Freitag, 16. Juli 2010

Kassel plant weiterhin für die DEL

Die Kassel Huskies gehen nach wie vor davon aus, dass Sie im September beim DEL-Saisonstart mit dabei sein werden. Zumindest momentan muss man ja auch davon ausgehen, nach dem gestern das Landgericht Köln einen Widerspruch von acht DEL-Teams abgewiesen hatte.

Nun konzentriert man sich bei den "Schlittenhunden" auf das Sportliche. Heute wurden auf einer Pressekonferenz auf einen Schlag acht Neuzugänge präsentiert - drei Verteidiger und fünf Stürmer.

Neu in der Defensive sind bei den Kassel Huskies Alexander Dück (kommt aus Jesenice), David Cespiva (kommt aus Krefeld) und Ryan Caldwell (kommt aus Düsseldorf). Alle drei weisen DEL-Erfahrung auf.

Für den Sturm wurden Mike Glumac (kommt aus Bridgeport/AHL), Colton Fretter (kommt aus Springfield/AHL), Cam Keith (kommt aus Cortina/Italien), Mike Ouellette (kommt aus Zagreb/Kroatien) und Jean-Francois Bouchard verpflichtet.
Bouchard hatte schon einmal in der DEL gespielt. In der Saison 2008/2009 lief er für den ERC Ingolstadt auf.

Fehlt ja nun nur noch die offizielle Spielerlaubnis für die Kassel Huskies. Wenn gleich ich ehrlich gesagt nicht hoffe, dass man Ihnen diese Lizenz erteilt. Nach dem ganzen Sommertheater um den Herrn Westhelle hat der Verein Kassel stark an Sympathien bei den deutschen Eishockey-Fans verloren. Ich denke, dass die Mehrheit der deutschen Eishockey-Fans gegen eine Lizenzerteilung für die Kassel Huskies ist.

Am 03. August 2010 soll es diesbezüglich eine Entscheidung geben. Diesem Tag werden die Fans der Kassel Huskies und alle anderen deutschen Eishockey-Fans sicherlich mit großer Spannung entgegen fiebern.


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Donnerstag, 15. Juli 2010

Neues aus der DEL

In der Deutschen Eishockey Liga herrscht weiterhin Sommerpause, aber die Teams basteln weiter eifrig an den Kadern für die anstehende Saison 2010/2011. Es hat sich seit gestern wieder Einiges getan. Alle wichtigen Infos bekommt Ihr hier nun wieder kurz und knapp zusammengefasst.

Fangen wir doch gleich einmal mit der besten Nachricht für das deutsche Eishockey an. Es gibt nämlich einen neuen deutschen NHL-Spieler. Marcel Müller wechselt von den Kölner Haien zu den Toronto Maple Leafs, wo er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschrieb.
Zunächst wird Müller aber im AHL-Team der Maple Leafs, den Toronto Marlies, Einsätze bekommen. Aber bei seinem Talent dürfte es nicht lange dauern, bis er sich ins NHL-Team spielt.
Erst in der letzten Saison gelang Marcel Müller der große Durchbruch in der DEL, als ihm starke 56 Scorerpunkte gelangen und er eine tragende Säule im Team der Haie war.

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Die Thomas Sabo Ice Tigers haben einen neuen Verteidiger unter Vertrag genommen. Vom deutschen Vizemeister Augsburg wechselt T.J Kemp nach Franken.
In der letzten Saison gab Kemp sein Debüt in Deutschland und konnte dabei voll überzeugen. In Nürnberg trifft er einen "alten Bekannten" wieder - Jeff Likens. Auch er ist von Augsburg nach der Saison zu den Ice Tigers gewechselt.

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DEL-Aufsteiger EHC München hat ebenfalls einen neuen Verteidiger verpflichtet. Von den Kölner Haien kommt Stéphane Julien nach München. Julien bringt jede Menge DEL-Erfahrung mit, ist aber nicht mehr der Jüngste - 36 Jahre ist Julien inzwischen.

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Ein anderer Kölner verteidigt nun für die Hamburg Freezers. Mats Trygg wurde von den Hanseaten für die kommende Saison verpflichtet. Damit haben die Freezers ihre Personalplanungen für die DEL-Saison 2010/2011 vorerst abgeschlossen.

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Am Dienstag hatte ich es in meinem Beitrag noch als Gerücht vermeldet, nun ist es offiziell. Die Kölner Haie haben einen neuen Torwart verpflichtet. Adam Dennis kommt aus Italien vom HC Fassa und ist die neue Nummer "1" der Domstädter.

