... um Platz 15! Mit einem grandiosen, sensationellen und nicht für möglich gehaltenen 2:1-Sieg gegen die Eishockeymacht Ungarn sicherte sich das DEB-Team einen fantastischen 15. Platz bei der WM. So, Schluss mit der Ironie, nun zurück zum Ernst.
Denn die Deutschen taten sich im letzten Spiel erneut schwer. Zwar war man klar überlegen, feuerte fast 50 Schüsse auf das ungarische Tor ab, doch so wirklich zwingende Chancen erarbeiteten sich die Spieler von Bundestrainer Uwe Krupp nur ganz wenige. Und diese wurden kläglich vergeben.
Im ersten Drittel übernahm das DEB-Team sofort das Kommando und ging früh mit 1:0 in Führung. Nach vier Minuten erzielte Verteidiger Moritz Müller in Überzahl die deutsche Führung.
Die Ungarn waren lediglich im Powerplay gefährlich. Und in solch einem Powerplay glichen sie dann auch aus. Zwei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels gelang Horvath bei doppelter Überzahl das 1:1.
Im zweiten Drittel berannten die Deutschen das ungarische Tor, schossen insgesamt 19 mal aufs Tor, doch richtig zwingend waren die Chancen nicht. Erst in der 34. Minute konnte Bakos den starken ungarsichen Torwart Hetenyi erneut bezwingen - 2:1 in Überzahl.
Im letzten Drittel Deutschland weiter spielbestimmend, doch eine frühe Entscheidung wurde verpasst. Gegen Ende des Spiels kamen auch die Ungarn noch mal zu wenigen, aber guten Chancen. Diese vergaben sie aber. Am Ende zitterte sich das DEB-Team zum ersten Sieg bei dieser WM.
Zum besten Spieler des Spiels wurde Moritz Müller gewählt. Die drei besten deutschen Spieler des Turniers waren Dimitri Pätzold, Sven Butenschön und Michael Bakos.
Im anderen Spiel der Abstiegsrunde sicherte sich Dänemark durch einen 5:2-Sieg den Klassenerhalt und fährt nächstes Jahr zur WM nach Deutschland. Österreich muss dagegen den bitteren Gang in die Zweitklassigkeit antreten.
Dabei sah anfangs alles nach einem Sieg des österreichischen Teams aus. Kaspitz und Setzinger schossen die Ösis bereits nach 150 Sekunden mit 2:0 in Führung. Doch Boedker (2), Jakobsen, Christensen und Degn drehten das Spiel noch zu Gunsten der Dänen.
Montag, 4. Mai 2009
Wow Deutschland schlägt Ungarn und verabschiedet sich mit einem Sieg von der WM
Man hat ja irgendwie nicht mehr damit gerechnet, aber sie haben es doch geschafft! Mit einem glasklaren 2:1-Sieg gegen den Auf-und-wieder-Absteiger Ungarn gelang der deutschen Rumpelhockeymannschaft doch noch ein Erfolgserlebnis bei der WM in der Schweiz. Moritz Müller und Michael Bakos erzielten die beiden deutschen Tore.
Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß es allen Verantwortlichen gelingt eine ordentliche Vorbereitung auf die WM im eigenen Land zu organisieren, damit - der Fussball- und Handball-WM gleich - eine Euphorie erzeugt werden kann, die mit dem Weltrekord auf Schalke nächstes Jahr beginnt.
Einen schönen Sommerurlaub allen deutschen Spielern!
Jetzt bleibt nur zu hoffen, daß es allen Verantwortlichen gelingt eine ordentliche Vorbereitung auf die WM im eigenen Land zu organisieren, damit - der Fussball- und Handball-WM gleich - eine Euphorie erzeugt werden kann, die mit dem Weltrekord auf Schalke nächstes Jahr beginnt.
Einen schönen Sommerurlaub allen deutschen Spielern!
WM: Tschechien, Kanada, Russland und Schweden mit Siegen - Gastgeber Schweiz muss zittern
Am gestrigen Sonntag haben sich auch Tschechien und Weißrussland das Ticket fürs Viertelfinale gesichert. Im direkten Duell siegte Tschechien mit 3:0. Cajanek (2) und Elias trafen zum Sieg. Die Weißrussen waren dennoch durch, denn Norwegen hatte seine Partie gegen Kanada verloren.
5:1 setzten sich die Ahornblätter gegen Norwegen durch. Lombardi, Hamhuis, Stamkos, Spezza und Doughty trafen für Kanada, Zuccarello Aasen erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Weiterhin ohne Probleme marschiert auch der Titelverteidiger durch das Turnier. Genau wie die Kanadier gewann auch die Sbornaja ihr fünftes Spiel bei dieser WM. Gegen das bisherige Überraschungsteam Lettland hieß es am Ende deutlich 6:1. Kuryanov (2), Tverdovsky (2), Tereschenko und Frolov erzielten die russischen Treffer, DEL-Profi Herberts Vasiljevs (Krefeld) markierte den Ehrentreffer der Letten.
