Die Enttäuschung und Verärgerung über die Absage der Champions Hockey League (CHL) für die Saison 2009/2010 ist bei der DEL und den betroffenen Vereinen (Eisbären, Hannover) sehr groß. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke sagte zum CHL-Aus folgendes:
Wir werden rechtliche Schritte prüfen. Bei der Investorengruppe handelt es sich offensichtlich um eine Offshore Briefkastenfirma. Der Weltverband hat offenbar einen gültigen Vertrag geschlossen, ohne sich abzusichern und wir sind die Leidtragenden.“
Auch die betroffenen DEL-Vereine äußerten sich zur Absage. Peter-John Lee, Manager der Eisbären Berlin:
"Es ist sehr schade. Die Mannschaft konnte durch die Champions-League-Spiele letzte Saison viel Selbstvertrauen sammeln. Das hat uns vielleicht auch am Ende beim Gewinn der Meisterschaft geholfen.“
Marco Stichnoth, Geschäftsführer der Hannover Scorpions:
„Für uns ist das eine Katastrophe. Wir hatten in unserer Halle viele Termine geblockt. Außerdem haben wir unseren Kader auf die CHL ausgerichtet."
Stichnoth erwartet den Unmut seiner Spieler. Einige von ihnen hatten Verträge mit geringerem Grundgehalt, dafür aber mit Prämien aus den CHL-Einnahmen unterschrieben.
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Hier gibt es noch ein Interview mit dem Manager der Eisbären, Peter-John Lee, zu lesen.
Mittwoch, 17. Juni 2009
Pat Kavanagh wechselt nach Ingolstadt
Der ehemaliger Stürmer der Frankfurt Lions, Pat Kavanagh, hat einen neuen Verein gefunden. Wie der ERC Ingolstadt heute bestätigte, wird der Kanadier in der kommenden Saison für den ERC auf Torejagd gehen.Kavanagh sagte folgendes über seinen Wechsel:
„Ja, es stimmt. Ich habe in Ingolstadt unterschrieben und freue mich auf die neue Herausforderung.“
Erst am Montag war Kavanagh´s Vertrag bei Frankfurt aufgelöst worden. Da die Hessen nach einer mäßigen Saison aufrüsten wollen, gehörte Kavanagh zu den Spielern, die keine Vertragsverlängerung erhielten. Diese Entscheidung nahm er aber ohne großes "Knurren" hin:
„Frankfurt will nach einer schwachen Saison mehrere, neue Leute in den Kader bringen. Dass ich auch darunter bin, ist zwar enttäuschend, aber so ist das Geschäft. Ich freue mich auf Ingolstadt, denn ich bin überzeugt, dass wir einen guten Kader haben, der die Play-offs schaffen kann.“
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Montag, 15. Juni 2009
Neue Infos aus der DEL
So, nach dem ich heute von meinem Kurzurlaub aus Russland wieder gekommen bin, habe ich mal nachgeschaut, was denn so alles während meiner Abwesenheit in der DEL passiert ist.
Zum einen haben sich die Frankfurt Lions von Pat Kavanagh getrennt.
Bei der DEG bleibt Korbinian Holzer nun doch eine weitere Saison in Düsseldorf.
Eine traurige Nachricht erreichte uns aus Kanada. Der ehemalige Krefelder Torwart Nathan Marsters ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Und dann noch der Blick rüber in die NHL. Dort haben die Pittsburgh Penguins den Stanley Cup gewonnen.
Zum einen haben sich die Frankfurt Lions von Pat Kavanagh getrennt.
Bei der DEG bleibt Korbinian Holzer nun doch eine weitere Saison in Düsseldorf.
Eine traurige Nachricht erreichte uns aus Kanada. Der ehemalige Krefelder Torwart Nathan Marsters ist bei einem Autounfall ums Leben gekommen.
Und dann noch der Blick rüber in die NHL. Dort haben die Pittsburgh Penguins den Stanley Cup gewonnen.
Schade: Nächste Saison keine Champions Hockey League!
Da hatten sich die Eisbären im April durch die Meisterschaft erneut für die Champions Hockey League qualifiziert und alle Fans freuten sich wieder auf tolle und erlebnisreiche Auswärtsfahrten. Doch nun kommt diese Info: Die Champions Hockey League findet in der Saison 2009/2010 nicht statt.
IIHF-Präsident René Fasel sagte folgendes:
„Nach monatelangen Verhandlungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, in der Saison 2010/11 neu zu starten.“
Die derzeit weltweite wirtschaftliche Rezession ist der Grund dafür. Deswegen sind verschiedene Investoren aus ihren Drei-Jahres-Verträgen ausgestiegen.
Nun wird sich auf den Neustart in der Saison 2010/2011 konzentriert. Dann wird es auch Unterstützung von der NHL geben.
