Donnerstag, 20. Januar 2011

44. Spieltag: Eisbären vs. Köln - Krefeld vs. Mannheim


Saison 2010/2011: 44. Spieltag - Freitag, 21. Januar 2011


In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) geht es morgen mit dem 44. Spieltag weiter. Dabei stehen sieben Spiele auf dem Programm. So langsam geht es in die entscheidende Phase im Kampf um die Plätze in den Play-Offs und Pre-Play-Offs.

In der Berliner O2 World empfangen die Eisbären (1.) die zuletzt sehr starken Kölner Haie (12.). Beide Teams treffen zum dritten Mal in dieser Saison aufeinander. In Köln gewann der EHC mit 6:1, in Berlin setzten sich die Haie knapp mit 2:1 n.P. durch. Es war erst Köln´s zweiter Sieg in den vergangenen neun Gastspielen in der Hauptstadt.

Die Krefeld Pinguine (2.) empfangen DEL-Rekordmeister Adler Mannheim (9.). Während die Pinguine zu den großen Überraschungen der Saison gehören, sind die Adler Mannheim eine der großen Enttäuschungen dieser Spielzeit. Krefeld beweist, dass man auch mit einem jungen Team ohne große Stars oben mitspielen kann. Daran könnten sich die Kurpfälzer mal orientieren, denn bei den Adlern lief es in den letzten Jahren nicht gut. Zahlreiche Stars wurden entlassen, neue verpflichtet. Doch gute Einzelspieler müssen auch als Team harmonieren.
Beide Teams treffen bereits zum vierten Mal in dieser Saison aufeinander. Zweimal gewannen die Seidenstädter, einmal die Kurpfälzer. Krefeld setzte sich in Mannheim mit 2:1 und 2:0 durch, Mannheim gewann beim KEV mit 2:1.

Alle Spiele des 44. Spieltages im Überblick:

Augsburg vs. Ingolstadt - 19:30 Uhr - HSR: bauer

Krefeld vs. Mannheim - 19:30 Uhr - HSR: Schimm

Eisbären vs. Köln - 19:30 Uhr - HSR: Piechaczek

München vs. Iserlohn - 19:30 Uhr - HSR: Oswald

Nürnberg vs. Hannover - 19:30 Uhr - HSR: Jablukov

Straubing vs. Wolfsburg - 19:30 Uhr - HSR: Popovic (SUI)/Brüggemann

Hamburg vs. Düsseldorf - 20:20 Uhr - HSR: Zehetleitner

Dienstag, 18. Januar 2011

Mads Christensen: "Tatort" SAP-Arena

Spiele in der Mannheimer SAP-Arena verliefen in der laufenden DEL-Saison für Eisbär Mads Christensen sehr unglücklich. Bei beiden Spielen zog sich der Däne Verletzungen zu.
Es ist schon merkwürdig, zweimal verletzte sich Christensen in dieser Saison und zweimal passierte es in der Arena des Erzrivalen. Dabei ist den Mannheimern aber keine Absicht zu unterstellen, denn es war bei beiden Spielen einfach unglückliche Aktionen gewesen.

Beim ersten Duell am 24. Oktober 2010 (1:0) verlor Mads Christensen das Gleichgewicht, kam ins Straucheln und prallte mit dem Kopf gegen die Bande. Der Mannheimer Robert Dietrich erhielt damals eine Spieldauer wegen Checks gegen den Kopf, berührte den Dänen dabei aber gar nicht. Christensen zog sich bei dem Sturz eine schwere Gehirnerschütterung zu und fiel für acht Wochen aus.

Erst seit kurzem ist Christensen wieder im Einsatz für die Eisbären und konnte dabei mit guten Leistungen überzeugen. Nun scheint er erst einmal wieder außer Gefecht gesetzt zu sein.
Beim Auswärtsspiel der Eisbären am Sonntag in Mannheim (1:3) erwischte Craig MacDonald den Dänen beim Kampf um den Puck mit seinem Schläger im Gesicht. Christensen sackte zu Boden und es floß jede Menge Blut. Auch hier war wieder keine Absicht im Spiel. MacDonald schoss den Puck heraus und traf dabei unglücklich das Gesicht vom Eisbären-Stürmer. Der Adler-Spieler erhielt eine Matchstrafe, die dementsprechend die falsche Entscheidung gewesen war. Eine Spieldauer oder aber sogar nur eine kleine Strafe (2+2) hätten da vollkommen ausgereicht.
Christensen wurde anschließend mit 20 Stichen am linken Nasenflügel genäht.

Wann Mads Christensen wieder für die Eisbären spielen kann, ist derzeit ungewiss. Auf jeden Fall bekommt er von seinem Verein die Zeit, die er für die Erholung braucht.
Mal sehen, ob Christensen vom nächsten Auswärtsspiel in Mannheim mal ausnahmsweise gesund zurückkehrt.

Gute Besserung, Mads! Hoffentlich kehrt er bald zurück aufs Eis...

NHL-Saisoneröffnung 2011/2012 in Deutschland?

Sehen die Eishockey-Fans in Deutschland in diesem Jahr Eishockey der Extraklasse? Wie Hockeyweb berichtet soll die Eröffnung der kommenden NHL-Saison auch in Deutschland statt finden. Im Gespräch sind dabei drei DEL-Standorte: Mannheim, Berlin und Hamburg.

