Donnerstag, 8. Oktober 2009

8:1 - Iserlohn Roosters "fahren" mit Kassel Huskies "Schlitten"

Die Iserlohn Roosters haben am Donnerstagabend die Kassel Huskies mit 8:1 geschlagen, doch IEC-Stürmer Michael Wolf sprach nach dem Spiel im Sky-Interview davon, dass man nicht gut gespielt habe und der Sieg klar zu hoch ausgefallen sei.
So was gab es wohl auch noch nicht, dass ein Spieler einer Mannschaft, die gerade einen Kantersieg eingefahren hat, so etwas nach dem Spiel gesagt hat.

Wobei Hock nicht ganz Unrecht hatte. Das Torschussverhältnis zeigte nach Spielende für jedes Team 44 Schüsse an - es ging hin und her. Nur bei Iserlohn war ab dem zweiten Drittel nahezu jeder Schuss ein Treffer.

Kassel fing gut an im ersten Drittel, doch ein Tor wollte ihnen nicht gelingen. Die Tore erzielten dagegen die Gastgeber. Wolf und Roy brachten die Sauerländer mit 2:0 in Führung.
Der zweite Abschnitt begann furios. Hock erhöhte nach nur 21 Sekunden auf 3:0. Leavitt konnte 21 Sekunden später auf 3:1 verkürzen.
Doch fortan trafen nur noch die Roosters. Roy (2), Wilford, Wolf und Hancock erhöhten auf 8:1.

Die Huskies-Spieler ließen ihrem Frust im Schlussdrittel freien Lauf. Zunächst wurde aus einem harmlosen Banden-Zweikampf eine Massenschlägerei (dauerte nicht einmal eine Minute), in deren Folge jeweils drei Spieler der Teams auf die Strafbank mussten. Der Sky-Kommentator meinte nur, als sich die Spieler auch noch mit Worten "belegten": "Rezepte tauschen die bestimmt nicht aus..."
Wenige Sekunden vor dem Ende des Spiels kassierte Sleigher (Kassel) noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Er schlug vier-, fünfmal mit dem Schläger auf einen am Boden liegenden Roosters-Spieler ein. Schiri Jablukov schickte ihn sofort zum "Duschen".
Das ganze passierte exakt 38 Sekunden vor der Schlusssirene. Ist doch klar, er wollte der Erste unter der Dusche sein - und dann natürlich der Erste im Bus, der Essen fassen darf...

Die Iserlohner Fans waren während des Spiels völlig euphorisiert und sangen:

"Ihr werdet es schon sehen, Wir holen uns die Deutsche Meisterschaft und die DEG wird Letzter.."

Oder aber:

"Hey, was geht ab - Wir holen die Meisterschaft, die Meisterschaft..."

Humor haben sie ja, die Sauerländer...

Nächster Streik der Eisbärenfans

Am morgigen Freitag wird es beim Spiel der Eisbären Berlin gegen die Frankfurt Lions den nächsten Streik der EHC-Fans geben. Erneut richtet sich dieser Streik gegen die Verantwortlichen der O2 World.

Bereits am 20. September gab es einen Streik während der Partie gegen Kassel. Damals waren wir Fans zwischen der 25. und 30. Minute ruhig. Bereits damals wollte man mit dieser Aktion die Verantwortlichen auffordern, uns endlich die versprochene Fan-Kneipe bzw. ausreichend Sitzgelegenheiten zu errichten.

Doch wie ich gerade in der E-Mail, die vom Fanbeirat der Eisbären kam, gelesen habe, haben sich die Herrschaften bis jetzt nicht gemeldet.

Daraufhin wird es morgen in der zweiten Drittelpause hinter der Fankurve einen Sitzstreik der Fans geben. Diese werden aus Protest ihre Getränke und ihr Essen sitzend auf dem Boden einnehmen.

Also, wenn auch euch eine richtige Fankneipe oder aber Sitzgelegenheit fehlt, beteiligt euch an dieser Aktion...

Mittwoch, 7. Oktober 2009

DEL-Bilanz nach den ersten zehn Spieltagen

Die aktuelle Saison in der Deutschen Eishockey Liga ist bereits schon wieder zehn Spieltage alt. Zeit für mich, mal ein kurzes Fazit zu den ersten Spielen abzugeben.