Um den Einzug ins Viertelfinale bangen muss derweil der WM-Gastgeber Schweiz. Gegen Schweden verloren die Eidgenossen mit 1:4. Oduya, Harju, Omark und Andersson brachten die Tre Konors mit 4:0 in Führung. Drei Minuten vor Spielende erzielte Lemm in Überzahl den Schweizer Ehrentreffer.
Heute Abend muss die Schweiz ihr abschließendes Zwischenrundenspiel gegen die USA unbedingt in der regulären Spielzeit gewinnen, um doch noch ins Viertelfinale einzuziehen. Das wird aber sicherlich nicht leicht.
Bereits heute Mittag um 12:15 Uhr kommt es in der Abstiegsrunde zu zwei wahren Endspielen. Wobei das spannendere dabei sicherlich die Partie zwischen Dänemark und Österreich ist, denn nur der Gewinner schafft den Klassenerhalt, der Verlierer muss den bitteren Gang in die B-Gruppe antreten.
Das andere "Endspiel" ist das Spiel um Platz 15. Haben die Deutschen also doch ein Endspiel bei dieser WM erreicht. Darauf ist aber sicherlich keiner stolz. Heute Mittag um 12:15 Uhr (DSF live) geht es gegen den bereits feststehenden Absteiger Ungarn. Nach den bisherigen Auftritten rechne ich mit einer Niederlage. Wenn die DEB-Jungs bisher schon so ein schlechtes Turnier gespielt haben, dann sollen sie auch den letzten Platz einnehmen, denn was anderes haben sie nicht verdient.
Also, nachher den Ungarn die Daumen drücken...
5:1 setzten sich die Ahornblätter gegen Norwegen durch. Lombardi, Hamhuis, Stamkos, Spezza und Doughty trafen für Kanada, Zuccarello Aasen erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich.
Weiterhin ohne Probleme marschiert auch der Titelverteidiger durch das Turnier. Genau wie die Kanadier gewann auch die Sbornaja ihr fünftes Spiel bei dieser WM. Gegen das bisherige Überraschungsteam Lettland hieß es am Ende deutlich 6:1. Kuryanov (2), Tverdovsky (2), Tereschenko und Frolov erzielten die russischen Treffer, DEL-Profi Herberts Vasiljevs (Krefeld) markierte den Ehrentreffer der Letten.
Um den Einzug ins Viertelfinale bangen muss derweil der WM-Gastgeber Schweiz. Gegen Schweden verloren die Eidgenossen mit 1:4. Oduya, Harju, Omark und Andersson brachten die Tre Konors mit 4:0 in Führung. Drei Minuten vor Spielende erzielte Lemm in Überzahl den Schweizer Ehrentreffer.
Heute Abend muss die Schweiz ihr abschließendes Zwischenrundenspiel gegen die USA unbedingt in der regulären Spielzeit gewinnen, um doch noch ins Viertelfinale einzuziehen. Das wird aber sicherlich nicht leicht.
Bereits heute Mittag um 12:15 Uhr kommt es in der Abstiegsrunde zu zwei wahren Endspielen. Wobei das spannendere dabei sicherlich die Partie zwischen Dänemark und Österreich ist, denn nur der Gewinner schafft den Klassenerhalt, der Verlierer muss den bitteren Gang in die B-Gruppe antreten.
Das andere "Endspiel" ist das Spiel um Platz 15. Haben die Deutschen also doch ein Endspiel bei dieser WM erreicht. Darauf ist aber sicherlich keiner stolz. Heute Mittag um 12:15 Uhr (DSF live) geht es gegen den bereits feststehenden Absteiger Ungarn. Nach den bisherigen Auftritten rechne ich mit einer Niederlage. Wenn die DEB-Jungs bisher schon so ein schlechtes Turnier gespielt haben, dann sollen sie auch den letzten Platz einnehmen, denn was anderes haben sie nicht verdient.
Also, nachher den Ungarn die Daumen drücken...
Sonntag, 3. Mai 2009
Ingolstadt verpflichtet Preston Ryan aus Mannheim
Der ERC Ingolstadt ist weiter auf großer Einkaufstour. Nach dem sie bereits zehn neue Spieler verpflichtet haben, kommt nun der nächste dazu. Aus Mannheim kommt Verteidiger Preston Ryan zum ERC.Ryan spielte zwar starke Playoffs bei den Adlern, doch dort ist für ihn kein Platz mehr. In 25 Saisonspielen verbuchte er acht Scorerpunkte. Der Verteidiger gilt als sehr solide und zuverlässig.
