WalkersBärenNews#35: Adler Mannheim vs. EHC Eisbären Berlin - 4:6 Play-Off-Stand: 1:3 - Eisbären im Finale
Die Berliner Eisbären haben den ersten Matchball genutzt und sind am Sonntagnachmittag in der ausverkauften SAP-Arena durch einen 6:4-Sieg ins DEL-Finale eingezogen. Doch bevor der Sieg in trockenen Tüchern war, mussten die rund 700 mitgereisten Berliner Fans durch ein Wechselbad der Gefühle gehen. Aber am Ende waren wir dann alle froh, als diese Partie vorbei war.
Die Eisbären erwischten in diesem Spiel den besseren Start. Sven Felski passte zu Alex Weiß, der umkurvte Adler-Goalie Freddy Brathwaite und traf zum 1:0 (4.).
Doch Mannheim gab nicht auf und kämpfte sich ins Spiel. Aber Martinec, King und Methot scheiterten an Rob Zepp im Eisbären-Tor. Die Bären machten es den Mannheimern nicht leicht. Sie griffen die Adler früh an und versuchten ihren Spielaufbau zu unterbinden. Klappte sehr gut, allerdings nicht immer. Wenn sich den Gastgebern eine Lücke bat, dann nutzte sie diese auch und waren vor dem Tor Brandgefährlich. Belohnt wurden die Mannheimer in Minute 12. Michael Hackert fuhr hinters Tor und sah Jason King heran stürmen. Er passte zu ihm und der überwand Rob Zepp - 1:1.
Nun war es ein hin und her. Beide Teams spielten mit offenem Visier und erarbeiteten sich gute Torchancen. Die Adler nahmen in diesem Drittel aber zu viele Strafen (Berlin nicht eine) und schwächten sich somit selbst. Bei doppelter Überzahl traf Richie Regehr per Schlagschuss zum 2:1 für die Eisbären.
Doch Mannheim war überhaupt nicht geschockt und spielte weiter nach vorne. Und das zahlte sich noch im ersten Drittel aus. Die Eisbären waren mit den Gedanken wohl schon in der Kabine, da schlug Jason Jaspers zu - 2:2, 14 Sekunden vor der Pausensirene. Die Abwehrarbeit des EHC ließ bei dieser Szene zu Wünschen übrig.
Bei diesem Ergebnis blieb es dann aber und beide Teams fuhren zum ersten Pausentee.
Dieses Tor schien den Adlern gut getan zu haben, denn im zweiten Drittel begannen die Gastgeber stärker und setzten den Titelverteidiger stark unter Druck. Jason Jaspers vollendete ein Zuspiel von Jason King zum 3:2 für Mannheim. Nur gut 40 Sekunden später die Adler mit einem Konter. Hackert und Martinec fuhren Richtung Zepp, Hackert machte es alleine und traf direkt in den Winkel - 4:2 für den MERC.
Die Eisbären kamen in diesem zweiten Abschnitt nicht so richtig ins Spiel. Mannheim dagegen hatte nach den beiden Toren jetzt jede Menge Selbstvertrauen und wollte nachlegen. Doch sie scheiterten immer wieder an Rob Zepp. Selbst in Überzahl brachten die Adler den Puck nicht im Tor unter.
Sollte sich rächen. Brandon Smith verkürzte kurz vor dem Drittelende auf 4:3.
Im letzten Drittel entwickelte sich nun ein wahrer Play-Off-Fight. Beide Teams spielten jetzt ihr bestes Eishockey, die Zuschauer kamen auf ihre Kosten.
Der EHC war in diesem Drittel wieder stärker als noch im Drittel zuvor und drehte die Partie. Mit einem Doppelschlag machten die Bären Verteidiger Deron Quint und Andy Roach aus einem 3:4 ein 5:4. Der Gästeblock bebte nun, die Stimmung war unglaublich emotional.
Fortan wurde es eine reine Nervenschlacht. Mannheim kämpfte verbissen um den Ausgleich, doch gegen die kompakt stehenden Eisbären fanden sie einfach kein Weg, um den Puck im Tor unterzubringen. Wenn gleich die Chancen der Gastgeber gefährlich waren.
Die beste Gelegenheit zum Tor vergab aber Eisbären-Stürmer Tyson Mulcok. Er scheiterte am Pfosten.
Kurz vor Schluss versuchte Mannheims Coach Teal Fowler alles und nahm Torwart Brathwaite zu Gunsten eines sechsten Feldspielers raus. Doch sein Team bestrafte sich selbst. Nach einem Wechselfehler bekamen sie eine 2-Minuten Strafe. Diese nutzten die Gäste und entschieden die Partie. Sven Felski traf 16 Sekunden vor Schluss zum 6:4 und ließ die mitgereisten EHC-Fans jubeln. Alle Fans lagen sich nun in den Armen und sangen (sofern dies noch möglich war, denn die Stimmen waren so gut wie weg - meine auch, bis jetzt noch nicht zurück...):
"Finaaale, ohoooo, Finaaale ohoooo..."
