Nur noch gut 40 Besucher fehlen, dann wird die Besucherzahl unseres Blogs fünfstellig.
Vielleicht bist Du (ja DU!) es. Schau einfach am Ende der Seite nach, ob bei Dir die 10000 im Counter steht.
Und wenn ja, dann schicke uns einen Screenshot mit einem Meistertipp an die unten angegebene E-Mail-Adresse.
Etwas Kleines zu gewinnen gibt es auch: Es hat mit Eishockey zu tun:)
Na dann viel Glück!
P.S.: Es kann nur der erste Einsender gewinnen, denn wer heute schonmal auf der Seite war, erhöht den Counter nicht...
UPDATE 20.03.:
Der 10.000ste Besucher hat sich gemeldet. Er kommt aus Berlin und meint, dass Meister wird, der im Finale gegen die Eisbären spielt.
Dienstag, 17. März 2009
3. PlayOff-Spieltag - Spielergebnisse
Die heutigen Spielergebnisse im Überblick:
Den Sportal-Konferenz-Liveticker zum Nachlesen gibt es hier.
Infos zum Verlauf des Heimspiels der Eisbären gibt es auch über unseren eisbaerlin-Twitter-Feed.
Update: Leider fehlen Nachrichten im Twitter-Feed durch Probleme bei Twitter. Aber wenn ihr Euch anmeldet, uns abonniert und dann auf http://twitter.com/home geht, dann scheinen alle? Nachrichten da zu sein.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker zum Nachlesen gibt es hier.
Infos zum Verlauf des Heimspiels der Eisbären gibt es auch über unseren eisbaerlin-Twitter-Feed.
Update: Leider fehlen Nachrichten im Twitter-Feed durch Probleme bei Twitter. Aber wenn ihr Euch anmeldet, uns abonniert und dann auf http://twitter.com/home geht, dann scheinen alle? Nachrichten da zu sein.
Kategorien:
DEG,
EBB,
HAN,
HHF,
KEV,
MAN,
Play-Offs 2009,
Radio,
Saison2008/09,
SIT,
Spielpaarungen,
WOF
Play-Off-Viertelfinale/Spiel 3: Eisbären vor der Vorentscheidung - Alle anderen Spiele beginnen von vorn!
Am heutigen Dienstag können die Berliner Eisbären in der Viertelfinalserie gegen Hamburg bereits eine Vorentscheidung erzielen. Sollten sie in der heimischen O2 World auch das dritte Spiel gewinnen, könnte der Titelverteidiger mit einem weiteren Sieg am Freitag in Hamburg den Halbfinaleinzug perfekt machen.
Dagegen sind die anderen Viertelfinalserien ausgeglichen. Sie beginnen wieder von vorn, es ist jetzt also statt einer "Best-of-7-Serie" nun eine "Best-of-5-Serie". Sowohl in der Paarung Hannover gegen Wolfsburg als auch in den Spielen Düsseldorf gegen Krefeld und Mannheim gegen Nürnberg steht es 1:1. Diese drei Viertelfinalserien gehen also zu mindestens schon einmal bis Sonntag. Da findet dann Spiel 5 statt.
Freuen wir uns also auf einen spannenden 3. Viertelfinalspieltag. Und natürlich auf eine Vorentscheidung in der Eisbärenserie...
Für alle Eisbärenfans, die heute Abend in der O2 World dabei sind. 30 Minuten nach der heutigen Partie wird es im "Blue Room" wieder den Eisbären-Fantalk geben. Diesmal mit dabei: die Eisbärenlegende Derek Mayer, Internetradioreporter Moritz Hillebrand, Eis-Dynamo-Redakteur André Haase und Moderator Daniel Goldstein. Wer also Zeit und Lust hat, sollte dort mal vorbeischauen. Na gut, dass mit der Zeit kann man ja so gut gar nicht einschätzen, schließlich wissen wir ja nicht, wie lange das Spiel heute geht. Die ersten beiden Spiele waren ja sehr spannend und eng. Am Sonntag ging es ja bereits in die Verlängerung, die ja bekanntlich erst kurz vor Ablauf mit einem Eisbärentor beendet wurde...
