Freitag, 7. Januar 2011

40. Spieltag: Eisbären gegen Augsburg - Nürnberg empfängt München


Saison 2010/2011: 40. Spieltag - Freitag, 07. Januar 2011


Am heutigen Freitag steht in der DEL der 40. Spieltag auf dem Programm. Dabei kommt es zu fünf Partien.

Die Eisbären Berlin empfangen die Augsburger Panther. Die ersten beiden Spiele in dieser Saison waren sehr Torreich und gingen jeweils an Berlin (7:5/6:4). Die Hauptstädter haben sich also bereits in den ersten beiden Duellen gegen die Panther erfolgreich revanchiert für das bittere Play-Off-Aus im April 2010.
Kurios: Augsburg gewann zwar in der letzten Saison zweimal im Play-Off-Viertelfinale in Berlin, ein Hauptrundenspiel konnte der Vizemeister aber in der O2 World bisher noch nicht gewinnen. Viermal traten die Augsburger die Heimreise als Verlierer an, kassierten dabei stolze 28 Gegentreffer (alleine elf im ersten Auftritt bei der Eröffnung der O2 World).
Diese Partie überträgt Sky live.

In Nürnberg empfangen die Thomas Sabo Ice Tigers den EHC München. Beide Teams treffen bereits zum vierten Mal aufeinander. Der Aufsteiger hat bisher zwei der drei Duelle für sich entschieden. Sowohl auf eigenem Eis als auch in Franken setzte sich der EHC mit 6:4 durch. Nur beim ersten Aufeinandertreffen in München kassierte der EHC eine 2:4-Pleite.

Alle Spiele des 40. Spieltages im Überblick:

Nürnberg vs. München - 19:30 Uhr - HSR: Brüggemann

Straubing vs. Köln - 19:30 Uhr - HSR: Sicorschi

Ingolstadt vs. Düsseldorf - 19:30 Uhr - HSR: Rochette(SUI)

Mannheim vs. Hamburg - 19:30 Uhr - HSR: Jablukov

Eisbären vs. Augsburg - 20:20 Uhr - HSR: Brill/Klau

Donnerstag, 6. Januar 2011

Mannheim verpflichtet NHL-Stürmer

Den Adler Mannheim ist ein Transfercoup gelungen. Die Kurpfälzer haben den NHL-Stürmer Steven Reinprecht unter Vertrag genommen.

Der Kanadier bestritt in der besten Liga der Welt insgesamt 713 Spiele und gewann einmal den Stanley Cup.
In dieser Saison lief Reinprecht 29-mal für die Florida Panthers auf. Dabei erzielte er vier Tore und bereitete weitere sechs Treffer vor.

Mal sehen, ob Reinprecht die Torflaute der Adler beenden kann. Denn Mannheim stellt mit nur 76 Toren in 33 Spielen den schlechtesten DEL-Sturm.

Quelle

39. Spieltag: Iserlohn mit Kantersieg - Wolfsburg siegt dank Fehlentscheidung

Update:

Also das umstrittene Tor bei der Partie München vs. Wolfsburg im Penaltyschießen war wohl doch regelkonform. Die DEL hat dazu Stellung genommen. Die Stellungnahme könnt ihr hier lesen.

Bericht vom 06.01.2011 um 11:46



Saison 2010/2011: 39. Spieltag



    Am 39. Spieltag haben die Iserlohn Roosters einen überraschend deutlichen Auswärtssieg gefeiert. Derweil hat Spitzenreiter Wolfsburg mit Hilfe des Schiris sein Auswärtsspiel in München gewonnen.Und die Eisbären verloren erstmals seit vier Siegen in Folge wieder ein DEL-Spiel.


    Straubing vs. Iserlohn 2:7 (1:4, 0:2, 1:1)


    Die Iserlohn Roosters haben einen deutlichen Auswärtssieg gefeiert. Bei den Straubing Tigers setzten sich die Sauerländer mit 7:2 durch.
    Bereits nach 20 Minuten stand es 4:1. Michael Wolf (2), Shane Joseph und Jimmy Roy hatten für den IEC getroffen. Karl Stewart hatte zwischenzeitlich für die Gastgeber verkürzt. Im Mitteldrittel erhöhten erneut Michael Wolf und Shane Joseph auf 6:1. Jeff Giuliano legte im letzten Drittel das 7:1 nach. Laurent Meunier betrieb mit dem 2:7 noch einmal Ergebniskosmetik.