Fazit:
Ein hart erkämpfter Eisbärensieg. Das Spiel hätte genauso gut andersrum ausgehen können. Doch in den entscheidenden Momenten war der EHC das klügere und glücklichere Team.
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Die beiden Schiedsrichter Schimm/Aumüller pfiffen gut und hatten die Partie im Griff. Note 1.
Spielnote:
Das wahr ein Play-Off-Spiel, wie man es sich vorstellt und wünscht. Spannend, Dramatisch und abwechslungsreich - Note 1.
Fanstimmung:
Der Support der mitgereisten Fans war einfach nur grandios. Besonders als der EHC mit 2:4 hinten lag, zeigten wir unser wahres Gesicht und unterstützten unser Team. Half ja am Ende schließlich...
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Jason Jaspers (Mannheim/Stürmer)
2. Richie Regehr (Eisbären/Verteidiger)
3. Andy Roach (Eisbären/Verteidiger)
Montag, 6. April 2009
4:0 - Eisbären geben passende Antwort auf die Demütigung vom Dienstag
WalkersBärenNews#34: EHC Eisbären Berlin vs. Adler Mannheim - 4:0 Play-Off-Stand: 2:1
Die Berliner Eisbären sind wieder in Führung gegangen in der Play-Off-Halbfinalserie gegen die Adler. Am Freitagabend siegten die Eisbären vor ausverkauftem Haus (14.200 Zuschauer) wie bereits in Spiel 1 mit 4:0. Damit gaben die Bären die passende Antwort auf die 1:6-Klatsche aus Spiel 2.
Zu Beginn der Partie merkte man beiden Teams an, dass es um richtig viel ging. Für beide war es das wichtigste Spiel des Jahres. Sowohl die Eisbären als auch die Adler hatten einen nervösen Beginn. Die Spannung war förmlich zum greifen nahe. Kein Team wollte den ersten Fehler machen.
Doch die Mannheimer waren an diesem Abend erneut nicht diszipliniert und wanderten desöfteren auf die Strafbank. Das man kein Spiel von der Strafbank aus gewinnt, dürfte die Adler bestimmt wissen, nur eben nicht an diesem Abend. Wurde auch prompt von den Eisbären bestraft.
"Mr. Schlagschuss" Richie Regehr packte in diesem ersten Drittel zweimal zu seinen so gefürchteten Schlagschüssen aus. Beide landeten im Netz. Beim 1:0 nach zwei Minuten hatte Bären-Oldie Mark Beaufait die Kelle noch dran und lenkte den Puck ins Tor.
Der zweite fand aber direkt den Weg ins Tor. Nach acht Minuten überwand Regehr Adler -Goalie Freddy Brathwaite zum 2:0. Dem Torwart der Gäste merkte man an diesem Abend eine gewisse Nervosität an. Er ließ viel prallen und sich zudem noch von den Bärenfans provozieren.
Nach den beiden Toren waren die Eisbären voller Selbstbewusstsein und beherrschten die Partie, von Mannheim war nicht viel zu sehen. Es blieb bis zur ersten Pause beim 2:0.
EHC-Verteidiger Jens Baxmann sagte nach dem ersten Drittel:
“Wir waren von der ersten Minute an da und haben Druck gemacht. Die Adler zu Fehlern gezwungen und im Powerplay zugeschlagen.”
Die Eisbären begannen im Mitteldrittel dort, wo sie im ersten aufgehört hatten. Sie drückten die Adler in die Defensive und wollten nachlegen. Doch in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels wollte ihnen kein weiterer Treffer gelingen. Etwas mehr als 30 Minuten waren gespielt, da ereignete sich eine sehr unschöne Szene auf der Eisfläche. Die Eisbären waren in Unterzahl und Florian Busch fuhr einen Break. Er scheiterte am Adler-Keeper und wollte den Puck holen. Als er in der Bandenecke ankam, rauschte Mannheims Colin Forbes von hinten an und checkte "Buschi" in die Bandenrundung. Der Eisbär zog sich dabei eine Platzwunde zu und verlor einen Zahn. Er wurde in der Kabine mit sieben Stichen genäht ((Fünf an der Stirn/ zwei an der Nase) und konnte im letzten Drittel wieder mitmischen. Forbes bekam zunächst eine 2+10 - Minuten Strafe von den beiden Hauptschiedsrichtern Piechaczek/Looker. Unglaublich, dieses Strafmaß. Erst als Stefan Ustorf zu den beiden fuhr und sie auf die Blutlache auf dem Eis aufmerksam machte, wandelten sie die Strafe in eine Matchstrafe um. Da frage ich mich, ob sie bei ihrem Strafmaß geblieben wären, wenn "Usti" nichts gesagt hätte?
