Donnerstag, 19. November 2009

DEL-Spieltagsvorschau und Statistiken

Heute startet der 21. Spieltag der DEL mit der vorgezogenen Partie zwischen den Hamburg Freezers und den Adler Mannheim. Die Hamburger haben in den letzten Spielen so langsam Fahrt aufgenommen und das Tabellenende verlassen. Mannheim kann mit einem Sieg zumindest für 24 Stunden die Eisbären von der Tabellenspitze verdrängen.
Doch in Hamburg lief es zuletzt überhaupt nicht gut - mit Ausnahme der Partie vor vier Wochen. Da siegte Mannheim nämlich mit 6:0 in Hamburg. Davor verloren die Adler aber sieben Mal in Serie.

Am morgigen Freitag stehen dann sechs weitere Partien auf dem Programm. Der ERC Ingolstadt empfängt die Kölner Haie. Wenn Köln in Ingolstadt gewinnt, dann deutlich und immer mit demselben Ergebnis. Seit 2007 siegte der KEC dreimal bei den Panthern - immer hieß es am Ende 5:1. Köln erzielte in den letzten fünf Spielen beim ERCI 21 Treffer, gewann aber nur zweimal. Ingolstadt hat den besten Sturm (77 Tore).
Zur Neuauflage der Finalserie von 2009 kommt es in der O2 World. Da treffen die Eisbären auf die DEG Metro Stars. Die DEG ist das einzige DEL-Team, was keine negative Bilanz in der Hauptstadt aufweist - 17 Niederlagen in 34 Spielen.
Die Grizzly Adams Wolfsburg treffen auf die Thomas Sabo Ice Tigers. Den Grizzly´s wäre es wohl lieber, sie würden nur in Nürnberg spielen. Denn dort siegten sie in sechs Spielen viermal, während man daheim in fünf Spielen erst einmal gewann.
Die Frankfurt Lions empfangen die Augsburger Panther. Augsburg gehört zu den Lieblingsgegnern der Hessen: Nur achtmal in 27 Spielen gingen die Lions daheim als Verlierer vom Eis.
Die Krefeld Pinguine treffen auf die Iserlohn Roosters. Nach anfänglichen Problemen bei den Pinguinen - ein Sieg aus zwölf Spielen - scheint es für die Sauerländer beim KEV nun besser zu laufen. Aus den letzten fünf Spielen gingen die Roosters viermal als Sieger hervor.
Die letzte Partie des 21. Spieltages bestreiten die Straubing Tigers und der Tabellenletzte Hannover Scorpions. Straubing überrascht in dieser Saison - derzeit liegen sie auf Platz Acht. Und dass die Tigers auch nach diesem Spieltag dort stehen, daran gibt es wohl keine Zweifel. Gegen keine andere DEL-Mannschaft weisen die Tigers eine so gute Heimbilanz auf wie gegen die Niedersachsen. Sechs Spiele, fünf Siege.


Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 47 vom 17.11.09)

"Endlich wieder Eishockey"

Die Leidenszeit der Eisbärenfans hat ein Ende. Morgen spielen die Eisbären in der DEL daheim gegen die DEG Metro Stars. Es ist das erste Heimspiel seit 28 (!) Tagen.
Letztmals am 23.10. sahen wir Fans ein Spiel unseres EHC´s in der O2 World. Damals wurden die "Hähnchen" aus dem Sauerland mit 3:0 gegrillt. Danach bestritt der Deutsche Meister vier Auswärtsspiele in Folge. Mit ausgeglichener Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen kehren die Eisbären also morgen zurück in "ihre Höhle". Dort steigt dann ab 19:30 Uhr die Neuauflage der letztjährigen Endspielserie. Und mit Düsseldorf haben die Eisbären noch eine Rechnung offen. Denn beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison kassierte der Meister eine deftige 2:6-Pleite im ISS-Dome.
Dass die Fans auch wieder Lust am Eishockey haben merkt man an der Tatsache, dass für das morgige Spiel nur noch ca. 300 Karten erhältlich sind.
Nach dem Spiel findet morgen wieder der Fanstammtisch statt. Dieser wird nach dem Spiel im Blue Room hinter der Fankurve veranstaltet.

Also, mogen zuerst Eishockey schauen und danach diskutieren kommen.