    München vs. Wolfsburg 3:4 n.P. (1:0, 2:2, 0:1/0:0, 0:1)

    Die Grizzly Adams Wolfsburg bleiben Spitzenreiter in der DEL. Beim 4:3-Sieg n.P. in München benötigte es allerdings der Hilfe von Schiedsrichter Richard Schütz, um im Penaltyschießen den Zusatzpunkt zu sichern.
    In der regulären Spielzeit hatten David Wrigley, Martin Schymainski und Mike Kompon für München getroffen, Norm Milly sowie zweimal Jeff Hoggan für die Grizzlies.
    Da in der Overtime kein weiterer Treffer fiel, musste das Penaltyschießen die Entscheidung bringen.
    In diesem scheiterte Robbie Bina an Münchens Torwart Jochen Vollmer, doch dieser hatte dabei das Tor verschoben. Schütz sah es als Absicht an und entschied auf technisches Tor.
    Somit erhielt der Auswärtssieg der Grizzlies einen weiteren bitteren Beigeschmack. Denn zuvor hatte bereits Chris Schmidt eine Spieldauer erhalten, obwohl es sein Teamkollege Jeff Hoggen gewesen war, der seinen Gegenspieler mit seinem Ellenbogen checkte. Hoggan erzielte in der Folge zwei wichtige Treffer für die Gäste.


    Ingolstadt vs. Eisbären 4:1 (0:0, 2:1, 2:0)

    Die Eisbären Berlin haben auch den dritten Vergleich gegen den ERC Ingolstadt in dieser Saison verloren. Nach 4:7 in Ingolstadt und 0:2 in Berlin setzte es gestern eine 1:4-Klatsche beim ERCI.
    Joe Motzko war dabei der Matchwinner gewesen, denn er erzielte gleich drei Treffer. Auch sein Kollege Bob Wren drückte dem Spiel seinen Stempel auf - er bereitete alle vier Tore vor.
    Jakub Ficenec war der andere Panther-Torschütze. Für die Berliner glich Denis Pederson zwischenzeitlich aus.


    Mannheim vs. Krefeld 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

    DEL-Rekordmeister Mannheim befindet sich weiterhin in der Krise. Gegen die Krefeld Pinguine gingen die Adler beim 0:2 gestern Abend zum fünften Mal in Folge als Verlierer vom Eis. So langsam aber sicher müssen die Adler sogar um die Pre-Play-Off-Teilnahme bangen. So groß auf Platz Elf ist der Vorsprung auch nicht mehr.
    Roland Verwey und Patrick Hager schossen die Seidenstädter zum Auswärtssieg.
    So ganz nebenbei muss man auch einmal erwähnen, dass die Kurpfälzer den schlechtesten Angriff der Liga haben. Kein Wunder also, dass man zuletzt innerhalb kurzer Zeit zweimal ohne eigenen Treffer in der SAP-Arena blieb.


    Augsburg vs. Düsseldorf 2:3 n.P. (0:0, 1:2, 1:0/0:0, 0:1)

    Die DEG Metro Stars haben ihr Auswärtsspiel in Augsburg knapp mit 3:2 n.P. gewonnen.
    Tyler Beechey und Daniel Kreutzer hatten die Gäste jeweils in Führung gebracht, doch Darin Olver und Barry Tallackson glichen stets aus.
    Im Penaltyschießen verwandelte Tyler Beechey den entscheidenden Penalty.


    Nürnberg vs. Hamburg 3:2 n.V. (2:1, 0:0, 0:1/1:0)


    Die Thomas Sabo Ice Tigers haben gegen die Hamburg Freezers mit 3:2 n.V. gewonnen.

    Im ersten Drittel schoss Eric Chouinard die Franken in Führung, doch Jason King glich aus. Vitalij Aab brachte die Hausherren erneut in Front.
    Alex Polaczek gelang im letzten Drittel der Ausgleich und sicherte den Hanseaten somit wenigstens einen Punkt.
    In der Overtime erzielte Brad Leeb den 3:2-Siegtreffer für Nürnberg.