In Mannheim wollen demnach die Buffalo Sabres (mit dem Deutschen Jochen Hecht) in die neue Saison starten.
Und für eine mögliche Saisoneröffnung in Berlin/Hamburg haben sich angeblich die Los Angeles Kings (mit Marco Sturm) beworben. Was dafür sprechen würde: Die LA Kings gehören zur Anschutz Entertainment Group (AEG), genau wie die beiden DEL-Vereine Eisbären Berlin und Hamburg Freezers sowie deren Arenen.

Da eine NHL-Saisoneröffnung immer mit zwei Spielen am selben Ort (Hin- und Rückspiel) ausgetragen wird, wäre folgendes Modell denkbar: Zwei Spiele (mit Buffalo?) in der Mannheimer SAP-Arena und jeweils ein Spiel (mit den LA Kings?) in der O2 World Berlin und Hamburg.

Mal sehen, wie sich diese Geschichte noch entwickeln wird. Wir halten Euch auf dem Laufenden. Auf jeden Fall wäre es sehr geil, wenn die NHL seine Saison auch in Deutschland eröffnen würde. Dann würde endlich mal Spitzen-Eishockey in Deutschland statt finden. Gibt es ja in unserer Liga VIEL zu selten...

Montag, 17. Januar 2011

43. Spieltag: Wolfsburg siegt im Spitzenspiel - Köln mit Kantersieg


Saison 2010/2011: 43. Spieltag



Die Grizzly Adams Wolfsburg haben das Spitzenspiel des 43. Spieltages gewonnen. Die Kölner Haie haben Konkurrent Iserlohn gedemütigt und Hannover feiert einen überraschenden Sieg in Ingolstadt.


Wolfsburg vs. Krefeld 3:2 n.P. (1:1, 0:0, 1:1/0:0, 1:0)

Zwei Tage nach dem verloren Spitzenspiel in Berlin haben die Grizzly Adams Wolfsburg ihr anderes Spitzenspiel am Wochenende gewonnen. Gegen die Krefeld Pinguine setzten sich die Niedersachsen mit 3:2 n.P. durch.
Tyler Haskins brachte Wolfsburg mit 1:0 in Führung, doch Daniel Pietta gelang der Ausgleich. Justin Kelly brachte die Seidenstädter erstmals in Front. Diese Führung hielt bis 49 Sekunden vor Schluss, da glich Jason Ulmer bei 6:4-Überzahl zum 2:2 aus. Die anschließende Verlängerung brachte keine Entscheidung, somit ging es ins Penaltyschießen. Hier war Jason Laliberte der Matchwinner für die Hausherren.


Köln vs. Iserlohn 5:0 (0:0, 1:0, 4:0)


Die Kölner Haie haben einen wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um Platz Zehn gefeiert. Die Domstädter fegten die Iserlohn Roosters mit 5:0 vom Eis.
Lange Zeit hatte es nur 1:0 gestanden. Matt Pettinger hatte den Treffer erzielt. Doch als John Tripp in Minute 53 auf 2:0 erhöhte, war der Widerstand der Sauerländer gebrochen und sie ergaben sich ihrem Schicksal. Zweimal Christoph Ullmann und Greg Claßen schraubten das Ergebnis noch auf 5:0 hoch. Danny Aus den Birken (Spieler des Monats Dezember) feierte bereits seinen zweiten Shut-out im Dress der Kölner Haie.


Ingolstadt vs. Hannover 1:2 n.P. (1:0, 0:0, 0:1/0:0, 0:1)

DEL-Meister Hannover Scorpions scheint seine sportliche Talfahrt endgültig gestoppt zu haben. Zwei Tage nach dem 5:0-Sieg im Derby gegen Hamburg gewannen die Scorpions überraschend in Ingolstadt. Matchwinner beim 2:1-Sieg n.P. war Thomas Dolak gewesen, der zunächst den Ausgleich erzielte und dann im Penaltyschießen den entscheidenden Penalty verwandelte.
Matt Hussey hatte den ERCI früh in Führung gebracht, doch danach passierte lange nichts. Bis eben Thomas Dolak seinen Auftritt hatte.


Düsseldorf vs. München 3:4 n.V. (1:2, 1:1, 1:0/0:1)

Die DEG Metro Stars haben auch das zweite Duell am Wochenende gegen Aufsteiger München verloren. Dem 1:6 vom Freitag folgte gestern eine knappe 3:4-Niederlage n.V.
Evan Kaufmann gelang früh der 1:0-Führungstreffer der DEG. Doch danach drehten die Münchener das Spiel. Eric Schneider, Ryan Ready und Mike Kompon schossen München mit 3:1 in Front. Aber die DEG schlug zurück. Adam Courchaine und Evan Kaufmann glichen aus und sorgten dafür, dass es in die Overtime ging. Dort war Bryan Adams der Matchwinner für München gewesen.


