Bundestrainer Uwe Krupp hat nach dem letzten Vorbereitungsspiel gegen Dänemark (7:2) den endgültigen Kader für die am Freitag (24. April) beginnende Eishockey-Weltmeisterschaft in der Schweiz bekannt gegeben.
Und er hat seine Ankündigung, keine Spieler von den Finalteilnehmern Berlin und Düsseldorf zu nominieren, wie bereits vergangene Woche angekündigt, nicht wahr gemacht. Er hat auch von den beiden Teams Spieler nominiert.
Rausgefallen aus dem bisherigen Kader sind dagegen die beiden Stürmer Ulrich Maurer und Thomas Greilinger sowie Verteidiger Martin Ancicka.
Greilinger muss wegen einer Schultereckgelenkssprengung (erlitten im Testspiel gegen Dänemark) passen.
Die anderen beiden wurden vom Bundestrainer gestrichen.
Mit folgenden Spielern reist Uwe Krupp am Dienstag, 21. April, nach Bern zur Eishockey-Weltmeisterschaft 2009:
1 KOTSCHNEW, Dimitrij
32 PÄTZOLD, Dimitri
44 ENDRAS, Dennis
6 BUTENSCHOEN, Sven
7 SCHMIDT, Christopher
8 OSTERLOH, Sebastian
13 SCHUBERT, Christoph
22 BAKOS, Michael
31 RENZ, Andreas
48 HÖRDLER, Frank
77 GOC, Nikolai
91 MÜLLER, Moritz
11 FELSKI, Sven
15 MULOCK, Travis James
16 WOLF, Michael
17 HECHT, Jochen
18 HOSPELT, Kai
24 RANKEL, Andre
26 KEUTZER, Daniel
29 BARTA, Alexander
33 HACKERT, Michael
36 SEIDENBERG, Yannic
47 ULLMANN, Christoph
50 HAGER, Patrick
87 GOGULLA, Philip
Bundestrainer Uwe Krupp sagte nach der Bennenung des WM-Kaders folgendes:
„Ich möchte mich zuerst bei allen Spielern bedanken, die mit uns die Vorbereitung zur WM mitgemacht haben. Wir alle haben hart gearbeitet und mit höchster Schlagzahl trainiert, bei den Spielen haben wir alles aus uns herausgeholt. Die Spiele gegen Lettland, Tschechien und Dänemark haben uns viel Aufschluss über unsere Spieler gegeben sowie die Spieler auf das nötige Level im internationalen Eishockey vorbereitet. Nach vielen Überlegungen, Gesprächen und harten Entscheidungen haben wir nun die Spieler für die WM ausgesucht, die unserer Meinung nach dem Team am meisten weiterhelfen können. Wir werden in der Schweiz noch ein paar Mal trainieren und gut vorbereitet in die ersten Spiele des Turnieres gehen.“
Quelle: www.hockeyweb.de
Sonntag, 19. April 2009
Von Überraschungen und Enttäuschungen
Die DEL-Saison 2008/2009 ist seit Mittwoch vorbei. Das bietet mir mal die Gelegenheit, einen Blick auf die Überraschungsteams und die Teams, die enttäuscht haben, zu werfen.
Die größte Überraschung der Saison waren für mich auf jeden Fall die Hannover Scorpions. Wer hätte vor Beginn der Saison schon damit gerechnet, dass die Niedersachsen die DEL dominieren würden. Und dies war tatsächlich so gewesen. Lange Zeit standen die Mannen von Hans Zach an der Tabellenspitze und ließen ihre Fans von der Qualifikationrunde zur Champions League träumen. Am Ende der regulären Saison ging ihnen dann aber die Puste aus und sie rutschten hinter Meister Berlin auf Platz 2 zurück. In den Play-Offs zeigten sie dann ebenfalls eine starke Leistung und scheiterten letztendlich erst im fünften Halbfinalspiel.
Durch den Titel der Eisbären rutschen die Hannoveraner als Vorrundenzweiter in die Champions League Quali - Gratulation!
Die zweite Überraschungsmannschaft kommt ebenfalls aus Niedersachsen. Man hatte dort das Ziel, sich für die Play-Offs zu qualifizieren. Das hatte man auch geschafft. Das man dann im Viertelfinale ausschied, war für die Verantwortlichen nicht so schlimm. Denn im Februar holte Wolfsburg seinen ersten Titel der Vereinsgeschichte. Im Pokalfinale schlugen sie den Konkurrenten Hannover mit 5:3 und holten sich verdient den DEB-Pokal.
Zudem überzeugte der EHC Wolfsburg in der abgelaufenen Saison mit einer überragenden Offensive (zweitmeisten Tore hinter Berlin) und einem überragenden Powerplay.
Die Grizzly´s muss man in der Zukunft auf jeden Fall auf der Rechnung haben.
Auch die Krefeld Pinguine legten eine Saison hin, die besser als erwartet lief. Das Ziel war gewesen, die Pre-Play-Offs zu erreichen. Doch der KEV qualifizierte sich direkt für die Play-Offs und schied dort erst nach sieben teils dramatischen Viertelfinalspielen gegen die DEG aus.
Vor allem zu Beginn der Saison waren die Pinguine lange die beste Mannschaft und waren zu Recht an der Tabellenspitze. Doch irgendwann kam ein Bruch ins Spiel der Krefelder und sie purzelten Platz um Platz und mussten am Ende noch um die direkte Play-Off-Qualifikation bangen.
Vor der Saison hatte ich den KEV nicht auf der Liste der Play-Off oder Pre-Play-Off-Anwärter gehabt. Mir erschien der Kader nicht stark genug und zudem hatten sie zu viele zu junge deutsche Spieler. Aber was diese dann in der Saison abgeliefert haben, verdient aller höchsten Respekt. In Krefeld wächst etwas heran. Und mich freut es zudem, dass sie den Jungen das Vertrauen geben. Diese rechtfertigen das Vertrauen mit sehr guten Leistungen.