Bis auf Spitzenreiter Eisbären Berlin, die mit 23 Punkten der Konkurrenz schon wieder enteilen, ist zwischen den anderen Teams zwischen Platz zwei und Platz elf der Abstand mit sechs Punkten gar nicht einmal so groß. Da kann man sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende im Idealfall schon wieder nach oben spielen.
Allerdings ist dies in dieser Saison nicht so einfach. Mal abgesehen von Berlin, die sieben Spiele in Folge gewannen, hat noch kein anderes Team mehr als drei Siege in Folge eingefahren.
Die DEL ist also in dieser Saison so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr - viele meinen sogar, so ausgeglichen wie noch nie.

Besonders lange "arbeiten" mussten bisher die Kölner Haie. Von ihren zehn Saisonspielen gingen nicht weniger als fünf in die Verlängerung oder ins Penaltyschiessen. Dennoch siegten die Haie in vier Spielen noch und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Die "Überstunden" liegen den Kölnern anscheinend.
Ebenfalls vier Siege in der Verlängerung bzw. im Penaltyschiessen haben bisher die Iserlohn Roosters eingefahren. Deren Bilanz ist dabei sogar noch besser, denn sie sind bisher nur viermal in die Verlängerung bzw. ins Penaltyschiessen gegangen.
Dagegen stehen die Hannover Scorpions mit der Zusatzspielzeit auf "Kriegsfuß". Viermal mussten sie über die reguläre Spielzeit gehen, viermal verloren sie.

Torhungrig zeigen sich bisher die Eisbären Berlin, die mit 43 Toren den besten Angriff der Liga stellen.
Dagegen zeigen sich die Thomas Sabo Ice Tigers noch nicht so treffsicher. Bisher gelangen ihnen erst 20 Saisontore.
Dafür stellen sie aber die beste Defensive der Liga - nur 20 Gegentreffer. So ist dass halt, wenn man sich mehr auf die Defensive konzentriert, kassiert man nicht so viele Gegentore - man schiesst aber auch nicht so viele.
Die Schiessbude der Liga steht momentan in Kassel. Mit bisher 38 Gegentoren haben sie die schlechteste Abwehr der Liga.

Eine Heimmacht sind bisher die Eisbären Berlin. Sechs mal traten sie in dieser Saison bis jetzt in der O2 World an - sechs mal siegten sie in der regulären Spielzeit. Sie haben also noch keinen Punkt (18 Punkte) daheim abgegeben.
Die schlechteste Heimmanschaft sind momentan die Straubing Tigers. Ganze zwei Punkte haben die zu Hause bis jetzt gesammelt.
Überraschend stark treten derzeit die Wolfsburger auswärts auf. Mit 12 Punkten führen sie die Auswärtstabelle an. Liegt daran, dass sie derzeit viermal in Folge auswärts gewonnen haben.
Am liebsten gar nicht auswärts spielen wohl die Hamburg Freezers. Mickrige zwei Pünktchen haben die Hanseaten bisher auswärts gesammelt.

Wenn es nach Eisbären-Trainer Don Jackson geht, erreichen Kassel, Krefeld, Ingolstadt, Hamburg und Straubing die Play-Offs nicht. Denn er sagte zu Saisonbeginn, dass die ersten zehn Spielen sehr wichtig seien, denn wer danach nicht in der Top-10 der Tabelle ist, der wird es schwer haben, noch in die Play-Offs zu kommen.

So unrecht hat er damit nicht. In der letzten Saison belegten die Hannover Scorpions nach zehn Spieltagen nur Platz 11. Am Ende der Hauptrunde standen sie dann aber auf Rang 2.

Wären in dieser Saison die Kassel Huskies, die dass demnach schaffen müssten. Denn die stehen auf Platz 11 derzeit..

DEL am Dienstag: Köln und Mannheim mit Auswärtssiegen

Die Kölner Haie haben am Dienstag ihre Auswärtspartie bei den Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:4 gewonnen. Damit sind jetzt 20 der letzten 22 Partien zwischen diesen beiden Teams nur durch ein Tor entschieden worden.
Im ersten Drittel waren die Haie überlegen und führten bereits mit 3:1. Bartek hatte nach sechs Minuten das 1:0 erzielt. Doch G. Leeb konnte in der zwölften Minute zum 1:1 ausgleichen. Drei Minuten vor dem Ende des ersten Drittels brachte Ciernik die Gäste erneut in Führung. Zwei Minuten später traf erneut Bartek - 3:1.
Im zweiten Drittel dann plötzlich ein anderes Spiel. Jetzt waren die Ice Tigers das bessere Team.
Spang verkürzte nach 24 Minuten auf 3:2. Acht Minuten später stellte Rudslätt den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Ein Doppelschlag in der 36. Minute von Fical und Keller sorgte für ein 4:4 nach zwei Dritteln.
Im Schlussabschnitt entschied Rudslätt das Spiel mit seinem Treffer zum 5:4 (42.)
Überragend auf Seiten der Kölner Haie war Torwart Lars Weibel, der 41 von 45 Schüssen abwehrte.