Nürnberg vs. Straubing 5:4 (3:0, 2:3, 0:1)

Die Thomas Sabo Ice Tigers haben gegen ihren Angstgegner Straubing Tigers mit 5:4 gewonnen.
Bereits nach 27 Minuten hatte es 5:1 gestanden. Eric Chouinard (2), Greg Leeb, Ryan Bayda und Clarke Wilm hatten für Nürnberg getroffen, Lee Goren für die Tigers.
Danach begann für die Franken aber das große Zittern. Denn Straubing kam durch Tore von Justin Mapletoft, Carl Corazzini und Laurent Meunier auf 5:4 heran. Zu mehr reichte es dann aber nicht mehr.


Augsburg vs. Hamburg 5:3 (2:1, 1:1, 2:1)

Die Augsburger Panther haben einen wichtigen Sieg gefeiert. Gegen die Hamburg Freezers gelang dem Vizemeister ein 5:3-Sieg.
Darin Olver (2), Barry Tallackson, Sean O´Connor und Mike Radja trafen für Augsburg, Jason King (2) und Alex Polaczek für Hamburg.

Sonntag, 16. Januar 2011

1:3 - Eisbären-Niederlage beim Erzrivalen

Adler Mannheim vs. Eisbären Berlin 3:1 (2:0, 1:0, 0:1)



Die Eisbären Berlin haben am Sonntagabend bei Erzrivale Adler Mannheim mit 1:3 verloren. Den Adlern gelang somit der erste Sieg im vierten Duell in dieser Saison. Die Eisbären verpassten es damit erneut, alle vier Hauptrundenspiele in einer Saison gegen die Adler zu gewinnen. Dass ist den Eisbären noch nie gelungen.

Die Mannheimer hatten den besseren Start. Sie spielten aggressiv und setzten die Eisbären sofort unter Druck. Diese wurden früh im Spielaufbau gestört. Bereits nach drei Minuten hätten die Hausherren in Führung gehen müssen. Doch Nick Dimitrakos schoss den Puck freistehend vor Rob Zepp am Tor vorbei. Da war mehr drin gewesen. Die ersten fünf Minuten gehörten klar den Gastgebern.
In der sechsten Minute hatten die Berliner ihre erste Torchance gehabt. Frank Hördler tankte sich klasse auf der linken Seite durch, passte zu Florian Busch, doch der scheiterte an Adler-Schlussmann Freddy Brathwaite. Nun hatten die Eisbären eine Drangphase. Aber immer wieder scheiterten sie am Mannheimer Keeper, der eine starke Leistung zeigte.
In der zehnten Minute die Mannheimer innerhalb kurzer Zeit mit zwei guten Chancen. Doch sowohl Steven Reinprecht als auch Nick Dimitrakos scheiterten an Rob Zepp. Im Gegenzug setzte sich André Rankel klasse durch, scheiterte aber an Brathwaite.
Es ging weiter rauf und runter. Die Zuschauer in der SAP-Arena sahen ein tolles DEL-Spiel auf hohem Niveau.
Dreizehn Minuten waren gespielt, da gingen die Kurpfälzer in Führung. Fehler der Eisbären im Spielaufbau. Ronny Arendt mit einem Zuckerpass auf Mike Glumac, der Rob Zepp keine Chance ließ und zum 1:0 traf.
Nur eine Minute später erzielten die Mannheimer sogar das 2:0. Dennis Reul setzte sich auf der linken Seite durch, fuhr ins Drittel herein und zog einfach mal ab. Der Puck rutschte Zepp durch die Schoner, da sah er nicht gut aus. Nach diesem Gegentor nahm EHC-Coach Don Jackson seinen Torwart Rob Zepp vom Eis. Für mich unverständlich. Klar, der Puck zum 2:0 war haltbar gewesen, aber davor hielt Zepp stark. Wenn man jetzt nach jedem Patzer den Goalie wechselt, dann haben wir im Spiel zehn Torhüterwechsel. Kevin Nastiuk kam ins Tor.
Fünf Minuten vor der ersten Drittelpause setzte André Rankel einen Schuss an den Pfosten - Glück für die Adler. Kurz vor der ersten Drittelpause noch einmal eine Drangphase der Mannheimer, die allerdings gute 20 Sekunden mit sechs Mann spielten. Allerdings hatte das weder Roland Aumüller noch einer seiner beiden Linesmen gesehen. DAS muss man sehen, wenn ein Team 20 Sekunden lang zu Sechst spielt.
Mit einer 2:0-Führung der Gastgeber ging es in die erste Pause.

Vier Minuten waren im Mitteldrittel gespielt, als sich Markus Kink klasse durchtankte. Im Abschluss haperte es dann aber.
In der 29. Minute war ein Eisbären-Spieler frei vor Brathwaite gewesen. Michel Periard hakte den Eisbären, verhinderte somit eine klare Torchance und es hätte Penalty geben MÜSSEN. Aber Aumüller gab nur eine Zwei-Minuten-Strafe. Das anschließende Powerplay der Berliner war stark gewesen, allerdings hielt Brathwaite genauso stark. Die beste Chance in diesem Überzahlspiel hatten aber die Hausherren. Ein Zuckerpass von Dimitrakos auf Reinprecht, doch der schoss knapp am Tor vorbei.
In der 32. Minute hatten die Mannheimer ein Powerplay gehabt (Felski saß wegen Cross Checks in der Kühlbox). Das Powerplay dauerte nur neun Sekunden. Robert Dietrich zog von der blauen Linie ab und traf zum 3:0.
Danach verflachte die Partie etwas, es gab nicht mehr so viele Torraumszenen. Die beste Chance vergab noch Mannheims Reinprecht, als er alleine auf Kevin Nastiuk zu lief, aber an ihm scheiterte.
Mit einer 3:0-Führung für Mannheim ging es in die zweite Pause.