    Dienstag, 4. Januar 2011

    39. Spieltag: 6 Spiele am Mittwoch


    Saison 2010/2011: 39. Spieltag - Mittwoch, 05. Januar 2011


    Morgen findet in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) der 39. Spieltag statt. Dabei stehen sechs Spiele auf dem Programm.

    Die Eisbären Berlin treten beim ERC Ingolstadt an. Die Eisbären haben zuletzt viermal in Folge gewonnen und sich damit erst einmal den dritten Platz abgesichert. Die Saison des ERCI gleicht einer Achterbahnfahrt. Überraschenden Erfolgen stehen enttäuschende Niederlagen gegenüber. Zuletzt gewann man in Mannheim (3:0) und daheim gegen Spitzenreiter Wolfsburg (3:1), verlor dazwischen aber in Köln (2:3 n.P.). Daher sind die Panther nur Zehnter in der Tabelle.
    Gegen die Berliner hat Ingolstadt nur eine der letzten fünf Partien gewonnen. Und dass war beim ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison, als der ERCI die Eisbären mit 7:4 nach Hause schickte.

    In München gastiert am Mittwochabend der Tabellenführer aus Wolfsburg. Und der EHC München dürfte motiviert in diese Partie gehen. Denn die Grizzlies sind das einzige Team, gegen dass der Aufsteiger noch nicht gepunktet hat. Auf eigenem Eis verlor München mit 1:3, in der Autostadt setzte es zwei klare Niederlagen (1:5 und 0:3).
    Vielleicht gelingt dem Aufsteiger ja morgen der erste Punktgewinn gegen die Niedersachsen. Und es könnten sogar drei Punkte werden, denn der Spitzenreiter war zuletzt nicht gut drauf und verlor zweimal in Folge. Auch beim 1:0-Sieg vergangenen Dienstag gegen die Iserlohn Roosters konnten die Grizzlies nicht überzeugen.
    Diese Partie überträgt Sky morgen Abend live.

    Alle Spiele des 39. Spieltages im Überblick:

    Straubing vs. Iserlohn - 19:30 Uhr - HSR: Piechaczek

    Nürnberg vs. Hamburg - 19:30 Uhr - HSR: Dahle

    Ingolstadt vs. Eisbären - 19:30 Uhr - HSR: Brüggemann, Oswald

    Augsburg vs. Düsseldorf - 19:30 Uhr - HSR: Schimm

    Mannheim vs. Krefeld - 19:30 Uhr - HSR: Brill

    München vs. Wolfsburg - 20:20 Uhr - HSR: Schütz

    Chris Hahn kämpft um neuen Vertrag

    In den letzten beiden Heimspielen trumpfte vor allem ein Eisbär auf - Chris Hahn. Hahn, der sonst nur in der vierten Reihe Eiszeit bekommt - und dass dann auch noch relativ selten - wurde in den letzten beiden Spielen von Coach Don Jackson desöfteren aufs Eis geschickt. Vor allem im Powerplay scheint der Stürmer derzeit eine feste Größe zu sein. Jackson blieb allerdings aufgrund der angespannten Personalsituation auch nichts anderes übrig.

    Doch der Deutsch-Kanadier trumpfte in den Heimspielen gegen Mannheim und Iserlohn auf und erzielte in jedem Spiel ein Tor und bereitete zudem noch ein weiteres Tor pro Spiel vor. Seine Leistung hat auch Eindruck bei mir hinterlassen. In meinen Heimspielberichten
    (Mannheim-Bericht, Iserlohn-Bericht) wählte ich Chris Hahn jeweils zum Spieler des Spiels.

    In den 30 Saisonspielen zuvor gelangen dem Stürmer nur insgesamt zwei Tore und eine Torvorlage. Kaum bekommt Hahn mehr Eiszeit, läuft es bei ihm. Was auch dazu führte, dass Chris Hahn am Sonntag, erstmals seit er in Berlin ist, nach dem Spiel in die Fankurve gerufen wurde, um mit den Fans die "Welle" zu machen.

    Chris Hahn meinte folgendes zu seiner plötzlichen Leistungssteigerung:

    "Ich trainiere hart, will immer bereit sein, Leidenschaft einbringen. Natürlich ist es leichter, wenn man neben Leuten wie Walker, Walser oder Pederson spielen darf."