Der Sportdirektor der Ingolstädter, Jim Boni, sagte folgendes über den neuen Spieler:
"Prestin hat sehr gute Play-offs gespielt. Er ist ein sehr solider Verteidiger, der sehr körperbetont auf dem Eis agiert. Auch Greg Thomson war von Prestin während der Play-offs in Mannheim sehr angetan und wir freuen uns dass er sich für Ingolstadt entschieden hat."
Quelle: www.eishockeynews.de
Kategorien:
ING,
Saison 2009/2010,
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WBN
WM: Deutschland ist sportlich abgestiegen...
... ist aber nächstes Jahr doch bei der WM dabei. Aber nur, weil sie der Gastgeber sind. Verdient haben sich die Deutschen das nämlich nicht. Heute gab es das fünfte Spiel - und die fünfte Niederlage. Gegen Österreich verloren die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp mit 0:1.
Diese Niederlage war nicht nur eine bittere, sondern auch eine historische. Erstmals seit 1934 verlor Deutschland wieder ein WM-Spiel gegen den Nachbarn. Wie schon in den beiden letzten Spielen gegen Frankreich und Dänemark boten die DEB-Spieler eine sehr schlechte Leistung.
Wobei die Österreicher heute auch nicht so überragend gespielt haben, aber für Deutschland hat es allemal gereicht.
Im ersten Drittel tasteten sich beide Teams noch ab, Torchancen waren kaum da.Die beste Chance vergab Alex Barta, als er nach einem Fehler des österreichischen Torhüters Brückler den Puck nicht über die Linie bekam. Pätzold, der erneut das DEB-Tor hütete, klärte auf der Gegenseite zweimal gegen Vanek und Kaspitz.
Mäßig ging es im zweiten Drittel weiter. Und wie sollte es auch anders sein. Der Führung der Österreicher ging mal wieder ein Fehler eines deutschen Spielers voraus. Hospelt verlor den Puck auf Höhe der Mittellinie, NHL-Profi Vanek schnappte sich die Scheibe, passte per Rückhand auf Koch und der traf zum 1:0 (28.).
Nur eine Minute später hatte das DEB-Team die Chance zum Ausgleich, doch diese wurde kläglich vergeben. Nach feinem Pass von Pätzold hatten Wolf und Hackert die Chance, alleine auf das österreichische Tor zu laufen. Doch statt es selbst zu machen, passte Wolf lieber zu Hackert und der wollte gleich wieder zurückspielen. Doch das konnte ein Österreicher verhindern. Das war sinnbildlich für diese WM. Ganz nach dem Motto "Mach du lieber, ich will nicht".
Im letzten Drittel zeigten die Deutschen kaum noch was. Österreich war dem 2:0 wesentlich näher als Deutschland dem Ausgleich.
Durch diese Niederlage war der sportliche Abstieg der Deutschen besiegelt. Für Österreich geht es morgen in einem wahren Endspiel gegen Dänemark, welches gegen Ungarn mit 5:1 gewann, um den Klassenerhalt. Nur der Sieger bleibt drin. Der Verlierer steigt in die B-Gruppe ab. Aufsteiger Ungarn ist in diese bereits abgestiegen.
Bundestrainer Uwe Krupp nach dem Spiel weiter mit der alten Leier:
„Es war ein ähnliches Spiel wie unsere letzten beiden. Wir haben mit viel Engagement gespielt und Torchancen kreiert. Aber wenn man keine Tore schießen kann, hat man Probleme, ein Spiel zu gewinnen.“
Der österreischiche Trainer Lars Bergström sagte nach dem Spiel folgendes:
„Es war eine enge Partie. Wir haben sehr stabil gespielt, waren gut in Unterzahl und hatten einen starken Torhüter. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können, so war das 1:0 am Ende auch ein bisschen Glück.“
Weitere Stimmen zum Spiel der Deutschen lest ihr hier
(Quelle: www.eishockeynews.de)
Diese Niederlage war nicht nur eine bittere, sondern auch eine historische. Erstmals seit 1934 verlor Deutschland wieder ein WM-Spiel gegen den Nachbarn. Wie schon in den beiden letzten Spielen gegen Frankreich und Dänemark boten die DEB-Spieler eine sehr schlechte Leistung.
Wobei die Österreicher heute auch nicht so überragend gespielt haben, aber für Deutschland hat es allemal gereicht.