Die Eisbären kamen druckvoll aus der Kabine. Sie setzten sich zu Beginn des letzten Drittels im Mannheimer Drittel fest und nahmen Freddy Brahtwaite unter Beschuss. Dieser hatte jede Menge zu tun gehabt, machte seine Sache aber gut.
Sechs Minuten waren gespielt, da gerieten Mannheims Michel Periard und Eisbär Dominik Bielke aneinander. Bielke ging aus der Rauferei als Punktsieger hervor. Beide bekamen 2+2+2+10 Minuten und konnten bereits in die Kabine gehen.
In der 49. Minute die Mannheimer erneut zu Sechst auf dem Eis und diesmal sahen es die Schiedsrichter auch und gaben eine Bankstrafe. In der folgenden Überzahl konnten die Berliner auf 3:1 verkürzen. Florian Busch behielt im Gewühl vor Brathwaite die Übersicht und stocherte den Puck über die Linie.
Nachdem Tor machten die Eisbären weiter Druck, aber im Abschluss waren sie nicht so zwingend gewesen. 3:10 Minuten vor dem Ende nahm Don Jackson eine Auszeit und Torhüter Kevin Nastiuk vom Eis. Dieser kam jedoch kurze Zeit später wieder zurück, da ein Bully vor seinem Tor statt fand.
Zwei Minuten vor dem Ende kassierte Sven Felski eine Disziplinarstrafe wegen Meckern´s. "Felle" hatte sich über eine nicht gegebene Strafe wegen Spielverzögerung gegen Mannheim aufgeregt. Zu Recht, allerdings fand das Aumüller nicht und schickte ihn in die Kühlbox.
Eine Minute später stand Aumüller erneut im Blickpunkt. Bei einem Zweikampf an der Bande hinterm Adler-Tor sackte Eisbär Mads Christensen plötzlich zu Boden und hielt sich den Kopf, sehr viel Blut floß aufs Eis. Zunächst war ich der Meinung gewesen, dass es von Mannheims Craig MacDonald klare Absicht gewesen sei. Doch in der Wiederholung sah man, dass er den Puck herausschießen wollte und dabei unglücklich Christensen mit dem Schläger am Kopf traf. Christensen hatte seinen Kopf auch weit unten gehabt. Also eine eher unglückliche Aktion und keine Absicht von MacDonald. Aumüller gab dem Mannheimer eine Matchstrafe wegen Hohen Stocks. Zu hart, wie ich im Nachhinein finde. Eine Spieldauer aufgrund der Verletzung von Christensen hätte da vollkommen ausgereicht. Bitter für die Kurpfälzer, die die letzten 70 Sekunden nun in Unterzahl agieren mussten. Doch das taten sie stark und brachten die 3:1-Führung über die Zeit.

Ein verdienter Sieg des DEL-Rekordmeisters. Die Adler präsentierten sich in guter Verfassung und spielten druckvolles Eishockey. Vor allem die beiden kürzlich verpflichteten Stürmer Steven Reinprecht und Nick Dimitrakos spielten stark auf und sind eine klare Verstärkung für Mannheim. Diese beiden spielen zu sehen, macht echt Spaß. Beide verfügen über ein gutes Stellungsspiel und spielen teilweise traumhafte Pässe.
Die Eisbären zeigten eine ansprechende Leistung, allerdings waren auch viele Abspielfehler bei gewesen.

43. Spieltag: Mannheim gegen Berlin - Wolfsburg gegen Krefeld


Saison 2010/2011: 43. Spieltag - Sonntag, 16.01.2011


Heute geht es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit dem 43. Spieltag weiter. Dabei steht uns ein volles Programm mit sieben Spielen bevor.

In Mannheim kommt es zum Duell zweier Erzrivalen. Die Adler Mannheim empfangen Tabellenführer Eisbären Berlin. Mannheim beendete am Freitag seine sechs Spiele andauernde Niederlagenserie, die Eisbären hielten Verfolger Wolfsburg auf Distanz.
Ob die Adler nun ausgerechnet gegen die zuletzt so starken Eisbären den zweiten Sieg an diesem Wochenende feiern können, bleibt abzuwarten. In der SAP-Arena gingen die letzten vier Spiele gegen die Hauptstädter verloren. Beim ersten Duell in Mannheim in dieser Saison erzielten die Kurpfälzer sogar kein Tor gegen Berlin (0:1).
Diese Partie überträgt Sky live.

Ein wahres Spitzenspiel erwartet die Zuschauer in Wolfsburg. Die Grizzly Adams Wolfsburg empfangen die Krefeld Pinguine. Der Dritte hat den Zweiten zu Gast. Beide Teams spielen eine sehr starke Saison und stehen zu Recht ganz oben in der Tabelle.
Ob Krefeld Platz Zwei heute verteidigen kann, ist fraglich. Denn in Wolfsburg gab es selten etwas zu holen für die Seidenstädter. Fünf Spiele in Folge verlor der KEV in Niedersachsen. Von insgesamt neun Spielen in Wolfsburg fuhren die Pinguine nur ganze zweimal als Sieger zurück.