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Dienstag, 13. Juli 2010

Neues aus der DEL

Das Transferkarussell in der Deutschen Eishockey Liga ist mal wieder in Bewegung gekommen. Aber es gibt auch wieder neue Transfergerüchte. Die neuesten Meldungen aus der DEL fasse ich Euch nun einmal kurz zusammen.

Der deutsche Vizemeister Augsburger Panther hat seinen zweiten Neuzugang unter Dach und Fach gebracht. Aus der AHL von Bridgeport wechselt Stürmer Mike Radja zu den Panthern.
In den nächsten Wochen muss sich aber noch Einiges tun in Augsburg, denn der aktuelle Kader ist weiterhin sehr dürftig besetzt. In der Defensive sind noch drei Ausländerstellen zu vergeben.
Im Sturm sind es deren fünf sowie drei Positionen für deutsche Spieler.

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Gleich zwei neue Stürmer haben die DEG Metro Stars unter Vertrag genommen. Von den insolventen Frankfurt Lions wurden Tyler Beechey und Simon Danner verpflichtet.
Während Danner die letzte Saison auch für die Hessen aktiv war, spielte Beechey nicht für die Lions. Er wechselte nach der abgelaufenen Saison von Augsburg nach Frankfurt. Da diese aber nun keine DEL-Lizenz erhielten, musste sich Beechey nach einem neuen Verein umschauen.
Damit sollten die Personalplanungen der Rheinländer in Sachen Angriff abgeschlossen sein. Tyler Beechey dürfte in der dritten Angriffsreihe die Postion des Linksaußen übernehmen und Simon Danner die des Centers der vierten Reihe.

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Auch die Kölner Haie haben zwei neue Stürmer verpflichtet. Zum Einen kommt Daniel Sparre von den Iserlohn Roosters an den Rhein.
Zum Anderen wechselt James Sixsmith zu den Haien. Er war zuletzt für die Utah Grizzlies in der ECHL aktiv. Seine Statistik dort lässt sich sehen: In den letzten zwei Jahren verbuchte er in 84 Spielen starke 108 Scorerpunkte (41 Tore und 67 Assists).

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Die Thomas Sabo Ice Tigers haben Vitalij Aab von den Hamburg Freezers unter Vertrag genommen. Für die Franken lief Aab bereits von 2001 bis 2004 auf.
Die kommende Saison wird mittlerweile schon seine zehnte in der DEL werden.

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Und der nächste Frankfurter hat einen neuen Verein gefunden. Stürmer Thomas Oppenheimer läuft in der nächsten Saison für die Hamburg Freezers auf.
Jetzt wird interessant zu sehen sein, wo für Oppenheimer Platz ist. Denn die Sturmreihen sind eigentlich voll gewesen. Das wird einen schönen Konkurrenzkampf bei den Hanseaten geben.

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Nun aber kommen wir zur aktuellen Gerüchteküche der DEL. Laut der aktuellen Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 28 vom 13.07.2010) haben die Hamburg Freezers Interesse an den beiden Verteidigern Andrew Hutchinson und Ross Lupaschuk. Einer davon soll den letzten freien Platz in der Defensive einnehmen.

Die Kölner Haie haben ihre Fühler nach einer neuen Nummer "1" ausgestreckt. In den Fokus der Domstädter ist dabei Adam Dennis vom HC Fassa aus Italien gerückt.

Und bei den Eisbären Berlin gibt es gleich zwei Gerüchte. Immer mehr verdichtet sich die Anzeichen dafür, dass der EHC Stürmer Jeff Ulmer von den insolventen Frankfurt Lions unter Vertrag nehmen wird. Klar ist, dass Manager Peter-John Lee zum Handeln gezwungen ist. Nach dem Karriere-Ende von Denis Pederson und dem bevorstehenden Karriere-Ende von Steve Walker klafft eine große Lücke in der ersten Angriffsformation der Hauptstädter.
Ebenfalls zu besetzen wäre da noch die Postion des Co-Trainers. Nach dem Abgang von Jeff Tomlinson soll nun evtl. Steffen Ziesche das Amt von "Tommer" übernehmen.