Die Eishockey-Schiedsrichter leben gefährlich

Eishockey ist eine sehr schnelle Sportart, bei der es auch desöfteren Schlägereien gibt. Diese werden zwischen Spielern zweier Teams ausgetragen - normalerweise.
Bei einem Eishockeyspiel in Russland ist jetzt ein Schiedsrichter in eine Schlägerei geraten. Bei der Partie zwischen Witjasi und Samara zettelte ein Spieler von Witjasi - Nikita Seljukow - eine Keilerei an. Als der Schiri ihn versuchte zu beruhigen, passierte es. Seljukow biss ihm in die Hand und prügelte kurz darauf weiter.
Folge: 15 (!) Spiele Sperre und 1350 € Geldstrafe - das ist Russlands Rekordstrafe.

Man sieht also, auch Schiedsrichter leben gefährlich. Am Besten halten sie sich jetzt aus solchen Schlägereien immer raus, sonst könnte es böse enden. Und so ein schöner Faustkampf ist doch auch was schönes. Er gehört halt zum Eishockey dazu. In der NHL lässt man die Spieler sich doch auch ausprügeln. Danach gibt es dafür das vorgesehene Strafmaß und gut ist. Könnte man in der DEL auch mal einführen...


Quelle: Berliner Kurier vom 19.11.09 - Seite 23

Montag, 16. November 2009

Eishockey-Umfrage auf Sozioland

Wie schon im letzten Jahr macht Sozioland (Das Online-Meinungsportal) eine Umfrage zum Thema Eishockey.

In diesem Jahr darf man sich u.a. zu seinem Lieblingsteam, seinem Meistertipp, den Auswärtsspielstätten, Ahndung von Schlägereien, Auf- und Abstieg in die DEL und seinem Lieblings-Eishockey-Informations-Portal äußern.

Unter allen Teilnehmern werden Preise (Computerspiele, Bücher, DVDs) mit Eishockeybezug verlost. Wer also 5-10min Zeit hat und schon immer seine Meinung zum Eishockey loswerden möchte, der klickt hier.

Ergebnisse der letzten Eishockey-Umfrage

65 Jahre - Happy Birthday, Hartmut!

Das Urgestein der Eisbären, Hartmut Nickel, feiert heute seinen 65. Geburtstag.
Als ich das vorhin in der Zeitung las, dachte ich nur, dass geht doch gar nicht. Hartmut ist doch noch gar nicht so alt.
Da sieht man mal, wie die Zeit vergeht. Hartmut Nickel hat wahrlich alles mitgemacht mit den Eisbären. 15 DDR-Meisterschaften, die Zeit als Schießbude der Liga und zuletzt die vier Meisterschaften in fünf Jahren.

Ein ganz bitterer Moment für Nickel dürfte vor Beginn der letzten Saison gewesen sein, als er sein geliebtes Zuhause, seinen Wellblechpalast" verlassen musste. Der EHC zog ja bekanntlich in die O2 World um. Für ihn war es mit Sicherheit noch schwerer als für die hart gesottenen Fans.
Er hat so viel erlebt im "Welli" - das Ganze nun hinter sich zu lassen, stell ich mir nicht leicht vor.

An dieser Stelle wünscht das eisbaerlin.de-Team Hartmut Nickel alles Gute zum Geburtstag, viel Gesundheit und Erfolg mit seinen Eisbären.

Hockeyweb hat einen sehr lesenswerten Artikel über Hartmut Nickel geschrieben, den möchte ich euch ans Herz legen.

DEL, 20. Spieltag: Wolfsburg düpiert Augsburg - Frankfurt schießt Hannover ans Tabellenende

Die Augsburger Panther haben als Tabellendritter beim Spitzenspiel in Wolfsburg (Tabellenvierter) eine herbe Schlappe einstecken müssen. Bei den Grizzly´s unterlagen die Panther mit 2:7. Das Spiel geriet zur "Norm-Milley-Show". Der Angreifer in Diensten der Gastgeber traf an diesem Abend viermal ins Tor.
Nach dem 0:3 verließ AEV-Goalie Dennis Endras entnervt sein Gehäuse. Sein Vertreter Leo Conti hatte es fortan nicht leichter.
Green, Höhenleitner und Magowan waren die anderen Torschützen der Wölfe.
Olver und James erzielten die Treffer der Panther, bei denen Collins und Murphy je eine Disziplinarstrafe erhielten.