Im ersten Drittel tasteten sich beide Teams noch ab, Torchancen waren kaum da.Die beste Chance vergab Alex Barta, als er nach einem Fehler des österreichischen Torhüters Brückler den Puck nicht über die Linie bekam. Pätzold, der erneut das DEB-Tor hütete, klärte auf der Gegenseite zweimal gegen Vanek und Kaspitz.
Mäßig ging es im zweiten Drittel weiter. Und wie sollte es auch anders sein. Der Führung der Österreicher ging mal wieder ein Fehler eines deutschen Spielers voraus. Hospelt verlor den Puck auf Höhe der Mittellinie, NHL-Profi Vanek schnappte sich die Scheibe, passte per Rückhand auf Koch und der traf zum 1:0 (28.).
Nur eine Minute später hatte das DEB-Team die Chance zum Ausgleich, doch diese wurde kläglich vergeben. Nach feinem Pass von Pätzold hatten Wolf und Hackert die Chance, alleine auf das österreichische Tor zu laufen. Doch statt es selbst zu machen, passte Wolf lieber zu Hackert und der wollte gleich wieder zurückspielen. Doch das konnte ein Österreicher verhindern. Das war sinnbildlich für diese WM. Ganz nach dem Motto "Mach du lieber, ich will nicht".
Im letzten Drittel zeigten die Deutschen kaum noch was. Österreich war dem 2:0 wesentlich näher als Deutschland dem Ausgleich.
Durch diese Niederlage war der sportliche Abstieg der Deutschen besiegelt. Für Österreich geht es morgen in einem wahren Endspiel gegen Dänemark, welches gegen Ungarn mit 5:1 gewann, um den Klassenerhalt. Nur der Sieger bleibt drin. Der Verlierer steigt in die B-Gruppe ab. Aufsteiger Ungarn ist in diese bereits abgestiegen.
Bundestrainer Uwe Krupp nach dem Spiel weiter mit der alten Leier:
„Es war ein ähnliches Spiel wie unsere letzten beiden. Wir haben mit viel Engagement gespielt und Torchancen kreiert. Aber wenn man keine Tore schießen kann, hat man Probleme, ein Spiel zu gewinnen.“
Der österreischiche Trainer Lars Bergström sagte nach dem Spiel folgendes:
„Es war eine enge Partie. Wir haben sehr stabil gespielt, waren gut in Unterzahl und hatten einen starken Torhüter. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können, so war das 1:0 am Ende auch ein bisschen Glück.“
Weitere Stimmen zum Spiel der Deutschen lest ihr hier
(Quelle: www.eishockeynews.de)
WM: Russland, Lettland, Weißrussland und Tschechien siegen
Die Sbornaja ist bei dieser WM weiterhin nicht aufzuhalten. Auch gegen die USA gab es keine Niederlage für die Russen. Mit 4:1 siegte Russland. Dabei konnte sie auch der frühe Führungstreffer der USA durch Stempniak (4.) nicht schocken. Saprykin, Perezhogin, Mozyakin und Radulov entschieden die Partie bis zur 22. Minute.
Im anderen Gruppenspiel hat sich Lettland das Viertelfinalticket so gut wie gesichert. 7:1 hieß es am Ende gegen Frankreich. Cipulis gelang dabei ein Doppelpack.
Einen überraschenden 2:1 n.P.-Sieg feierte Weißrussland gegen Finnland. Demagin brachte die Weißrussen nach nur fünf Sekunden in Führung. Niskala gelang in der 34. Minute der Ausgleich. Im Penaltyschiessen verwandelte Antonenko den entscheidenden Penalty. Durch den Sieg qualifizierten sich die Weißrussen erstmals seit 2006 wieder fürs Viertelfinale.
Ein etwas unerwartet hohen Sieg feierte Tschechien. Mit 8:0 wurden die Slowaken aus der Halle geschossen. Jagr und Cervenka trafen doppelt. Durch diese Niederlage haben die Slowaken keine Chance mehr aufs erreichen des Viertelfinales.
Deutschland spielt heute im zweiten Spiel der Abstiegsrunde (16:15 Uhr DSF Zusammenfassung) gegen Österreich. Mal sehen, wie hoch wir dieses mal verlieren werden.... Ich werde mir das auf jeden Fall antun, das Spiel zu verfolgen.
Im anderen Gruppenspiel hat sich Lettland das Viertelfinalticket so gut wie gesichert. 7:1 hieß es am Ende gegen Frankreich. Cipulis gelang dabei ein Doppelpack.
Einen überraschenden 2:1 n.P.-Sieg feierte Weißrussland gegen Finnland. Demagin brachte die Weißrussen nach nur fünf Sekunden in Führung. Niskala gelang in der 34. Minute der Ausgleich. Im Penaltyschiessen verwandelte Antonenko den entscheidenden Penalty. Durch den Sieg qualifizierten sich die Weißrussen erstmals seit 2006 wieder fürs Viertelfinale.