Ich bin mir sicher, dass Krefeld in den nächsten Jahren wieder zu einem Titelkandidaten werden kann. Wenn man die Linie mit dem Nachwuchs konsequent durchzieht. Die Eisbären sind da ein gutes Beispiel.
Die größte Enttäuschung der Saison waren für mich die Kölner Haie. Vor der Saison als Titelkandidat gehandelt, verlief die Saison der Haie derart katastrophal, dass man sich am Ende auf dem vorletzten (!) Tabellenplatz wiederfand.
Ein wesentlicher, aber sicherlich nicht entscheidender Grund, für die schlechte Saison war der Abgang vom Top-Spieler Ivan Ciernik. Den konnten sie einfach nicht ersetzen. Man hatte sich zwar erhofft, mit NHL-Veteran Mike Johnson einen guten Ersatz gefunden zu haben, doch der erwies sich als wahrer Flop.
Als Köln einen schlechten Saisonstart hatte, dachten alle, die werden sich schon fangen und noch in die Play-Off-Ränge kommen. Doch als die Saison immer weiter voran schritt und Köln immer noch im Tabellenkeller war, mussten sich die Verantwortlichen so langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die Saison dieses Jahr sehr, sehr früh zu Ende gehen würde.
In Köln muss und wird definitiv was passieren, damit Köln nächstes Jahr wieder angreifen kann.
Sicherlich gab es in dieser Saison noch mehr Überraschungen und Enttäuschungen, doch für mich sind die genannten Teams die positiven oder aber negativen Erscheinungen der Saison.
Wer da anderer Meinung ist, der kann gerne sein Kommentar abgeben.
Die größte Überraschung der Saison waren für mich auf jeden Fall die Hannover Scorpions. Wer hätte vor Beginn der Saison schon damit gerechnet, dass die Niedersachsen die DEL dominieren würden. Und dies war tatsächlich so gewesen. Lange Zeit standen die Mannen von Hans Zach an der Tabellenspitze und ließen ihre Fans von der Qualifikationrunde zur Champions League träumen. Am Ende der regulären Saison ging ihnen dann aber die Puste aus und sie rutschten hinter Meister Berlin auf Platz 2 zurück. In den Play-Offs zeigten sie dann ebenfalls eine starke Leistung und scheiterten letztendlich erst im fünften Halbfinalspiel.
Durch den Titel der Eisbären rutschen die Hannoveraner als Vorrundenzweiter in die Champions League Quali - Gratulation!
Die zweite Überraschungsmannschaft kommt ebenfalls aus Niedersachsen. Man hatte dort das Ziel, sich für die Play-Offs zu qualifizieren. Das hatte man auch geschafft. Das man dann im Viertelfinale ausschied, war für die Verantwortlichen nicht so schlimm. Denn im Februar holte Wolfsburg seinen ersten Titel der Vereinsgeschichte. Im Pokalfinale schlugen sie den Konkurrenten Hannover mit 5:3 und holten sich verdient den DEB-Pokal.
Zudem überzeugte der EHC Wolfsburg in der abgelaufenen Saison mit einer überragenden Offensive (zweitmeisten Tore hinter Berlin) und einem überragenden Powerplay.
Die Grizzly´s muss man in der Zukunft auf jeden Fall auf der Rechnung haben.
Auch die Krefeld Pinguine legten eine Saison hin, die besser als erwartet lief. Das Ziel war gewesen, die Pre-Play-Offs zu erreichen. Doch der KEV qualifizierte sich direkt für die Play-Offs und schied dort erst nach sieben teils dramatischen Viertelfinalspielen gegen die DEG aus.
Vor allem zu Beginn der Saison waren die Pinguine lange die beste Mannschaft und waren zu Recht an der Tabellenspitze. Doch irgendwann kam ein Bruch ins Spiel der Krefelder und sie purzelten Platz um Platz und mussten am Ende noch um die direkte Play-Off-Qualifikation bangen.
Vor der Saison hatte ich den KEV nicht auf der Liste der Play-Off oder Pre-Play-Off-Anwärter gehabt. Mir erschien der Kader nicht stark genug und zudem hatten sie zu viele zu junge deutsche Spieler. Aber was diese dann in der Saison abgeliefert haben, verdient aller höchsten Respekt. In Krefeld wächst etwas heran. Und mich freut es zudem, dass sie den Jungen das Vertrauen geben. Diese rechtfertigen das Vertrauen mit sehr guten Leistungen.
Ich bin mir sicher, dass Krefeld in den nächsten Jahren wieder zu einem Titelkandidaten werden kann. Wenn man die Linie mit dem Nachwuchs konsequent durchzieht. Die Eisbären sind da ein gutes Beispiel.
Die größte Enttäuschung der Saison waren für mich die Kölner Haie. Vor der Saison als Titelkandidat gehandelt, verlief die Saison der Haie derart katastrophal, dass man sich am Ende auf dem vorletzten (!) Tabellenplatz wiederfand.
Ein wesentlicher, aber sicherlich nicht entscheidender Grund, für die schlechte Saison war der Abgang vom Top-Spieler Ivan Ciernik. Den konnten sie einfach nicht ersetzen. Man hatte sich zwar erhofft, mit NHL-Veteran Mike Johnson einen guten Ersatz gefunden zu haben, doch der erwies sich als wahrer Flop.