Als kurz danach ein weiterer Adler-Spieler auf die Strafbank musste, hatte der EHC doppelte Überzahl. Und in dieser machten sie den Sack zu. In der 32. Minute zog Richie "Schlagschusskönig" Regehr wieder von der blauen Linie ab und versenkte die Scheibe im Tor der Gäste. Drei Minuten später erhöhte Denis Pederson auf 4:0, da waren die Adler gerade seit zwei Sekunden wieder vollzählig.
Im letzten Drittel schonten die Eisbären ihre Kräfte für das Spiel am Sonntag. Für Aufsehen sorgten jetzt nur noch die Mannheimer. Allerdings nicht spielerisch. Viele kleine versteckte Stockschläge (besonders von dem Herrn mit der Nummer 43 - Felix Petermann) und harte Checks leisteten sich die frustrierten Gäste-Spieler nun. Die Folge waren viele 2-Minuten-Strafen. Tomas Martinec und Jason Jaspers übertrieben es aber und bekamen jeweils eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter 106 Strafminuten (28 Eisbären und 78 Mannheim).
Tore fielen im Schlussdrittel keine und somit feierten die Eisbären einen 4:0-Sieg im "wichtigsten Spiel des Jahres".
Eisbären-Trainer Don Jackson war nach dem Sieg zufrieden mit seinen Jungs:
„Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft heute. Diese beiden Spiele waren die körperbetontesten, die wir in den letzten sechs Wochen gespielt haben. Disziplin ist in den Play-off sehr wichtig und ein gutes Überzahlspiel, mit dem wir den Gegner in Bedrängnis bringen wollen. In Mannheim erwarte ich ein weiteres sehr körperbetontes Spiel.“
Sein Gegenüber, Teal Fowler, war dagegen frustriert:
„Von der Strafbank aus gewinnt man keine Spiele. „Wir waren übermotiviert, haben den Fokus für die Dinge verloren, die man in einem Spiel selbst beeinflussen kann und dadurch viel zu viele Strafen genommen. Die Berliner haben ihre Möglichkeiten in Überzahl von Beginn an genutzt. Sie erzielten das wichtige erste Tor und wir mussten von da an hinterherlaufen.“
Fazit:
Der EHC siegte verdient. Sie zeigten eine wesentliche Steigerung zum Dienstagspiel. Die Checks wurden alle zu Ende gefahren, sie ließen sich von der aggressiven Spielweise der Adler nicht provozieren und antworteten statt dessen mit Toren auf die Nickligkeiten der Mannheimer. Vor allem in Überzahl waren sie endlich mal wieder gefährlich und trafen auch. Sowohl vorne als auch hinten arbeiteten die Berliner Spieler sehr stark.
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Die beiden Schiedsrichter Piechaczek uund Looker zeigten eine bessere Leistung als noch am Dienstag. Sie unterbanden die vielen unsauberen Aktionen der Mannheimer konsequent und schickten die Spieler auf die Strafbank. Einzig eine Szene und die folgende Entscheidung der beiden brachte mich auf die Palme. Ein Check von Hinten mit Verletzungsfolge von Forbes an Busch nur mit einer 2+10 - Minuten Strafe zu ahnden, ist ja wohl ein Witz. Da bin ich dem "Usti" echt dankbar, dass er reklamierte und es dann doch noch die große Strafe gab. Wobei mir die Matchstrafe dann doch zu hart erscheint, eine Spieldauer hätte gereicht.
Spielnote:
Es wahr eine anfangs sehr spannende Partie, die aber mit zunehmender Spieldauer und den Toren der Eisbären an Spannung verlor. Note 2-3.
Fanstimmung:
Was soll ich noch groß sagen: Wie immer, im ersten und letzten Drittel Super, im Mitteldrittel zwar gut, aber nicht berauschend.
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Richie Regehr (Eisbären/Verteidiger)
2. Andy Roach (Eisbären/Verteidiger)
3. Rob Zepp (Eisbären/Torwart).
Die Berliner Eisbären sind wieder in Führung gegangen in der Play-Off-Halbfinalserie gegen die Adler. Am Freitagabend siegten die Eisbären vor ausverkauftem Haus (14.200 Zuschauer) wie bereits in Spiel 1 mit 4:0. Damit gaben die Bären die passende Antwort auf die 1:6-Klatsche aus Spiel 2.
Zu Beginn der Partie merkte man beiden Teams an, dass es um richtig viel ging. Für beide war es das wichtigste Spiel des Jahres. Sowohl die Eisbären als auch die Adler hatten einen nervösen Beginn. Die Spannung war förmlich zum greifen nahe. Kein Team wollte den ersten Fehler machen.
Doch die Mannheimer waren an diesem Abend erneut nicht diszipliniert und wanderten desöfteren auf die Strafbank. Das man kein Spiel von der Strafbank aus gewinnt, dürfte die Adler bestimmt wissen, nur eben nicht an diesem Abend. Wurde auch prompt von den Eisbären bestraft.
