Sonntag, 25. Oktober 2009

Vor dem DEL-Spitzenspiel: Eisbären bangen um zwei Spieler







Heute um 14:30 Uhr beginnt im Curt-Frenzel Stadion das Spitzenspiel der DEL. Der Tabellendritte Augsburg empfängt den Tabellenführer Eisbären. Diese bangen allerdings vor dem Spiel um den Einsatz zweier wichtiger Spieler.

Kapitän Steve Walker plagt sich derzeit mit Nackenschmerzen herum und Jeff Friesen leidet an einer schmerzhaften Prellung. Diese zog er sich kurz vorm Ende des Spiels gegen Iserlohn am Freitag zu. Friesen wurde beim Versuch, den Puck ins leere Tor zu schiessen, von einem Rooster-Spieler gegen den Pfosten gecheckt und zog sich dabei die Prellung zu.

Ob beide heute spielen, wollen die Mannschaftsärzte erst heute vor dem Spiel entscheiden. Sollten sie ausfallen, wäre dass eine erhebliche Schwächung für die Eisbären.

Die sind übrigens derzeit richtig gut drauf. Seit der 2:6-Pleite gegen Frankfurt am 09.10.09 hat der EHC schon wieder dreimal in Folge gewonnen. Die beeindruckende Tordifferenz: 10:1 für die Bären. Also, die Abwehr steht momentan richtig gut. Zwei Shut-outs in den letzten drei Spielen, insgesamt nun drei in der laufenden Saison in nur 13 Einsätzen. Auch Rob Zepp ist das zu verdanken.
Er wurde zurecht von Bundestrainer Uwe Krupp für den Deutschland-Cup in München nominiert. Hoffentlich wird er dann auch eingesetzt.

Heute geht es aber erst einmal um drei Punkte im Liga-Alltag.

Samstag, 24. Oktober 2009

DEL, 15. Spieltag: Ingolstadt mit Kantersieg - Straubing überrascht Frankfurt

Der ERC Ingolstadt kommt immer besser in Fahrt. Gegen enttäuschende Thomas Sabo Ice Tigers siegten sie souverän mit 5:1. Dabei erzielten sie vier Treffer in Überzahl. Scheint sich nicht bis nach Nürnberg herum gesprochen zu haben, dass Ingolstadt das beste Powerplay der Liga hat. Selber Schuld.
Bouck (2), Wren, Girard und Clymer brachten Ingolstadt mit 5:0 in Front. Anicka gelang in der Schlussminute nur noch der 1:5-Ehrentreffer.
Ask erhielt eine Spieldauerdisziplinarstrafe und Peacock eine Matchstrafe (beide Nürnberg)

Einen überraschenden 3:2-Auswärtssieg feierten die Straubing Tigers in Frankfurt. Langfeld brachte die Hessen zwar standesgemäß mit 1:0 in Führung. Doch Bassen drehte mit zwei Treffern das Spiel - 1:2. Ulmer konnte zwar zum 2:2 ausgleichen. Doch Mapletoft sorgte mit dem Treffer nicht nur für den Straubinger Sieg sondern auch dafür, das Hamburg jetzt wieder Letzter ist.
Frankfurt kassierte damit bereits die zweite Schlappe in Folge. Tenute erhielt eine Spieldauer (Frankfurt).

Sehr stark zu Hause bleiben weiterhin die Kassel Huskies, welche die DEG Metro Stars mit 4:3 besiegten. Dabei rannten die Schlittenhunde dreimal einem Rückstand hinter her, ehe sie das Spiel im Schlussdrittel drehen konnten. Sleigher (2), Klinge und Soares trafen für Kassel, Collins, Joseph und Bazany für die DEG.
Collins bekam eine Spieldauer (DEG).

Wolfsburg behielt im Heimspiel gegen Köln mit 4:3 n.V. die Oberhand. Magowan, Laliberte und Höhenleitner trafen für Wolfsburg in der regulären Spielzeit, Jaspers, Hauner und Bartek für Köln. Sarno erzielte den entscheidenden Treffer in der Overtime.

Ebenfalls Überstunden mussten Hannover und Augsburg schieben. Mit 5:4 n.P. gewannen die Augsburger in der TUI-Arena. Cottreau, Dzieduszycki, Vikingstad und Herperger erzielten die Treffer für die Niedersachsen in der regulären Spielzeit, Collins (3) und Likens für den AEV. Beechey verwandelte den entscheidenden Penalty.

