenNews zu diesem und dem Spiel am Sonntag gibt es spätestens Anfang der nächsten Woche, da Walker derzeit arbeiten ist und morgen die Eisbären in Mannheim anfeuert.

Donnerstag, 2. April 2009

Drei kurze Nachrichten aus der Welt der DEL

1.) Laut Informationen der Berliner Morgenpost bleibt Don Jackson weiterhin Head-Coach bei den Eisbären.
"[...]Der auslaufende Vertrag des 52-jährigen US-Amerikaners ist längst verlängert. Zwar gehört es zur Politik der Berliner, personelle Entscheidungen während der Saison nicht zu kommentieren. Nach Informationen von Morgenpost Online wird die Zusammenarbeit aber langfristig fortgesetzt.[...]"
Quelle: Berliner Morgenpost

2.) Hannover mit Matchball:

Hannover benötigt somit nur noch einen Sieg für den Einzug ins DEL-Finale. Mehr Infos bei del.org.

3.) Die Ice Tigers aus Nürnberg sind scheinbar gerettet. Mehr Infos hier.

Mittwoch, 1. April 2009

Play-Off-Halbfinale/Spiel 2: DEG Metro Stars gelingt Revanche

DEG Metro Stars vs. Hannover Scorpions 4:2 (2:0, 0:2, 2:0) Play-Off-Stand: 1:1

Die DEG Metro Stars haben am Dienstagabend einen ganz wichtigen Sieg gefeiert. Im zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions gelang der DEG ein 4:2-Sieg. Die DEG konnte sich damit erfolgreich für die Schlappe aus Spiel eins (2:5) revanchieren. Nach diesem Spiel steht es in dieser Play-Off-Serie 1:1.

Das Spiel begann allerdings wie das am Sonntag. Hannover spielte stark und drängte auf das erste Tor. Doch die DEG hielt diesmal dagegen und somit blieben die Angriffsbemühungen der Niedersachsen erfolglos.
Die Düsseldorfer traten an diesem Abend ganz anders auf, als noch am Sonntag. Vor allem ihre Disziplin hatten sie diesmal im Griff. Im ersten Drittel musste nicht ein DEG-Spieler auf die Strafbank. Und als dann ein Scorpions-Spieler (Dan Lambert) für 2 Minuten auf die Strafbank musste, schlugen die Hausherren zu. Mit einem satten Handgelenksschuss erzielte Rob Collins die 1:0-Führung der DEG.
Nach dem Tor strotzte die DEG nur so vor Selbstvertrauen und legte wenig später nach. Andy Hedlund dachte sich wohl, was der Collins kann, kann ich auch. Er zog einfach mal ab. Seinen Schuss fälschte Hannovers Verteidiger Sascha Goc noch ab und die Scheibe flatterte hinter dem verdutzten Torwart Dimitri Pätzold ins Tor - 2:0. Zwei Tore in 41 Sekunden. Die DEG schien auf Siegkurs zu sein.
Doch die Gäste wollen sich nicht geschlagen geben und kämpften sich zurück ins Spiel. Chris Herperger verkürzte in der 25. Minute auf 2:1.
Nach diesem Tor drückten die Hannoveraner aufs Tempo und setzten die DEG-Defensive unter Druck. Drei Minuten später wurde der Druck belohnt. Sascha Goc hatte abgezogen und der Puck schlug im kurzen Eck ein - 2:2 (28.). Da sah Düsseldorfs Schlussmann Jamie Storr nicht gut aus.
Kurze Zeit später hatte Festerling die Riesenchance, das Spiel komplett zu drehen, doch er verzog knapp.
Im Schlussdrittel waren die Gäste aus Niedersachsen weiter das bessere Team. Doch als sie in Überzahl waren, brachten sie die DEG wieder ins Spiel. Die Hannoveraner mit einem schlechten Wechsel, das wollte Patrick Reimer nutzen. Er lief alleine auf Pätzold zu, doch er traf nur den Pfosten. Diese Szene verlieh der DEG neuen Mut und sie machten jetzt wieder mehr fürs Spiel. Besonders Reimer lief jetzt heiß. In der 47. Minute war er wieder in Richtung Pätzold unterwegs. Diesmal machte er es besser und brachte den Puck per Rückhand im Tor unter - 3:2.
Hannover kämpfte danach verbissen um den erneuten Ausgleich, doch es sollte ihnen kein Tor mehr gelingen.
19 Sekunden vor dem Ende sorgte erneut Patrick Reimer mit dem 4:2 für die Entscheidung. Bei diesem Tor hatte er allerdings keine Mühe, denn Pätzold hatte seinen Kasten längst verlassen.