Als Köln einen schlechten Saisonstart hatte, dachten alle, die werden sich schon fangen und noch in die Play-Off-Ränge kommen. Doch als die Saison immer weiter voran schritt und Köln immer noch im Tabellenkeller war, mussten sich die Verantwortlichen so langsam mit dem Gedanken anfreunden, dass die Saison dieses Jahr sehr, sehr früh zu Ende gehen würde.
In Köln muss und wird definitiv was passieren, damit Köln nächstes Jahr wieder angreifen kann.
Sicherlich gab es in dieser Saison noch mehr Überraschungen und Enttäuschungen, doch für mich sind die genannten Teams die positiven oder aber negativen Erscheinungen der Saison.
Wer da anderer Meinung ist, der kann gerne sein Kommentar abgeben.
Kategorien:
DEL-News,
Saison2008/09,
WBN
Freitag, 17. April 2009
Diese Meisterschaft ist etwas ganz besonderes...
... denn die meisten Leistungsträger waren mit den Kräften am Ende. Manche waren nur lädiert, andere schwer verletzt - trotzdem spielten die Jungs. Das kann man ihnen gar nicht hoch genug anrechnen.
Hier mal die Auflistung der Verletzungen einiger Spieler:
Oldie Mark Beaufait zog sich im Halbfinale gegen Mannheim eine Schulterquetschung zu - er spielte trotzdem weiter.
Stefan Ustorf bekam im Februar im Heimspiel gegen Iserlohn beim Abwehrversuch den Puck voll ins Gesicht. Folge: Kieferbruch, acht Zähne raus - er spielte trotzdem weiter.
Steve Walker brach sich im Viertelfinale den linken Fuß - er spielte nach kurzer (!) Behandlungspause trotzdem weiter.
Denis Pederson blockte im letzten Finalspiel einen Schuss eines DEG-Spielers, zog sich dabei einen Fußwurzelbruch zu - statt sofort ins Krankenhaus zu fahren, blieb er in der Halle, um die Mannschaft zu unterstützen und anschließend mit ihr zu feiern. Erst später gab er sich in ärztliche Behandlung.
Brandon Smith fiel wegen eines Schulterbruchs 4 Monate aus und kam trotzdem wieder.
An den Spielern der Eisbären können sich die Fußballer noch gehörig etwas Abgucken. Die Fußballer fallen bei kleinsten Berührungen um und "sterben" vor Schmerzen fast auf dem Platz. Teilweise fallen sie wegen kleinen Weh-Wehchen wochenlang aus.
Pausieren kennen die Bärenspieler nicht. Im Gegenteil. Sie versuchen alles, wirklich alles, um so schnell wie möglich wieder auf dem Eis stehen zu können. Oder aber spielen trotz Verletzung weiter.
Die "BZ" titelte heute zu Recht: "Berlins härteste Helden."
Hier mal die Auflistung der Verletzungen einiger Spieler:
Oldie Mark Beaufait zog sich im Halbfinale gegen Mannheim eine Schulterquetschung zu - er spielte trotzdem weiter.
Stefan Ustorf bekam im Februar im Heimspiel gegen Iserlohn beim Abwehrversuch den Puck voll ins Gesicht. Folge: Kieferbruch, acht Zähne raus - er spielte trotzdem weiter.
Steve Walker brach sich im Viertelfinale den linken Fuß - er spielte nach kurzer (!) Behandlungspause trotzdem weiter.
Denis Pederson blockte im letzten Finalspiel einen Schuss eines DEG-Spielers, zog sich dabei einen Fußwurzelbruch zu - statt sofort ins Krankenhaus zu fahren, blieb er in der Halle, um die Mannschaft zu unterstützen und anschließend mit ihr zu feiern. Erst später gab er sich in ärztliche Behandlung.
Brandon Smith fiel wegen eines Schulterbruchs 4 Monate aus und kam trotzdem wieder.
An den Spielern der Eisbären können sich die Fußballer noch gehörig etwas Abgucken. Die Fußballer fallen bei kleinsten Berührungen um und "sterben" vor Schmerzen fast auf dem Platz. Teilweise fallen sie wegen kleinen Weh-Wehchen wochenlang aus.
Pausieren kennen die Bärenspieler nicht. Im Gegenteil. Sie versuchen alles, wirklich alles, um so schnell wie möglich wieder auf dem Eis stehen zu können. Oder aber spielen trotz Verletzung weiter.
Die "BZ" titelte heute zu Recht: "Berlins härteste Helden."
Kategorien:
EBB,
Play-Offs 2009,
WBN
Die Heimkehr des deutschen Meisters






Gestern gegen 10.38 landete der alte und neue Deutsche Meister der EHC Berlin am Flughafen Tegel.
Diesesmal waren nicht ganz so viele Fans am Flugsteig A8 um die Spieler und Trainer zu begrüßen, dafür waren noch mehr vor der O2 World. Kurz bevor Nathan Robinson wollten einige noch Wetten annehmen, wer alles mit Sonnenbrille auf der Nase rauskommt, aber bevor es zur Tippabgabe kam, war Nathan auch schon mit dem Pokal und nach und nach alle Spieler raus um sich feiern zu lassen und fast alle, ausser Buschi und Frank Hördler, sahen relativ "ausgeschlafen" aus, jedenfalls merkte man nur den beiden an das die Nacht ziemlich kurz war oder sie gar nicht geschlafen haben.
Schnell ging es dann zum Bus und dann nichts wie ab zur O2 World wo sie dann von mehr als 1.000 Fans mit viel Applaus empfangen wurden. Es dauert nur ca. 15-30 Minuten und die Spieler erschienen mit dem Pokal auf dem Balkon und spritzen, wie bei der Formel üblich ist, mehrere Flaschen Rotkäppchen rosè Sekt auf die Fans und hatten sichtlich Spaß dabei.Don Jackson versuchte sich dann auf deutsch bei den Fans zu bedanken, was ihm auch sehr gut gelungen ist. Selbst Rob Zepp versuchte einwenig deutsch zu sprechen in dem er meinte: " Jetzt bin ich deutsche Meister und bald bin ich Daddy".