Auch in Düsseldorf steht ein Spitzenspiel an. Die DEG Metro Stars empfangen den EHC München. Der Vierte hat den Fünften zu Gast. Beide Teams trafen erst vor zwei Tagen aufeinander. Dabei schoss der Aufsteiger die DEG mit 6:1 ab. Daher werden die Rheinländer auf die Revanche brennen.
Das erste Duell im ISS-Dome in dieser Saison ging mit 3:0 an den DEL-Aufsteiger.

Alle Spiele des 43. Spieltages im Überblick:

Nürnberg vs. Straubing - 14:30 Uhr - HSR: Vogl

Wolfsburg vs. Krefeld - 14:30 Uhr - HSR: Jablukov

Köln vs. Iserlohn - 14:30 Uhr - HSR: Schütz

Düsseldorf vs. München - 14:30 Uhr - HSR: Sicorschi

Ingolstadt vs. Hannover - 18:30 Uhr - HSR: Klau

Augsburg vs. Hamburg - 18:30 Uhr - HSR: Olenin (RUS)/Piechaczek

Mannheim vs. Eisbären - 19:15 Uhr - HSR: Aumüller

Samstag, 15. Januar 2011

42. Spieltag: Mannheim und Hannover siegen mal wieder - Düsseldorf geht in München unter


Saison 2010/2011: 42. Spieltag



Am 42. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) haben die Adler Mannheim und die Hannover Scorpions ihre Talfahrt gestoppt. Derweil kam Düsseldorf in München unter die Räder.


Mannheim vs. Köln 5:4 n.P. (1:1, 2:1, 1:2/0:0, 1:0)


Nach sechs Niederlagen in Folge haben die Adler Mannheim mal wieder gewonnen. Im DEL-Klassiker gegen die Kölner Haie behielten die Kurpfälzer mit 5:4 n.P. die Oberhand.
Yannic Seidenberg brachte Mannheim in Führung, doch Matt Pettinger glich aus. Im Mitteldrittel erhöhten Francois Methot und Mario Scalzo per Doppelschlag auf 3:1. Jason Jaspers gelang aber bereits im Gegenzug der Anschlusstreffer.
Spannend ging es auch im letzten Drittel weiter. Mario Scalzo stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Doch die Domstädter gaben sich nicht geschlagen. Chris Lee und John Akerman glichen zum 4:4 aus und sorgten dafür, dass es in die Verlängerung ging.
Diese blieb torlos, es kam zum Penaltyschießen. Hier verwandelte Matthias Plachta den entscheidenden Penalty.


Hannover vs. Hamburg 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)

Ausgerechnet im Nord-Derby gegen die zuletzt so starken Hamburg Freezers haben die Hannover Scorpions ihre Talfahrt (neun der letzten elf Spiele gingen verloren) gestoppt. Und wie: Mit 5:0 wurden die Hanseaten vermöbelt. Überragender Mann auf dem Eis war der neue Torhüter Tyler Moss gewesen, dem gleich in seinem zweiten DEL-Spiel ein Shut-out gelang.
Sascha Goc brachte Hannover mit zwei Treffern 2:0 in Front. Matt Dzieduszycki, Ryan Maki und Thomas Dolak erzielten die weiteren Treffer für den Meister.


München vs. Düsseldorf 6:1 (2:0, 4:0, 0:1)

Ein Debakel erlebten die DEG Metro Stars beim EHC München. Mit 6:1 schoss der Aufsteiger die Rheinländer ab.
Eric Schneider, Martin Schymainski (je 2), Kyle Helms und Dave Reid waren erfolgreich gewesen. Mark Murphy gelang wenigstens noch der Ehrentreffer.


Iserlohn vs. Nürnberg 5:3 (0:0, 3:0, 2:3)


Die Iserlohn Roosters haben ihr Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers mit 5:3 gewonnen. Dabei verspielten die Roosters aber einen 3:0-Vorsprung, ehe Michael Wolf den Sieg doch noch sicherte.
Nach torlosem ersten Drittel spielten die Sauerländer die Franken im zweiten Drittel an die Wand. Jon Insana, Pat Kavanagh und Jimmy Roy brachten Iserlohn mit 3:0 in Führung. Zu viel für Nürnbergs Torhüter Patrick Ehelechner, der im letzten Drittel Platz machte für den Ex-Iserlohner Sebastian Stefaniszin.
Und auf einmal drehten die Franken auf. Innerhalb von nur zwei Minuten glichen sie zum 3:3 aus. Ryan Bayda, Tim Schüle und Vitalij Aab waren erfolgreich gewesen. Doch dann kam der bereits angesprochene Auftritt von Iserlohns Top-Scorer Michael Wolf. Er erzielte das 4:3 und sorgte auch für den Schlusspunkt, als er den Puck im leeren Tor versenkte.