Nach dem Spiel war DEG-Trainer Harold Kreis erleichtert über den Sieg seiner Mannschaft:

"Wir sind heute viel mehr gelaufen, waren aktiver und auch aggressiver. Ich hoffe, dass wir emotional jetzt in der Serie angekommen sind."

Hans Zach, Trainer der Scorpions, sagte nach dem Spiel trocken:

"Es war das erwartet schwere Spiel und nun geht es eben bei uns wieder von vorne los."

Dienstag, 31. März 2009

1:6 - Eines Deutschen Meisters unwürdig...

Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin 6:1 (1:0, 4:0, 1:1) Play-Off-Stand in der Halbfinalserie: 1:1

Zwei Tage nach dem 4:0-Sieg sind die Berliner Eisbären am Dienstagabend in Mannheim mit 1:6 unter die Räder gekommen. Die Eisbären waren nicht wieder zu erkennen, Mannheim auch nicht.

Die Adler waren von der ersten Sekunde an die klar bessere und aggressivere Mannschaft, gingen in jeden Zweikampf (teilweise etwas übermotiviert) und fuhren jeden Check zu Ende. Spielersich überzeugten sie auf ganzer Linie.
Die Eisbären kamen dagegen nie ins Spiel. Es gelang ihnen kein ordentlicher Spielaufbau. Sie machten zu viele Fehlpässe. Das am Sonntag so starke Powerplay war absolut miserabel, genauso wie das komplette Spiel der Eisbären. Es tat weh, sich dieses Spiel anzusehen.

Im ersten Drittel waren die Mannheimer sofort die spielbestimmende Mannschaft. Mit dem ersten Bully zeigten sie sofort, dass sie heute ganz anders spielen werden als am Sonntag. Damit rechneten die Berliner zwar, irgendwie kam es mir aber so vor, als ob es sie dennoch überraschte, wie die Adler heute zu Werke gingen.
Bereits nach einer Minute hatte Jason Jaspers die erste Chance, doch Zepp konnte parieren.
Die größte Chance in der Anfangsphase vergab aber Markus Kink in der fünften Minute, als er am leeren Tor vorbei schoss.
Wenig später machte es Michael Hackert besser. Tomas Martinec lief ins Drittel der Eisbären und zog ab, Zepp rutschte die Scheibe durch die Schoner und Hackert drückte den Puck über die Linie. Da sah Zepp sehr unglücklich aus.
Nach dem Tor erhöhten die Adler den Druck und erarbeiteten sich weiter sehr gute Torchancen.
Die Adler gingen auch weiter sehr aggressiv in die Zweikämpfe.
In der achten Minute hatten die Bären eine Chance, doch Brathwaite hielt den Schuss. Danach ging es aber erst richtig los. Das Spiel war bereits unterbrochen. Eisbären-Angreifer Alex Weiß stand vor dem Tor vom Adler-Keeper, berührte ihn aber nicht. Die Adler-Spieler waren aber heute derart übermotiviert, dass sie auf Weiß los gingen. Der Verteidiger Felix Petermann und der Stürmer Ronny Arendt checkten Weiß. Der ließ sich das nicht gefallen. Es entwickelte sich ein Handgemenge. Felski kam Weiß zur Hilfe. Petermann ließ nicht locker und drückte Weiß zu Boden. Dort prügelte er wie wild auf Weiß ein - die Handschuhe hatte er längst weggeschmissen und schlug so mit bloßen Fäusten auf den jungen Eisbären-Angreifer ein, der hatte alle Mühe sich zu verteidigen. Nach dem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, wurden Strafzeiten verhangen. Was die Schiedsrichter Rick Looker und Daniel Piechaczek da entschieden, war für mich nicht nachvollziehbar. Dass sie Arendt mit 2+2+10 Minuten bestraften, mag ja noch in Ordnung sein. Aber dass selbe Strafmaß auch für Petermann zugeben, ist eine absolute Frechheit. Der schlug wie ein Bekloppter (Entschuldigung für den Ausdruck, aber was anderes fällt mir zu diesem Spieler nicht ein) auf Weiß ein und bekommt dafür keine Spieldauerdisziplinarstrafe. Hätten die Schiris hier härter durchgegriffen, dann wär das Spiel vielleicht nicht mehr so mit Gift und Galle gefüllt gewesen, wie es hinterher war.
Nach dieser Schlägerei waren beide Teams erst einmal wieder um Ordnung im eigenen Spiel bemüht. Die Zweikämpfe waren danach noch härter als sie es ohnehin vorher schon waren.
Vier Minuten vor der ersten Pause hatten die Gäste ein gute Chance in Unterzahl, doch Braun scheiterte nach Pass von Roach an Brathwaite. Eine Minute vor dem Ende hatten die Gastgeber noch einmal die Chance zu erhöhen. Bären-Verteidiger Smith mit einem Fehlpass, Forbes nahm diesen gerne an, scheiterte aber an Zepp. Kurz vor der Pausensirene gab es noch einmal ein kleines Gerangel. Zuvor war eine Strafe gegen die Adler angezeigt. Diese gab es dann aber doch nicht, statt dessen wurde Robinson raus geschickt, für was auch immer. Meiner Meinung nach hatten die beiden Schiris das Spiel nicht im Griff.
In der Pause wurde dann der Mannheimer Verteidiger Felix Petermann interviewt und auch zu der Schlägerei befragt. Er fand das Strafmaß richtig und freute sich, den Berliner es so richtig gezeigt zu haben, nachdem die sich nach Spiel 1 so lustig gemacht haben über die Adler.
Dass der noch weiterspielen durfte, war für mich immer noch nicht nachvollziehbar.