3:0 - "Hähnchen rupfen ist schön..."

Eisbären Berlin vs. Iserlohn Roosters - 3:0 (0:0, 1:0, 2:0)

WalkersBärenNews#8:

Man war dass ein hartes Stück Arbeit gestern in der ausverkauften O2 World. Mit 3:0 gewannen die Eisbären das Spitzenspiel der DEL gegen die Iserlohn Roosters. Doch es war das erwartet schwere Spiel für den Meister gegen die Tormaschine Iserlohn. Es war ein Spiel, was nicht hochklassig war. Es war ein Spiel welches von der Spannung lebte. Es ging hin und her, beide Teams versuchten sich Torchancen zu erarbeiten. Doch die Abwehrreihen beider Teams standen erstaunlich gut. Am Ende siegte der EHC aber dennoch verdient, weil sie den Sieg etwas mehr wollten als Iserlohn.

Von Beginn an merkte man beiden Teams den Respekt voreinander an. Sie suchten den Weg zum gegnerischen Tor, wurden dabei aber desöfteren von den Verteidigern nicht durch gelassen. Das erste Drittel spielte sich den größten Teil über in der neutralen Zone ab.
Das Spiel lebte von Beginn an von Spannung. Gefährliche Torraumszenen waren Mangelware.
Mit einem 0:0 ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel begannen die Eisbären stärker und gingen folgerichtig mit 1:0 in Führung. Kapitän Steve Walker - mit seinem zehnten Saisontor - brachte die Eisbären mit 1:0 in Führung. Am Jubelschrei der 14 200 Zuschauer merkte man die Erleichterung über den Führungstreffer.
Kurz vor Beginn des Drittels meinte mein Kumpel noch, wer dass erste Tor schiesst, wird das Spiel gewinnen.
Fortan entwickelten sich die besten zehn Minuten des Spiels. Beide Teams agierten mit offenem Visier und hatten gute Torchancen. Doch in dieser Phase standen die beiden gut haltenden Torhüter - Rob Zepp (Eisbären) und Sebastian Stefaniszin (Iserlohn) - im Mittelpunkt.
Beide verhindern mit guten Paraden weitere Treffer.
Danach allerdings stand die Verteidigung beider Teams wieder besser und ließ in diesem Drittel kaum noch Chancen zu. Mit einem 1:0 ging es also in die zweite Pause.

Eisbärenstürmer Chris Hahn sagte nach dem Drittel im Interview bei Des, dass es ihnen klar gewesen sei, dass es heute vor allem auf die Special-Teams ankommen würde. Vor allem das Über- und Unterzahlspiel sei sehr wichtig.

Im letzten Drittel stellten die Eisbären früh die Weichen auf Sieg. Nach vier Minuten im Schlussabschnitt erhöhte Tyson Mulock auf 2:0. Es war ein erlösendes 2:0.
Fortan war es wieder ein spannendes Spiel, wobei jetzt Iserlohn versuchte, zurück ins Spiel zu kommen.
Der Höhepunkt im letzten Drittel war aber der Check (bzw. der Umschubser) von Jeff Friesen. Nach einer guten Chance von den Eisbären hielt Iserlohns Keeper Stefaniszin den Puck fest. Friesen und ein Rooster hatten sich anscheinend etwas "zu sagen". Friesen beendete dieses Gespräch aber prompt - er holte kurz aus und checkte den Gegenspieler zu Boden. Schiri Willi Schimm gab ihm dafür 2+10 Minuten.
Das Spiel plätscherte in den letzten zehn Minuten vor sich. Wenige Sekunden vor der Schlussirene - Iserlohn bereits ohne Torwart und mit Powerplay - lief Friesen Richtug IEC-Tor, wurde dabei von einem Iserlohner kurz vor dem Tor zu Fall gebracht. Schimm entschied folgerichtig auf Tor. Ein so genanntes technisches Tor. So was habe ich zuletzt im Welli gesehen.
Am Ende feierten wir den 3:0-Sieg unserer Eisbären und die Rückeroberung der Tabellenspitze, die wir Mannheim mal für 24 Stunden freiwillig überlassen hatten...