Ebenfalls sieben Treffer gelangen den Frankfurt Lions. Gegen die Hannover Scorpions siegten sie mit 7:3. Dadurch rutschten die Niedersachsen ans Tabellenende.
Derek Hahn war der überragende Mann auf Seiten der Hessen. Dziedusyzcki erzielte zwei Treffer für Hannover.

Und das dritte Team mit sieben Treffern am 20. Spieltag war der ERC Ingolstadt. Gegen Kassel siegten sie mit 7:4.
Beeindruckend ist gewesen, dass alle sieben Treffer von einem anderen Spieler erzielt wurden. Da sieht man mal, wie ausgeglichen die Mannschaft der Ingolstädter ist. Jeder kann ein Spiel alleine entscheiden.

Die Straubing Tigers siegten gegen die Kölner Haie mit 3:1 und stehen nun auf Tabellenplatz Acht. Das hatte den Tigers wohl keiner zugetraut. Zwar ist die Saison noch lang, aber dennoch ist dies als erster kleiner Erfolg für Straubing zu werten.Karl Stewart ragte mit zwei Treffern heraus.

Weiterhin ärgster Verfolger von Spitzenreiter Eisbären Berlin bleiben die Adler Mannheim, die mit 4:2 gegen Krefeld gewannen. Mannheim weist weiterhin einen Punkt Rückstand auf.
Krefeld führte bereits mit 2:1, ehe Butenschön, King und Methot das Spiel zu Gunsten des Rekordmeisters noch drehten.

Übernachtungsfahrt nach Nürnberg

Am 14.11.09 gegen 11.00 Uhr starteten wir zur Übernachtungsfahrt nach Nürnberg. Dieses mal waren zwei Buse am Start.
Wie immer, sind Auswärtsfahrten sehr fröhlich und natürlich auch sehr feucht.

Gegen 18.00 Uhr trafen wir im Hotel "Maritim" ein. Dank Claudia war der Check in schon erledigt, da sie schon vor Ort waren. Vielen Dank an dieser Stelle.
Nach einer kurzen Regenerationsphase gab es um 19.40 Uhr einen Begrüßungscocktail im Hotel. Danach ging es per Pedes zum Abendessen ins Restaurant "Barfüßer". Hier konnten wir uns mit deutsch/fränkischer Küche stärken.
Anschließend begab sich ein Teil der Gruppe in die Coyote Bar, der andere Teil machte noch einen kleinen Rundgang durch die Innenstadt, um dann ins Bett zu fallen.
Wir waren beim letzteren zu finden. Der Tag war schon anstrengend genug.

Ausgeruht begaben wir uns am Sonntagmorgen zu einem reichhaltigen, sehr leckerem Frühstücksbüffet. Die Zeit bis zur Abfahrt nutzten wir wieder zu einem Spaziergang bei frühlingshaften Temperaturen.

Gegen 12.30 Uhr war Abfahrt zum Stadion.
Ich war etwas von der Halle enttäuscht. Eine kleine, unscheinbare Halle. So wunderte es mich nicht, das sehr viele Plätze leer blieben.
Das störte uns aber nicht, den wie immer, hatten wir die Halle fest im "Griff". Also, wieder ein Heimspiel für uns.
Das Ergebnis 1:3 war natürlich für unsere Bären, nach der Schmach vom Freitag, in Ordnung.

Gegen 17.00 Uhr traten wir die Heimreise an und waren gegn 23.40 Uhr wieder am Parkplatz.

Vielen Dank an Robert für die tolle Organisation. Wie immer, hat alles bestens geklappt.

Sonntag, 15. November 2009

20. Spieltag - Spielergebnisse


aktuelle DEL-Tabelle:

 

3:1 - Jeff Friesen schießt Eisbären zum Sieg in Nürnberg



1:3 (0:1, 0:1, 1:1)






Es bleibt dabei. Die Eisbären verlieren nicht zweimal in Folge. Heute gewannen sie mit 3:1 beim Angstgegner Thomas Sabo Ice Tigers. Damit bleiben die Berliner auch nach diesem Spieltag Tabellenerster, egal wie Verfolger Mannheim heute Abend spielt.