Zu Beginn des zweiten Drittels waren die Mannheimer erneut die bessere Mannschaft. Die Bären weiter mit Problemen im Spielaufbau, sie machten erschreckend viele Fehlpässe.
24 Minuten waren gespielt, da traf Jason King nach schöner Kombination zum 2:0.
Nur 17 Sekunden später klingelte es erneut im Kasten des heute sehr nervös spielenden Eisbären-Torwarts Rob Zepp. Tyson Mulock vergab eine gute Chance, Mannheim fuhr schnell ins Drittel der Berliner rein, Francois Methot passte in Bedrängnis vors Tor und dort vollendete Markus Kink zum 3:0.
Nach diesen beiden Gegentoren waren die Eisbären bemüht, endlich ins Spiel reinzufinden, kamen auch zu Chancen, doch diese waren nicht wirklich gefährlich für Brathwaite im Adler-Tor.
Ganz anders dagegen die Mannheimer. Die sprühten nur so vor Spielfreude und trafen dazu auch noch. Colin Beardsmore passte zu Michael Hackert und der erzielte bereits seinen zweiten Treffer an diesem Abend - 4:0 (29.).
Die Eisbären danach noch mehr verunsichert, ein Fehlpass nach dem anderen, einfach nur schwach, was sie da ablieferten.
Den Mannheimern war es egal. Wurden sie am Sonntag noch von den Eisbären abgeschossen, so drehten sie den Spieß heute um. Rene Corbet spielte zu Colin Forbes und der traf ohne große Probleme zum 5:0 ins Tor (33.). Vier Gegentore in nur 9 Minuten - Bitter.
Drei Minuten nach dem fünften Tor hätten die Mannheimer Fans beinahe Tor Nummer sechs bejubeln können. Nach einem katastrophalen Abspielfehler von Smith lief Corbet alleine auf Zepp zu, der konnte aber diesmal halten.
Weitere Tore fielen in diesem, aus Berliner Sicht katastrophalen und desaströsen, zweiten Drittel nicht.
In der zweiten Pause wurde Bären-Verteidiger Frank Hördler interviewt. Der wirkte aber genauso unsicher wie die Berliner auf dem Eis heute. Auf die Frage, was heute mit den Bären los sei, meinte er nur, dass die Mannheimer sehr unsauber spielen und das Spiel der Bären zerstören, was sollen sie da machen. Dass die Mannheimer im ersten Drittel unsauber spielten, stimmt. Aber das entschuldigt nicht die erschreckend schwache Vorstellung der Eisbären heute. Stefan Ustorf konnte das Statement von Hördler nicht nachvollziehen und sagte einfach nur das Richtige: "Mannheim ist heute besser."