Montag, 12. Juli 2010

Straubing holt den nächsten Spieler

Die Straubing Tigers verwundern die deutschen Eishockey-Fans immer mehr. Und zwar mit ihren Neuverpflichtungen.
Sonst holten die Tigers meist unbekannte Spieler ins Team. Dieses Jahr aber soll Alles anders werden. Dieses Jahr haben sich die Straubing Tigers sehr gut verstärkt, so dass bei den Fans die Frage aufkommen muss: Woher haben die plötzlich so viel Geld?

Für das Tor verpflichtete man keinen geringeren als Nationaltorwart Dimitri Pätzold als Nachfolger von Mike Bales.
In der Abwehr verstärkte man sich mit gestandenen und sehr erfahrenen deutschen Profis. Michael Bakos (Ingolstadt), Florian Ondruschka (Nürnberg) und zuletzt Sebastian Osterloh (Frankfurt).
Doch auf den Angriff legen die Tigers anscheinend den größten Wert. Es wird eine komplett neue erste Sturmreihe geben. Und die lässt sich auch sehen. Als Linksaußen wurde Lee Goren vom SC Bern verpflichtet. Als Rechtsaußen wurde Carl Corazzini vom ERC Ingolstadt geholt. Blieb also nur noch die Position des Centers offen. Und auch diese Position wurde nun hochkarätig besetzt. Von den Frankfurt Lions wurde Derek Hahn verpflichtet.

Die Straubing Tigers planen also in der neuen Saison endgültig den Angriff auf die Play-Off-Ränge - zu mindestens die Pre-Play-Off-Ränge. Letzte Saison war man ja knapp daran gescheitert.
Man will bei den Tigers anscheinend weg vom Image des "kleinen Vereins". Wenn Straubing wirklich das Geld für die neuen Spieler hat, dann ist dass natürlich sehr gut. Sollte das "Kleingeld" aber nicht da sein, dann müsste man sich um Straubing ernsthaft Sorgen machen. Sorgen darum, dass Sie der nächste insolvente DEL-Verein werden könnten.

Freitag, 9. Juli 2010

Mannheim holt Periard

Der Nächste bitte: Der Ausverkauf bei den Frankfurt Lions läuft auf Hochtouren. Nach Ian Gordon (Ingolstadt) und Sebastian Osterloh (Straubing) hat nun auch Michel Periard einen neuen DEL-Verein gefunden. Er wechselt für zwei Jahre zum Rekordmeister Adler Mannheim.

Die Kurpfälzer sind bereits die dritte Station für Periard in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Bisher war Periard für Frakfurt und Nürnberg aktiv. Er gibt den Adlern mehr Tiefe in der ohnehin schon gut besetzten Defensive.


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Neues aus der DEL

Der nächste Frankfurter Spieler ist von einem anderen Verein verpflichtet worden. Verteidiger Sebastian Osterloh verstärkt in der kommenden DEL-Saison die Straubing Tigers. Er erhält dort einen Ein-Jahres-Vertrag.
Straubing rüstet also weiter ordentlich auf für die neue Saison. Da will man wohl mit aller Macht die Play-Offs erreichen.

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Die Iserlohn Roosters haben einen alten Bekannten unter Vertrag genommen. Vom ERC Ingolstadt kommt Stürmer Pat Kavanagh an den Seilersee. Kavanagh spielte bereits in der Saison 2007/2008 in Iserlohn.

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DEL-Aufsteiger EHC München bastelt weiter an seinem Kader für die kommende Saison. Von den Kölner Haien wurde jetzt Verteidiger Sören Sturm verpflichtet.
Dagegen wird ein anderer Akteur des EHC München seine Karriere beenden - Chris Bahen.

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DEL-Vereine verfassen offenen Brief zum Thema "Kassel Huskies"

Update:

Die Kassel Huskies haben auf den Brief der DEL-Vereine reagiert. Die Stellungnahme von Herrn Westhelle lest Ihr hier.


Bericht vom 08.07.2010 um 16:00 Uhr:

Es kommt Bewegung in den Fall "Kassel Huskies". Die Huskies versuchen sich durch einstweilige Verfügungen in die Liga zu klagen und stellen somit das deutsche Eishockey in der Öffentlichkeit sehr negativ dar.
Das geht den anderen DEL-Verein anscheinend nun einmal so richtig auf die Nerven, dass sie sich dazu entschlossen haben, einen offenen Brief zum Thema "Kassel Huskies" zu verfassen.

Ich kann dem Brief nur voll und ganz zustimmen, würde mich aber nicht wundern, wenn der Herr Westhelle nun wieder zu einem Gegenschlag ausholt. Man kann also gespannt sein.