Buschi versuchte sich dann am Uffta, was ihm aber auf Grund seiner "Übermüdung" nicht so richtig gelingen wollte, aber die Fans fanden es toll und hatten wenigstens etwas zu lachen.
Es gab nur einen kleinen Wermutstropfen: Einige Fans mussten unbedingt "Schei.... Adler Mannheim" singen. Ich bin nur gespannt ob es morgen genauso ist oder man dann auch noch "Schei.... Hannover" anstimmen wird, denn Youri geht ja nach Hannover.
Jetzt bin ich nur noch auf das gespannt was morgen in der O2 World los ist und hoffe bald zu hören, das der ein oder andere Spieler der noch keinen Vertrag für die nächste Saison hat, wie Brandon Smith, vielleicht doch noch ein Jahr länger hier ist.
Kategorien:
Saison2008/09
Donnerstag, 16. April 2009
Glückwunsch an "Felski" zum Sieg im Tippspiel
Mit dem Sieg der Eisbären und dem Gewinn der vierten deutschen Meisterschaft ist nicht nur die DEL-Saison sondern auch unser Tippspiel 2008/2009 zu Ende gegangen.
Der verdiente Gewinner ist "Felski", der nicht nur die meisten Punkte sondern auch die beste Quote bei "Punkte pro Tipp" hatte
An dieser Stelle meinen Herzlichen Glückwunsch an den Sieger. Ich gebe mich natürlich mit einem sehr guten zweiten Platz zufrieden. Nach vorne ging einfach nicht mehr - auch wenn ich gestern noch mal drei Punkte geholt habe - und nach hinten (Platz 3) hatte ich einen ordentlichen Vorsprung. Nach dem zweiten Platz aus der Vorsaison könnte ich mich ja im Tippspiel für die neue Saison umbenennen - von Deron Quint in Ewiger Zweiter.
Wer in der nächsten Saison bei uns mittippen möchte, der meldet sich einfach beim Tippspiel an.
Der Gewinner des diesjährigen Tippspiels wird demnächst seinen Gewinn erhalten.
Der verdiente Gewinner ist "Felski", der nicht nur die meisten Punkte sondern auch die beste Quote bei "Punkte pro Tipp" hatte
An dieser Stelle meinen Herzlichen Glückwunsch an den Sieger. Ich gebe mich natürlich mit einem sehr guten zweiten Platz zufrieden. Nach vorne ging einfach nicht mehr - auch wenn ich gestern noch mal drei Punkte geholt habe - und nach hinten (Platz 3) hatte ich einen ordentlichen Vorsprung. Nach dem zweiten Platz aus der Vorsaison könnte ich mich ja im Tippspiel für die neue Saison umbenennen - von Deron Quint in Ewiger Zweiter.
Wer in der nächsten Saison bei uns mittippen möchte, der meldet sich einfach beim Tippspiel an.
Der Gewinner des diesjährigen Tippspiels wird demnächst seinen Gewinn erhalten.
Das "Play-Off-Monster" beendet seine Karriere!
Nach der erfolgreichen Titelverteidigung der Eisbären richten sich bei den Verantwortlichen die Blicke bereits jetzt auf die neue Saison. Wer wird dann das Eisbären-Trikot tragen, wer nicht mehr?
Zwei Abgänge stehen bereits seit gestern Abend definitiv fest. Eisbären Oldie und "Play-Off-Monster" Mark Beaufait beendet nach sieben Jahren bei den Eisbären seine eindrucksvolle Karriere. Mit 38 Jahren ist bei ihm die Zeit gekommen, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen:
"Ich beende meine Karriere. Ich möchte zurück zu meiner Familie in die USA."
Von einem Karriereende will Stefan Ustorf nichts hören:
" Ich versuche, Marc zu überreden, noch ein Jahr weiterzumachen."
Wenn er das schafft, wäre ich "Usti" dankbar, denn einen Beaufait zu ersetzen, ist nicht einfach.
Auch Nathan Robinson wird in der nächsten Saison nicht mehr für die Eisbären spielen. Im Premiere Interview antwortete er gestern auf die Frage, wo er denn nächste Saison spielt, wie folgt:
"In Mannheim!"
Das ist zwar ein herber Verlust für den Verein, aber Robinson war ja sowieso nicht immer der Liebling von Trainer Don Jackson. Denn er ist zwar im Angriff Super, aber in der Defensive hat er kaum etwas gezeigt.
Bei ihm bin ich geteilter Meinung. Auf der einen Seite das Genie, das unglaubliche Tricks auf dem Eis zeigen und schöne Tore erzielen kann, auf der anderen Seite der Einzelspieler, der alleine versucht, Tore zu schiessen, ohne den besser postierten Nebenmann zu sehen.
Das er wieder zurück nach Mannheim geht, kann ich nicht so ganz verstehen. Dahin, wo er vor zwei Jahren noch raus geekelt wurde. Aber da spielt wohl das liebe Geld ein wichtige Rolle...
Ihn zu ersetzen, wird sicherlich nicht leicht, aber Manager Peter John Lee wird schon einen ordentlichen Ersatz finden.
Torwart Youri Ziffzer wird den Verein wohl in Richtung Hannover verlassen, die haben momentan keinen Torwart und Ziffzer will nicht ewig die Nummer 2 bleiben.
Hinter Brandon Smith steht ein dickes Fragezeichen. Sein Vertrag läuft aus, aber er würde gerne hier bleiben. Gerade in den Play-Offs hat er bewiesen, wie wichtig er für das Team sein kann.
