Mittwoch, 5. Mai 2010

Nationalteam: Paukenschlag beim WM-Kader

Damit hat ja nun mal überhaupt keiner gerechnet. Bundestrainer Uwe Krupp hat den DEL-Spieler des Jahres aus dem WM-Kader gestrichen - Thomas Greilinger. Das ist ein wahrer Paukenschlag. Neben Greilinger wurde auch Hannover´s André Reiß aussortiert.

Doch das WM-Aus für Thomas Greilinger kommt sehr überraschend. Er war ist nicht nur der Spieler des Jahres geworden, Nein, auch Top-Torjäger war Greilinger in der DEL. 38 Tore erzielte der Stürmer des ERC Ingolstadt. Insofern ist die Nicht-Nominierung nicht nachvollziehbar, liegt doch gerade im Chancen nutzen die GROßE Schwäche des DEB-Teams. Das wurde erst gestern beim letzten Testspiel gegen Kanada wieder deutlich, als man im Mitteldrittel vier hundertprozentige Chancen ausließ.

Ich bin mal gespannt, wie Bundestrainer Uwe Krupp seine Entscheidung morgen auf der Pressekonferenz (13 Uhr) begründen will.

Nun hat der Bundestrainer seinen WM Kader zusammen. 25 Spieler umfasst dieser. Für die Vorrunde dürfen maximal 23 Spieler nominiert werden. Zur Zwischenrunde dürfen dann noch einmal zwei nachnominiert werden.

Den größten Teil des WM-Kader stellen die Eisbären Berlin mit fünf Spielern - Rob Zepp (Tor), Frank Hördler, Constantin Braun (beide Verteidigung), Sven Felski und André Rankel (beide Sturm).

Na dann sind wir doch einmal gespannt, wie dieses Team bei der WM ab Freitag abschneiden wird. Wir wünschen ihnen auf jeden Fall viel Erfolg.


Quelle

Dienstag, 4. Mai 2010

Nationalteam: Deutschland verliert WM-Generalprobe

Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat am Dienstagabend die WM-Generalprobe in Hamburg verloren. Gegen Olympiasieger Kanada unterlagen die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp mit 1:4.

Die Deutschen hatten den besseren Beginn und gingen in der Hamburger O2 World vor 6237 Zuschauern bereits in der dritten Minute in Führung. Sven Felski fuhr herum ums Tor und jeder dachte, dass er jetzt passen würde. Doch "Felle" zog einfach ab und der Puck ging rein ins Tor - 1:0. Und das in seinem 150. Länderspiel.
Die Kanadier, welche sich erst gestern das erste Mal zusammen trafen, brauchten ein wenig Zeit, um ins Spiel zu finden. Nach sieben Minuten wurde es dann erstmals brenzlig vorm deutschen Tor. Doch Dennis Endras behielt den Überblick.
Nach zehn Minuten kassierte Thomas Greilinger die erste Strafe. Kurz darauf musste auch noch Alexander Sulzer vom Eis. Die doppelte Überzahl wussten die Kanadier zu nutzen. Corry Perry mit dem 1:1 (11.). Er traf per Nachschuss, nachdem Endras einen Schuss von der blauen Linie noch hatte halten können.
Fortan suchten beide Teams den Weg zum Tor. Die Kanadier waren das etwas bessere Team.