Die Eisbären spielten heute erstmals in Bestbesetzung. "Tine" Braun gab bekanntlich am Freitag sein Debüt, dort fehlte aber Friesen wegen einer Sperre. Heute war er mit dabei.
Sven Felski bestritt sein 777. Spiel in der Deutschen Eishockey Liga. Gratulation, "Felle"!

Der EHC startete druckvoll ins Spiel und setzte die Franken zu Beginn unter Druck. Diese hatten Probleme mit dem Spielaufbau, weil die Berliner sehr früh störten. Doch aus ihrer optischen Überlegenheit konnten die Eisbären nichts machen, denn Torchancen gab es in dieser Phase kaum welche.
Mit der ersten richtig gefährlichen Torchance fiel dann aber die 1:0-Führung. Vorausgegangen war ein Ausrutscher von Nürnbergs Verteidiger Martin Ancika. Denis Pederson schnappte sich den Puck, fuhr hinters Tor und passte zu "Buschi". Der traf zur Bärenführung. Sein 150. Scorerpunkt in der DEL - Glückwunsch.
Damit sollte der Spielausgang schon feststehen. Denn immer wenn Florian Busch sich in die Scorerliste eintrug (das war bisher neunmal der Fall), siegten die Hauptstädter.
Die Berliner domierten das erste Drittel nach Belieben, hätten durchaus höher führen können - wenn nicht sogar müssen. Busch, Roach und Ustorf vergaben gute Gelegenheiten.
Die erste richtige Chance für die Ice Tigers hatte Grygiel zwei Minuten vor der ersten Pause. Nach einem Scheibenverlust der Berliner hinter dem eigenen Tor nahm sich Grygiel den Puck und fuhr vors Tor. Aus der Drehung kam sein Schuss, doch Zepp hatte keine Mühe diesen zu halten.
Die letzten zwei Minuten gehörten den Gastgebern, welche nun eine Drangphase hatten, doch ein Tor wollte ihnen nicht gelingen.

Den besseren Start ins Mitteldrittel hatten die Gastgeber. Fischhaber scheiterte bereits nach 39 Sekunden an Rob Zepp.
Es folgten drei, vier weitere gute Chancen. Ja, die Eisbären standen zu diesem Zeitpunkt unter Druck und hatten Glück, dass es nicht 1:1 stand. Daran wären sie selber Schuld gewesen. Denn wer seine Chancen nicht nutzt, den bestraft der Gegner. Nur das schienen die Nürnberger nicht zu wissen.
Vier Minuten waren im Mitteldrittel gespielt, da kassierte Martens eine 2+2-Minuten Strafe wegen doppelten Beinstellens. Die Eisbären fanden schnell in die Powerplayformation, doch mit dem Abschluss wollte es irgendwie nicht klappen. Nur einen einzigen Torschuss brachten sie zustande.
Eine Minute vor Ablauf der vier Minuten Überzahl kassierte Regehr eine Strafe wegen Behinderung. Vorbei war das Powerplay. Doch auch Nürnberg konnte nicht überzeugen in Überzahl.
Nürnberg war weiterhin besser drin in diesem Mittelabschnitt, Barta hatte die nächste gute Chance. Doch der Puck wollte nicht rein gehen.
Kurze Zeit später Mayr mit der nächste Gelegenheit, doch auch er traf nicht.
34 Minuten waren gespielt, da kassierte der Nürnberger Nasreddine nach einem Check von Hinten eine 2+10-Minuten Strafe. 15 Sekunden vor Ablauf dieses Powerplays ging der nächste Nürnberger auf die Strafbank. Grygiel sollte angeblich gehakt haben. Das war aber eine Fehlentscheidung von Schiri Willi Schimm. Das hieß nun also 15 Sekunden doppelte Überzahl für die Gäste.
Die Ice Tigers-Fans waren sauer, es gab ein gellendes Pfeiffkonzert gegen die Entscheidung von Schimm.
Das Pfeiffkonzert wurde noch lauter, als Jeff Friesen eine Sekunde vor Ablauf der ersten Strafzeit zum 2:0 ins leere Tor einschoss. Ehrlich gesagt, ich konnte den Frust der Fans verstehen, denn die zweite Strafe war nun mal ein Fehler.
Es dauerte ein paar Minuten, bis sich die Gemüter wieder beruhigten.
Zum Ende des zweiten Drittels hatte Rob Leask nochmal zwei gute Chancen für Nürnberg, doch er fand seinen Meister im Eisbären-Goalie Zepp.