Fazit:

Das war ein am Ende verdienter Eisbärensieg. Vor allem die Tatsache, dass die Eisbären gegen die Torfabrik Iserlohn kein Gegentreffer zugelassen hatten, überrascht mich. Das war dass erste Mal in dieser Saison, dass Hock, Wolf und Co. nicht trafen. Die Defensive der Eisbären scheint sich stabilisiert zu haben.

Leistung vom Schiedsrichter:

Schiedsrichter Willi Schimm leistete gestern eine nicht gerade gute Leistung. Er fuhr zwar eine konsequente Linie dieser Spiel über - allerdings eine konsequent schlechte. Einzig die 2+10 Minuten gegen Friesen waren angemessen. da hätte sich Friesen auch nicht über eine höhere Strafe aufregen können. Die andere 2+10 Strafe gegen D. Weiß (ich glaub er war´s) war für mich nicht nachvollziehbar.
Note 4-

Fanstimmung:

Entweder lag es an der zweiwöchigen Pause oder aber die Fans hatten einfach keine Lust auf Eishockey gestern. Die Stimmung war einfach nur miserabel. Da wusste keiner so recht, was er singen soll. Den Fanatic´s war dann schon so langweilig, dass sie ihre Schuhe auszogen und damit geklatscht haben...

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Rob Zepp (Eisbären/Torwart)
2. Sebastian Stefaniszin (Iserlohn/Torwart)
3. Jeff Friesen (Eisbären/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Am 20.11.09 - also genau in vier Wochen - findet das nächste Eisbärenheimspiel statt. Gegner sind die DEG Metro Stars. Mit denen haben die Eisbären noch eine Rechnung offen. In Düsseldorf gab es in dieser Saison eine herbe 2:6-Schlappe. Dafür werden sich die Eisbären bestimmt rächen wollen. Dass werden sie auch tun und werden das Spiel gewinnen.
Mein Tipp: 5:1

Donnerstag, 22. Oktober 2009

DEL, 15. Spieltag: Hamburger Krise spitzt sich zu


0:6 (0:3, 0:1, 0:2)




Die Hamburger Talfahrt geht weiter. Zum Auftakt des 15. Spieltages unterlagen die Hanseaten den Adlern aus Mannheim mit 0:6. Damit endete die Serie der Freezers, die zuvor die letzten sieben Heimspiele gegen die Kurpfälzer gewonnen hatten.

Den Hamburgern merkte man von Beginn an die Unsicherheit an. Sie versuchten zwar nach vorne zu spielen, doch nahezu in jeder Aktion agierten sie zu ängstlich. In den ersten zehn Minuten konnten sie aber das Spiel - zumindest vom Ergebnis her - ausgeglichen gestalten. Doch nach dem 0:1 brachen die Freezers wieder ein und Mannheim bekam jede Menge Platz. Den nutzten sie auch und erhöhten noch im ersten Drittel auf 3:0.
Mit diesem Ergebnis ging ein - von der Stimmung her - grausames Drittel zu Ende (habe mir das Spiel auf Sky angeguckt). Die Fankurve der Hamburger war nahezu komplett leer. Nur vereinzelt hatten sich Fans eingefunden. Die Fans sind mit den derzeitigen Leistungen ihrer Freezers überhaupt nicht zufrieden.
Sie hielten im ersten Abschnitt zwei Spruchbänder hoch:

"Fanblock sucht gerade Spieler mit Kampfgeist."

und

"Kein Einsatz auf dem Eis - Kein Support von den Fans."

Zu Beginn des zweiten Drittels wechselten die Gastgeber ihren Torwart aus. Statt Pelletier stand nun Fous im Tor. Mannheim schaltete deutlich ein paar Gänge zurück und so plätscherte der zweite Abschnitt nur so dahin. Zumindest ein klein wenig Stimmung kam auf. Ansonsten war dieses Spiel weiterhin nicht zu ertragen.
Kurz vor der zweiten Pause erhöhte die Gäste auf 4:0.

Gleich zu Beginn des letzten Drittels schraubte Mannheim das Ergebnis auf 5:0 hoch. Die Fans ließen nun ihrem Frust freien Lauf:

"Wir wollen euch kämpfen sehen."