Dagegen sind die anderen Viertelfinalserien ausgeglichen. Sie beginnen wieder von vorn, es ist jetzt also statt einer "Best-of-7-Serie" nun eine "Best-of-5-Serie". Sowohl in der Paarung Hannover gegen Wolfsburg als auch in den Spielen Düsseldorf gegen Krefeld und Mannheim gegen Nürnberg steht es 1:1. Diese drei Viertelfinalserien gehen also zu mindestens schon einmal bis Sonntag. Da findet dann Spiel 5 statt.
Freuen wir uns also auf einen spannenden 3. Viertelfinalspieltag. Und natürlich auf eine Vorentscheidung in der Eisbärenserie...
Für alle Eisbärenfans, die heute Abend in der O2 World dabei sind. 30 Minuten nach der heutigen Partie wird es im "Blue Room" wieder den Eisbären-Fantalk geben. Diesmal mit dabei: die Eisbärenlegende Derek Mayer, Internetradioreporter Moritz Hillebrand, Eis-Dynamo-Redakteur André Haase und Moderator Daniel Goldstein. Wer also Zeit und Lust hat, sollte dort mal vorbeischauen. Na gut, dass mit der Zeit kann man ja so gut gar nicht einschätzen, schließlich wissen wir ja nicht, wie lange das Spiel heute geht. Die ersten beiden Spiele waren ja sehr spannend und eng. Am Sonntag ging es ja bereits in die Verlängerung, die ja bekanntlich erst kurz vor Ablauf mit einem Eisbärentor beendet wurde...
Sonntag, 15. März 2009
Play-Off-Viertelfinale/Spiel 2: Nürnberg entzaubert Mannheim
Sinupret Ice Tigers - Adler Mannheim 5:3 (0:2, 5:0, 0:1) Play-Off-Stand: 1:1
Die Ice Tigers haben sich nach der 0:5-Pleite vom Freitag beeindruckend zurück gemeldet. Gegen die Adler aus Mannheim gelang den Nürnbergern ein 5:3-Sieg. Allerdings sah es zunächst wieder nach einem klaren Sieg der Gäste aus. Michael Hackert (13.) und Dan Mc Gillis hatten die Kurpfälzer mit 2:0 in Führung gebracht.
Doch im zweiten Dritteln drehten die Ice Tigers richtig auf und entzauberten die beste Verteidigung der Liga. Selbst Mannheims Star-Goalie Frederic Brathwaite konnte den Sturmlauf der Nürnberger nicht aufhalten. Florian Keller (23.), Petr Fical (26./33.), Andre Savage (36.) und Alexander Polaczek (38.) machten aus einem 0:2 ein 5:2. Die Spieler der Mannheimer waren nach den fünf Gegentoren dermaßen frustriert, dass sich ihr Frust in einer richtigen Massenkeilerei entlud.
Im Schlussabschnitt verwalteten die Ice Tigers die Führung gekonnt. Rene Corbet gelang in der 57. Minute nur noch der 5:3-Ehrentreffer.
Mit diesem Sieg konnten die Sinupreten die Serie ausgleichen.
Die Ice Tigers haben sich nach der 0:5-Pleite vom Freitag beeindruckend zurück gemeldet. Gegen die Adler aus Mannheim gelang den Nürnbergern ein 5:3-Sieg. Allerdings sah es zunächst wieder nach einem klaren Sieg der Gäste aus. Michael Hackert (13.) und Dan Mc Gillis hatten die Kurpfälzer mit 2:0 in Führung gebracht.
Doch im zweiten Dritteln drehten die Ice Tigers richtig auf und entzauberten die beste Verteidigung der Liga. Selbst Mannheims Star-Goalie Frederic Brathwaite konnte den Sturmlauf der Nürnberger nicht aufhalten. Florian Keller (23.), Petr Fical (26./33.), Andre Savage (36.) und Alexander Polaczek (38.) machten aus einem 0:2 ein 5:2. Die Spieler der Mannheimer waren nach den fünf Gegentoren dermaßen frustriert, dass sich ihr Frust in einer richtigen Massenkeilerei entlud.
Im Schlussabschnitt verwalteten die Ice Tigers die Führung gekonnt. Rene Corbet gelang in der 57. Minute nur noch der 5:3-Ehrentreffer.
Mit diesem Sieg konnten die Sinupreten die Serie ausgleichen.