Christian Swärd, der während der Saison von den Juniors zu den Profis kam, wird wohl keinen neuen Vertrag erhalten.
Bei Matt Mc Ilvane weiß ich momentan nicht so recht, ob er bleibt oder ob er gehen muss. Er konnte sein Können kaum zeigen, da er zu Beginn der Saison verletzungsbedingt für den Rest der Saison ausfiel.
Sicher sind bis jetzt zwei Neuzugänge. Aus Wolfsburg kommt der Top-Verteidiger Marvin Degon. Aus Bad Tölz (2. Liga) kommt der Bruder von Tyson Mulock, Travis James.
Egal, wer die Eisbären noch verlassen wird: Ich bin mir sicher, wir werden nächstes Jahr erneut ein Team sehen, was um die Meisterschaft mitspielen kann.
Und ein Team, welches in der Champions League viel erreichen will und kann...
Aber jetzt soll das Meisterteam erst einmal die wohl verdiente Sommerpause genießen.
Zwei Abgänge stehen bereits seit gestern Abend definitiv fest. Eisbären Oldie und "Play-Off-Monster" Mark Beaufait beendet nach sieben Jahren bei den Eisbären seine eindrucksvolle Karriere. Mit 38 Jahren ist bei ihm die Zeit gekommen, die Schlittschuhe an den Nagel zu hängen:
"Ich beende meine Karriere. Ich möchte zurück zu meiner Familie in die USA."
Von einem Karriereende will Stefan Ustorf nichts hören:
" Ich versuche, Marc zu überreden, noch ein Jahr weiterzumachen."
Wenn er das schafft, wäre ich "Usti" dankbar, denn einen Beaufait zu ersetzen, ist nicht einfach.
Auch Nathan Robinson wird in der nächsten Saison nicht mehr für die Eisbären spielen. Im Premiere Interview antwortete er gestern auf die Frage, wo er denn nächste Saison spielt, wie folgt:
"In Mannheim!"
Das ist zwar ein herber Verlust für den Verein, aber Robinson war ja sowieso nicht immer der Liebling von Trainer Don Jackson. Denn er ist zwar im Angriff Super, aber in der Defensive hat er kaum etwas gezeigt.
Bei ihm bin ich geteilter Meinung. Auf der einen Seite das Genie, das unglaubliche Tricks auf dem Eis zeigen und schöne Tore erzielen kann, auf der anderen Seite der Einzelspieler, der alleine versucht, Tore zu schiessen, ohne den besser postierten Nebenmann zu sehen.
Das er wieder zurück nach Mannheim geht, kann ich nicht so ganz verstehen. Dahin, wo er vor zwei Jahren noch raus geekelt wurde. Aber da spielt wohl das liebe Geld ein wichtige Rolle...
Ihn zu ersetzen, wird sicherlich nicht leicht, aber Manager Peter John Lee wird schon einen ordentlichen Ersatz finden.
Torwart Youri Ziffzer wird den Verein wohl in Richtung Hannover verlassen, die haben momentan keinen Torwart und Ziffzer will nicht ewig die Nummer 2 bleiben.
Hinter Brandon Smith steht ein dickes Fragezeichen. Sein Vertrag läuft aus, aber er würde gerne hier bleiben. Gerade in den Play-Offs hat er bewiesen, wie wichtig er für das Team sein kann.
Christian Swärd, der während der Saison von den Juniors zu den Profis kam, wird wohl keinen neuen Vertrag erhalten.
Bei Matt Mc Ilvane weiß ich momentan nicht so recht, ob er bleibt oder ob er gehen muss. Er konnte sein Können kaum zeigen, da er zu Beginn der Saison verletzungsbedingt für den Rest der Saison ausfiel.
Sicher sind bis jetzt zwei Neuzugänge. Aus Wolfsburg kommt der Top-Verteidiger Marvin Degon. Aus Bad Tölz (2. Liga) kommt der Bruder von Tyson Mulock, Travis James.
Egal, wer die Eisbären noch verlassen wird: Ich bin mir sicher, wir werden nächstes Jahr erneut ein Team sehen, was um die Meisterschaft mitspielen kann.
Und ein Team, welches in der Champions League viel erreichen will und kann...
Aber jetzt soll das Meisterteam erst einmal die wohl verdiente Sommerpause genießen.
Kategorien:
EBB,
Saison 2009/2010,
WBN
"VIER" sind erneut Deutscher Meister!!!!!!!!!!!!!
Gestern Abend gegen 21:40 Uhr im Premium Bereich der O2 World. Mehr als 1000 Eisbärenfans zählen die letzten Sekunden eines spannenden Finalspiels runter. Als das Spiel vorbei war, lagen sich wildfremde Menschen in den Armen und sangen: "Deutscher Meister, Deutscher Meister, Deutscher Meister EHC".
Ich habe zwar nicht das ganze Spiel gesehen (war arbeitsbedingt erst kurz vorm Ende des zweiten Drittels da), mir hat aber das letzte gereicht. Da haben die Eisbären dann richtig aufgedreht und den Meistertitel perfekt gemacht.
Doch bevor der vierte Titel innerhalb von fünf Jahren wieder an der Spree war, gab es ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Die Eisbären spielten, die DEG konterte. Und die Kontertaktik schien an diesem Abend wohl die erfolgreichere gewesen zu sein. Der Play-Off Top-Torschütze Adam Courchaine brachte die Hausherren mit seinen beiden Toren mit 2:0 in Führung (13./32.) und ließ die Düsseldorfer Fans von einem entscheidenden fünften Finalspiel in Berlin träumen.