Ein etwas unerwartet hohen Sieg feierte Tschechien. Mit 8:0 wurden die Slowaken aus der Halle geschossen. Jagr und Cervenka trafen doppelt. Durch diese Niederlage haben die Slowaken keine Chance mehr aufs erreichen des Viertelfinales.
Deutschland spielt heute im zweiten Spiel der Abstiegsrunde (16:15 Uhr DSF Zusammenfassung) gegen Österreich. Mal sehen, wie hoch wir dieses mal verlieren werden.... Ich werde mir das auf jeden Fall antun, das Spiel zu verfolgen.
Samstag, 2. Mai 2009
WM: 1:3 gegen Dänemark - Es wird immer peinlicher!
Jetzt reichts langsam. Das wird langsam so richtig peinlich fürs Deutsche Eishockey. Und so was soll Werbung für die WM im nächsten Jahr im eigenen Land sein. Doch dass, was die Kufencracks von Bundestrainer Uwe Krupp bei der WM in der Schweiz derzeit zeigen, ist einfach nur abschreckend. So gewinnt man keine Fans, so verliert man sie - besser gesagt, man vergrault sie. Das Zugucken der Spiele der Deutschen tut einfach nur noch weh. Da freut man sich dann, wenn man die Spiele aus der Zwischenrunde sieht, denn da wird richtiges Eishockey geboten.
Grund für meine Aufregung und Enttäuschung ist das Spiel der Deutschen von gestern. Im ersten Spiel der Abstiegsrunde unterlagen die Jungs von Uwe Krupp Dänemark mit 1:3. Dabei knüpfte man nahtlos an die desolate Leistung vom Frankreich-Spiel an. Die Spieler hatten zwar ein optisches Übergewicht, doch sie rannten nur Kopf- und ideenlos an. Den dänischen Torwart Gailbrath konnte man so nicht in Gefahr bringen. Anders die Dänen, die waren mit ihren wenigen Chancen immer brandgefährlich.
Nach elf Minuten erzielte Mikkel Boedker die 1:0-Führung für Dänemark. Doch wie das Tor fiel, war einfach nur peinlich. Hördler und Renz hatten sich an der gegnerischen blauen Linie selbst umgefahren. So hatten Boedker und Madsen frei Fahrt auf dem Weg zum von Pätzold gehüteten deutschen Tor. Ein kluger Doppelpass und drin war der Puck, klasse gemacht.
Aber die DEB-Jungs kamen zurück. Drei Minuten später glich Schubert zum 1:1 aus.
Im zweiten Drittel waren die Deutschen die überlegene Mannschaft, aber so wirklich Gefahr konnten sie nicht entfachen.
Die Dänen machten das aber auch klug. Sie taten nicht viel fürs Spiel und versuchten die Spieler von Uwe Krupp mit ihrer Spielweise einzuschläfern. Um dann im richtigen Moment, wenn die Deutschen Fehler machen, zuzuschlagen.
Krönung der Peinlichkeit war das 2:1 der Dänen in der 50. Minute. Regin fuhr aus dem eigenen Drittel los und umkurvte alle (!) deutschen Spieler und schloss seinen sehenswerten Sololauf mit dem Tor ab. Da sahen die Spieler aber sehr, sehr schlecht aus.
Vier Minuten später Überzahl für Dänemark, Hardt nutzte einen Abpraller von Pätzold aus und netzte zum 3:1 ein.
Dabei blieb es bis zum Ende.
Die beiden Trainer sahen die Spiele so:
Uwe Krupp (Deutschland):
„Man muss Tore schießen. Man kann alles richtig machen, aber wenn man den Puck nicht über die Linie bringt, verliert man. Mit Fehlern muss man eben immer rechnen und wenn man dann Tore kassiert und selbst keine schießt, verliert man. Wir trainieren das Toreschießen jeden Tag, aber im Moment sind wir nicht in Bestform. Wir machen in Überzahl alles, was man machen muss, üben Druck aus, aber der Gegner hat es geschafft, dass wir kein Tor schießen konnten. Jeder hat gesehen, wie engagiert wir waren, aber unsere besten Spieler müssen gut spielen, wenn es in den beiden nächsten Spielen klappen soll.