In den Gesichtern der Fans merkte man, wie geschockt sie derzeit vom Auftreten ihrer Mannschaft sind.
Der Kommentator von Sky, Marc Hindelang, lieferte den passenden Satz zur derzeitigen Situation der Freezers:

"Hamburg - Das Hertha BSC der Deutschen Eishockey Liga."

Da hat er gar nicht mal so unrecht. Hertha hat acht Niederlagen in Folge kassiert. Hamburg auch - allerdings in den letzten zehn Spielen.

Mal sehen, wie es weiter geht mit Hamburg. Wenn ich Hamburg momentan spielen sehe, habe ich das Gefühl, Duisburg würde spielen...

Kurz vor dem Ende erhöhte der überragende Mauer - erzielte drei Treffer - noch auf 6:0. Allerdings zeigten die Freezers keinerlei Gegenwehr mehr.

Kurz vor dem Tor schwenkte Sky mal in den Oberrang - gähnende Leere. Das sah unten auch nicht anders aus. Gerade einmal an die 6 000 Zuschauer verirrten sich in die Color Line Arena.

Mal sehen, wie viele es am Dienstag werden. Denn da kommen die Frankfurt Lions nach Hamburg - die Beste Auswärtsmannschaft der Liga. Vielleicht wird es ja dann zweistellig...


DEL-Spieltagsvorschau und Statistiken

Vorschau auf die nächsten Spiele:

15. Spieltag: Do., 22.10.09/19:30 Uhr:

Hamburg vs. Mannheim (HSR: Piechaczek)

Fr., 23.10.09/19:30 Uhr:

Ingolstadt vs. Nürnberg (HSR: Aumüller, Vogl)
Eisbären vs. Iserlohn (HSR: Schimm)
Kassel vs. Düsseldorf (HSR: Kadow)
Hannover vs. Augsburg (HSR: Schütz)
Wolfsburg vs. Köln (HSR: Oswald)
Frankfurt vs. Straubing (HSR: Looker)


16. Spieltag: So., 14:30 Uhr:

Augsburg vs. Eisbären (HSR: Aumüller)

18:30 Uhr:

Mannheim vs. Ingolstadt (HSR: Looker)
Straubing vs. Kassel (HSR: Schimm)
Düsseldorf vs. Hannover (HSR: Jablukov, Klau)
Iserlohn vs. Wolfsburg (HSR: Piechaczek)
Nürnberg vs. Krefeld (HSR: Hascher)


Die Live-Spiele auf Sky diese Woche sind Hamburg gegen Mannheim (Donnerstag) und Augsburg gegen Eisbären (Sonntag).

Derzeitige Statistiken:

Top-Scorer: Robert Hock (Iserlohn) - 7 Tore + 19 Assists
Top-Torjäger: Michael Wolf (Iserlohn) - 10 Tore
Top-Assists: Robert Hock (Iserlohn) - 19 Vorlagen
Top-Powerplay: ERC Ingolstadt - 27,54 %
Top-Unterzahl: DEG Metro Stars - 94,29 %
Meiste Strafen: Iserlohn Roosters - Schnitt: 28,4 Minuten/pro Spiel
Top-Schiri: Willi Schimm - durchschnittliche Note: 2,40


Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Nummer 43 vom 20.10.09)

Champions League vor Neuauflage

Na das sind doch mal gute Nachrichten, die die IIHF da verkündet. Nach dem einjährigen Bestehen der Champions League wurde diese ja aufgrund fehlender Sponsoren vor Beginn dieser Saison abgesagt, womit sich die IIHF den Unmut der teilnehmenden Vereine zugezogen hatte. In Deutschland betraf das den Deutschen Meister, unsere Eisbären, und die Hannover Scorpions.

Die zwölf von der Absage betroffenen Vereine sollen auch Schadensersatz erhalten, entweder in finanzieller Form oder als automatisch qualifizierter Verein für die neue Premierensaison.

Na dann hoffen wir mal alle das Beste, damit wir demnächst wieder europäische Spitzenteams in Berlin's Sauerstoffzelt begrüßen (und hoffentliche besiegen) werden.