"Mr. Schlagschuss" Richie Regehr packte in diesem ersten Drittel zweimal zu seinen so gefürchteten Schlagschüssen aus. Beide landeten im Netz. Beim 1:0 nach zwei Minuten hatte Bären-Oldie Mark Beaufait die Kelle noch dran und lenkte den Puck ins Tor.
Der zweite fand aber direkt den Weg ins Tor. Nach acht Minuten überwand Regehr Adler -Goalie Freddy Brathwaite zum 2:0. Dem Torwart der Gäste merkte man an diesem Abend eine gewisse Nervosität an. Er ließ viel prallen und sich zudem noch von den Bärenfans provozieren.
Nach den beiden Toren waren die Eisbären voller Selbstbewusstsein und beherrschten die Partie, von Mannheim war nicht viel zu sehen. Es blieb bis zur ersten Pause beim 2:0.
EHC-Verteidiger Jens Baxmann sagte nach dem ersten Drittel:
“Wir waren von der ersten Minute an da und haben Druck gemacht. Die Adler zu Fehlern gezwungen und im Powerplay zugeschlagen.”
Die Eisbären begannen im Mitteldrittel dort, wo sie im ersten aufgehört hatten. Sie drückten die Adler in die Defensive und wollten nachlegen. Doch in den ersten zehn Minuten des zweiten Drittels wollte ihnen kein weiterer Treffer gelingen. Etwas mehr als 30 Minuten waren gespielt, da ereignete sich eine sehr unschöne Szene auf der Eisfläche. Die Eisbären waren in Unterzahl und Florian Busch fuhr einen Break. Er scheiterte am Adler-Keeper und wollte den Puck holen. Als er in der Bandenecke ankam, rauschte Mannheims Colin Forbes von hinten an und checkte "Buschi" in die Bandenrundung. Der Eisbär zog sich dabei eine Platzwunde zu und verlor einen Zahn. Er wurde in der Kabine mit sieben Stichen genäht ((Fünf an der Stirn/ zwei an der Nase) und konnte im letzten Drittel wieder mitmischen. Forbes bekam zunächst eine 2+10 - Minuten Strafe von den beiden Hauptschiedsrichtern Piechaczek/Looker. Unglaublich, dieses Strafmaß. Erst als Stefan Ustorf zu den beiden fuhr und sie auf die Blutlache auf dem Eis aufmerksam machte, wandelten sie die Strafe in eine Matchstrafe um. Da frage ich mich, ob sie bei ihrem Strafmaß geblieben wären, wenn "Usti" nichts gesagt hätte?
Als kurz danach ein weiterer Adler-Spieler auf die Strafbank musste, hatte der EHC doppelte Überzahl. Und in dieser machten sie den Sack zu. In der 32. Minute zog Richie "Schlagschusskönig" Regehr wieder von der blauen Linie ab und versenkte die Scheibe im Tor der Gäste. Drei Minuten später erhöhte Denis Pederson auf 4:0, da waren die Adler gerade seit zwei Sekunden wieder vollzählig.
Im letzten Drittel schonten die Eisbären ihre Kräfte für das Spiel am Sonntag. Für Aufsehen sorgten jetzt nur noch die Mannheimer. Allerdings nicht spielerisch. Viele kleine versteckte Stockschläge (besonders von dem Herrn mit der Nummer 43 - Felix Petermann) und harte Checks leisteten sich die frustrierten Gäste-Spieler nun. Die Folge waren viele 2-Minuten-Strafen. Tomas Martinec und Jason Jaspers übertrieben es aber und bekamen jeweils eine 10-Minuten-Disziplinarstrafe. Insgesamt verhängten die Schiedsrichter 106 Strafminuten (28 Eisbären und 78 Mannheim).
Tore fielen im Schlussdrittel keine und somit feierten die Eisbären einen 4:0-Sieg im "wichtigsten Spiel des Jahres".
Eisbären-Trainer Don Jackson war nach dem Sieg zufrieden mit seinen Jungs:
„Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft heute. Diese beiden Spiele waren die körperbetontesten, die wir in den letzten sechs Wochen gespielt haben. Disziplin ist in den Play-off sehr wichtig und ein gutes Überzahlspiel, mit dem wir den Gegner in Bedrängnis bringen wollen. In Mannheim erwarte ich ein weiteres sehr körperbetontes Spiel.“
Sein Gegenüber, Teal Fowler, war dagegen frustriert:
„Von der Strafbank aus gewinnt man keine Spiele. „Wir waren übermotiviert, haben den Fokus für die Dinge verloren, die man in einem Spiel selbst beeinflussen kann und dadurch viel zu viele Strafen genommen. Die Berliner haben ihre Möglichkeiten in Überzahl von Beginn an genutzt. Sie erzielten das wichtige erste Tor und wir mussten von da an hinterherlaufen.“
Fazit:
Der EHC siegte verdient. Sie zeigten eine wesentliche Steigerung zum Dienstagspiel. Die Checks wurden alle zu Ende gefahren, sie ließen sich von der aggressiven Spielweise der Adler nicht provozieren und antworteten statt dessen mit Toren auf die Nickligkeiten der Mannheimer. Vor allem in Überzahl waren sie endlich mal wieder gefährlich und trafen auch. Sowohl vorne als auch hinten arbeiteten die Berliner Spieler sehr stark.