Den besseren Start im Schlussdrittel hatten erneut die Gastgeber. Greg Leeb scheiterte bereits 15 Sekunden nach Wiederbeginn an Zepp.
Fortan hatten die Nürnberger zwei mal hintereinander Powerplay. Im Ersten wollte es noch nicht klappen mit dem Anschlusstor, aber im Zweiten.
Shane Peacok zog von der blauen Linie ab und der Puck schlug hinter Rob Zepp ein. Der verdiente 1:2-Anschlusstreffer.
Fortan entwickelte sich ein Spiel, welches hin und her ging. Beide suchten den Weg zum Tor und hatten auch gute Chancen.
Die beste Chance in dieser Zeit vergab Shane Peacock für Nürnberg, als er zehn Minuten vor dem Ende eine tollen Sololauf nicht perfekt abschloss.
Kurz zuvor hatten auch die Eisbären eine Chance. Doch Pederson und Walker vergaben einen 2 auf 1-Konter. Walker kam an den Pass von "Pidi" nicht mehr heran.
Acht Minuten vor dem Ende gab es einen harten, aber fairen Check von Frank Hördler gegen Daniel Sevo. "Nante" merkte sofort, dass da was nicht stimmte und zeigte sofort an, dass Hilfe her muss. Sevo fuhr benommen vom Eis. Der Verdacht auf Nasenbeinbruch bestätigte sich nach dem Spiel. An dieser Stelle gute Besserung an Sevo. Schiri Schimm zog sich erneut den Unmut der Fans zu, da er keine Strafe gegen Hördler aussprach. Er stand direkt daneben und sah, dass Hördler die Schulter angelegt hatte und der Schläger ebenfalls unten war. Ice Tigers-Trainer Brockmann sah das Ganze natürlich anders und knallte vor Wut die Bandentür zu.
Dreieinhalb Minuten vor dem Ende hatte Grygiel die große Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte an Zepp.
Nürnberg riskierte nun alles, nahm Torwart Ehelechner raus. Brachte nichts. Sven Felski passte zu Jeff Friesen, der fuhr noch kurz weiter und zog dann ab. Der 3:1-Siegtreffer der Eisbären 47 Sekunden vor dem Ende.

Die gut 150 mitgereisten Eisbärenfans feierten nun den Auswärtssieg "ihrer" Eisbären. Unser eisbaerlin.de-Teammitglied Buschi wird morgen im Laufe des Tages ihre Eindrücke von dem Auswärtsspiel euch hier mitteilen.
Natürlich je nach Befinden, war ja eine lange Auswärtsfahrt... Könnte also auch einen Tag später werden...

Eisbären-Stürmer Stefean Ustorf war mit der Punkteausbeute vom Wochenende - Drei Punkte von möglichen Sechs geholt - nicht zufrieden. Man habe am Freitag unglücklich inKöln verloren, wenn man 3:2 vorm Schlussabschnitt führt, darf man nicht so leichtsinnige Fehler machen, meinte Ustorf nach dem Spiel heute im Interview bei Sky.

Die Eisbären wollen halt jedes Spiel gewinnen...

Was auffällt: Die Eisbären zeigen nach Niederlagen meist ihr bestes Eishockey. Warum spielen sie nicht in jeder Partie so, dann würden sie wahrscheinlich unbesiegbar sein. Egal, jetzt freuen wir uns erst einmal über die Festigung der Tabellenführung und freuen uns auf Freitag, wenn der EHC nach "gefühlten drei Monaten" mal wieder zu Hause antritt...


In der anderen Nachmittagspartie siegten die Hamburg Freezers bereits zum dritten Mal in Folge. Gegen Iserlohn gewannen die Hanseaten mit 3:2. Bleiben aber trotz der Tordifferenz Letzter. Hamburg ist jetzt punktgleich mit Hannover (21 Punkte).