Montag, 19. Oktober 2009

DEL, 14. Spieltag: Iserlohn zerlegt Hamburg - Hessen-Derby geht an Kassel

Die Iserlohn Roosters sind derzeit zu Hause nicht zu bezwingen. Letztes Heimspiel gegen Kassel 8:1 gewonnen und gestern Hamburg mit 8:3 aus der Eishalle am Seilersee geschossen. Am besten die Gegner der Roosters schicken die Punkte gleich per Post ins Sauerland.
Vor allem der Fakt macht Angst, dass Iserlohn bereits 24 Stunden zuvor ein Spiel absolviert hatte und Hamburg am Freitag, also einen Tag mehr Pause hatte.
Anfangs sah es danach aus, als ob Hamburg noch schlimmer untergehen würde als Kassel. Bereits nach 13 Minuten stand es 5:0 durch Tore von Wolf (2), Christensen, Taube und Rupprich. Danach ließen es die Roosters ruhiger angehen und gaben auch den Hanseaten mal die Chance zum Toreschiessen. Loppi, King und Manning erzielten die Gästetreffer. Die weiteren Treffer für Iserlohn erzielten Swanson, Roy und Ardelan.
Am Freitag kommen die Iserlohner nach Berlin. Beide Teams stellen die gefährlichsten Angriffsreihen, es dürfte torreich werden.

Das erste Hessen-Derby ging an Kassel, welches Frankfurt mit 2:1 bezwang. Dinger und Tallaire brachten die Huskies mit 2:0 in Front, Ulmer konnte nur noch verkürzen. Kassel beendete damit die Siegesserie der Lions.

Bereits die zweite Pleite innerhalb von 24 Stunden kassierte Köln beim 3:4 in Hannover. Dolak, Kathan, Goc und Mitchell trafen für die Niedersachsen, Jaspers, Marcel Müller und Mitchell für Köln.

Eine überraschende Heimpleite kassierte die DEG gegen Ingolstadt. 1:5 stand nach 60 Minuten an der Anzeigentafel im ISS-Dome. Eine bittere Pille für die in dieser Saison mitfavorisierten Düsseldorfer.
Mac Donald konnte die Gäste-Fürhung durch Motzko noch ausgleichen. Danach aber schlugen die Panther eiskalt zu. Hussey (2), Greilinger und Kavanagh machten den Auswärtssieg perfekt.

Den ersten Sieg nach fünf sieglosen Partien gegen Krefeld feierte Augsburg. Mit 5:1 wurden die Pinguine aus dem Curt-Frenzel-Stadion geschossen. Hager brachte den KEV zwar in Führung, doch danach machten die Panther das Spiel und nutzten eiskalt ihre Chancen. James, Ryan, Gordon, Olver und Chartier machten aus dem 0:1 ein 5:1.

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben im sechsten Aufeinandertreffen gegen Wolfsburg die vierte Niederlage kassiert. Mit 3:4 n.P. unterlagen die Franken den Niedersachsen. Leeb, Savage und Spang trafen für Nürnberg in der regulären Spielzeit, Furchner, Hospelt und Alavaara für Wolfsburg. Den entscheidenden Penalty verwandelte Sarno.

Meister Eisbären siegte derweil in Straubing mit 3:1. Degon, Walser und T.J. Mulock trafen für Berlin, Röthke für Straubing. Damit bleiben die Eisbären weiter Tabellenführer und bauten den Vorsprung auf Mannheim wieder auf drei Punkte aus.

Quelle

14. Spieltag - Spielergebnisse



aktuelle DEL-Tabelle:

 

Sonntag, 18. Oktober 2009

DEL, 14. Spieltag: Vor Beginn der Spiele

Am heutigen Sonntag steht der 14. Spieltag der Deutschen Eishockey Liga auf dem Programm. Wenn man nach den Tabellenplätzen der Teams bei den jeweiligen Spielen geht, gibt es immer eindeutliche Favoriten. Doch der Sport macht ja sowieso immer dass, was er will...

Bereits um 14:30 Uhr gastieren die Kölner Haie (Tabellen-6.) bei den Hannover Scorpions (13.). Hannover ist derzeit überhaupt nicht gut drauf. Da kommen heute die Kölner nicht gerade recht, denn die Domstädter haben von 25 Spielen in Hannover 14 für sich entschieden. Sieht alles nach einem weiteren Erfolg für die Haie aus. Jedoch muss man gucken, wie es um die Fitness der Kölner Spieler bestellt ist, da sie ja gestern bereits ein schweres Spiel hatten.