    Vieles deutet aber darauf hin, dass Hahn wieder zurück in die vierte Reihe muss, wenn z.B. Jeff Friesen und Laurin Braun ins Team zurückkehren. Ob er dann auch noch so scort wie zuletzt, bleibt abzuwarten.

    Ob sein am Saisonende auslaufender Vertrag verlängert wird, ist ebenso fraglich. Hahn selbst hat allerdings keine allzu große Hoffnung auf einen Verbleib in Berlin:

    "Das kann ich nicht sagen. Ich denke nicht, dass sich groß etwas ändern wird. Ich fühle mich in Berlin sehr wohl, versuche mich anzubieten, damit ich weiter viel Eiszeit erhalte."


    Ich würde es gut finden, wenn Manager Peter-John Lee den Vertrag mit Chris Hahn verlängern würde. Denn Hahn hat in den letzten beiden Spielen angedeutet, was er leisten kann - wenn man ihn lässt. Und da am Saisonende mit Steve Walker und Denis Pederson zwei Leistungsträger das Team endgültig verlassen werden, sind auch wieder zwei Plätze im Sturm frei. Einen Platz könnte demnach der Deutsch-Kanadier einnehmen.

    Montag, 3. Januar 2011

    Nachtrag plus Fotos zum Spiel der Eisbären vs. Iserlohn (02.01.11)

    Gestern haben die Eisbären Berlin gegen die Iserlohn Roosters gespielt. Im ersten Heimspiel des neuen Jahres setzten sich die Berliner mit 4:2 durch.

    Doch für viele EHC-Fans war die Partie der Eisbären gegen die Sauerländer nur Randnotiz gewesen. Denn im Mittelpunkt stand natürlich die Verabschiedung von Mark Beaufait. Dieser war nach der ganzen Zeremonie vor dem Spiel ganz schön gerührt gewesen. Wie sicherlich auch viele Fans.

    Nach dem Spiel gab es gestern noch den Fantalk mit "Boof". Ich war beim Fantalk dabei. Und Pressesprecher Daniel Goldstein meinte gestern nur kurz und knapp, dass es ein Zuschauerrekord für den Fantalk gewesen sei. Dem konnte man nur zustimmen, denn der "Blue Room" war richtig voll gewesen.
    Zunächst fragte Daniel Goldstein Mark Beaufait, wie er denn die beiden Spiele am Donnerstag und am Sonntag fand. "Boof" fand es toll, die Jungs wieder auf dem Eis spielen zu sehen und für ihn war der beste Moment in diesen beiden Spielen das Tor von Steve Walker gegen Mannheim. Denn es war "Walks" sein erstes Tor nach seiner Rückkehr gewesen. Dass hatte "Boof" gefreut.

    Eine Frage musste natürlich kommen, nämlich die, ob Mark Beaufait die Eisbären und den Eishockeysport vermisst. Beaufait gab zu, dass die Wehmut in seiner Heimat Michigan nicht so groß ist, wie sie jetzt in der vergangenen Woche war. Da merkte er, wie sehr ihm die Jungs und der Sport fehlt. Dass war für ihn schwierig gewesen, nur zu zuschauen statt unten mit auf dem Eis zu stehen.

    Und zu guter Letzt kündigte Mark Beaufait sein Erscheinen für das Gazprom-Spiel in diesem Jahr an. Dafür bekam er verständlicherweise sehr viel Applaus. Und er wird nicht nur als Zuschauer dabei sein, nein, "Boof" will selber mitspielen.

    Von der Verabschiedung gestern Nachmittag und vom Spiel habe ich noch ein paar Impressionen. Wer die Bilder sehen möchte, der klickt einfach hier.

    Sonntag, 2. Januar 2011

    38. Spieltag: Straubing überrascht - Mannheim enttäuscht


    Saison 2010/2011: 38. Spieltag


    Am 38. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Grizzly Adams Wolfsburg eine überraschende Heimniederlage kassiert. Derweil haben die Hamburg Freezers im fünften Spiel unter der Leitung von Benoit Laporte den ersten Sieg eingefahren. Und DEL-Rekordmeister Adler Mannheim kam in Augsburg unter die Räder.