Hier ist der Brief der DEL-Vereine in voller Länge:


Liebe Freunde und Partner der DEL, liebe Medienvertreter,

wir, die unterzeichnenden Gesellschafter-Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL), wenden uns heute mit einem offenen Brief an Sie und Euch.

Das Thema „Kassel Huskies“ mit den einhergehenden Schlagzeilen prägt die aktuelle Eishockeyberichterstattung. Das ist nicht in unserem Sinne, wir wissen um die entsprechende Wirkung in der Öffentlichkeit.

Leider versuchen die Kasseler derzeit, eine schnelle Klärung vor dem eigentlich dafür vorgesehenen Schiedsgericht, das von allen DEL-Clubs (hierunter auch Kassel) gerade zur Klärung solcher Streitigkeiten eingesetzt wurde, zu verhindern, indem sie die ordentlichen Gerichte bemühen. Selbst unser Angebot, alle strittigen Themen rechtzeitig vor Saisonbeginn von einem neu zu bildenden Schiedsgericht klären zu lassen, wurde nicht angenommen.

Kassel spielt ersichtlich auf Zeit und setzt offenbar darauf, die Zulassung zum Spielbetrieb mit Hilfe einstweiliger gerichtlicher Anordnungen zu erreichen, obwohl eine Lizenz nicht erteilt worden ist. Das können wir als Gemeinschaft der DEL-Clubs nicht hinnehmen.

Zum Hintergrund: Die Kassel Huskies wurden am 22. März 2010 von einem neuen Eigentümer übernommen. Die Unternehmensgruppe dieses Eigentümers plant in Kassel ein Bauprojekt mit einem hohen achtstelligen Kostenvolumen. Zentraler Baustein des Projekts ist eine Multifunktionshalle, in denen die Kassel Huskies als Hauptmieter spielen sollen. In diesem Fall werden vermutlich auch erhebliche öffentliche Förderungen gewährt werden.

Trotz mehrfachen Hinweises, dass nach Satzung der Liga die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens den Ausschluss aus der DEL zur Folge haben kann und in der
Vergangenheit auch immer hatte, hat der Club bereits am 25. März 2010, also nur drei Tage nach der Übernahme des Clubs durch den neuen Eigentümer, einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Kassel gestellt. Am 28. April 2010 wurde dann das Insolvenzverfahren eröffnet. In diesem anschließenden Insolvenzverfahren hat die Unternehmensgruppe des neuen Eigentümers lediglich 150.000 € als Kostenbeteiligung (zur Masse) angeboten, wenn die Gläubiger auf rund 2 Millionen Euro verzichten und die Kassel Huskies weiter in der DEL verbleiben.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, dass sich Kassel, trotz Berechtigung, nicht vorsorglich um eine Lizenz in der 2. Bundesliga beworben hat.
Schon im Insolvenzplan wurde damit geworben, dass die durch die Insolvenz frei werdenden Mittel in eine Verstärkung des Kaders mit namhaften Spielern investiert würden.

Die erheblichen Beitragsausfälle, die die Verwaltungsberufsgenossenschaft im Rahmen des Insolvenzplanes erleidet, würden nach unserer Einschätzung ironischerweise in der nächsten Beitragsrunde indirekt sogar auf die anderen DEL-Clubs umgelegt. Nachfolgend wurde der Club von uns einstimmig als Gesellschafter der DEL ausgeschlossen, so wie es in der Vergangenheit bei jedem anderen Club, über dessen Vermögen das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, geschehen ist (immer auch mit der Stimme der Kassel Huskies). Dieses klare, eindeutige und der Satzung der Liga entsprechende Vorgehen wurde von den Kassel Huskies mit einstweiligen Verfügungen unter Strafandrohung gestoppt.

Dieses Vorgehen konterkariert jede Form eines fairen sportlichen und wirtschaftlichen Wettbewerbs zwischen unseren Clubs. Es kann nicht angehen, dass ein einzelner Club die Regeln missachtet, sich über ein Insolvenzverfahren zu Lasten Dritter seiner Verbindlichkeiten entledigt und dann zur neuen Saison, zudem auch noch ohne den Nachweis eines abgesicherten Etats, wieder antreten darf, als sei nichts gewesen. Würde so etwas zulässig sein, könnte jede Sportliga in Deutschland ihr Lizenzierungsverfahren abschaffen und jeder Sport-Club würde sich kurzfristig über Insolvenzen seiner Schulden zu entledigen suchen. Ein wirtschaftlich und damit auch sportlich fairer Wettbewerb würde unmöglich gemacht.