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Die beiden Schiedsrichter Piechaczek uund Looker zeigten eine bessere Leistung als noch am Dienstag. Sie unterbanden die vielen unsauberen Aktionen der Mannheimer konsequent und schickten die Spieler auf die Strafbank. Einzig eine Szene und die folgende Entscheidung der beiden brachte mich auf die Palme. Ein Check von Hinten mit Verletzungsfolge von Forbes an Busch nur mit einer 2+10 - Minuten Strafe zu ahnden, ist ja wohl ein Witz. Da bin ich dem "Usti" echt dankbar, dass er reklamierte und es dann doch noch die große Strafe gab. Wobei mir die Matchstrafe dann doch zu hart erscheint, eine Spieldauer hätte gereicht.
Spielnote:
Es wahr eine anfangs sehr spannende Partie, die aber mit zunehmender Spieldauer und den Toren der Eisbären an Spannung verlor. Note 2-3.
Fanstimmung:
Was soll ich noch groß sagen: Wie immer, im ersten und letzten Drittel Super, im Mitteldrittel zwar gut, aber nicht berauschend.
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Richie Regehr (Eisbären/Verteidiger)
2. Andy Roach (Eisbären/Verteidiger)
3. Rob Zepp (Eisbären/Torwart).
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Neue Umfrage - Auswertung alte Umfragen
Es gibt wieder eine neue Abstimmung (rechte Seite):
Wer wird der Finalgegner der Eisbären?
In der letzten Umfrage wollten wir wissen, nach wie vielen Spiele die Halbfinalpartie zwischen den Eisbären Berlin und den Adlern aus Mannheim entschieden ist. Seit gestern wissen wir es:
Die Eisbären konnten die Serie nach vier Spielen für sich entscheiden. Ein Viertel aller Teilnehmer 'ahnten' dies. Etwas mehr meinten, dass die Eisbären einen Durchlauf machen würden: Nicht ganz, aber Finale ist Finale:)

Ein paar Tage zuvor wollten wir wissen, wer der Viertelfinalgegner der Eisbären sein wird.
Mehr als ein Drittel aller gültigen Stimmen 'wussten', dass die Freezers der erste PlayOff-Gegner des EHC sein werden.

Wer wird der Finalgegner der Eisbären?
In der letzten Umfrage wollten wir wissen, nach wie vielen Spiele die Halbfinalpartie zwischen den Eisbären Berlin und den Adlern aus Mannheim entschieden ist. Seit gestern wissen wir es:
Die Eisbären konnten die Serie nach vier Spielen für sich entscheiden. Ein Viertel aller Teilnehmer 'ahnten' dies. Etwas mehr meinten, dass die Eisbären einen Durchlauf machen würden: Nicht ganz, aber Finale ist Finale:)

Ein paar Tage zuvor wollten wir wissen, wer der Viertelfinalgegner der Eisbären sein wird.
Mehr als ein Drittel aller gültigen Stimmen 'wussten', dass die Freezers der erste PlayOff-Gegner des EHC sein werden.

Multimediale o2-World
Seit neuestem kann man die Videos aus der o2-World in die eigene Webseite einbinden.
Dies probieren wir gleich mal aus:)
Dies sind Bilder vom Public-Viewing in der o2-World am gestrigen Tag:
[eingefügtes Video gelöscht]
Quelle: o2world.de
Update:
Das Video wurde entfernt weil das Video sofort startet...
Ihr könnt es Euch aber auch hier anschauen.
Dies probieren wir gleich mal aus:)
Dies sind Bilder vom Public-Viewing in der o2-World am gestrigen Tag:
[eingefügtes Video gelöscht]
Quelle: o2world.de
Update:
Das Video wurde entfernt weil das Video sofort startet...
Ihr könnt es Euch aber auch hier anschauen.
"Aus! Aus! Aus! Das Spiel ist aus..."
...verkauft!
Dieses trifft zumindest das Finalspiel 3 am Ostermontag zu. Für den Gründonnerstag gibt es noch einige Karten.
Im Gegensatz zu den anderen DEL-Mannschaften werden den Eisbären die Karten förmlich aus den Händen gerissen.
"Wer zu spät kommt, den ..."
Auch der Autor dieser Zeilen war zu langsam.