NHL-Commissioner Gary Bettman gab folgendes Statement ab:
„Das Format und die Infrastruktur der Champions League of Hockey bieten eine gute Grundlage, das internationale Eishockey nach vorne zu bringen. Wir haben der IIHF unsere Unterstützung zugesagt.“
Quelle
IIHF-Präsident René Fasel sagte folgendes:
„Nach monatelangen Verhandlungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es besser ist, in der Saison 2010/11 neu zu starten.“
Die derzeit weltweite wirtschaftliche Rezession ist der Grund dafür. Deswegen sind verschiedene Investoren aus ihren Drei-Jahres-Verträgen ausgestiegen.
Nun wird sich auf den Neustart in der Saison 2010/2011 konzentriert. Dann wird es auch Unterstützung von der NHL geben.
NHL-Commissioner Gary Bettman gab folgendes Statement ab:
„Das Format und die Infrastruktur der Champions League of Hockey bieten eine gute Grundlage, das internationale Eishockey nach vorne zu bringen. Wir haben der IIHF unsere Unterstützung zugesagt.“
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Mittwoch, 10. Juni 2009
Füchse Duisburg werden durchgereicht
Die Füchse Duisburg werden in der kommenden Saison nicht in der 2. Eishockey-Bundesliga an den Start gehen. Das gab DEB-Präsident Uwe Harnos bekannt. Diese Entscheidung wurde auch dem Boss der Füchse, Ralf Pape, mitgeteilt. Dieser zog daraufhin den Lizenzantrag zurück.
Duisburg wird damit in der nächsten Saison im Landesverband spielen. Vermutlich wird es die 5. Liga (Verbandsliga) sein.
Quelle
Weitere Infos gibts hier!
Duisburg wird damit in der nächsten Saison im Landesverband spielen. Vermutlich wird es die 5. Liga (Verbandsliga) sein.
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Sonntag, 7. Juni 2009
Kapitän Tim Regan verlässt Wolfsburg
Nun ist also das passiert, was in den letzten Wochen sich schon angedeutet hatte: Der Wolfsburger Kapitän Tim Regan verlässt den Pokalsieger und wechselt nach Riessersee. Das berichtet die Wolfsburger Allgemeine Zeitung in Ihrer Samstagsausgabe. Der Grund für seinen Wechsel sind private Gründe. Seine Tochter wird in diesem Jahr eingeschult. Und das soll in Bayern stattfinden. Dass will nämlich Regan´s Frau so, die aus Garmisch-Partenkirchen stammt.
Ein anderer Grund sei zudem gewesen, dass es bei Regan in der vergangenen Saison sportlich nicht mehr so lief und ein Wechsel daher nahe lag.
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Freitag, 5. Juni 2009
Deron Quint geht - Derrick Walser kommt zurück!
Am heutigen Freitag lag bei den Fans der Eisbären Berlin Freude und Leid nah beieinander.Zuerst war es aber Leid. Am Vormittag hatte Manager Peter-John Lee mitgeteilt, dass Verteidiger Deron Quint in die russische KHL zu Neftkhimik Nishnekamsk wechselt.
Der 33-jährige absolvierte seit seinem Antritt in Berlin 231 Spiele in der DEL für die Eisbären. Dabei erzielte er 74 Tore - ein für ein Verteidiger sehr guter Wert.
Kaum wurde den Fans die schlechte Mitteilung gemacht, gab es wieder einen Grund zur Freude im Fanlager der Eisbären. Denn der EHC hat bereits einen Nachfolger für Quint gefunden. Und dieser ist kein geringerer als Derrick Walser! Der Verteidiger wechselte 2006 nach den ersten beiden Meisterschaften in die NHL zu den Carolina Hurricanes. Dort kam er aber nicht zum Einsatz, stattdessen lief er für das Farmteam der Hurricanes auf.
Von Carolina zog es ihn zu den Columbus Blue Jackets. Zuletzt spielte er bei Vityaz Chekhov in der russischen KHL.
Manager Lee sagte folgendes:
„Derricks Spielweise kann man zwar nicht mit der von Deron vergleichen, aber sie sind beide offensive Verteidiger. Walser spielt zwar riskant, aber auch spektakulär und passt - wie wir ihn kennen - als Offensiv-Defender gut zu uns."
Es ist sehr schade dass Deron Quint die Eisbären verlässt. Dennoch ist die Freude über Walsers Rückkehr sehr groß. Es lindert den "Schmerz" über den Weggang von Quint erheblich.
Welcome back, Derrick...
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Mittwoch, 3. Juni 2009
Neue Umfrage der Eishockeynews
Die Eishockeynews hat ab sofort eine neue Umfrage - und die ist, wie ich finde, eine sehr schöne. Und zwar geht es um folgende Frage: Was sind die Kultstätten im deutschen Eishockey?
Die Umfrage läuft bis zum 12. Juni. Hier gehts zur Abstimmung.
Die Umfrage läuft bis zum 12. Juni. Hier gehts zur Abstimmung.
Kassel verpflichtet David Danner
Die Kassel Huskies haben zur kommenden Saison Verteidiger David Danner von den Grizzly Adams Wolfsburg unter Vertrag genommen. In der abgelaufenen Saison gelangen ihm in 57 Spielen sechs Scorerpunkte.