Zwischen dem 1:0 und 2:0 verschoss Courchaine noch einen Penalty. Es schien also an diesem Abend alles für die DEG zu laufen.
Doch die Eisbären schlugen zurück. Kurz nach dem 2:0 verkürzte Tyson Mulock auf 2:1 (33.).
Dabei blieb es bis zur zweiten Pause.
Im letzten Drittel legten die Bären dann furios los (haben wahrscheinlich nur auf mich gewartet...GRINS). Bei der DEG saß Holzer auf der Strafbank und das nutzte Bären-Kapitän Steve Walker zum Ausgleich (41.)
Nun waren die Eisbären endgültig auf der Siegerstraße. Auch ohne Denis Pederson (verletzte sich im ersten Drittel, weigerte sich aber ins Krankenhaus zu fahren) beherrschten sie nun das Spielgeschehen nach Belieben.
In der 48. Minute erneut Powerplay für die Berliner und diesmal schlug Andy Roach zu - 3:2 für den EHC.
Für die Entscheidung sorgte dann nach 51 Minuten Nathan Robinson, der keine Probleme hatte, den Puck im leeren Tor unterzubringen. Ein Bärenspieler hatte aufs Tor geschossen. Der Puck ging jedoch knapp vorbei und prallte an die Bande und von dort wieder zurück vors Tor. DEG-Torwart Jamie Storr sah den Puck nur an sich vorbei trudeln und Robinson einschießen - 4:2.
Spätestens jetzt fielen sich die Eisbären-Spieler auf der Spielerbank um die Arme, die mitgereisten Fans stimmten ihre Gesänge an und wir feierten auch schon kräftig im Premium Bereich.
Die Eisbären ließen nun nichts mehr anbrennen und spielten die Zeit locker runter und ließen sich dann am Schluss feiern und feierten sich auch selbst.
Im Premium Bereich wurde sofort reagiert. Die Meisterartikel wurden verkauft, es floß reichlich Freibier (selbst ich, der eigentlich gar kein Bier trinkt, hat sich eins geholt und vertilgt...ich bleib aber bei meiner Meinung - EKLIG) und auch etwas für die Hüften wurde angeboten: Eine rießige Eisbären-Sahne-Torte. War sehr süß, aber halt auch irgendwie lecker.
Und als wir uns dann alle gestärkt hatten, feierten wir kräftig in der O2 World bis Mitternacht. Danach zogen wir noch weiter, natürlich immer kräftig am Singen (meine Stimme ist nun komplett hinüber...jetzt ist aber endlich Sommerpause und ich kann meinen "Stimm-Akku" wieder aufladen), und fanden uns dann letztendlich gegen 0:30 Uhr in einer Pizzeria ein und stärkten uns erst einmal mit leckerer Pizza. Dort wurden wir dann aber zur Ruhe gemahnt sonst wären wir rausgeschmissen worden...lasst uns doch feiern, Mensch, schließlich sind wir doch DEUTSCHER MEISTER geworden.
Nach dem Essen führten unsere Wege dann gegen 1:40 Uhr wieder nach Hause, schließlich mussten wir heute alle wieder arbeiten.
Allerdings hatten wir auch einige Pessimisten bei gehabt, denn ab 20:00 Uhr (!) bildete sich schon eine lange Schlange an den Tickethäußchen. Die Leute wollten sich eine Karte für den Freitag sichern - mich würde ja mal interessieren, wie lange die noch angestanden haben...
Ich habe zwar nicht das ganze Spiel gesehen (war arbeitsbedingt erst kurz vorm Ende des zweiten Drittels da), mir hat aber das letzte gereicht. Da haben die Eisbären dann richtig aufgedreht und den Meistertitel perfekt gemacht.
Doch bevor der vierte Titel innerhalb von fünf Jahren wieder an der Spree war, gab es ein hartes Stück Arbeit zu verrichten. Die Eisbären spielten, die DEG konterte. Und die Kontertaktik schien an diesem Abend wohl die erfolgreichere gewesen zu sein. Der Play-Off Top-Torschütze Adam Courchaine brachte die Hausherren mit seinen beiden Toren mit 2:0 in Führung (13./32.) und ließ die Düsseldorfer Fans von einem entscheidenden fünften Finalspiel in Berlin träumen.
Zwischen dem 1:0 und 2:0 verschoss Courchaine noch einen Penalty. Es schien also an diesem Abend alles für die DEG zu laufen.
Doch die Eisbären schlugen zurück. Kurz nach dem 2:0 verkürzte Tyson Mulock auf 2:1 (33.).
Dabei blieb es bis zur zweiten Pause.
Im letzten Drittel legten die Bären dann furios los (haben wahrscheinlich nur auf mich gewartet...GRINS). Bei der DEG saß Holzer auf der Strafbank und das nutzte Bären-Kapitän Steve Walker zum Ausgleich (41.)
Nun waren die Eisbären endgültig auf der Siegerstraße. Auch ohne Denis Pederson (verletzte sich im ersten Drittel, weigerte sich aber ins Krankenhaus zu fahren) beherrschten sie nun das Spielgeschehen nach Belieben.
In der 48. Minute erneut Powerplay für die Berliner und diesmal schlug Andy Roach zu - 3:2 für den EHC.
Für die Entscheidung sorgte dann nach 51 Minuten Nathan Robinson, der keine Probleme hatte, den Puck im leeren Tor unterzubringen. Ein Bärenspieler hatte aufs Tor geschossen. Der Puck ging jedoch knapp vorbei und prallte an die Bande und von dort wieder zurück vors Tor. DEG-Torwart Jamie Storr sah den Puck nur an sich vorbei trudeln und Robinson einschießen - 4:2.