Gegen Österreich müssen wir auf dem höchsten Niveau spielen, sonst wird es wieder sehr schwer. Jetzt ist Mumm gefragt, das ist eine sehr harte Situation für die Spieler. Sie müssen Stolz und Härte zeigen, das haben sie auch gegen Dänemark gezeigt, aber wenn man keine Tore schießt, hilft es wie gesagt nichts.“
Per Backman (Dänemark):
„Unsere junge Mannschaft hat im Turnier nicht viel Glück gehabt, diesmal hatten wir es im zweiten Drittel. Im Schlussdrittel hatten wir das Spiel dann im Griff.“
Weitere Ergebnisse von gestern:
Abstiegsrunde:
Österreich - Ungarn 6:0 Bericht
Zwischenrunde:
USA - Frankreich 6:2 Bericht
Finnland - Slowakei 2:1 n.V. Bericht
Grund für meine Aufregung und Enttäuschung ist das Spiel der Deutschen von gestern. Im ersten Spiel der Abstiegsrunde unterlagen die Jungs von Uwe Krupp Dänemark mit 1:3. Dabei knüpfte man nahtlos an die desolate Leistung vom Frankreich-Spiel an. Die Spieler hatten zwar ein optisches Übergewicht, doch sie rannten nur Kopf- und ideenlos an. Den dänischen Torwart Gailbrath konnte man so nicht in Gefahr bringen. Anders die Dänen, die waren mit ihren wenigen Chancen immer brandgefährlich.
Nach elf Minuten erzielte Mikkel Boedker die 1:0-Führung für Dänemark. Doch wie das Tor fiel, war einfach nur peinlich. Hördler und Renz hatten sich an der gegnerischen blauen Linie selbst umgefahren. So hatten Boedker und Madsen frei Fahrt auf dem Weg zum von Pätzold gehüteten deutschen Tor. Ein kluger Doppelpass und drin war der Puck, klasse gemacht.
Aber die DEB-Jungs kamen zurück. Drei Minuten später glich Schubert zum 1:1 aus.
Im zweiten Drittel waren die Deutschen die überlegene Mannschaft, aber so wirklich Gefahr konnten sie nicht entfachen.
Die Dänen machten das aber auch klug. Sie taten nicht viel fürs Spiel und versuchten die Spieler von Uwe Krupp mit ihrer Spielweise einzuschläfern. Um dann im richtigen Moment, wenn die Deutschen Fehler machen, zuzuschlagen.
Krönung der Peinlichkeit war das 2:1 der Dänen in der 50. Minute. Regin fuhr aus dem eigenen Drittel los und umkurvte alle (!) deutschen Spieler und schloss seinen sehenswerten Sololauf mit dem Tor ab. Da sahen die Spieler aber sehr, sehr schlecht aus.
Vier Minuten später Überzahl für Dänemark, Hardt nutzte einen Abpraller von Pätzold aus und netzte zum 3:1 ein.
Dabei blieb es bis zum Ende.
Die beiden Trainer sahen die Spiele so:
Uwe Krupp (Deutschland):
„Man muss Tore schießen. Man kann alles richtig machen, aber wenn man den Puck nicht über die Linie bringt, verliert man. Mit Fehlern muss man eben immer rechnen und wenn man dann Tore kassiert und selbst keine schießt, verliert man. Wir trainieren das Toreschießen jeden Tag, aber im Moment sind wir nicht in Bestform. Wir machen in Überzahl alles, was man machen muss, üben Druck aus, aber der Gegner hat es geschafft, dass wir kein Tor schießen konnten. Jeder hat gesehen, wie engagiert wir waren, aber unsere besten Spieler müssen gut spielen, wenn es in den beiden nächsten Spielen klappen soll.
Gegen Österreich müssen wir auf dem höchsten Niveau spielen, sonst wird es wieder sehr schwer. Jetzt ist Mumm gefragt, das ist eine sehr harte Situation für die Spieler. Sie müssen Stolz und Härte zeigen, das haben sie auch gegen Dänemark gezeigt, aber wenn man keine Tore schießt, hilft es wie gesagt nichts.“
Per Backman (Dänemark):
„Unsere junge Mannschaft hat im Turnier nicht viel Glück gehabt, diesmal hatten wir es im zweiten Drittel. Im Schlussdrittel hatten wir das Spiel dann im Griff.“
Weitere Ergebnisse von gestern:
Abstiegsrunde:
Österreich - Ungarn 6:0 Bericht
Zwischenrunde:
USA - Frankreich 6:2 Bericht
Finnland - Slowakei 2:1 n.V. Bericht
Freitag, 1. Mai 2009
Lizenz der Kassel Huskies in Gefahr!
Schock für alle Fans der Kassel Huskies. Die Lizenz der Schlittenhunde für die neue Saison ist laut Kassel-Boss Rainer Lippe "mehr als fraglich". Vom geplanten Etat (3 Millionen Euro) fehlt momentan eine Million Euro.