Das zweite Drittel begann das DEB-Team schwungvoll. Doch man scheiterte gleich zweimal am kanadischen Torhüter Mason.
Kanada fand schneller ins Spiel als noch im ersten Drittel. Und sie drehten zudem das Spiel.
Sie hatten Überzahl und die Deutschen hatten einen Unterzahlkonter. Dieser endete aber nach einem Fehlpass und die Kanadier liefen eine 2 auf 1-Konter. Rene Bourque machte es alleine - 1:2 (27.).
Nach 32 Minuten gab es beim deutschen Team einen abgesprochenen Torhüterwechsel. Dimitri Kotschnew kam für Dennis Endras, der ein starkes Spiel machte.
In den letzten sieben Minuten des zweiten Drittels hatten die Deutschen ihre beste Phase in diesem Spiel. Doch der Abschluss ließ zu wünschen übrig. Selbst hochkarätige Chancen wurden ausgelassen. Felski, Gogulla, Tripp und Marcel Goc vergaben jeweils knapp. Deutschland war nah dran am Ausgleich.
Durch das forsche Auftreten des DEB-Teams gegen Ende des zweiten Drittels wurde es erstmals auch etwas lauter auf den Rängen in Hamburg. Die Unterstützung der Fans ließ dennoch über weite Strecken des Spiels zu wünschen übrig.
Mit einem 1:2 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel begann erst einmal nicht so toll. Bereits nach 16 Sekunden erhöhten die Kanadier auf 1:3. Erneut war Corry Perry erfolgreich.
Dieser Treffer schockte das DEB-Team sichtlich. Sie spielten nicht mehr so unbekümmert wie zum Ende des zweiten Drittels. Die Kanadier verteidigten den Vorsprung sehr clever.
Das Spiel war jetzt nicht mehr so mitreißend wie im Mitteldrittel. Torchancen waren Mangelware.
Erst fünf Minuten vor dem Ende fiel noch einmal ein Treffer. Steve Stamkos erzielte das 1:4 und das war zugleich auch der Endstand.

Die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat heute eine gute und kämpferische Leistung gezeigt. Man sah ihr vor allem nach dem 1:2 den unbedingten Willen an, dass sie das Spiel drehen wollten. Doch mal wieder versagten ihnen die Nerven beim Abschluss.
Dennoch machte das Spiel ein klein wenig Hoffnung auf eine gute WM und ein tolles Eröffnungsspiel am Freitag.

WM 2010: Vorschau auf die Gruppe B

Heute geht meine WM-Vorschau mit der Gruppe B weiter. Dort spielen Kanada, die Schweiz, Lettland und Italien.

Für die Kanadier geht es, wie bei jedem großen Turnier (WM, Olympia), immer um den Titel. Nichts Anderes zählt.
Bei Kanada gab es nach Olympia einen Wechsel an der Bande. Mike Babcock ist nun nur noch Trainer von den Detroit Red Wings. Craig Mac Tavish ist der neue Cheftrainer der "Ahornblätter".
Kanada stand in den letzten sieben Jahren immer im WM-Halbfinale. 2003, 2004 und letztmals 2007 wurden sie Weltmeister. In den letzten beiden Jahren unterlag man jeweils dem Erzrivalen Russland im Endspiel. Man sinnt auf Revanche. Obwohl man diese ja schon bei Olympia in diesem Jahr nahm und die "Sbornaja" im Viertelfinale demütigte.

Kommen wir nun zu der Schweiz. Bei der Schweiz gab es einen Neuanfang hinter der Bande. Der langjährige Coach Ralph Krueger nahm seinen Hut. Er hat die Schweiz zu einer echten Top-Nation gemacht. Der neue Trainer Sean Simpson tritt also ein schweres Erbe an.
In den letzten sieben Jahren erreichte man fünfmal das Viertelfinale. Doch da war dann immer Schluss. Das soll diesmal nicht der Fall sein.
Die Schweiz hat zudem einen Vorteil. Viele Fans werden ihre Vorrundenspiele in Mannheim besuchen. Denn die SAP-Arena liegt ca. 250 Kilometer entfernt von der Schweizer Grenze.

Das dritte Team der Gruppe B ist Lettland. Für mich ist dieses Team immer eine große Unbekannte bei WM-Turnieren. In den letzten zehn Jahren legten sie bei Weltmeisterschaften ein stetiges Auf und Ab hin. Hier sind die WM-Platzierungen der Letten bei den letzten zehn Weltmeisterschaften (2000-2009) - 8., 13., 11., 9., 7., 9., 10., 13., 11., 7.
Die Letten haben aber meist immer das selbe Problem. Sie verfügen nicht über eine ausreichende Kadertiefe, was es schwer macht, Verletzungen oder Sperren gleichwertig zu kompensieren.
Meist ist es ihnen gelungen, meist nicht. Man wird es abwarten müssen, wie sie bei dieser WM damit umgehen werden.

Das letzte Team der Gruppe B ist Italien. Sie sind nach den Kasachen der zweite Aufsteiger. Wie Kasachstan haben auch die Italiener nur ein Ziel - den Klassenerhalt. Die guten Zeiten im Eishockey sind bei den Italienern längst vorbei. Kaum zu glauben, dass Italien von 1993 bis 1997 jeweils unter den Top-8 Nationen vertreten war. Doch von so einem Erfolg wird man in Zukunft nur Träumen können. Man wird sehen müssen, dass man überhaupt irgendwie den Klassenerhalt schafft.