Spätestens jetzt fielen sich die Eisbären-Spieler auf der Spielerbank um die Arme, die mitgereisten Fans stimmten ihre Gesänge an und wir feierten auch schon kräftig im Premium Bereich.
Die Eisbären ließen nun nichts mehr anbrennen und spielten die Zeit locker runter und ließen sich dann am Schluss feiern und feierten sich auch selbst.
Im Premium Bereich wurde sofort reagiert. Die Meisterartikel wurden verkauft, es floß reichlich Freibier (selbst ich, der eigentlich gar kein Bier trinkt, hat sich eins geholt und vertilgt...ich bleib aber bei meiner Meinung - EKLIG) und auch etwas für die Hüften wurde angeboten: Eine rießige Eisbären-Sahne-Torte. War sehr süß, aber halt auch irgendwie lecker.
Und als wir uns dann alle gestärkt hatten, feierten wir kräftig in der O2 World bis Mitternacht. Danach zogen wir noch weiter, natürlich immer kräftig am Singen (meine Stimme ist nun komplett hinüber...jetzt ist aber endlich Sommerpause und ich kann meinen "Stimm-Akku" wieder aufladen), und fanden uns dann letztendlich gegen 0:30 Uhr in einer Pizzeria ein und stärkten uns erst einmal mit leckerer Pizza. Dort wurden wir dann aber zur Ruhe gemahnt sonst wären wir rausgeschmissen worden...lasst uns doch feiern, Mensch, schließlich sind wir doch DEUTSCHER MEISTER geworden.
Nach dem Essen führten unsere Wege dann gegen 1:40 Uhr wieder nach Hause, schließlich mussten wir heute alle wieder arbeiten.
Allerdings hatten wir auch einige Pessimisten bei gehabt, denn ab 20:00 Uhr (!) bildete sich schon eine lange Schlange an den Tickethäußchen. Die Leute wollten sich eine Karte für den Freitag sichern - mich würde ja mal interessieren, wie lange die noch angestanden haben...
Kategorien:
DEG,
EBB,
Play-Offs 2009,
Spieltagsberichte,
WBN
Mittwoch, 15. April 2009
MEISTA!!!!
Die Eisbären gewannen heute abend das 4.Finalspiel mit 4:2 und sind der neue/alte deutsche Eishockey-Meister.
Weitere Infos folgen... ... jetzt wird erstmal gefeiert :)
Dienstag, 14. April 2009
Die Sonne lacht...
...das Thermometer zeigt 20°C und wir spielen immer noch Eishockey. Allerdings ist spätestens am Freitag Sense - man mag's kaum glauben. An dieser Stelle schon mal ein dickes Kompliment an beide Final-Teams für bislang angenehm saubere Spiele, die von Technik und Taktik leben. Kaum Strafminuten - und das trotz der Bedeutung der Spiele für beide Teams. Wir haben ja auch schon andere "Kaliber" gesehen - schönen Gruß an das quadratisch unpraktische Vogeldorf am Rhein mit einem der unverständlichsten Kauderwelsche Deutschlands.
Und weil soviel Fairness und Spielkultur nicht alltäglich sind, sind mir die Düsseldorfer schon nahezu sympatisch geworden. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich Ihnen die Meisterschaft gönne. Irgendwann muss Schluss sein. Aber sagen wir's mal so: von allen Optionen außer den Eisbären, wäre die DEG die Erträglichste und die Würdigste.
So, jetzt hoffe ich mal, dass ich morgen beim Public Viewing nicht Klassenkeile kriege und drücke natürlich unseren Jungs die Daumen, damit ich Jamie nicht noch zwei Drittel dabei zusehen muss, wie er bei jeder Spielunterbrechung einem Lama gleich um sich spuckt. Und, weil Gabi und Reiner nach insgesamt 16 h Busfahrt nix anderes als einen Sieg verdient haben. Da lässt sich auch der siebenundreißigste Roger Whitacker viel leichter ertragen. In diesem Sinne:
Finger weg vom Alkohol!
Und weil soviel Fairness und Spielkultur nicht alltäglich sind, sind mir die Düsseldorfer schon nahezu sympatisch geworden. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich Ihnen die Meisterschaft gönne. Irgendwann muss Schluss sein. Aber sagen wir's mal so: von allen Optionen außer den Eisbären, wäre die DEG die Erträglichste und die Würdigste.
So, jetzt hoffe ich mal, dass ich morgen beim Public Viewing nicht Klassenkeile kriege und drücke natürlich unseren Jungs die Daumen, damit ich Jamie nicht noch zwei Drittel dabei zusehen muss, wie er bei jeder Spielunterbrechung einem Lama gleich um sich spuckt. Und, weil Gabi und Reiner nach insgesamt 16 h Busfahrt nix anderes als einen Sieg verdient haben. Da lässt sich auch der siebenundreißigste Roger Whitacker viel leichter ertragen. In diesem Sinne:
Finger weg vom Alkohol!
Der neue Serienmeister?
Die Eisbären sind das beste Eishockey in diesem Jahrtausend. Ein Sieg fehlt den Hauptstädtern noch zum vierten Titel in den letzten fünf Jahren.
Damit würde sich der EHC in die Reihe namhafter Serienmeister einreihen. Köln (1984, 1986, 1987 und 1988), Düsseldorf (1990, 1991, 1992 und 1993) sowie Mannheim (1997, 1998, 1999 und 2001) sind schon Serienmeister geworden.
Vielleicht lösen die Eisbären ja demnächst auch die Adler Mannheim als DEL-Rekordmeister ab. Dann sind wir wirklich der "FC Bayern" des Eishockey´s.
Dass das deutsche Eishockey jemals aus Berlin regiert wird, hätten wohl viele Experten nicht gedacht. Ich auch nicht. 2005 haben wir unserer ersten Meisterschaft in der DEL entgegen gefiebert, dachten uns, wann wir überhaupt noch mal die Chance dazu haben würden.