Im letzten Drittel begannen die Eisbären mit einem Überzahlspiel. Doch in diesem konnten sie überhaupt nichts zeigen. Sie kamen nicht einmal in die Powerplayformation, sie leisteten sich einfach wieder zu viele Fehlpässe im Speilaufbau.
Die Adler schraubten im letzten Drittel deutlich ein paar Gänge zurück. Sie wollten Kräfte sparen, schließlich steht Freitag bereits das dritte Halbfinalspiel in Berlin an. Aber sie konnten es sich auch erlauben, nicht mehr mit vollem Tempo zu spielen, denn die Berliner waren heute zu harmlos, um die Mannheimer ernsthaft in Gefahr zu bringen.
Wenigstens die Berliner Fans hatten ihren Spass. Ihr Team lag hoffnungslos mit 0:5 hinten und sie machten eine Polonaise durch den Gästeblock. Irgendwie mussten sie sich halt bei Laune halten.
Tore fielen im Schlussdrittel aber auch noch. Sieben Minuten vor dem Ende hatten die Mannheimer Powerplay. Sie wollten unbedingt heute noch einen Treffer in Überzahl erzielen - und das gelang ihnen auch. Verteidiger Dan Mc Gillis zog einfach mal von der blauen Linie ab. Mit Erfolg, der Puck schlug hinter Rob Zepp im Tor ein - 6:0.
Als sich Adler-Keeper Frederik Brathwaite schon auf seine zweiten Play-Off Shutout freute, machte ihm Eisbären-Oldie Mark Beaufait einen Strich durch die Rechnung. Er überwand ihn 41 Sekunden vor dem Spielende - 6:1.
Ein unrühmliches Ende nahm das Spiel dann noch. Die Adler gingen bis zum Spielende sehr hart in jeden Zweikampf, teilweise sogar sehr unfair. Sie checkten die Berliner Spieler, obwohl diese gar nicht in Puckbesitz waren. Der Puck war teilweise meilenweit entfernt. Das man sich bei so einer hohen Führung noch zu solchen Undiszipliniertheiten hinreißen lässt, verstehe ich absolut nicht. Vor allem Butenschön hatte es auf die Berliner abgesehen.
Peter Flache übertrieb es aber. 12 Sekunden vor dem Ende stach er, als das Speiel unterbrochen war, abseits des Geschehens einen Bären-Spieler seinen Schläger in den Bauch. Zwar war dieser Stockstich nicht sehr hart, aber es war halt ein absichtlicher Stockstich. Er nahm also eine Verletzung seines Gegenspielers bewusst in Kauf. Flache erhielt von den beiden Unparteiischen eine 5+Spieldauerdisziplinarstrafe. Für mich die korrekte Entscheidung.
Dann war ein sehr ereignisreiches Spiel vorbei, in welchem viel Gift und Galle drin steckte.

Nach dem Spiel ging es dann noch weiter. Bären-Urgestein Sven Felski wurde interviewt und unter anderem auch zu den Schlägereien angesprochen. Er wollte dazu nichts sagen, er war ziemlich angesäuert, dass merkte man ihm an. Er beendete das Interview mit folgendem Satz:

"Freuen sie sich auf Freitag"

Ich glaube wir können am Freitag ein Spiel erwarten, wo es sehr giftig zur Sache gehen wird. Die Zweikämpfe werden sehr hart sein, es wird bestimmt die ein oder andere Schlägerei geben. Da kann man dann nur auf zwei Schiedsrichter hoffen, die das Spiel dann auch im Griff haben. Denn wenn das nicht der Fall ist, dann kann es durchaus auch zu einer Massenschlägerei kommen.