    Wolfsburg vs. Straubing 2:3 (1:2, 0:0, 1:1)


    Tabellenführer Wolfsburg hat die zweite Niederlage in Folge kassiert. Dem 1:3 in Ingolstadt folgte heute ein 2:3 zu Hause gegen die Straubing Tigers.
    Jason Ulmer konnte die Hausherren zwar in Führung bringen, doch Laurent Meunier, Sandro Schönberger und Justin Mapletoft drehten die Partie und schossen die Gäste mit 3:1 in Front. Mehr als der 2:3-Anschlusstreffer durch David Sulkovsky gelang den Grizzlies nicht mehr.


    München vs. Hamburg 2:4 (1:1, 0:1, 1:2)

    Die Siegesserie des DEL-Aufsteigers EHC München ist gerissen. Gegen die Hamburg Freezers verlor der EHC mit 2:4. Für die Hanseaten war es dagegen der erste Sieg nach zuvor vier Pleiten am Stück.
    Rainer Köttstorfer brachte die Freezers in Führung, doch Martin Buchwieser glich aus. Chad Bassen und Michel Ouellet schossen die Gäste dann mit 3:1 in Front. Ryan Ready gelang kurz vor Schluss der 2:3-Anschlusstreffer, doch Jason King traf kurze Zeit später zum 4:2-Endstand.


    Augsburg vs. Mannheim 5:1 (2:1, 2:0, 1:0)

    Die Augsburger Panther haben am Abend einen 5:1-Kantersieg gegen die Adler aus Mannheim gefeiert.
    Dabei erwischten aber die Gäste den besseren Start. Scott King mit der 1:0-Führung. Doch danach spielte nur noch der AEV. Neuzugang Riley Armstrong mit seinem ersten DEL-Tor, Barry Tallackson mit einem Doppelpack sowie Darin Olver und Jeffrey Swez schossen Augsburg zum klaren Sieg.


    Krefeld vs. Nürnberg 4:2 (3:2, 0:0, 1:0)

    Die Krefeld Pinguine haben das Spitzenspiel des 38. Spieltages gewonnen. Mit 4:2 setzten sich die Seidenstädter gegen die Thomas Sabo Ice Tigers durch.
    Fünf Tore fielen dabei gleich im ersten Drittel. Jeff Likens schoss die Gäste mit 1:0 in Führung. Doch Boris Blank und Duncan Milroy drehten die Partie zu Gunsten der Gastgeber - 2:1. Eric Chouinard gelang der 2:2-Ausgleich, ehe Roland Verwey das 3:2 erzielte. Justin Kelly traf zum 4:2-Endstand.

    4:2 - Eisbären siegen zum vierten Mal in Folge

    EHC Eisbären Berlin vs. Iserlohn Roosters 4:2 (3:1, 1:1, 0:0)


    WalkersBärenNews#20:

    Die Eisbären Berlin haben sich auch nicht von den Iserlohn Roosters stoppen lassen. Gegen die Sauerländer setzten sich die Hauptstädter am Sonntagnachmittag mit 4:2 durch und feierten damit den vierten Sieg in Serie.
    Bereits nach 24 Minuten war die Partie entschieden, denn da stand es schon 4:2. 14 100 Zuschauer sahen eine sehr mäßige DEL-Partie. Die ersten 30 Minuten waren wenigstens noch einigermaßen unterhaltsam, die anderen 30 Minuten waren dagegen eher langweilig.