Meine Abschlusstabelle:

1. Kanada
2. Schweiz
3. Lettland
4. Italien

Informationsquelle: WM-Sonderheft der Eishockey News

Nationalteam: Heute letzter Härtetest gegen Kanada

Heute Abend wird es für die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft ernst. In der O2 World in Hamburg geht es gegen Kanada. Es ist der letzte Test vor der WM. Und es wird ein richtiger Härtetest. Denn Kanada zählt zu den Titelfavoriten bei der WM 2010 in Deutschland.

Das Team Kanada reist mit vielen Stars zur WM, diese werden heute also ihren ersten gemeinsamen Auftritt haben.
Für das DEB-Team geht es noch um Plätze im WM-Kader. Bis zum Freitag muss der Kader benannt sein. Er darf 23 Spieler umfassen. Derzeit sind es noch vier Spieler zu viel.

Doch wen es letztendlich trifft, dass wird Uwe Krupp erst nach dem heutigen Testspiel entscheiden. Von den Eisbären soll wohl Verteidiger Frank Hördler zu den Wackelkandidaten zählen.

Sport 1 (ehemals DSF) überträgt den Test des DEB-Teams gegen Kanada heute Abend ab 19:45 live.

Montag, 3. Mai 2010

WM 2010: Vorschau auf die Gruppe A

Noch vier Tage bis zum Beginn der Eishockey WM 2010 in Deutschland. Höchste Zeit, mit der Gruppen-Vorschau zu beginnen. Bis zum Donnerstag werde ich euch jetzt jeden Tag eine Gruppe der WM 2010 vorstellen. Damit euch die Wartezeit bis zum ersten Bully verkürzt wird.

Los geht´s heute mit Gruppe A. In dieser Gruppe spielen Titelverteidiger Russland, Weißrussland, die Slowakei und Kasachstan.

Die Russen haben etwas gut zu machen. Bei Olympia in diesem Jahr schieden sie nach einem Debakel gegen Kanada bereits im Viertelfinale aus. Das war in der Heimat als Schmach gewertet worden. Man erwartet eine "Antwort". Diese soll nun bei der WM kommen. Dort zählt nichts anderes als der Titel-Hattrick.
Sollte Russland wie bei Olympia erneut nicht den Titel holen, dann gerät sogar Erfolgstrainer Slava Bykov in die Kritik.

Weiter geht´s mit Weißrussland. Die Stärke von Team "Belarus" liegt darin, dass das Team größtenteils eingespielt ist. Denn ein Großteil des Teams stellen Spieler von Dynamo Minsk. Zudem ist ihre Stärke, dass sie sehr disziplinvoll spielen und läuferisch und technisch sehr stark sind.
Doch vieles wird von einer wichtigen Personalie abhängen. Denn das weißrussische Team hat seinen Trainer gewechselt. Glen Hanlon ging, Eduard Zankovets übernahm das Team. Jener Trainer, welcher Weißrussland über Jahre hinweg so stark gemacht hat.
Weißrussland wurde letztes Jahr bei der WM Achter.

Das dritte Team in der Gruppe A ist die Slowakei. Diese stehen vor einem brisanten Duell gegen Weißrussland. Denn der Trainer der Slowakei ist Glen Hanlon. Er war davor wie bereits angesprochen Trainer in Weißrussland.
Die Slowakei steht vor einem Neuanfang. Mit Hanlon ist erstmals ein ausländischer Trainer hinter der Bande verantwortlich. Man richtet vieles auf die Heim-WM im nächsten Jahr aus.
War die Slowakei in den Jahren 2000 bis 2007 stets unter den Top-8-Nationen bei Weltmeisterschaften gewesen, so rutschten sie in den letzten beiden Jahren ab. 2008 wurden sie nur 13., 2009 verbesserte man sich immerhin auf Platz 10. Das ist dennoch eine Enttäuschung für den Weltmeister von 2002.
Man strebt die Rückkehr in die Weltspitze an. Mal sehen, ob es klappt.