Straubing vs. Augsburg 4:1 (3:0, 0:0, 1:1)


Eine weitere Auswärtsniederlage kassierte Vizemeister Augsburg. In Straubing unterlag der AEV mit 1:4.
Bereits nach zwölf Minuten hatte es 3:0 gestanden. Dustin Whitecotton, Andy Canzanello und Calvin Elfring hatten getroffen. Dass war zu viel gewesen für Nationaltorhüter Dennis Endras, der entnervt sein Tor verließ. Leo Conti kam für ihn ins Tor.
Lee Goren erhöhte im Schlussdrittel auf 4:0, ehe Austin Wycisk der Ehrentreffer gelang.


Krefeld vs. Ingolstadt 5:1 (3:1, 2:0, 0:0)

Weiterhin überraschen tun die Krefeld Pinguine. Gegen die zuletzt so starken Ingolstädter gelang ein souveräner 5:1-Erfolg.
Dabei erwischte der ERCI den besseren Start. Chris Chartier hatte getroffen. Doch danach spielten nur noch die Pinguine. Herberts Vasiljevs, Charlie Stephens sowie dreimal (!) Verteidiger Richard Pavlikovsky schossen die Panther ab und Krefeld auf Platz Zwei der Tabelle.
Dass hatte vor der Saison sicherlich keiner erwartet. Denn die Krefelder setzen vermehrt auf den eigenen Nachwuchs und verzichten auf große Stars. Einzig Herberts Vasiljevs ist schon so etwas wie eine Legende in Krefeld. Damit hat man Erfolg, sollte man vielleicht auch einmal in Mannheim versuchen...

5:4 - Eisbären ringen Wolfsburg nieder

EHC Eisbären Berlin vs. Grizzly Adams Wolfsburg 5:4 (3:0, 1:3, 1:1)


WalkersBärenNews#22:

Die Eisbären Berlin haben das Topspiel des 42. Spieltages in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gewonnen. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg setzten sich die Berliner knapp mit 5:4 durch.
14 100 Zuschauer sahen eine sehr spannende und teilweise hoch dramatische Partie in der O2 World. Es war ein Spiel, welches Play-Off-Charakter hatte. So macht Eishockey Spaß, wenn da nicht der Schriri gewesen wäre. Der konnte einem im Mitteldrittel den Spaß am Spiel nehmen.

Von Beginn an entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch. Beide Teams prüften bereits in der ersten Minute die beiden Golaies. Doch sowohl Daniar Dshunussow (Wolfsburg) als auch Rob Zepp (Eisbären) bestanden ihre erste Bewährungsprobe an diesem Abend.
Trotz der vielen Torraumszenen dauerte es bis zur zehnten Minute, ehe der erste Treffer fiel. Denis Pederson schoss die Eisbären mit 1:0 in Front.
Fortan ging es weiter rauf und runter. Die Torhüter beider Mannschaften hatten jede Menge Arbeit gehabt.
Dreieinhalb Minuten vor der ersten Drittelpause erhöhte Frank Hördler auf 2:0. Nur eineinhalb Minuten später konnte Derrick Walser sogar auf 3:0 erhöhen. Er hämmerte den Puck in Überzahl ins Tor.
3:0 nach den ersten 20 Minuten - die Fans der Hauptstädter waren voller Euphorie. Trotz der klaren 3:0-Führung musste man aber sagen, dass es kein Klassenunterschied war, wie es das Ergebnis vermuten ließ. Im Gegenteil, die Wolfsburger hielten dagegen, allerdings zeigten sich die Eisbären im Torabschluss heute sehr effektiv.

Im Mitteldrittel war es zunächst weiterhin ein Spiel mit Play-Off-Charakter. Die Gäste steckten nicht auf und kämpften nun verbissen um den Anschlusstreffer. Doch der sollte zunächst nicht fallen.
Es waren die Eisbären gewesen, die auf 4:0 erhöhen konnten. Daniel Weiß war nach exakt 25 Minuten erfolgreich gewesen.
Doch auch nach diesem Tor gaben sich die Wolfsburger nicht auf. Weiterhin machten sie mächtig Druck auf Rob Zepp im Eisbären-Tor. Und nur knapp eine Minute nach dem 4:0 verkürzte Norm Milley auf 4:1.
Nun war fast nur noch Wolfsburg am Drücker. Nach 30 Minuten entschied Schiedsrichter Alfred Hascher auf Penalty für Wolfsburg. Alle Zuschauer in der O2 World fragten sich verwundert, warum er auf einmal Penalty gab. Denn es war der Wolfsburger Spieler gewesen, der ohne Einwirkung eines Eisbären in Rob Zepp gefahren war. Dafür bekommt man neuerdings also einen Penalty? John Laliberte nahm das "Geschenk" von Herrn Hascher an - 4:2.
Nun war die Partie wieder völlig offen gewesen.
Es schien fast so, als ob die Eisbären durch diese beiden Gegentreffer geschockt waren. Auf einmal schlichen sich wieder jede Menge Fehler im Aufbauspiel ein. Die Scheibenverluste - vor allem im eigenen Drittel - häuften sich.
Fast mit Ansage verkürzten die Gäste aus Niedersachsen knapp drei Minuten vor der zweiten Drittelpause auf 4:3. Christoph Höhenleitner traf.
Nun folgte mal wieder der Auftritt von Herrn Hascher. Die Eisbären wollten sich vom Dauer-Druck der Gäste befreien und den Puck aus dem eigenen Drittel herausschießen. Doch Herr Hascher stand im Weg und hielt die Scheibe somit im Drittel. Es war nicht das einzige Mal an diesem Abend gewesen, dass er im Weg stand. Wolfsburg konnte also weiter Druck aufbauen, die Eisbären konnten dadurch nicht wechseln. Und Denis Pederson war darüber so frustriert gewesen, dass er einem Wolfsburger Spieler einen Stockschlag verpasste. Das bestrafte Herr Hascher natürlich , aber wenn er nicht im Weg herum gestanden hätte, wären die Gäste nicht weiter im Angriff gewesen und "Pidi"hätte nicht die Strafe gezogen. Zum Glück nutzten die Niedersachsen das Powerplay nicht aus. Auch wenn es sehr gefährlich war.
Die Eisbären retteten den 4:3-Vorsprung in die zweite Drittelpause.