Rainer Lippe wird wie folgt zitiert:
„Gefragt sind nun ganz schnell Signale aus der Wirtschaft.“
Die Zeit wird knapp, denn der Etat muss bis zum 15. Mai stehen, damit die Unterlagen bis zum 30. Mai fristgerecht bei der DEL eingereicht werden können.
Die Chancen auf DEL-Eishockey in der neuen Saison bei den Huskies sieht Lippe momentan bei 50:50.
Kassel wäre neben Duisburg der zweite Verein, der damit aus der DEL verschwinden würde.
Quelle: www.eishockeynews.de
Rainer Lippe wird wie folgt zitiert:
„Gefragt sind nun ganz schnell Signale aus der Wirtschaft.“
Die Zeit wird knapp, denn der Etat muss bis zum 15. Mai stehen, damit die Unterlagen bis zum 30. Mai fristgerecht bei der DEL eingereicht werden können.
Die Chancen auf DEL-Eishockey in der neuen Saison bei den Huskies sieht Lippe momentan bei 50:50.
Kassel wäre neben Duisburg der zweite Verein, der damit aus der DEL verschwinden würde.
Quelle: www.eishockeynews.de
Kategorien:
KAS,
Saison 2009/2010,
WBN
Neuer Back-up für Kölner Haie
Die Kölner Haie haben für die neue DEL-Saison einen neuen Back-up Goalie verpflichtet. Vom Oberligisten Peiting kommt Sebastian Vajs an den Rhein. Dort war er in der abgelaufenen Saison "Torhüter des Jahres". Zudem war er ein Grund für den Höhenflug von Peiting.Vajs soll mit einer Förderlizenz ausgestattet werden und desöfteren beim neuen Farmteam der Haie, den Füchsen Duisburg, in der 2. Liga eingesetzt werden. Das wird daher ermöglicht, weil der Boss der Füchse, Ralf Pape, neuer Gesellschafter bei Köln wird.
Quelle: www.eishockeynews.de
Kategorien:
KEC,
Saison 2009/2010,
Transfers,
WBN
WM: Kanada, Russland und Weißrussland siegen - Lettland schockt den Gastgeber
Die Kanadier sind weiterhin nicht zu stoppen. Auch gegen Tschechien fuhr die Tormaschine wieder zur Hochform auf und erzielte fünf Tore. Endergebnis war 5:1. Stamkos (2), Weber, Heatly und St. Louis erzielten die Tore für die Ahornblätter, die nun nach vier Spielen unglaubliche 27 Tore erzielt haben. Sehr beeindruckend diese Bilanz. Hemsky gelang der tschechische Ehrentreffer.
Im anderen Gruppenspiel dieser Gruppe setzten sich die Weißrussen nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Norwegen durch. Thoresen und Trygg brachten die Skandinavier in Führung, doch Ugarov und Grabovski glichen für Weißrussland aus. Salei erzielte 25 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den Siegtreffer für dieWeißrussen.
In der anderen Zwischenrundengruppe boten Russland und Schweden eine hochklassige und ausgeglichene Partie. Elf Tore bekamen die 7 465 Zuschauer in Bern zu sehen. 6:5 n.V. siegten die Russen gegen die Tre Konors, die am Tag zuvor noch mit dem selben Ergebnis die USA in die Knie zwangen.
Zwischen Russland und Schweden ging es hin und her, die Führung wechselte immer wieder. Wallin brachte Schweden mit 1:0 in Führung (3.), Nikulin gelang der Ausgleich (12.). Saprykin brachte die Russen nach 15 Minuten erstmals in Führung, doch Stralman glich eine Minute vor dem Ende des ersten Drittels aus - 2:2. Im zweiten Drittel ging es weiter Schlag auf Schlag. Diesmal legte Persson für die Schweden wieder vor (24.), aber Kalinin gelang in der 28. Minute der erneute Ausgleich - 3:3. Die letzten zehn Minuten des Spiels hatten es dann noch mal in sich. Huselius brachte die Tre Konors wieder in Führung (50.), Mozyakin glich wieder aus (51.) - 4:4. Zwei Minuten vor dem Ende schien die Partie dann entschieden, denn Proshkin hatte Russland mit 5:4 in Führung geschossen. Aber Huselius gelang der erneute Ausgleich (59.). Mit einem 5:5 ging es also in die Overtime, beide Teams hatten sich den einen Punkt redlich verdient. Die Partie hätte eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt, doch es musste einen Sieger geben. Und der hieß am Ende Russland. Kalinin entschied die Partie 56 Sekunden vor Ablauf der Overtime mit dem 6:5-Siegtreffer.