Das letzte Team in der Gruppe A ist Kasachstan. Die Kasachen werden nur ein Ziel haben - den Klassenerhalt.
Den zu schaffen, wird sicherlich schwer sein. Doch man will sich weiterentwickeln und will Eishockey als Aushängeschild des eigenen Landes machen.
Das Team bereitet sich schon seit langem auf die WM vor. Dass könnte ein Vorteil sein, so sieht es jedenfalls der Trainer der Kasachen.

Meine Abschlusstabelle nach der Vorrunde:

1. Russland
2. Weißrussland
3. Slowakei
4. Kasachstan


Informationsquelle: WM-Sonderheft der Eishockey-News

Noch sind es Vier zu viel

Morgen bestreitet die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft ihr letztes Testspiel vor der Heim-WM ab Freitag. In Hamburg geht es gegen Kanada. Dann werden zwei Spieler der Adler Mannheim nicht mehr dabei sein.
Denn Bundestrainer Uwe Krupp strich Chris Schmidt und Yannick Seidenberg aus dem vorläufigen WM-Kader. Damit umfasst der Kader für das morgige Spiel nur noch 27 Spieler.
Dass sind aber nun immer noch vier Spieler zu viel. Denn für die WM nominiert Krupp einen Kader von 23 Spielern.

Ich bin mal gespannt, wenn Uwe Krupp noch aus dem WM-Kader streichen wird. Hoffentlich trifft es keinen Eisbären-Spieler. Aber ich glaube, es ist sowieso noch keiner fest drin im WM-Kader. Wenn man bedenkt, dass er mit Christoph Gawlik einen Spieler aussortiert hat, der eine ganz starke Saison gespielt hatte.

Wir werden es sehen und bis dahin halt weiter abwarten müssen.


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Sonntag, 2. Mai 2010

Da kann einer anscheinend nicht genug kriegen...

... dass habe ich gedacht, als ich gerade gelesen habe, dass Jiri Dopita noch immer Eishockey spielt. Er ist inzwischen "zarte" 41 Jahre alt. Von 1993 bis 1995 spielte er bei den Eisbären Berlin und wurde dort schnell zu einem Idol. Viele denken heute noch gerne an die Zeit mit ihm in Berlin zurück. So auch unser Teammitglied "Dopita".

Jiri Dopita hat jetzt erst kürzlich seinen Vertrag in Tschechien bei Kometa Brünn um ein weiteres Jahr verlängert. Er wird anscheinend nicht müde, um aufzuhören mit dem Eishockey.

Ich hätte nichts dagegen, wenn er seine Karriere in Berlin beenden würde. Denn trotz seiner 41 Jahre punktet er wie manch junger Spieler - 61 Spiele, 25 Tore, 24 Assists.


Quelle

WM 2010: Der Countdown läuft

Noch fünf Tage sind es bis zum Beginn der Eishockey Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland. Die Teams geben so nach und nach ihre WM-Kader bekannt. Und die Arena auf Schalke, wo am Freitag das Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und den USA stattfindet, befindet sich bereits im Umbau.

Wer sich das Ganze noch nicht so recht vorstellen kann, wie aus einem Fußball- ein Eishockeystadion wird, der kann sich den Umbau in Bildern angucken. Denn die Veltins-Arena hat eine Webcam installiert, wo man den Umbau verfolgen kann. Dazu müsst ihr einfach nur hier klicken und ihr seht, wie es gerade aussieht.

Da sieht man jetzt aber noch nicht die Eisfläche, die soll erst am Mittwoch kommen. Aber man bekommt einen ersten Eindruck, wie das Ganze am Freitag dann fertig aussehen wird.

Wer aber schon mal sehen will, wie es fertig aussieht, der klickt hier. Die Bild hat heute in ihrer Sonntagszeitung mit einer Doppelseite (!) über das Eröffnungsspiel berichtet und dabei ein Bild von der Arena auf Schalke mit Eisfläche abgebildet.

An Alle, die die WM gerne tippen möchten, den sei noch einmal unser Tippspiel ans Herz gelegt. Dort kann man alle Spiele der Eishockey-WM tippen. Ihr könnt euch jetzt schon anmelden und auch schon tippen. Die Spiele sind seit heute freigeschalten.

Und wer seinen Tipp abgeben möchte, wer denn Weltmeister 2010 wird, der kann das in unserer Umfrage tun. Ihr findet sie auf der rechten Seite.