4. Hallen-Fußballturnier der Eisbären-Fans

In sechs Tagen rollt der Ball wieder in der Ballsporthalle im Sportforum Hohenschönhausen. Der Grund dafür ist das vierte Hallen-Fußballturnier der Eisbären-Fans. 24 Mannschaften werden dann wieder um den Turniersieg kämpfen.

Unser eisbaerlin.de-Team wird bereits zum dritten Mal an den Start gehen. Nach einem eher schlechten ersten Turnier, als wir mit einer Multi-Kulti-Truppe aus Groß und Klein, Männlich und Weiblich, Jung und Alt antraten und nur 23. und damit Vorletzter wurden, war es unser Anspruch, sich zu verbessern beim nächste Mal.

Doch dafür bedurfte es einer wesentlich besseren, schlagkräftigen Truppe. Letztendlich hatte ich für das 3. Turnier im Februar diesen Jahres eine sehr starke Mannschaft zusammen gesucht. Und diese wurde ihren Ansprüchen auch gerecht. Mit einem guten 9. Platz beendeten wir damals das Turnier. Was uns aber noch immer sehr ärgert ist der Punkt, dass uns am Ende zum Viertelfinaleinzug lediglich ein einziger Punkt fehlte. Diesen hatten wir im ersten Gruppenspiel gegen das Team, welches letztendlich vor uns in der Tabelle stand, verloren. Da klappte alles in unserem Team noch nicht so gut. Da war keine Zuordnung, keine Taktik zu sehen. Erst danach kamen wir nach und nach immer besser in Fahrt und kassierten im ganzen Turnier nur zwei Gegentreffer, was wir unserem Super-Torwart ("Olli Kahn" lautet sein Spitzname/ mit dieser Trikotaufschrift läuft er diesmal auf) zu verdanken hatten.

Aber das Highlight war wohl mein "Bouletten-Bauch-Tor" gewesen, worauf ich heute noch von meinen Teamkameraden angesprochen werde. Der Grund, weshalb dieses Wort erstand, war dieser gewesen, dass ich vor einem Spiel mir den Bauch mit zwei Bouletten-Brötchen voll geschlagen habe. Da waren schon alle sehr sauer auf mich. Doch das hatte sich am Ende aber schnell wieder gelegt, als ich das entscheidende 1:0 im vorletzten Gruppenspiel gemacht hatte - und zwar, ihr werdet es schon ahnen, mit meinem "Bouletten-Bauch". Bin derzeit wieder dabei, mir solch einen "anzutrainieren"...

Für das diesjährige Turnier haben wir erneut ein starke Mannschaft zusammen. Diese hat sich auf drei Postionen noch einmal verändert. Besser gesagt, ein Spieler vom letzten Mal ist nicht mehr dabei, dafür wurde aber drei Neue geholt. Und erstmals werden wir auch in Trikots auflaufen. Bei den ersten beiden Turnieren sind wir lediglich jeder mit verschiedenen blauen T-Shirts aufgelaufen - das hat nun ein Ende. Und wir laufen ordentlich auf, mit Nummer und Namen sowie unserem Logo natürlich.
Und am Ende wollen wir Minimum unter die ersten Acht - sprich - wir haben als Ziel das Viertelfinale ausgegeben. Wenn wir das erreichen, dann ist alles möglich.

Wer dem Ganzen zuschauen möchte - und uns vielleicht unterstützen will - der findet sich am nächsten Samstag, also dem 21.11.2009, in der Ballsporthalle im Sportforum Hohenschönhausen ein. Turnierbeginn soll um 9:00 Uhr sein.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Das ganze natürlich zu fairen Preisen. Unser eisbaerlin.de-Team ist am Nachmittag wieder mit dem nun schon legendären Kuchenbasar vertreten. Dieser wird von unserem eisbaerlin.de-Teammitglied Buschi (also nicht der Spieler) gemacht. Die Einnahmen gehen wie schon in den beiden letzten Jahren an den Nachwuchs der Eisbären. Die eingenommene Summe haben wir bisher immer zu einem runden Betrag aufgestockt.

Also, wir sehen uns nächsten Samstag in der Ballsporthalle.


PS: Nun haben wir es geschafft. Dies war der 1000. Beitrag auf blog.eisbaerlin.de.