Kategorien:
MAN,
Play-Offs 2009,
SIT,
Spieltagsberichte,
WBN
Da waren´s nur noch 15...
Seit heute Abend ist in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) wieder ein Platz für die neue Saison frei. Was bereits lange vermutet wurde ist nun Gewissheit. Die Füchse Duisburg, ewiges Schlusslicht der DEL, ziehen sich mit sofortiger Wirkung aus der höchsten deutschen Spielklasse zurück.
Die Füchse gaben am Sonntagabend eine offizielle Mitteilung bekannt:
„Wir sind nach reiflichen Überlegungen zu dem Entschluss gekommen, dass ein weiterer Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse für den Standort Duisburg keinen Sinn macht. Begleitet wurden die Überlegungen zum Entscheid besonders durch die erneut enttäuschenden Erfahrungen in der abgelaufenen Saison. Hier waren vor allem der Spielmodus mit der fehlenden Auf- und Abstiegsregelung und letztendlich das eigene sportliche Abschneiden ausschlaggebend“.
Durch den Rückzug der Duisburger werden die Play-Offs in der 2. Bundesliga (Start am Dienstag) wieder interessant. Denn laut Kooperationsvertrag darf der Meister der 2. Liga am Lizenzierungsverfahren teilnehmen.
Der EVD will sich nun für die Oberliga anmelden.
Duisburg war 2005 in die DEL aufgestiegen.
Die Füchse gaben am Sonntagabend eine offizielle Mitteilung bekannt:
„Wir sind nach reiflichen Überlegungen zu dem Entschluss gekommen, dass ein weiterer Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse für den Standort Duisburg keinen Sinn macht. Begleitet wurden die Überlegungen zum Entscheid besonders durch die erneut enttäuschenden Erfahrungen in der abgelaufenen Saison. Hier waren vor allem der Spielmodus mit der fehlenden Auf- und Abstiegsregelung und letztendlich das eigene sportliche Abschneiden ausschlaggebend“.
Durch den Rückzug der Duisburger werden die Play-Offs in der 2. Bundesliga (Start am Dienstag) wieder interessant. Denn laut Kooperationsvertrag darf der Meister der 2. Liga am Lizenzierungsverfahren teilnehmen.
Der EVD will sich nun für die Oberliga anmelden.
Duisburg war 2005 in die DEL aufgestiegen.
Kategorien:
2. Bundesliga,
DEL-News,
DUI,
Saison2008/09,
WBN
Play-Off-Viertelfinale/Spiel 2: Eisbären nun mit 2:0 vorn - Krefeld und Düsseldorf gleichen aus
Am zweiten Spieltag des Play-Off-Viertelfinales hat Titelverteidiger Berlin seine Führung in der Serie gegen Hamburg auf 2:0 ausgebaut. Bei den Freezers siegten die Eisbären mit 3:2 n.V.
Derweil sind die beiden anderen Serien ausgeglichen. Düsseldorf gewann bei den Pinguinen in Krefeld mit 4:3 n.V., obwohl sie bereits mit 0:2 hinten lagen und eigentlich das schlechtere Team über die gesamte Spielzeit waren. Wolfsburg siegte daheim gegen Hannover mit 3:2 n.V.
Hamburg Freezers - Eisbären Berlin 2:3 n.V. (1:0, 0:0, 1:2,0:1) Play-Off-Stand: 0:2
Gleich zu Beginn des Spiels hatten die Hamburger drei Chancen, doch sie scheiterten an Rob Zepp im Eisbären-Tor. Nach dieser Chance hatten die Freezers das erste Powerplay, aber Fortier vergab die beste Chance. Hamburg begann sehr druckvoll und setzte die Bären mächtig unter Druck. Lohn für die Arbeit der Hamburger war die Führung in der 12. Minute. Peter Sarno vollendete eine schöne Kombination zum 1:0. Doch nach diesem Tor kippte die Partie und nun waren die Eisbären die klar bessere Mannschaft. Hamburgs Torwart Pelletier sah Angriff um Angriff auf sich zurollen. Der EHC machte mächtig Druck. Aber Walker, Robinson und Mulock scheiterten an Pelletier. Einen Treffer erzielten die Eisbären, doch das Tor von Andre Rankel zählte nicht, da vorher abgepfiffen war. Somit blieb es bei der 1:0-Pausenführung für Hamburg.
Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Aab die Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch er vergab freistehend. Fortan war es ein Spiel, wo es kaum nennenswerte Chancen gab. Die kurioseste Chance hatten Pederson, als er mit Walker ein 2 auf 1 Konter fuhr. Doch als Walker zu ihm passte, verlor er seinen Schläger - Bitter. Ansonsten waren die Hamburger das aktivere Team in diesem Drittel, die Eisbären stellten sich hinten rein und lauerten auf Konter. Mit 1:0 ging es in die Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels waren die Freezers die bessere Mannschaft, doch ein Tor konnten sie nicht erzielen. Die größte Chance zum 2:0 vergab ein Ex-Eisbär. In der 48. Minute hatte Elia Ostwald nur noch das leere Tor vor sich, doch er vergab diese Chance. Im Gegenzug machte es Andy Roach besser. Nach einem Querpass von Stefan Ustorf traf er zum 1:1-Ausgleich (49.). Nur gut eine Minute später gingen die Eisbären sogar in Führung. Der Meistertorschütze von 2008 hatte zugeschlagen - Florian Busch mit dem 1:2 (50.). Doch Hamburg kämpfte weiter und kam zum 2:2-Ausgleich. Paul Manning nutzte einen Fehler der Bären im Spielaufbau aus und traf ins Tor (52.). Allerdings hätte der EHC kurz vorher das 3:1 erzielen können, doch Felski scheiterte am Pfosten. Danach passierte nichts mehr und es ging in die Verlängerung.
In den ersten zehn Minuten der Overtime kämpften die Hamburger, während die Eisbären spielten und sich gute Chancen erarbeiteten. Erst Mitte der ersten Verlängerung konnten die Hanseaten mal einen Befereiungsangriff fahren, allerdings ohne Erfolg. Zwei Minuten vor dem Ende musste Elia Ostwald für zwei Minuten auf die Strafbank. Diese saß er aber nicht komplett ab, denn Andre Rankel traf zum 3:2 ins Tor und entschied damit die Partie.
Krefeld Pinguine - DEG Metro Stars 3:4 n.V. (0:0, 2:2, 1:1, 0:1) - Play-Off-Stand: 1:1
Die Krefelder starteten wie die Feuerwehr. Zahlreiche Chancen hatten die Pinguine, aber Huebscher, Vasiljevs (Pfosten), Blank und Loyns vergaben diese kläglich. Mitte des ersten Drittels kamen die Metro Stars auch mal vors Tor der Gastgeber, scheiterten aber an Storr.
Es blieb beim 0:0 nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel begann wie das Erste. Chancen für Krefeld häuften sich, doch Storr hielt alles. Die DEG kam überhaupt nicht in die Partie und konnte von Glück reden, dass es noch 0:0 stand. In der 30. Minute fiel dann aber das längst überfällige 1:0. In Überzahl zog Jim Fahey von der blauen Linie ab und der Puck schlug hinter Storr im Tor ein. Nicht mal eine Minute später legten die Pinguine nach, Daniel Pietta mit dem 2:0. Eine hochverdiente Führung für den KEV. Fortan setzten die Krefelder die Metro Stars gehörig unter Druck, die DEG kam kaum aus dem eigenen Drittel heraus. Das 3:0 schien nur eine Frage der Zeit. Doch zwei Minuten vor dem Ende gelang Patrick Reimer der mehr als glückliche 2:1-Anschlusstreffer. Und um den Spielverlauf gehörig auf den Kopf zu stellen, legte die DEG nur 47 Sekunden später nach. Shane Joseph erzielte in Überzahl das 2:2. Dabei blieb es bis zum Ende des zweiten Drittels. Ein mehr als schmeichelhaftes Unentschieden für die DEG zur Pause.