Im letzten Drittel war es nun ein Spiel auf "des Messer´s Schneide". Beide Mannschaften gaben keinen Zentimeter Eis und keinen Puck verloren. Doch schnell erarbeiteten sich die Gäste ein Übergewicht. Aber mitten in die Drangphase der Grizzlies herein traf Sven Felski zum 5:3.
Grizzly-Goalie Daniar Dshunussow rutschte ein Schuss von André Rankel durch die Schoner, "Felle" schaltete blitzschnell und drückte den Puck über die Linie. Die Erlösung über diesen Treffer sah man der Mannschaft an. Auch auf den Rängen sorgte dieser Treffer für Erleichterung.
Allerdings gaben sich die Wolfsburger immer noch nicht geschlagen.Christoph Höhenleitner verkürzte vier Minuten vor dem Ende des Spiels mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 5:4.
Es folgten dramastiche vier Schlussminuten. Wolfsburg machte mächtig Druck. Doch die Berliner hielten dem Druck stand und hielten die 5:4-Führung bis zum Ende.
Der Jubel über diesen knappen Sieg im Spitzenspiel war sowohl auf dem Eis als auch auf den Rängen zu spüren.

Fazit:

Die Eisbären Berlin haben dieses Spiel dank ihrer Effektivität gewonnen. Von elf Schüssen im ersten Drittel fanden drei den Weg ins Tor. In den beiden anderen Drittel schoss man insgesamt noch neunmal aufs Tor - zweimal landete der Puck im Netz. Wolfsburg hatte fast doppelt so viele Torschüsse gehabt (36-20), hatte aber keine so gute Effektivität gehabt.
Wolfsburg hat in diesem Spiel unter Beweis gestellt, dass sie eine Spitzenmannschaft in der DEL sind. Sie stehen zu Recht so weit oben in der Tabelle.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter war Alfred Hascher gewesen. Seine Leistung war aus meiner Sicht heute miserabel gewesen. Was er das zusammengepfiffen hatte, ging ja mal gar nicht. Er hatte keine konsequente Linie gehabt. Es waren viele harte Checks dabei gewesen. Zwischenzeitlich wurde es ruppig. Doch dass interessierte ihn überhaupt nicht, er pfiff wie er wollte.
Bestes Beispiel war die Strafe in der siebenten Minute gegen André Rankel gewesen. Er hatte seinen Gegenspieler gegen die Bande gecheckt. Allerdings hatte es weder Hascher noch seine beiden Linesmen gesehen. Aber die Wolfsburger Bank reklamierte derart, dass er wohl der Meinung war, jetzt eine Strafzeit geben zu müssen.
Auch lustig war seine konsequente Regelauslegung beim Halten des gegnerischen Spielers. Ich habe selten ein Spiel gesehen, in der die Spieler ihren Gegenspieler derart lange an der Bande festhielten, obwohl der Puck schon längst weg war.
Und noch ein letztes Beispiel. Als er eine Strafe gegen den Wolfsburger John Laliberte anzeigte war dieser anscheinend so gefrustet gewesen, dass er gleich noch einmal drei Eisbären-Spieler mit dem Schläger in den Rücken checkte. Interessierte Hascher aber nicht, der stellte lieber Laliberte und Denis Pederson wegen Hohen Stocks raus - "Pidi" soll Laliberte getroffen haben. Der sackte aber urplötzlich zu Boden und stand auch ziemlich schnell wieder auf den Beinen.
Note 6.

Fanstimmung:

So muss es immer sein. Die Stimmung hatte wie das Spiel heute Play-Off-Charakter. Fast während des kompletten Spiels wurde heute gesungen. So macht Eishockey Spaß. Das war fast schon "Gänsehautfeeling".

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Derrick Walser (Eisbären/Verteidiger)
2. Christoph Höhenleitner (Wolfsburg/Eisbären)
3. Sven Felski (Eisbären/Stürmer)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

Am kommenden Freitag empfangen die Eisbären die zuletzt starken Kölner Haie. Für die Haie geht es um wichtige Punkte im Kampf um Platz Zehn. Ich erwarte erneut eine spannende Partie, in der sich die Eisbären letztendlich aber klar durchsetzen werden.
Mein Tipp: 5:2.