Im Jahr darauf dann die zweite Meisterschaft, dann das "Seuchenjahr" und letztes Jahr erneut der Meistertitel. Folgt morgen der nächste?
Jahrelang wurden die Eisbären belächelt. "Ihr werdet nie Deutscher Meister" hallte es den Bärenfans in anderen Stadien, aber auch im eigenen um die Ohren. Nun werden die Eisbären beachtet und geschätzt.
Der Co-Trainer vom Finalgegner Düsseldorf, Mike Schmidt, sagt über Eisbären:
"Die Eisbären sind die stärkste Mannschaft in Deutschland."
Selbst vom Erzrivalen aus Mannheim kommt Lob:
"Die Eisbären sind das Nonplusultra. Sie haben ihr Konzept knallhart durchgezogen."
Mit Konzept ist vor allem die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins gemeint. Andere haben sich über die "Baby-Bären" nur lustig gemacht und bei ihren eigenen Vereinen lieber auf teils überalterte Spieler gesetzt. Die Bären hingegen haben ihren Nachwuchs gefördert. Und jetzt seht euch mal an, wie viele Nachwuchsspieler von damals schon drei Meisterschaften erreicht haben.
Zudem wurden die Eisbären vor Beginn der letzten Saison und auch vor Beginn dieser Saison angesichts ihrer Verpflichtungen belächelt. Vor der letzten Saison wurde nur Nathan Robinson als namhafter Neuzugang verpflichtet, dieses Jahr nur Richie Regehr. Und was ist, die Eisbären sind trotzdem Meister geworden oder stehen kurz davor.
Ein Großteil vom Meisterteam 2005 ist jetzt noch immer da, darin liegt sicherlich ein Punkt für die Stärke des Teams. Peter-John Lee ist halt klug. Er schickt nicht die guten Spieler weg. Im Gegenteil, er sortiert aus und verstärkt das Team Jahr um Jahr nur punktuell. Und bisher ist er damit sehr erfolgreich gewesen. Sehen wir mal von der Saison 2006/2007 ab, wo alle gegen den Trainer (Pierre Pagé) gespielt haben.
Aber auch Pagé hat sein Teil dazu beigetragen, dass die Eisbären nun das beste deutsche Eishockey-Team sind.
Also, dann hoffen wir mal auf noch viele Meisterschaften in den nächsten Jahren. Auf unseren Serienmeister Eisbären...
Damit würde sich der EHC in die Reihe namhafter Serienmeister einreihen. Köln (1984, 1986, 1987 und 1988), Düsseldorf (1990, 1991, 1992 und 1993) sowie Mannheim (1997, 1998, 1999 und 2001) sind schon Serienmeister geworden.
Vielleicht lösen die Eisbären ja demnächst auch die Adler Mannheim als DEL-Rekordmeister ab. Dann sind wir wirklich der "FC Bayern" des Eishockey´s.
Dass das deutsche Eishockey jemals aus Berlin regiert wird, hätten wohl viele Experten nicht gedacht. Ich auch nicht. 2005 haben wir unserer ersten Meisterschaft in der DEL entgegen gefiebert, dachten uns, wann wir überhaupt noch mal die Chance dazu haben würden.
Im Jahr darauf dann die zweite Meisterschaft, dann das "Seuchenjahr" und letztes Jahr erneut der Meistertitel. Folgt morgen der nächste?
Jahrelang wurden die Eisbären belächelt. "Ihr werdet nie Deutscher Meister" hallte es den Bärenfans in anderen Stadien, aber auch im eigenen um die Ohren. Nun werden die Eisbären beachtet und geschätzt.
Der Co-Trainer vom Finalgegner Düsseldorf, Mike Schmidt, sagt über Eisbären:
"Die Eisbären sind die stärkste Mannschaft in Deutschland."
Selbst vom Erzrivalen aus Mannheim kommt Lob:
"Die Eisbären sind das Nonplusultra. Sie haben ihr Konzept knallhart durchgezogen."
Mit Konzept ist vor allem die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins gemeint. Andere haben sich über die "Baby-Bären" nur lustig gemacht und bei ihren eigenen Vereinen lieber auf teils überalterte Spieler gesetzt. Die Bären hingegen haben ihren Nachwuchs gefördert. Und jetzt seht euch mal an, wie viele Nachwuchsspieler von damals schon drei Meisterschaften erreicht haben.
Zudem wurden die Eisbären vor Beginn der letzten Saison und auch vor Beginn dieser Saison angesichts ihrer Verpflichtungen belächelt. Vor der letzten Saison wurde nur Nathan Robinson als namhafter Neuzugang verpflichtet, dieses Jahr nur Richie Regehr. Und was ist, die Eisbären sind trotzdem Meister geworden oder stehen kurz davor.
Ein Großteil vom Meisterteam 2005 ist jetzt noch immer da, darin liegt sicherlich ein Punkt für die Stärke des Teams. Peter-John Lee ist halt klug. Er schickt nicht die guten Spieler weg. Im Gegenteil, er sortiert aus und verstärkt das Team Jahr um Jahr nur punktuell. Und bisher ist er damit sehr erfolgreich gewesen. Sehen wir mal von der Saison 2006/2007 ab, wo alle gegen den Trainer (Pierre Pagé) gespielt haben.
Aber auch Pagé hat sein Teil dazu beigetragen, dass die Eisbären nun das beste deutsche Eishockey-Team sind.
Also, dann hoffen wir mal auf noch viele Meisterschaften in den nächsten Jahren. Auf unseren Serienmeister Eisbären...
Abonnieren
Posts (Atom)