Deshalb meine Frage:
Hat jemand eine Karte zuviel bestellt und wird sie nicht los?;)
Wenn ja, dann bitte eine Mail an:
ostermontagspiel@eisbaerlin.de.
Vielen Dank!
Dieses trifft zumindest das Finalspiel 3 am Ostermontag zu. Für den Gründonnerstag gibt es noch einige Karten.
Im Gegensatz zu den anderen DEL-Mannschaften werden den Eisbären die Karten förmlich aus den Händen gerissen.
"Wer zu spät kommt, den ..."
Auch der Autor dieser Zeilen war zu langsam.
Deshalb meine Frage:
Hat jemand eine Karte zuviel bestellt und wird sie nicht los?;)
Wenn ja, dann bitte eine Mail an:
ostermontagspiel@eisbaerlin.de.
Vielen Dank!
Hasta la vista Eisbär'n Finalista - nur noch drei...
...Siege fehlen bis zur erfolgreichen Titelverteidigung.Am gestrigen Sonntag entschieden die Eisbären die Halbfinalserie gegen den Erzrivalen Adler M...heim mit 3:1 Siegen. Durch den 6:4 Sieg in der Quadratestadt zogen die Eisbären zum fünften Mal in den letzten sechs Jahren ins DEL-Finale ein. Eine sehr beeindruckende Bilanz, manche sprechen sogar davon, die Bären sind der FC Bayern München des Eishockeys...
Auf wen die Eisbären in der Finalserie treffen entscheidet sich allerdings erst am kommenden Dienstag in Hannover, wenn die Scorpions im 5. Spiel auf die DEG Metro Stars treffen. Wenn es nach mir geht, können sich beide Mannschaften ruhig das längste Spiel der DEL-Geschichte liefern *grins*.
Stimmungstechnisch war das gestern wieder einmal eine grandiose Auswärtsfahrt, wobei natürlich auch der Spielverlauf seinen Teil dazu beigetragen hat (Spielbericht folgt sich wieder in WalkersBärenNews). da wurde im und vor dem Bus, sowie vor und in der Halle getanzt, gesungen und gefeiert. Ein Glück, daß das nächste Spiel erst am Donnerstag ist, so dass sich die Stimmen wieder regenieren können.
So in diesem Sinne FIIIIINAAAAAALEEEEEEE oho
Sonntag, 5. April 2009
4. PlayOff-Halbfinal-Spieltag - Spielpaarungen
Die heutigen Spielpaarungen im Überblick:
Das Eisbären-Live-Radio überträgt die Partie auf dieser Seite.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker gibt es hier.
Update:
Meldungen von Walker via twitter aus Mannheim:
Das Eisbären-Live-Radio überträgt die Partie auf dieser Seite.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker gibt es hier.
Update:
Meldungen von Walker via twitter aus Mannheim:
- 2.2 nach dem 1.drittel. Bären zweimal vorn durch a.weiß und roach [lt. Eisbären-Radio wars Regehr],mannheim immer wieder zurück durch king und jaspers.spannend und noch keine strafe für ehc (15:10)
- 4.3 n.2d. für mannheim.zu beginn adler besser,2tore in 40 sekunden.ehc aber unbeeindruckt,beaufait mit anschlusstor,noch alles offen,hab aber keine stimme mehr (16:00)
- 4.4 tor eisbären quint 45.min. Der gästeblock bebt,bären drücken jetzt (16:20)
- 6.4 finale (16:42)
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MAN,
Saison2008/09,
Spielpaarungen
Samstag, 4. April 2009
Nur noch ein Sieg fehlt...
..., dann sind die Eisbären im DEL-Finale.
Das gestrige Ergebnis:
Hier nochmal die gestrigen Meldungen von Walker aus der o2-World bei twitter:
P.S.: Die neuesten WalkersBaerenNews zu diesem und dem Spiel am Sonntag gibt es spätestens Anfang der nächsten Woche, da Walker derzeit arbeiten ist und morgen die Eisbären in Mannheim anfeuert.
Das gestrige Ergebnis:
Hier nochmal die gestrigen Meldungen von Walker aus der o2-World bei twitter:
- 8 minuten gespielt 2.0 eisbären,zweimal regehr,mannheim auszeit ungefähr 16 Stunden ago from txt
- Eisbären besser als dienstag, fahren checks zu ende. Mannheim erneut aggressiv.verdiente 2.0 führung ungefähr 15 Stunden ago from txt
- 30. Minute. Matchstrafe mannheim forbes wg. Check von hinten gg. Buschi,buschi verletzt... ungefähr 15 Stunden ago from txt
- 4.0 nach drittel 2!tore durch regehr und pederson.busch wieder da!bären besser als adler,am sonntag winkt der finaleinzug... ungefähr 14 Stunden ago from txt
- Mittlerweile ist partie zu ende,4:0 für ehc,mannheim im 3.drittel nur noch auf checks aus,bekamen drei 10minuten strafen,sehr unsauber ungefähr 13 Stunden ago from txt
P.S.: Die neuesten WalkersBaerenNews zu diesem und dem Spiel am Sonntag gibt es spätestens Anfang der nächsten Woche, da Walker derzeit arbeiten ist und morgen die Eisbären in Mannheim anfeuert.