Samstag, 1. Mai 2010

Beiträge für das PUCK.magazin [Update]

Update 02.05.2010 12:00:
Wir haben beschlossen, den Redaktionsschluss für das neue Magazin auf nächsten Mittwoch (05.05.2010) um 22 Uhr zu legen.
Ihr habt also noch bis dahin Zeit uns Eure Artikel an puck.magazin@eisbaerlin.de zu schicken.
Das Magazin wird dann pünktlich zum Start der WM am Freitag erscheinen.

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Morgen wird das neue PUCK.magazin erscheinen und es wird eine Gemeinschaftsproduktion von mehreren Eishockey-Fan-Seiten (kurze Vorstellung im Magazin) sein.

Da wir mit der Seitenzahl flexibel sind, möchten wir alle Eishockey-Fans einladen, einen Gastartikel (z.B. Rückblick auf die letzte DEL-Saison aus der eigenen Fan-Sicht, WM-Vorschau, Fotos, Vorstellung der eigenen Eishockey-Fan-Seite) zu schreiben.

Redaktionsschluss für die aktuelle Ausgabe ist morgen 18:00 Uhr.

Da das Ganze jetzt sehr kurzfristig kommt, könnt Ihr natürlich auch später einen Beitrag schreiben und wir werden ihn in der nächsten Ausgabe veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

Mail: puck.magazin@eisbaerlin.de

WM 2010: Nur noch 6 Tage bis zum Beginn

Der Countdown läuft. Noch genau sechs Tage sind es bis zum Beginn der Eishockey Weltmeisterschaft 2010. Sie wird am Freitag, den 07. Mai 2010, um 20:15 Uhr in der Arena auf Schalke mit einem Rekordspiel eröffnet. Gastgeber Deutschland trifft auf die USA.
Wenn das Stadion voll ist, wird es mit 76 152 Zuschauern einen neuen Rekord geben.

Doch klar ist auch, dass DEB-Team ist in diesem Spiel krasser Außenseiter. Aber das erste Spiel wird schon mal einen Fingerzeig geben, in welche Richtung diese WM laufen wird. Mit der Unterstützung des Publikums ist sicherlich einiges drin - so wie vor neun Jahren, als dass DEB-Team ins Viertelfinale kam.
Doch diesen Erfolg zu wiederholen scheint unmöglich. Dennoch freut man sich jetzt erst einmal auf den Freitag, wenn es zum Rekord-Eröffnungsspiel kommt.

Die Favoriten sind wieder die Üblichen - Russland und Kanada. Dahinter traut man aber auch den Schweden und dem Auftaktgegner von Deutschland, den USA, einiges zu.

In der kommenden Woche werde ich euch die vier WM-Gruppen mal genauer vorstellen. Damit ihr die Gruppen noch einmal im Überblick habt, hier sind sie:

Gruppe A (in Köln):

Russland
Weißrussland
Slowakei
Kasachstan


Gruppe B (in Mannheim):

Kanada
Schweiz
Lettland
Italien


Gruppe C (in Mannheim):

Schweden
Tschechien
Norwegen
Frankreich


Gruppe D (in Köln):

Finnland
USA
Deutschland
Dänemark

Es ist für die Sportart Eishockey nur zu hoffen, dass durch die WM eine neue Eishockey-Euphorie entfacht wird. Besser gesagt wünsche ich mir von der WM natürlich mehr Medienpräsenz für´s Eishockey. Doch dass wird nicht leicht sein, da ja in diesem Jahr nur einen Monat später noch eine andere WM stattfindet, die wesentlich mehr präsenter ist als die Eishockey-WM.

Dennoch freue ich mich auf eine tolle WM im eigenen Land und freue mich zudem schon auf den Freitag, wenn es endlich los geht und ich live dabei sein werde beim Rekordspiel.

In diesem Sinne wünsche ich allen Eisbaerlin-Blog-Besuchern eine tolle und erfolgreiche WM. Und vergesst nicht an unserem WM-Tippspiel teilzunehmen. Es wird in den kommenden Tagen freigeschalten. Ihr könnt euch aber bereits jetzt schon Anmelden. Alle Tipper, die schon die DEL-Saison mitgetippt haben, können unter ihrem Benutzernamen die WM tippen, brauchen sich also nicht neu anzumelden.