Im Schlussabschnitt spielte die DEG nun auch mit. Es wurde jetzt ein Play-Off-Fight mit kleinen Raufereien - es ist halt ein Derby. Beide Teams vergaben jeweils eine Riesenchance. In der 50. Minute ging die DEG in Führung, allerdings hätte dieser Treffer nicht zählen dürfen. Kurz zuvor hatte ein DEG-Spieler Krefelds Vasiljevs den Stock ins Gesicht geschlagen, doch die Schiris pfiffen nicht. Der DEG war es egal, Reimer passte auf Kaufmann und der schob den Puck ins leere Tor - 2:3. Krefeld warf nun alles nach vorne, hatte aber wieder Pech im Abschluss - die Latte stand im Weg. Die Schlussphase wurde hochdramatisch. Krefeld in Überzahl, Langkow aus dem Tor, damit 6 gg. 4 auf dem Eis und 31 Sekunden vor dem Ende bebte der KönigPalast. Charlie Stephens hatte den verdienten 3:3-Ausgleich erzielt. Mit diesem Ergebnis ging es in die Verlängerung.
In dieser hatte der KEV die erste Chance, doch Stephens scheiterte an Storr. Nach 61:36 Minuten war diese Partie dann vorbei. Reimer, der Spieler des Spiels, tankte sich bis zum Tor vor, scheiterte aber an Langkow. Dieser konnte den Puck nur prallen lassen und so lag die Scheibe frei vorm Tor. Diese Situation bekam Daniel Kreutzer am schnellsten mit und er drückte den Puck über die Linie - 3:4. Nun rannte die komplette DEG-Bank auf Daniel Kreutzer zu um mit ihm den Siegtreffer zu feiern.
Grizzly Adams Wolfsburg - Hannover Scorpions 3:2 n.V. (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) Play-Off-Stand: 1:1
Das erste Drittel war sehr ereignislos. Chancen waren eher die Ausnahme. Dennoch fiel ein Tor, allerdings war dieses durch einen Wechselfehler der Grizzly´s begünstigt. Chris Herperger lief alleine aufs Tor zu und vollendete - 1:0 (4.).
Der Mittelabschnitt begann gleich mit einem Tor. Marvin Degon tankte sich bis zum Tor durch und traf zum 1:1-Ausgleich. Doch die Scorpions waren überhaupt nicht geschockt und schlugen in eiskalter Manier zurück. Sascha Goc mit dem 2:1 (27.), die Wolfsburger waren gerade wieder komplett.Fortan spielten die Gäste ziemlich undiszipliniert und kassierten dafür eine Menge Strafen. Doch Wolfsburg konnte die Abwehr der Scorpions nicht knacken, selbst eine 5 gg. 3-Überzahl wurde nicht genutzt. Mit einem 2:1 für Hannover ging es in die zweite Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels drückten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch Pätzold hatte was dagegen. In der 45. Minute war aber auch Pätzold machtlos, als Ulmer ihn überwand - 2:2 (45.). Fortan wurde es eine spannende Partie, bei der in der regulären Spielzeit keine Tore mehr fielen.
Somit musste die Overtime die Entscheidug bringen.
In dieser waren die ersten zehn Minuten ausgeglichen. Beide hatten Chancen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Doch die beiden Keeper Jonas (Wolfsburg) und Pätzold (Hannover) ließen nichts zu. In der 75. Minute beendet Mike Green dann die Partie. Gerade als die Scorpions eine Unterzahl überstanden hatten, schlug er zu und erzielte den 3:2-Siegtreffer.
Derweil sind die beiden anderen Serien ausgeglichen. Düsseldorf gewann bei den Pinguinen in Krefeld mit 4:3 n.V., obwohl sie bereits mit 0:2 hinten lagen und eigentlich das schlechtere Team über die gesamte Spielzeit waren. Wolfsburg siegte daheim gegen Hannover mit 3:2 n.V.
Hamburg Freezers - Eisbären Berlin 2:3 n.V. (1:0, 0:0, 1:2,0:1) Play-Off-Stand: 0:2
Gleich zu Beginn des Spiels hatten die Hamburger drei Chancen, doch sie scheiterten an Rob Zepp im Eisbären-Tor. Nach dieser Chance hatten die Freezers das erste Powerplay, aber Fortier vergab die beste Chance. Hamburg begann sehr druckvoll und setzte die Bären mächtig unter Druck. Lohn für die Arbeit der Hamburger war die Führung in der 12. Minute. Peter Sarno vollendete eine schöne Kombination zum 1:0. Doch nach diesem Tor kippte die Partie und nun waren die Eisbären die klar bessere Mannschaft. Hamburgs Torwart Pelletier sah Angriff um Angriff auf sich zurollen. Der EHC machte mächtig Druck. Aber Walker, Robinson und Mulock scheiterten an Pelletier. Einen Treffer erzielten die Eisbären, doch das Tor von Andre Rankel zählte nicht, da vorher abgepfiffen war. Somit blieb es bei der 1:0-Pausenführung für Hamburg.