Dass in dieser Serie viel Gift drin stecken würde, merkte man bereits bei der ersten Partie am Sonntag. Doch da setzten die beiden Hauptschiedsrichetr Schimm/Aumüller auch Grenzen und unterbanden nahezu jede kleine Nickligkeit, so dass es nicht zu größeren Schlägereien kam.

Man darf also gespannt sein, was uns am Freitag erwartet. Ich jedenfalls freu mich auf die Partie am Freitag, wie wahrscheinlich alle anderen Bärenfans auch...

Montag, 30. März 2009

Bitter: Drei Leistungsträger fallen für die Eishockey-WM aus

So langsam beginnt die heiße Phase vor der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz für die deutsche Eishockeynationalmannschaft. Ab Samstag bestreitet das DEB-Team Testspiele in Vorbereitung auf die WM.
Der Kader für diese Spiele steht fest. In diesem fehlen allerdings drei Leistungsträger. Die Hamburger John Tripp und Richard Mueller sowie der Kasseler Manuel Klinge fallen verletzungsbedingt aus.
Tripp hat sich am Knie verletzt und wird nächste Woche operiert.
Sein Teamkollege Richard Mueller hat seine OP schon hinter sich. Er wurde letzte Woche am Knöchel operiert und fällt einige Monate aus.
Manuel Klinge hat einen Kiefern- und Jochbeinbruch und fällt bis auf weiteres aus.

DEB-Assistenz-Trainer Ernst Höfner sagte zu den verletzungsbedingten Absagen und der bisherigen WM-Vorbereitung folgendes:

„Die erste WM-Vorbereitungsphase in Ingolstadt ist für uns sehr positiv verlaufen. Wir hatten mit den Play-Off-Ausscheidern beziehungsweise den Spielern, die bei den DEL-Play-Offs nicht angetreten sind eine gute Mischung im Team. Es ist natürlich bedauerlich, dass mit den beiden Hamburgern Tripp und Mueller und mit dem Stürmer der Kassel Huskies, Manuel Klinge, wichtige Leistungsträger für uns bei der WM in der Schweiz nicht antreten werden. Wir müssen jetzt einfach schauen, dass wir alle vorhandenen Kräfte mobilisieren können, damit wir gut vorbereitet sind und hoffen, dass keine weiteren Verletzungen oder Krankheitsausfälle hinzu kommen. Die zwei Vorbereitungsspiele gegen die Letten in Riga sind eine ideale Vorbereitung für die WM in der Schweiz. In den lettischen Stadien herrscht immer eine super Stimmung, die Zuschauer sind begeistert und das Medieninteresse ist sehr groß. Lettland als Gegner ist mit uns auf Augenhöhe, daher versprechen die Spiele sehr spannend zu werden.“

Am Freitag und Samstag bestreitet das DEB-Team zwei Testspiele in Riga gegen Lettland. Am Wochenende darauf testet die deutsche Mannschaft zweimal gegen Tschechien (11.04. in Regensburg und am 12.04. in Ingolstadt). Die beiden letzten Vorbereitungsspiele gegen Dänemark finden am 16.04 in Ravensburg und am 18.04 in Memmingen statt.

Der Kader für die Vorbereitungsspiele sieht wie folgt aus:

Tor:

KOTSCHNEW, Dimitrij
ENDRAS, Dennis

Verteidigung:

SCHMIDT, Christopher
OSTERLOH, Sebastian
DRAXINGER, Tobias
BAKOS, Michael
ANCICKA, Martin
RENZ, Andreas
TÖLZER, Steffen
MÜLLER, Moritz

Sturm:

MULOCK, Travis James
WOLF, Michael
HOSPELT, Kai
MÜLLER, Marcel
BARTA, Alexander
SEIDENBERG, Yannic
AAB, Vitalij
GREILINGER, Thomas
ULLMANN, Christoph
HAGER, Patrick
FICAL, Petr
GOGULLA, Philip

Abruf:

STEFANISZIN, Sebastian
SCHOPPER, Benedikt
WAGINGER, Michael
POLACZEK, Aleksander

Quelle: www.hockeyweb.de