Viele von uns haben in den letzten Jahren wirtschaftlich schmerzhafte Einsparungen oder gar Sanierungen aus Gesellschaftermitteln durchführen müssen, um weiterhin oder wieder in der DEL spielen zu können. Unser Lizenzierungsverfahren regelt eindeutig, welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen, um eine Bestätigung der Lizenz zu erhalten Diese Bedingungen haben die Kassel Huskies nicht erfüllt, ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit konnten sie im Lizenzprüfungsverfahren nicht ausreichend darlegen.

Kassel versucht nunmehr, sich über juristische Aktionen ein vorläufiges Spielrecht für die kommende Saison zu erstreiten. Ob Kassel allerdings auch in den nun anstehenden Berufungs- und Hauptsacheverfahren, die auf die einstweiligen Verfügungen folgen werden, Recht bekommen wird, ist längst nicht ausgemacht. Alle vier Einstweiligen Verfügungen, mit denen Kassel bisher die Kündigung des Lizenzvertrages und den Ausschluss aus der Liga verhindert hat, sind von einem einzelnen Richter beim LG Köln erlassen worden. Diese Einstweiligen Verfügungen sind ohne Begründung und offensichtlich ohne Würdigung von vorliegenden Schutzschriften und ohne vorherige Anhörung unserer Seite erlassen worden.

Wir sehen es als besonders kritisch an, dass mit diesen gerichtlichen Anordnungen das Ergebnis eines ordentlichen Hauptsacheverfahrens vorweg genommen wird, indem die DEL nun gezwungen werden soll, Kassel mitspielen zu lassen. Das finden wir bedenklich, dagegenwerden wir mit allen juristischen Mitteln vorgehen.

Aus diesem Grunde sind wir auch fest entschlossen, für den Fall, dass uns erst im Laufe der Saison Recht gegeben werden sollte, die Kassel Huskies auch dann sofort vom Spielbetrieb auszuschließen.
Die Kassel Huskies nehmen mit ihrer Vorgehensweise und mit ihren Äußerungen in den Medien auch in Kauf, dass sie das Bild der Liga in der Öffentlichkeit sowie das Ansehen von Organen und handelnden Personen der DEL und der Clubs schädigen. Das finden wir ungeheuerlich, das werden wir nicht weiter zulassen!

Schließlich möchten wir betonen, dass es uns überhaupt nicht um eine Standortfrage für oder wider Kassel oder persönliche Sympathien geht, sondern allein um die Gleichbehandlung aller Clubs und die Achtung unserer selbst gegebenen Regeln und Prinzipien. Alle unterzeichnenden Clubs respektieren diese Regeln. Deshalb hat auch beim Ausschlussverfahren nicht ein einziger Club für Kassel gestimmt. Handelten wir anders, würden wir uns auch vor uns selbst und unseren Eigentümern unglaubwürdig machen.

Adler Mannheim, Augsburger Panther, Eisbären Berlin, DEG Metro Stars, Hamburg Freezers, Hannover Scorpions, EHC München, ERC Ingolstadt, Iserlohn Roosters, Kölner Haie, Krefeld Pinguine, Thomas Sabo Ice Tigers, Straubing Tigers, Grizzly Adams Wolfsburg



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Donnerstag, 8. Juli 2010

Ian Gordon wird die Nummer "1" in Ingolstadt

Nun geht er also los, der Ausverkauf bei den Frankfurt Lions. Torhüter Ian Gordon hat bereits einen neuen Verein gefunden. Er wird in der kommenden Saison das Tor des ERC Ingolstadt hüten. Dort tritt er die Nachfolge von Dimitri Pätzold an, der zu den Straubing Tigers gewechselt ist.

Ian Gordon ist froh über seinen Wechsel zum ERCI:

„Ich freue mich riesig in der neuen Saison das Trikot der Panther zu tragen.“

Mit Ian Gordon haben die Ingolstädter auf jeden Fall einen guten Fang gemacht. Er ist meiner Meinung nach sogar noch etwas stärker als sein Vorgänger Dimitri Pätzold. Allerdings ist Gordon nicht mehr der Jüngste - 35 Jahre alt ist er schon. Dafür kann er aber jede Menge Erfahrung vorweisen. In Deutschland spielt er bereits seit zehn Jahren.