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Saison2008/09,
Spielpaarungen
Donnerstag, 2. April 2009
Drei kurze Nachrichten aus der Welt der DEL
1.) Laut Informationen der Berliner Morgenpost bleibt Don Jackson weiterhin Head-Coach bei den Eisbären.
"[...]Der auslaufende Vertrag des 52-jährigen US-Amerikaners ist längst verlängert. Zwar gehört es zur Politik der Berliner, personelle Entscheidungen während der Saison nicht zu kommentieren. Nach Informationen von Morgenpost Online wird die Zusammenarbeit aber langfristig fortgesetzt.[...]"
Quelle: Berliner Morgenpost
2.) Hannover mit Matchball:
Hannover benötigt somit nur noch einen Sieg für den Einzug ins DEL-Finale. Mehr Infos bei del.org.
3.) Die Ice Tigers aus Nürnberg sind scheinbar gerettet. Mehr Infos hier.
"[...]Der auslaufende Vertrag des 52-jährigen US-Amerikaners ist längst verlängert. Zwar gehört es zur Politik der Berliner, personelle Entscheidungen während der Saison nicht zu kommentieren. Nach Informationen von Morgenpost Online wird die Zusammenarbeit aber langfristig fortgesetzt.[...]"
Quelle: Berliner Morgenpost
2.) Hannover mit Matchball:
Hannover benötigt somit nur noch einen Sieg für den Einzug ins DEL-Finale. Mehr Infos bei del.org.
3.) Die Ice Tigers aus Nürnberg sind scheinbar gerettet. Mehr Infos hier.
Mittwoch, 1. April 2009
Play-Off-Halbfinale/Spiel 2: DEG Metro Stars gelingt Revanche
DEG Metro Stars vs. Hannover Scorpions 4:2 (2:0, 0:2, 2:0) Play-Off-Stand: 1:1
Die DEG Metro Stars haben am Dienstagabend einen ganz wichtigen Sieg gefeiert. Im zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions gelang der DEG ein 4:2-Sieg. Die DEG konnte sich damit erfolgreich für die Schlappe aus Spiel eins (2:5) revanchieren. Nach diesem Spiel steht es in dieser Play-Off-Serie 1:1.
Das Spiel begann allerdings wie das am Sonntag. Hannover spielte stark und drängte auf das erste Tor. Doch die DEG hielt diesmal dagegen und somit blieben die Angriffsbemühungen der Niedersachsen erfolglos.
Die Düsseldorfer traten an diesem Abend ganz anders auf, als noch am Sonntag. Vor allem ihre Disziplin hatten sie diesmal im Griff. Im ersten Drittel musste nicht ein DEG-Spieler auf die Strafbank. Und als dann ein Scorpions-Spieler (Dan Lambert) für 2 Minuten auf die Strafbank musste, schlugen die Hausherren zu. Mit einem satten Handgelenksschuss erzielte Rob Collins die 1:0-Führung der DEG.
Nach dem Tor strotzte die DEG nur so vor Selbstvertrauen und legte wenig später nach. Andy Hedlund dachte sich wohl, was der Collins kann, kann ich auch. Er zog einfach mal ab. Seinen Schuss fälschte Hannovers Verteidiger Sascha Goc noch ab und die Scheibe flatterte hinter dem verdutzten Torwart Dimitri Pätzold ins Tor - 2:0. Zwei Tore in 41 Sekunden. Die DEG schien auf Siegkurs zu sein.
Doch die Gäste wollen sich nicht geschlagen geben und kämpften sich zurück ins Spiel. Chris Herperger verkürzte in der 25. Minute auf 2:1.
Nach diesem Tor drückten die Hannoveraner aufs Tempo und setzten die DEG-Defensive unter Druck. Drei Minuten später wurde der Druck belohnt. Sascha Goc hatte abgezogen und der Puck schlug im kurzen Eck ein - 2:2 (28.). Da sah Düsseldorfs Schlussmann Jamie Storr nicht gut aus.
Kurze Zeit später hatte Festerling die Riesenchance, das Spiel komplett zu drehen, doch er verzog knapp.
Im Schlussdrittel waren die Gäste aus Niedersachsen weiter das bessere Team. Doch als sie in Überzahl waren, brachten sie die DEG wieder ins Spiel. Die Hannoveraner mit einem schlechten Wechsel, das wollte Patrick Reimer nutzen. Er lief alleine auf Pätzold zu, doch er traf nur den Pfosten. Diese Szene verlieh der DEG neuen Mut und sie machten jetzt wieder mehr fürs Spiel. Besonders Reimer lief jetzt heiß. In der 47. Minute war er wieder in Richtung Pätzold unterwegs. Diesmal machte er es besser und brachte den Puck per Rückhand im Tor unter - 3:2.