Auch im zweiten Spiel des Dienstag´s gewann die Auswärtsmannschaft. Die Adler Mannheim setzten sich in der TUI-Arena bei den Hannover Scorpions mit 4:3 durch.
Nach torlosem ersten Drittel brachte Pollock die Adler nach 22 Minuten mit 1:0 in Führung. Drei Minuten später glich Kathan zum 1:1 aus. Im Gegenzug brachte Scalzo die Kurpfälzer erneut in Führung. Fünf Minuten nach dem 1:2 glich Dolak für die Niedersachsen aus - 2:2 (31.). Fünf Minuten vor der Pause gingen erneut die Mannheimer in Führung - Mauer mit dem 3:2.
Den Schlusspunkt in diesem torreichen Mitteldrittel setzte S. King in der 39. Minute mit dem 4:2.
Im Schlussdrittel fielen nicht so viele Tore. Ganz genau fiel da nur ein Treffer. Und den erzielten die Gastgeber. Boos verkürzte 13 Minuten vor dem Spielende auf 3:4. Mehr erreichten die Scorpions aber nicht und somit siegten die Gäste aus Mannheim.
Auch hier war der Torwart der siegreichen Mannschaft der Spieler des Spiels. Frederick Brathwaite wehrte 33 von 36 Schüssen ab.


Quelle

Dienstag, 6. Oktober 2009

WICHTIG! WICHTIG! WICHTIG!

Update 2 (by tippspiel-admin):

Sorry, für das fehlende Spiel im Tippspiel beim gestrigen Spieltag: Mein Fehler. Ich war eine Woche ohne Netz und habe die Spielverlegung leider vorher nicht rechtzeitig eingepflegt. 


Das Spiel ist jetzt ausgewertet und alle Tipper, die für den 13.11. HAN vs. MAN getippt haben, sind mit ihren Tipps berücksichtigt worden. Wer eine Mail an Walker geschrieben hat und nicht über das Tippspiel getippt hat, wird noch im Laufe des heutigen Tages seine ertippten Punkte gutgeschrieben bekommen...


Montag, 5. Oktober 2009

5:2 - "Die Nummer 1 das bleiben wir..."



5:2 (1:1, 3:0, 1:1)


WalkersBärenNews#6:


...das sangen wir Fans zum Ende des Spiels, als die Eisbären den Sieg gegen die Augsburger Panther (5:2) bereits "in der Tasche" hatten. Doch was wir davor zu sehen bekamen, enttäuschte mich ehrlich gesagt. Das Spiel ähnelte meiner Meinung nach eher einem Krampfspiel.
Doch was letztendlich zählt, ist doch der Sieg. Und den haben die Bären ja eingefahren. Damit haben sie in dieser Saison alle sechs Heimspiele gewonnen. Saisonübergreifend sind die "Unschlagbären" nun seit sage u
nd schreibe 17 (!) Spielen unbesiegt.

Das Spiel war nicht von hohem Tempo geprägt. Beide Teams machten sich eher einen gemütlichen Nachmittag in der O2 World.
Im ersten Abschnitt war es eine ausgeglichene Partie. Beide Teams hatten vorne ihre Chancen, jedoch waren dies keine Riesenchancen, man musste da dann doch eher von "normalen" Torschüssen reden.
Nach sechs Minuten gab es für die 14 200 Zuschauer in der ausverkauften O2 World (naja, ich habe noch ein paar Lücke
n entdeckt, wie zählen die da eigentlich immer bzw. wer versucht da zu zählen) erstmals an diesem Nachmittag Grund zum Jubeln. Stefan Ustorf hatte den Puck ins Tor zum 1:0 geschossen.
Doch Augsb
urg war überhaupt nicht geschockt, spielte auf Augenhöhe mit dem EHC. Die Fans hatten aber nach dem Tor anderes im Kopf: "Nur noch zehn..." hallte es aus Fankurve in Anspielung auf das 11:0 im Eröffnungsspiel der O2 World vor gut einem Jahr.
Doch daraus wur
de nichts, denn die Eisbären präsentierten sich längst nicht so spritzig und Torgefährlich wie in den anderen Spielen zuvor.
So war es dann auch nicht unverdient, als Darin Olver 44 Sekunden vor der ersten Pause für die Panther ausglich.
Eisbären-Stürmer T.J. Mulock schien zu wissen, woran es lag, dass die Eisbären nicht in Führung lagen:

"Wir müssen verhindern, dass die Augsburger vor unserem Tor stehen. Die sind ganz schön hart!“

Doch die Augsburger taten dies selbst. Durch unnötige Strafen schwächten sich die Gäste zunehmend, was die Eisbären auch zu nutzen wussten.
In der 27. Minute holte Richie "Gewehr" Regehr zu einem seiner gefürchteten Schlagschüsse von der blauen Linie aus. Und der Puck flog direkt hinein ins Tor. Da hatte Dennis Endras im Panther-Tor keine Chance gehabt. Das 2:1 bei 5 gg. 3-Überzahl.
Drei Minu
ten später erhöhte Verteidiger Andy Roach auf 3:1.
Zumindest vom Ergebnis her konnte man mit
den Eisbären zufrieden sein, spielerisch war es aber eher dürftig, was sie zeigten.
Doch für Augs
burg reichte diese Leistung aber anscheinend. In der 36.Minute saß erneut ein Augsburger Spieler auf der Strafbank. Denis Pederson wusste dass zu bestrafen - 4:1.
Mit diesem Spielstand ging es in die zweite Pause.
Eisbären-Stürmer
André Rankel sah das zweite Drittel so:

„Wir haben die Scheibe gut vor das Tor gebracht! Im letzten Drittel dürfen wir uns nicht provozieren lassen und so weiterspielen. Dann werden wir das Spiel auch gewinnen!“

Der letzte Abschnitt war erneut nicht so mitreißend. Torchancen waren eher Mangelware. Man hätte sich getrost was
anderes vornehmen können an diesem Sonntagnachmittag, hier hätte man nichts wichtiges verpasst.
Ebenso h
ätte man in diesem letzten Drittel erst zur letzten Minute wieder reinkommen können. Denn erst da wurde es noch einmal spannend. Zunächst erhöhten die Eisbären auf 5:1. Erneut war es Richie Regehr, der Dennis Endras überwand.
Doch den
Schlusspunkt setzten die Gäste. Tyler Beechey, der dass ganze Spiel über nur mit Meckern auffiel, überwand Rob Zepp und netzte zum 5:2-Endstand ein.

Fazit:

Die Eisbären haben heute zumindest vom Ergebnis her Wiedergutmachung für die 2:6-Pleite in Düsseldorf betrieben. Spielerisch konnten sie heute jedoch nicht überzeugen. Wenn der Gegner heute nicht Augsburg gewesen wäre, wer weiß, ob diese Le
istung heute zum Sieg gereicht hätte.












Bilderreihe: links oben, Richie Regehr bei der La Ola mit den Fans / rechts oben, Bully wartend auf die Mannschaft / links unten, Stefan Ustorf mit Bully Bambini und Bully bei der La Ola mit den Fans.





Leistung vom Schiedsrichter mit Note:


Hauptschiedsrichter heute war Christian Oswald. Dieser wusste aber anscheinend nicht so recht, wie er pfeiffen sollte. Höhepunkt war ein harmloser Rempler von Jeff Friesen gegen einen Augsburger Spieler kurz vor der ersten Drittelpause. Da würde kein Referee der Welt zwei Minuten für geben, Oswald tat dies und schickte Friesen auf die Bank.
Hätte er diese Linie konsequent weiter geführt, hätte ich damit ja kein Problem gehabt. Aber da waren teilweise deutlich härtere
Checks - sowohl von den Eisbären als auch von den Panthern - bei, die er nicht abpfiff.
Kurz vor der zweiten Pause das selbe Bild. Da gab es eine kleine
Rangelei zwischen Spielern beider Mannschaften. Wer musste raus? Nur Eisbär André Rankel.
Es gab noch mehr solcher Szenen in diesem Spiel, bei denen er nicht gerade glücklich wirkte.
Note 4-5.