    Vor dem Spiel wurde es sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen sehr emotional. Das "Play-Off-Monster" Mark Beaufait, welcher von 2002 bis 2009 für die Eisbären spielte, wurde gebührend verabschiedet. Immer wieder hallte es von den Rängen "Olé, olé, olé - Mark Beaufait". EHC-Manager Peter-John Lee und Kapitän Stefan Ustorf ehrten nacheinander Mark Beaufait. Beide konnten nur Gutes über "Boof" erzählen.
    Auf dem Videowürfel in der O2 World wurde dann ein Video mit Momenten aus Beaufait seiner Karriere gezeigt. Spätestens da hatte jeder Fan Gänsehaut gehabt.
    Zum Abschluss der Zeremonie wurde das Trikot mit der Nummer "19" unter das Hallendach gezogen. Mark Beaufait ist der erste EHC-Spieler, dessen Trikot nun in der O2 World unterm Hallendach hängt.
    Zu guter Letzt machte "Boof" noch ein letztes Mal die "La Ola" mit uns Fans. Eine sehr ergreifende Zeremonie neigte sich dem Ende entgegen.
    Richtig toll fand ich, dass die Mannschaft der Iserlohn Roosters während der gesamten Zeremonie nicht auf dem Eis dabei war. Diesen Moment sollten die Eisbären zusammen mit Mark Beaufait für sich alleine haben. Eine tolle Geste der Sauerländer, bei denen sich Stadionsprecher Uwe Schumann dafür auch bedankte. Dass ist nicht selbstverständlich.

    Von Beginn an setzten die Hausherren die Gäste unter Druck. Es war ein Spiel auf ein Tor gewesen. Bereits nach drei Minuten gingen die Eisbären mit 1:0 in Führung. Tyson Mulock war erfolgreich gewesen.
    Fortan drängten die Eisbären auf das 2:0. Doch nicht die Eisbären trafen, nein, völlig überraschend glichen die Roosters in der achten Minute zum 1:1 aus. Robert Hock passte zu Michael Wolf und der netzte ein. Dabei hatte Wolf aber keine Mühe gehabt, denn er wurde von der Eisbären-Defensive sträflich alleine gelassen. Und wenn man einem Wolf so viel Platz lässt, dann nutzt er diesen auch.
    Doch das Gegentor schockte die Berliner nicht. Sie setzten die Gäste sofort wieder unter Druck. Mit Erfolg. Nur knapp eine Minute später schoss Chris Hahn die Eisbären wieder in Front - 2:1.
    In der 13. Minute erhöhte André Rankel bei doppelter Überzahl sogar auf 3:1. Ein Tor, welches erst nach Ansicht des Videobeweises gegeben wurde. Und dabei war es eigentlich ein irreguläres Tor gewesen, denn Rankel sein Schläger war ziemlich hoch gewesen und somit hätte Schiri Willi Schimm eigentlich dem Tor die Anerkennung verweigern müssen.
    Mehr passierte im Auftaktdrittel nicht. Es blieb bei einer beruhigenden 3:1-Pausenführung.

    Im Mitteldrittel legten die Roosters einen Blitzstart hin. Michael Wolf verkürzte nach nur 48 Sekunden auf 3:2. Ein Treffer aus einem eigentlich unmöglichen Winkel. Da sah EHC-Goalie Rob Zepp nicht wirklich gut aus.
    Auch dieser Gegentreffer brachte die Eisbären nicht aus der Ruhe. Nur drei Minuten später erhöhte Frank Hördler in Überzahl auf 4:2. Ein Tor, bei dem Iserlohns Goalie Many Legace nicht wirklich gut aussah.
    Nach diesem Tor gab es dann irgendwie einen Bruch im Spiel. Fortan spielte sich das Geschehen immer mehr in der neutralen Zone ab. Torchancen waren kaum noch zu sehen und das Spiel fing an, Einen zu langweilen. Einziger Aufreger im Mitteldrittel war dann noch ein Kniecheck von Alex Weiß gegen Lasse Kopitz in Minute 33 gewesen. Alex Weiß bekam dafür eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch die Sauerländer wussten überhaupt nichts mit der fünfminütigen Überzahl anzufangen. Die Eisbären überstanden diese Unterzahl schadlos.
    Mit einer 4:2-Führung für die Gastgeber ging es in die zweite Pause.

    Das Schlussdrittel ist eigentlich schnell erzählt. Die Eisbären taten nicht mehr als nötig und die Roosters konnten anscheinend nicht mehr zeigen, als bisher. Somit vergingen die letzten 20 Minuten relativ schnell. Spielunterbrechungen gab es so gut wie keine im dritten Drittel. Die Eisbären schaukelten den 4:2-Vorsprung über die Zeit. In den knapp zwei Minuten, wo Iserlohn ohne Goalie agierte, hatten die Eisbären noch einmal Chancen gehabt. Doch entweder stand eine Gegner im Weg oder aber der eigene Mann.