Hannover kämpfte danach verbissen um den erneuten Ausgleich, doch es sollte ihnen kein Tor mehr gelingen.
19 Sekunden vor dem Ende sorgte erneut Patrick Reimer mit dem 4:2 für die Entscheidung. Bei diesem Tor hatte er allerdings keine Mühe, denn Pätzold hatte seinen Kasten längst verlassen.
Nach dem Spiel war DEG-Trainer Harold Kreis erleichtert über den Sieg seiner Mannschaft:
"Wir sind heute viel mehr gelaufen, waren aktiver und auch aggressiver. Ich hoffe, dass wir emotional jetzt in der Serie angekommen sind."
Hans Zach, Trainer der Scorpions, sagte nach dem Spiel trocken:
"Es war das erwartet schwere Spiel und nun geht es eben bei uns wieder von vorne los."
Die DEG Metro Stars haben am Dienstagabend einen ganz wichtigen Sieg gefeiert. Im zweiten Spiel der Halbfinalserie gegen die Hannover Scorpions gelang der DEG ein 4:2-Sieg. Die DEG konnte sich damit erfolgreich für die Schlappe aus Spiel eins (2:5) revanchieren. Nach diesem Spiel steht es in dieser Play-Off-Serie 1:1.
Das Spiel begann allerdings wie das am Sonntag. Hannover spielte stark und drängte auf das erste Tor. Doch die DEG hielt diesmal dagegen und somit blieben die Angriffsbemühungen der Niedersachsen erfolglos.
Die Düsseldorfer traten an diesem Abend ganz anders auf, als noch am Sonntag. Vor allem ihre Disziplin hatten sie diesmal im Griff. Im ersten Drittel musste nicht ein DEG-Spieler auf die Strafbank. Und als dann ein Scorpions-Spieler (Dan Lambert) für 2 Minuten auf die Strafbank musste, schlugen die Hausherren zu. Mit einem satten Handgelenksschuss erzielte Rob Collins die 1:0-Führung der DEG.
Nach dem Tor strotzte die DEG nur so vor Selbstvertrauen und legte wenig später nach. Andy Hedlund dachte sich wohl, was der Collins kann, kann ich auch. Er zog einfach mal ab. Seinen Schuss fälschte Hannovers Verteidiger Sascha Goc noch ab und die Scheibe flatterte hinter dem verdutzten Torwart Dimitri Pätzold ins Tor - 2:0. Zwei Tore in 41 Sekunden. Die DEG schien auf Siegkurs zu sein.
Doch die Gäste wollen sich nicht geschlagen geben und kämpften sich zurück ins Spiel. Chris Herperger verkürzte in der 25. Minute auf 2:1.
Nach diesem Tor drückten die Hannoveraner aufs Tempo und setzten die DEG-Defensive unter Druck. Drei Minuten später wurde der Druck belohnt. Sascha Goc hatte abgezogen und der Puck schlug im kurzen Eck ein - 2:2 (28.). Da sah Düsseldorfs Schlussmann Jamie Storr nicht gut aus.
Kurze Zeit später hatte Festerling die Riesenchance, das Spiel komplett zu drehen, doch er verzog knapp.
Im Schlussdrittel waren die Gäste aus Niedersachsen weiter das bessere Team. Doch als sie in Überzahl waren, brachten sie die DEG wieder ins Spiel. Die Hannoveraner mit einem schlechten Wechsel, das wollte Patrick Reimer nutzen. Er lief alleine auf Pätzold zu, doch er traf nur den Pfosten. Diese Szene verlieh der DEG neuen Mut und sie machten jetzt wieder mehr fürs Spiel. Besonders Reimer lief jetzt heiß. In der 47. Minute war er wieder in Richtung Pätzold unterwegs. Diesmal machte er es besser und brachte den Puck per Rückhand im Tor unter - 3:2.
Hannover kämpfte danach verbissen um den erneuten Ausgleich, doch es sollte ihnen kein Tor mehr gelingen.
19 Sekunden vor dem Ende sorgte erneut Patrick Reimer mit dem 4:2 für die Entscheidung. Bei diesem Tor hatte er allerdings keine Mühe, denn Pätzold hatte seinen Kasten längst verlassen.
Nach dem Spiel war DEG-Trainer Harold Kreis erleichtert über den Sieg seiner Mannschaft:
"Wir sind heute viel mehr gelaufen, waren aktiver und auch aggressiver. Ich hoffe, dass wir emotional jetzt in der Serie angekommen sind."
Hans Zach, Trainer der Scorpions, sagte nach dem Spiel trocken:
"Es war das erwartet schwere Spiel und nun geht es eben bei uns wieder von vorne los."
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