Kassels-Trainer Stephane Richer sagte über Danner dies:
"David war ein Top-Verteidiger in der 2. Liga mit Wolfsburg, wo er dann auch zwei Jahre Erfahrung in der DEL gesammelt hat. Er wird bei uns eine wichtigen Platz in der Verteidigung einnehmen. Er ist ein hungriger deutscher Spieler, der bereit ist den nächsten Schritt zu gehen. Deshalb freue ich mich dass er nach Kassel kommt."
Quelle
Kassels-Trainer Stephane Richer sagte über Danner dies:
"David war ein Top-Verteidiger in der 2. Liga mit Wolfsburg, wo er dann auch zwei Jahre Erfahrung in der DEL gesammelt hat. Er wird bei uns eine wichtigen Platz in der Verteidigung einnehmen. Er ist ein hungriger deutscher Spieler, der bereit ist den nächsten Schritt zu gehen. Deshalb freue ich mich dass er nach Kassel kommt."
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Rückkehr zur Doppelrunde?
Ist die Einteilung der Vereine der DEL in Gruppen nach einer Saison bereits wieder Geschichte? Jedenfalls bestätigte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke die Gedanken der DEL, zur neuen Saison zu einem klar darstellbaren Modus - der Doppelrunde - zurückzukehren.
Tripcke sagte der Eishockeynews:
„Es ist richtig, dass sich die Club-Eigner bei ihrem Treffen auf Mallorca eindeutig für eine Doppelrunde ausgesprochen haben.“
Demnach soll der Plan folgender sein: Sollten alle 15 DEL-Clubs die Lizenz erhalten, wird es in der kommenden Saison 60 Spieltage geben. Jedes Team spielt dann wieder viermal gegeneinander (in der letzten Saison spielten einige Teams vier -, andere Teams zweimal gegeneinander). Da an jedem Spieltag angesichts der ungeraden Teamanzahl jeweils immer eine Mannschaft pausieren muss, kommt am Ende der Hauptrunde jedes Team auf 56 Saisonspiele.
Der Modus ist aber nicht das einzige, worüber derzeit diskutiert wird. Denn auch über die Länge der DEL-Pause im Februar angesichts der Olympischen Spiele wird diskutiert. Da auch im November die Liga wegen Länderspielen pausiert, werden auf die Teams und deren Fans zahlreiche Dienstagsspieltage zukommen. Dieser Tag ist ja nicht gerade sehr beliebt bei den Fans.
Daher wird derzeit schon gerätselt, wie man die Pause verkürzen kann. Die DEL-Leitung hat sich bereits in anderen Ländern erkundigt, wie dort die Pausen während Olympia sind. Dort kam heraus, dass z.B. die Slowakei überhaupt nicht pausiert und Finnland nur eine Woche.
DEL-Aufsichtsratchef Jürgen Arnold sagte folgendes:
„Selbstverständlich werden die Clubs alle Nationalspieler abstellen, aber angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir alle Optionen prüfen, um die Pause möglichst kurz zu halten.“
Na dass scheint ja eine "lustige und heitere" Sommerpause zu werden. Mal sehen, welcher Modus uns denn nun ab September erwartet und wie lange die Pause zu Olympia sein wird....
Die DEL bleibt halt ein "Kasperverein"....
Quelle
Tripcke sagte der Eishockeynews:
„Es ist richtig, dass sich die Club-Eigner bei ihrem Treffen auf Mallorca eindeutig für eine Doppelrunde ausgesprochen haben.“
Demnach soll der Plan folgender sein: Sollten alle 15 DEL-Clubs die Lizenz erhalten, wird es in der kommenden Saison 60 Spieltage geben. Jedes Team spielt dann wieder viermal gegeneinander (in der letzten Saison spielten einige Teams vier -, andere Teams zweimal gegeneinander). Da an jedem Spieltag angesichts der ungeraden Teamanzahl jeweils immer eine Mannschaft pausieren muss, kommt am Ende der Hauptrunde jedes Team auf 56 Saisonspiele.
Der Modus ist aber nicht das einzige, worüber derzeit diskutiert wird. Denn auch über die Länge der DEL-Pause im Februar angesichts der Olympischen Spiele wird diskutiert. Da auch im November die Liga wegen Länderspielen pausiert, werden auf die Teams und deren Fans zahlreiche Dienstagsspieltage zukommen. Dieser Tag ist ja nicht gerade sehr beliebt bei den Fans.
Daher wird derzeit schon gerätselt, wie man die Pause verkürzen kann. Die DEL-Leitung hat sich bereits in anderen Ländern erkundigt, wie dort die Pausen während Olympia sind. Dort kam heraus, dass z.B. die Slowakei überhaupt nicht pausiert und Finnland nur eine Woche.
DEL-Aufsichtsratchef Jürgen Arnold sagte folgendes:
„Selbstverständlich werden die Clubs alle Nationalspieler abstellen, aber angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeiten müssen wir alle Optionen prüfen, um die Pause möglichst kurz zu halten.“
Na dass scheint ja eine "lustige und heitere" Sommerpause zu werden. Mal sehen, welcher Modus uns denn nun ab September erwartet und wie lange die Pause zu Olympia sein wird....
Die DEL bleibt halt ein "Kasperverein"....
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