    Fazit:

    Ein Sieg der Eisbären, der nie in Gefahr war. Zwei unnötige Gegentreffer. Beim Ersten lässt man Torjäger Michael Wolf alleine vor Rob Zepp stehen und beim Zweiten sieht Zepp selbst nicht gut aus. Eigentlich hätte man so ein Spiel auch gut und gerne zu "Null" gewinnen können. Aber man baut den Gegner ja gerne auf.
    Die Eisbären haben es heute verpasst, einen sehr harmlosen Gegner aus der Halle zu schießen.

    Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

    Hauptschiedsrichter war Willi Schimm gewesen. Bis auf das dritte Tor der Eisbären, welches er trotz hohen Stocks gab, zeigte Schimm eine sehr gute Leistung.
    Note 1-.

    Fanstimmung:

    Es brodelt gewaltig in der Fankurve zwischen der linken Seite, der Mitte und der rechten Seite. Irgendwie will jeder seinen Gesang durchbringen. Wenn dann die "andere Seite" etwas an stimmt, wird einfach nicht mitgesungen. Und was die Fanatics heute mit ihrem ständigen Klatschen hatten, wissen sie wohl nur selbst.
    Und noch was zu den Fanatics: Es ist ja schön, wenn sie Sebastian Albrecht mögen, dass verbietet ihnen ja auch keiner. Aber muss man bei jedem Spiel immer wieder Albrecht feiern, obwohl dieser überhaupt nicht spielt geschweige denn im Kader steht? Genauso stören mich die "Rob Zepp"-Sprechchöre, die nicht wirklich ernst gemeint sind. Es hat inzwischen wohl jeder mitbekommen, dass die "Fantas" Albrecht mehr mögen als "Zepper".

    Kurz und knapp zusammengefasst: Die Stimmung war heute richtig mies.

    Besten drei Spieler des Spiels:

    1. Chris Hahn (Eisbären/Stürmer)
    2. Michael Wolf (Iserlohn/Stürmer)
    3. Steve Walker (Eisbären/Stürmer)

    Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

    Am kommenden Freitag empfangen die Eisbären Vizemeister Augsburg. Die Panther sind in dieser Saison noch nicht in der Form vom letzten Jahr. Ich rechne mit einem Eisbärensieg.
    Mein Tipp: 4:2.

    Samstag, 1. Januar 2011

    38. Spieltag: 5 Spiele am Sonntag


    Saison 2010/2011: 38. Spieltag - Sonntag, 02. Januar 2011


    In der DEL steht am Sonntag der 38. Spieltag auf dem Programm. Am ersten Spieltag im Jahr 2011 kommt es dabei zu fünf Partien. Die Partie Düsseldorf vs. Hannover fällt bekanntlich aus.

    Die Eisbären Berlin empfangen die Iserlohn Roosters. Die Sauerländer sind gern gesehene Gäste in der Hauptsstadt. 21-mal trafen die beiden Mannschaften in Berlin aufeinander - 19-mal setzten sich die Eisbären durch. Zuletzt gab es elf Heimsiege in Serie gegen die Roosters.

    Tabellenführer Wolfsburg hat die Straubing Tigers zu Gast. Sechsmal trafen die beiden Mannschaften in der DEL bislang aufeinander - sechsmal setzte sich Wolfsburg durch. Nur einmal gaben die Grizzlies einen Punkt ab - bei einem Sieg nach Penaltyschießen.

    Alle Spiele des 38. Spieltages im Überblick:

    München vs. Hamburg - 13:30 Uhr - HSR: Piechaczek

    Eisbären vs. Iserlohn - 14:30 Uhr - HSR: Schimm

    Augsburg vs. Mannheim - 18:30 Uhr - HSR: Aumüller

    Wolfsburg vs. Straubing - 18:30 Uhr - HSR: Brüggemann, Vogl

    Krefeld vs. Nürnberg - 19:05 Uhr - HSR: Oswald

    Happy New Year!!!

    Das eisbaerlin.de-Team wünscht allen Lesern ein frohes und gesundes neues Jahr. Mögen all eure Wünsche in Erfüllung gehen.
    Wir bedanken uns für eure Treue und hoffen, euch auch in diesem Jahr als treue Leser begrüßen zu dürfen.