ERCI-Sportdirektor Jim Boni sagte folgendes zur Verpflichtung von Ian Gordon:

Ian Gordon kann jede Menge Erfahrung nachweisen und strahlt vor allem viel Sicherheit für seine Vorderleute aus. Ich bin davon überzeugt, dass er in der kommenden Saison ein wichtiger Baustein sein wird.“

In Ingolstadt wird Gordon genau wie in Frankfurt die Trikotnummer "34" tragen.


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Dennis Endras in die NHL

Da haben sich seine guten Leistungen bei der WM doch noch ausgezahlt. Dennis Endras, Torhüter der Augsburger Panther, wechselt in die NHL zu den Minnesota Wild. Dort soll er einen Zwei-Wege-Vertrag unterschrieben haben.
Er wird aber zunächst wohl noch eine Saison in der DEL weiter spielen, danach soll er aber fest in die NHL wechseln. Diese Saison in der DEL soll Endras dienen, sich noch weiter zu entwickeln.

Nächste Woche soll Dennis Endras bereits beim Development Camp von Minnesota vorspielen. Sollte er da mit seinen Leistungen überzeugen, könnte ihm vielleicht schon zur kommenden Saison der Wechsel in die NHL gelingen.

Dass Dennis Endras die Chance erhält, in der NHL zu spielen, freut mich. Er hat es sich auch verdient nach seiner tollen Saison (DEL/WM). Es war klar, dass ein so talentierter Torwart wie Er nicht lange in der "Chaos-Liga" DEL spielen würde. Ich bin gespannt, ob Er sich in der NHL durchsetzen kann. Das Potenzial hat er dazu auf jeden Fall.


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Dienstag, 6. Juli 2010

Neues aus der DEL

In den letzten Tagen gab es ja allerhand Meldungen aus der DEL in Sachen Saison 2010/2011. Da habe ich doch fast die anderen Neuigkeiten aus der Liga aus den Augen verloren. Deshalb hier nun das Aktuelle aus der DEL zusammengefasst:

DEL-Aufsteiger EHC München hat einen neuen Spieler unter Vertrag genommen. Aus der 2. Bundesliga vom ESV Kaufbeueren kommt Jordan Webb zum Zweitliga-Meister. Dort soll er an der Seite von Mike Kompon und Brandon Dietrich stürmen.

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Auch die Straubing Tigers sind auf dem Transfermarkt aktiv gewesen. Sie verpflichteten vom SC Bern, Schweizer Meister, Lee Goren. Ein Grund für die Verpflichtung war der gewesen, dass Goren in den letzten drei Jahren nur in Europa gespielt hat und er daher die große Eisfläche kennt.

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Frankfurt ist seit gestern kein DEL-Verein mehr, Kassel vorerst zwar ja, aber wer weiß, ob die überhaupt an den Start gehen werden. Da ist doch klar, dass nun der große Run auf die Spieler der beiden hessischen Klubs los geht.
Demnach soll Manuel Klinge von den Kassel Huskies ein Angebot vom DEL-Rekordmeister Adler Mannheim vorliegen haben.

Etwas interessanter sind da aber schon die Spieler der Frankfurt Lions. Die Eisbären sollen Interesse an Jeff Ulmer haben, Michel Periard und Derek Hahn werden mit Nürnberg in Verbindung gebracht und Torwart Ian Gordon steht beim ERC Ingolstadt auf der Wunschliste.

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Die Hamburg Freezers haben einen neuen Verteidiger unter Vertrag genommen. Matt Cohen verstärkt in der kommenden Saison die Hanseaten. Zuvor war er für die Trenton Devils (ECHL) und die Lowell Devils (AHL) aktiv.

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Die Thomas Sabo Ice Tigers haben ihre Defensive verstärkt. Vom Ligarivalen Krefeld Pinguine kommt Jim Fahey zu den Franken. Er war ein Wunschkandidat gewesen, wie Manager Lorenz Funk bestätigte:

"Jeder, der mit ihm gespielt hat - Hannovers Marcel Goc etwa - hat uns bestätigt, dass er ein absoluter Teamspieler ist."

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Aber die wohl interessanteste Nachricht ist die, dass die Adler Mannheim am 2. Oktober 2010 auf die San Jose Sharks treffen werden. Das wird mit Sicherheit ein Leckerbissen für die Fans der Kurpfälzer werden.

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