Das zweite Nachmittagspiel ist das Hessen-Derby zwischen Kassel (10.) und Frankfurt (3.). Hier sollten die Lions angesichts ihrer derzeitigen Form der klare Favorit sein. Jedoch macht die Bilanz den Huskies ein bisschen Mut. Von bisher 27 Spielen in Kassel siegten die Schlittenhunde 19-mal.

Zum Spiel des Tabellenletzten gegen den Tabellenersten kommt es in Straubing. Dort empfangen die Tigers Meister Eisbären. Dort sieht es alles nach einer klaren Angelegenheit für die Berliner aus. Die haben in bisher elf DEL-Spielen erst einmal gegen Straubing verloren - allerdings in Straubing (3:4 n.V.).

Die Augsburger Panther (4.) empfangen am Abend die Krefeld Pinguine (11.). Der AEV ist seit fünf Spielen ohne Sieg gegen den KEV. Heute erhoffen sich die Gastgeber endlich wieder einen Sieg. Zudem wollen sie bei ihren Fans Wiedergutmachung betreiben, denn in der letzten Saison verloren die Panther zu Hause gegen die Pinguine mit 0:5 und 1:6.
Es wird Zeit für die Revanche.

Die Iserlohn Roosters (8.) wollen am Abend den Schwung aus dem 4:0-Sieg gestern in Köln mitnehmen in die Partie gegen die Hamburg Freezers (14.). Einfach wird es für die Hanseaten nicht bei den heimstarken Roosters. Zumal Hamburg selbst auswärts nicht gerade stark ist. Am Freitag feierten sie zwar in Straubing den zweiten Auswärtssieg - allerdings fuhren sie davor den letzten Sieg auf fremden Eis zuletzt am zweiten Spieltag ein.

Im ISS-Dome empfangen die DEG Metro Stars (5.) den ERC Ingolstadt (9.). Diese Spiele sind immer ausgeglichen, beide Teams "teilen" sich immer "artig" die Siege. In den letzten drei Jahren gewann stets jedes Team einmal im ISS-Dome. Mal sehen, wer heute den Anfang macht... Dann wissen wir, wer das nächste Spiel dort gewinnt...

Die Thomas Sabo Ice Tigers (12.) bekommen heute Abend Besuch von den Grizzly Adams Wolfsburg (7.). Das wird nicht leicht für die zu Hause starken Nürnberger, denn Wolfsburg ist auswärts sehr stark. Allgemein läuft es für die Ice Tigers daheim nicht gerade gut gegen die Grizzly´s. Von fünf Spielen gewannen sie gerade einmal zwei.

Es ist also in jeder Partie genug Spannung. Freuen wir uns also auf einen spannenden 14. Spieltag der DEL.


Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 42 vom 13.10.09)

Samstag, 17. Oktober 2009

DEL, 13. Spieltag: Köln kassiert erste Saison-Heimniederlage

Die Kölner Haie haben am Samstagnachmittag mit 0:4 gegen die Iserlohn Roosters verloren und damit die erste Heimniederlage der Saison kassiert.
Die Haie gingen Ersatzgeschwächt in die Partie. Drei Spieler waren verletzt (Trygg, Melischko und Ullmann) und zwei gesperrt (Lüdemann und Renz).
Doch das soll nicht als Ausrede gelten. Die Kölner hatten heute einfach nicht den besten Tag. Dagegen waren die Sauerländer richtig gut drauf und nutzten konsequent ihre Chancen.
Brian Swanson brachte Iserlohn nach acht Minuten mit 1:0 in Führung - ein Unterzahltreffer. Daniel Sparre erhöhte fünf Minuten später auf 2:0.
Iserlohn spielte fortan weiter gut nach vorn und erarbeitete sich Chance um Chance. Quinn Hancock erhöhte nach 30 Minuten auf 3:0. Doch damit noch nicht genug. Vier Minuten später schraubte Jimmy Roy das Ergebnis auf 4:0 hoch.
Dass war zu viel für den KEC-Keeper Lars Weibel. Er machte im Schlussdrittel Platz für Back-up Stefan Vajs.
Der musste im letzten Drittel nicht mehr hinter sich greifen. Iserlohns Keeper Danny Aus den Birken feierte bereits seinen zweiten Shut-out.