Donnerstag, 13. Januar 2011

42. Spieltag: Spitzenspiel in Berlin - Klassiker in Mannheim


Saison 2010/2011: 42. Spieltag - Freitag, 14.01.2011


Morgen geht es in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit dem 42. Spieltag weiter. Dabei steigt in Berlin das absolute Spitzenspiel. In Mannheim kommt es derweil zu einem wahren DEL-Klassiker.

In der Berliner O2 World treffen die Eisbären Berlin auf die Grizzly Adams Wolfsburg. Es ist das Duell zwischen dem Ersten und dem Zweiten - ein Top-Spiel also.
Die Eisbären haben sich am Sonntag die Tabellenspitze gesichert und Wolfsburg von Platz Eins verdrängt. Diese werden nun darauf brennen, die Tabellenführung wieder zurückzuholen. Doch das wird keine leichte Aufgabe werden, denn in der Hauptstadt sind die Grizzlies seit acht Spielen sieglos. Nur beim allerersten Auftritt in Berlin (damals noch im Wellblechpalast) setzten sich die Niedersachsen gegen die Eisbären durch, danach hagelte es acht Pleiten in Folge.
In dieser Saison war Wolfsburg bislang ebenfalls chancenlos. Zu Hause kassierten die Niedersachsen eine 1:4-Niederlage, mit dem selben Ergebnis verlor Wolfsburg auch in der O2 World.
Sky überträgt diese Partie live.

In Mannheim steht ein DEL-Klassiker an. Wobei man sagen muss, dass es früher ein Klassiker war. Morgen wird es dagegen ein Kellerduell werden, wenn der Neunte Mannheim den Dreizehnten Köln empfängt.
Dabei lief es zuletzt für die Haie wesentlich besser als für die Kurpfälzer. Während Köln den Rückstand auf Platz Zehn kontinuierlich verkürzte, verlor Mannheim die letzten sechs Ligaspiele in Folge. Die sportliche Talfahrt hatte Anfang der Woche dafür gesorgt, dass sich die Adler von Stürmer Nathan Robinson trennten.
Gegen Köln lief es für die Adler zuletzt auf eigenem Eis sehr gut. Acht der letzten zehn Spiele wurden gewonnen. Angesichts der derzeitigen Form dürfte es für Mannheim schwierig werden, Köln zu schlagen.

Alle Spiele des 42. Spieltages im Überblick:

Krefeld vs. Ingolstadt - 19:30 Uhr - HSR: Aumüller

Straubing vs. Augsburg - 19:30 Uhr - HSR: Schütz

Mannheim vs. Köln - 19:30 Uhr - HSR: Bauer

Iserlohn vs. Nürnberg - 19:30 Uhr - HSR: Schimm

Hannover vs. Hamburg - 19:30 Uhr - HSR: Brill

München vs. Düsseldorf - 19:30 Uhr - Olenin (RUS)/Jablukov

Eisbären vs. Wolfsburg - 20:20 Uhr - HSR: Hascher

Mittwoch, 12. Januar 2011

DEL am Dienstag: Hamburg siegt weiter - Hannover verliert weiter

In den Dienstagsspielen gab es zwei Siege nach Penaltyschießen. Die Hamburg Freezers gewannen gegen die Iserlohn Roosters mit 2:1 n.P. Die Krefeld Pinguine setzten sich bei den Hannover Scorpions mit 4:3 n.P. durch.


Hamburg vs. Iserlohn 2:1 (1:0, 0:1, 0:0/0:0, 1:0)

Die Hamburg Freezers haben den dritten Sieg in Folge eingefahren. Gegen die Iserlohn Roosters setzten sich die Hanseaten aber erst im Penaltyschießen durch.
Colin Murphy brachte die Freezers in Führung (15.). Mark Ardelan gelang der Ausgleich für die Sauerländer (34.).
Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, somit musste das Penaltyschießen entscheiden. Und da sorgte Jason King für den Hamburger Zusatzpunkt.
Durch den Sieg zogen die Freezers nach Punkten mit dem Zehntplatzierten Mannheim gleich, sind aber aufgrund der schlechteren Tordifferenz Elfter.
Iserlohn gab die Rote Laterne dank des Punktgewinns an Köln ab.


Hannover vs. Krefeld 3:4 n.P. (0:1, 2:0, 1:2/0:0, 0:1)

Die Hannover Scorpions bleiben weiterhin in der Krise. Gegen die Krefeld Pinguine kassierte der Meister eine knappe 3:4-Niederlage n.P. Es war für Hannover die elfte Niederlage in den letzten zwölf Partien.
Richard Pavlikovsky brachte die Seidenstädter im ersten Drittel in Führung. Doch im Mitteldrittel drehten die Niedersachsen das Spiel. Chris Herperger und Tore Vikingstad trafen für Hannover. Aber auch Krefeld bewies im Schlussdrittel, dass sie ein Spiel drehen können. Charlie Stephens und Boris Blank schossen Krefeld wieder in Front. Diese Führung hielt bis acht Sekunden vor Ende. Da glich Adam Mitchell zum 3:3 aus.
Die Verlängerung brachte keine Entscheidung, aber dafür das Penaltyschießen. Herberts Vasiljevs verwandelte den entscheidenden Penalty.
Krefeld zog mit dem Sieg nach Punkten mit dem Dritten Düsseldorf gleich. Hannover zog dank des Punktgewinns an Mannheim vorbei und ist nun Neunter.