Eine böse Überraschung erlebte WM-Gastgeber Schweiz. Die Eidgenossen unterlagen Lettland mit 1:2 n.P. Cipulis brachte Lettland mit 1:0 in Führung (16.). Danach rannten die Schweizer verbissen an, scheiterten aber immer wieder am klasse haltenden Duisburger Torwart Edgars Masalskis, der 37 Schüsse der Gastgeber abwehrte. Doch einen Schuss musste er doch noch durch lassen. 91 Sekunden vor dem Ende glich Ambühl bei 6-4 zum 1:1 aus.
In der Overtime fiel kein Treffer und somit musste das Penaltyschiessen entscheiden. Und in dem verwandelte Nizivijs den entscheidenden Penalty.
Damit sind seit gestern Kanada und Russland für das Viertelfinale qualifiziert.
Deutschland trifft heute im ersten Spiel der Abstiegsrunde auf Dänemark. In der Vorbereitung wurde beide Spiele klar gewonnen (3:0 und 7:2). Doch vor dem heutigen Spiel warnt Bundestrainer Uwe Krupp:
„Das wird ein ganz anderes Spiel. Wir kennen zwar die Spielanlage der Dänen, aber es hat nach den Testspielen noch Personalveränderungen gegeben.“
Erstmals heute mit dabei sein wird der nachmonierte Eisbär Andre Rankel. Er spielt für den Krefelder Patrick Hager.
Im anderen Gruppenspiel dieser Gruppe setzten sich die Weißrussen nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2 gegen Norwegen durch. Thoresen und Trygg brachten die Skandinavier in Führung, doch Ugarov und Grabovski glichen für Weißrussland aus. Salei erzielte 25 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung den Siegtreffer für dieWeißrussen.
In der anderen Zwischenrundengruppe boten Russland und Schweden eine hochklassige und ausgeglichene Partie. Elf Tore bekamen die 7 465 Zuschauer in Bern zu sehen. 6:5 n.V. siegten die Russen gegen die Tre Konors, die am Tag zuvor noch mit dem selben Ergebnis die USA in die Knie zwangen.
Zwischen Russland und Schweden ging es hin und her, die Führung wechselte immer wieder. Wallin brachte Schweden mit 1:0 in Führung (3.), Nikulin gelang der Ausgleich (12.). Saprykin brachte die Russen nach 15 Minuten erstmals in Führung, doch Stralman glich eine Minute vor dem Ende des ersten Drittels aus - 2:2. Im zweiten Drittel ging es weiter Schlag auf Schlag. Diesmal legte Persson für die Schweden wieder vor (24.), aber Kalinin gelang in der 28. Minute der erneute Ausgleich - 3:3. Die letzten zehn Minuten des Spiels hatten es dann noch mal in sich. Huselius brachte die Tre Konors wieder in Führung (50.), Mozyakin glich wieder aus (51.) - 4:4. Zwei Minuten vor dem Ende schien die Partie dann entschieden, denn Proshkin hatte Russland mit 5:4 in Führung geschossen. Aber Huselius gelang der erneute Ausgleich (59.). Mit einem 5:5 ging es also in die Overtime, beide Teams hatten sich den einen Punkt redlich verdient. Die Partie hätte eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt, doch es musste einen Sieger geben. Und der hieß am Ende Russland. Kalinin entschied die Partie 56 Sekunden vor Ablauf der Overtime mit dem 6:5-Siegtreffer.
Eine böse Überraschung erlebte WM-Gastgeber Schweiz. Die Eidgenossen unterlagen Lettland mit 1:2 n.P. Cipulis brachte Lettland mit 1:0 in Führung (16.). Danach rannten die Schweizer verbissen an, scheiterten aber immer wieder am klasse haltenden Duisburger Torwart Edgars Masalskis, der 37 Schüsse der Gastgeber abwehrte. Doch einen Schuss musste er doch noch durch lassen. 91 Sekunden vor dem Ende glich Ambühl bei 6-4 zum 1:1 aus.
In der Overtime fiel kein Treffer und somit musste das Penaltyschiessen entscheiden. Und in dem verwandelte Nizivijs den entscheidenden Penalty.
Damit sind seit gestern Kanada und Russland für das Viertelfinale qualifiziert.
Deutschland trifft heute im ersten Spiel der Abstiegsrunde auf Dänemark. In der Vorbereitung wurde beide Spiele klar gewonnen (3:0 und 7:2). Doch vor dem heutigen Spiel warnt Bundestrainer Uwe Krupp:
„Das wird ein ganz anderes Spiel. Wir kennen zwar die Spielanlage der Dänen, aber es hat nach den Testspielen noch Personalveränderungen gegeben.“
Erstmals heute mit dabei sein wird der nachmonierte Eisbär Andre Rankel. Er spielt für den Krefelder Patrick Hager.
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