Fanstimmung:

Was war denn das heute bitte? Da war ja heute kaum Stimmung auf den Rängen. Und wenn doch mal was kam, dann war die Koordination der Fankurven-Seiten mies.
Einzig das "
UFFTA" (Foto) von Claasen (der hatte heute übrigens Geburtstag. Er bekam ein Ständchen von den Fans gesungen) im letzten Drittel brachte etwas Stimmung in die Arena.
Ansonsten haben wir noch genug Potenzial nach oben.



Besten drei Spieler des Spiels:

Bei solch einer Partie drei Spieler des Spiels zu finden, ist nicht einfach. Und ich habe auch keine drei Spieler gefunden, die mich überzeugt haben. Einzig
Richie Regehr und Rob Zepp (beide Eisbären) haben mich heute überzeugt.

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Am Freitag empfangen die Eisbären die Frankfurt
Lions. Das wird ein ganz anderes Spiel werden, als das heute. Die Frankfurter werden sich wesentlich mehr Chancen erarbeiten als die Augsburger heute.
Die Eisbären müssen sich erheblich steigern, sonst könnte die
Siegesserie in der O2 World gegen die Hessen enden.
Mein Tipp: 5:3


Steve Walker hat es geschafft!!!

Der Eisbären-Kapitän Steve Walker hat die Wahl zum Spieler des Monats September gewonnen. Mit 20 Punkten (möglich sind 24 Punkte) hat er die Wahl klar gewonnen. Damit wurde seine starke Leistung im September auch gewürdigt. "Walks" hatte in den ersten acht Saisonspielen neunmal getroffen.

Ustorf sagte folgendes über seinen Kapitän:

„Steve ist kein Spieler, der mal einen Monat gut spielt und dann mal wieder einen Monat schlecht. Seitdem ich vor fünf Jahren nach Berlin gekommen bin, zählt Walker für mich zu den konstantesten Spielern im Team und in der Liga. Dabei ist es egal, gegen wen er spielt und mit wem er spielt. Steve spielt einfach immer gut.“

Hinter Walker kam der Augsburger Goalie Dennis Endras auf Platz zwei (16 Punkte) und der Hannoveraner Verteidiger Sascha Goc auf Platz drei (6 Punkte).

Wer mehr über die Spielerwahl und ein Portrait von Walker lesen will, der kauft sich morgen einfach die neue Ausgabe der Eishockey News.

Vom eisbaerlin.de-Team erst einmal Herzlichen Glückwunsch an Steve Walker zur Wahl des Spieler des Monats September.


Quelle

DEL, 10. Spieltag: Ergebnisse

Eisbären Berlin vs. Augsburger Panther 5:2 (1:1, 3:0, 1:1)
Grizzly Adams Wolfsburg vs. DEG Metro Stars 3:1 (2:0, 0:1, 1:0)
Hannover Scorpions vs. Iserlohn Roosters 4:5 n.V. (2:0, 1:2, 1:2)
Adler Mannheim vs. Kassel Huskies 5:3 (0:1, 1:2, 4:0)
Krefeld Pinguine vs. Frankfurt Lions 4:5 n.P. (3:1, 0:1, 1:2)
ERC Ingolstadt vs. Kassel Huskies 2:3 (1:1, 1:0, 1:2)

Infos zu den Spielen findet ihr hier.

Quelle

Samstag, 3. Oktober 2009

DEL, 9. Spieltag: Augsburg erlebt Heimdebakel - Hamburg kann noch siegen

Da haben die Augsburger Panther am Donnerstagabend die Steilvorlage der DEG bekommen, um den Rückstand auf die Eisbären zu verkürzen. Doch der AEV konnte den Ausrutscher von Meister Berlin nicht nutzen. Gegen die auswärts noch sieglosen Ingolstädter kassierten die Panther eine herbe 2:7-Pleite. Greilinger avancierte zum Matchwinner mit zwei Toren. Augsburg konnte nur bis zum 2:2 einigermaßen mithalten.
Wahrscheinlich haben sich die Augsburger genau wie die Eisbären für morgen "geschont".

Die Hamburg Freezers haben derweil ihre Pleitenserie beendet. Gegen die Thomas Sabo Ice Tigers feierten die Hanseaten einen 3:1-Sieg. Kuhta, Ostwald und J. King trugen sich für die Freezers in die Torschützenliste ein, G. Leeb für Nürnberg.

Das Derby zwischen den Frankfurt Lions und den Adler Mannheim ging an die Adler, die damit ihren ersten Auswärtssieg der Saison feierten. Nach zwei Dritteln hatte es 2:2 gestanden. Im Schlussdrittel schoss dann Scott King mit zwei Toren die Kurpfälzer zum 4:2-Sieg.

Weiterhin unbesiegt zu Hause bleiben die Kölner Haie. Gestern spielten sie zum fünften Mal daheim - und gewannen auch zum fünften Mal. Gegen die Krefeld Pinguine siegte der KEC mit 3:1. Hecquefeuille, Rudslätt und Jaspers trafen für die Haie. Blank hatte den KEV bereits nach 58 Sekunden mit 1:0 in Führung gebracht, danach kam nicht mehr viel von den Pinguinen.

Die erste Heimniederlage kasierten derweil die Kassel Huskies. Und diese fiel gleich einmal deftig aus. 1:6 hieß es am Ende gegen die Hannover Scorpions. Die Mannen von Hans Zach dominierten die Partie nach Belieben und waren vor allem im Chancen nutzen eiskalt.

Anschluss an die Spitzengruppe hält Pokalsieger Wolfsburg, welches in Straubing mit 5:3 gewann. Matchwinner für ddie Grizzlies waren Green und Morczinietz (erster Saisoneinsatz nach Trümmerbruch des Kiefers) mit jeweils zwei Treffern.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

2:6 - Zwei Serien sind zu Ende gegangen

Das war deutlich. Die Eisbären Berlin haben am Donnerstagabend mit 2:6 (0:0, 0:4, 2:2) beim Vizemeister DEG Metro Stars verloren. Damit sind die zwei Serien bei den Eisbären heute zu Ende gegangen.
Zum einen hat der EHC erstmals seit sieben Siegen in Folge mal wieder verloren. Am 1. Spieltag hatten die Eisbären in Kassel mit 3:8 verloren, starteten dann die Siegesserie von sieben Spielen. Wenn es jetzt auch wieder so kommt, habe ich kein Problem damit...
Zum anderen hat Kapitän Steve Walker erstmals in dieser Saison nicht getroffen. In den ersten acht Spielen hatte "Walks" neunmal getroffen.
Dass es sowohl für die Bären als auch für Walker nicht so weiter gehen konnte wie bisher, war sicherlich allen klar.
Dabei sah es Anfangs gar nicht nach einer so hohen Niederlage für den Meister aus. In den ersten dreißig Minuten war es eine ausgeglichene Partie mit kleinen Vorteilen für den EHC. Dabei scheiterten die Eisbären vor allem am überragend haltenden DEG-Torwart Jean-Sebastian Aubin.
Ein Doppelschlag in der 31. Minute der Hausherren brachte dann aber einen Bruch ins Spiel der Eisbären. Diese waren fortan völlig aus dem Tritt, nichts gelang ihnen mehr.
Ganz anders die DEG. Die sprühten nur so vor Spielfreude und erhöhten noch im Mitteldrittel auf 4:0 (!).
Im Schlussdrittel kam von den Bären weiterhin nichts. Wenn sie dann doch mal ein Schüßchen aufs Tor von Aubin abgaben, hatte dieser keine Probleme.
Die DEG tat nicht mehr als nötig. Angesichts einer 4:0-Führung verständlich.
Tore fielen im Schlussabschnitt aber dennoch. Zunächst erzielte T.J. Mulock das 1:4 aus Eisbärensicht. Im Gegenzug erhöhte die DEG auf 5:1.
Eine Minute vor dem Ende traf dann auch noch T.J.´s Bruder, Tyson Mulock - 2:5 aus Eisbärensicht.
Doch den Schlusspunkt setzten die Hausherren mit dem 6:2.
Die Treffer für die DEG erzielten Reimer, Kaufmann, Holzer, Collins, Kreutzer und MacDonald.

Eisbären-Stürmer Stefan Ustorf erkannte nach Spielende im Sky-Interview den Sieg der Düsseldorfer an, fand aber dass das Ergebnis zu hoch ausgefallen sei.

Meine Theorie: Die Eisbären haben sich geschont für den "Kracher" am Sonntag gegen Verfolger Augsburg (14:30 Uhr/O2 World)...