Zu Beginn des zweiten Drittels hatte Aab die Chance auf 2:0 zu erhöhen, doch er vergab freistehend. Fortan war es ein Spiel, wo es kaum nennenswerte Chancen gab. Die kurioseste Chance hatten Pederson, als er mit Walker ein 2 auf 1 Konter fuhr. Doch als Walker zu ihm passte, verlor er seinen Schläger - Bitter. Ansonsten waren die Hamburger das aktivere Team in diesem Drittel, die Eisbären stellten sich hinten rein und lauerten auf Konter. Mit 1:0 ging es in die Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels waren die Freezers die bessere Mannschaft, doch ein Tor konnten sie nicht erzielen. Die größte Chance zum 2:0 vergab ein Ex-Eisbär. In der 48. Minute hatte Elia Ostwald nur noch das leere Tor vor sich, doch er vergab diese Chance. Im Gegenzug machte es Andy Roach besser. Nach einem Querpass von Stefan Ustorf traf er zum 1:1-Ausgleich (49.). Nur gut eine Minute später gingen die Eisbären sogar in Führung. Der Meistertorschütze von 2008 hatte zugeschlagen - Florian Busch mit dem 1:2 (50.). Doch Hamburg kämpfte weiter und kam zum 2:2-Ausgleich. Paul Manning nutzte einen Fehler der Bären im Spielaufbau aus und traf ins Tor (52.). Allerdings hätte der EHC kurz vorher das 3:1 erzielen können, doch Felski scheiterte am Pfosten. Danach passierte nichts mehr und es ging in die Verlängerung.
In den ersten zehn Minuten der Overtime kämpften die Hamburger, während die Eisbären spielten und sich gute Chancen erarbeiteten. Erst Mitte der ersten Verlängerung konnten die Hanseaten mal einen Befereiungsangriff fahren, allerdings ohne Erfolg. Zwei Minuten vor dem Ende musste Elia Ostwald für zwei Minuten auf die Strafbank. Diese saß er aber nicht komplett ab, denn Andre Rankel traf zum 3:2 ins Tor und entschied damit die Partie.
Krefeld Pinguine - DEG Metro Stars 3:4 n.V. (0:0, 2:2, 1:1, 0:1) - Play-Off-Stand: 1:1
Die Krefelder starteten wie die Feuerwehr. Zahlreiche Chancen hatten die Pinguine, aber Huebscher, Vasiljevs (Pfosten), Blank und Loyns vergaben diese kläglich. Mitte des ersten Drittels kamen die Metro Stars auch mal vors Tor der Gastgeber, scheiterten aber an Storr.
Es blieb beim 0:0 nach dem ersten Drittel.
Das zweite Drittel begann wie das Erste. Chancen für Krefeld häuften sich, doch Storr hielt alles. Die DEG kam überhaupt nicht in die Partie und konnte von Glück reden, dass es noch 0:0 stand. In der 30. Minute fiel dann aber das längst überfällige 1:0. In Überzahl zog Jim Fahey von der blauen Linie ab und der Puck schlug hinter Storr im Tor ein. Nicht mal eine Minute später legten die Pinguine nach, Daniel Pietta mit dem 2:0. Eine hochverdiente Führung für den KEV. Fortan setzten die Krefelder die Metro Stars gehörig unter Druck, die DEG kam kaum aus dem eigenen Drittel heraus. Das 3:0 schien nur eine Frage der Zeit. Doch zwei Minuten vor dem Ende gelang Patrick Reimer der mehr als glückliche 2:1-Anschlusstreffer. Und um den Spielverlauf gehörig auf den Kopf zu stellen, legte die DEG nur 47 Sekunden später nach. Shane Joseph erzielte in Überzahl das 2:2. Dabei blieb es bis zum Ende des zweiten Drittels. Ein mehr als schmeichelhaftes Unentschieden für die DEG zur Pause.
Im Schlussabschnitt spielte die DEG nun auch mit. Es wurde jetzt ein Play-Off-Fight mit kleinen Raufereien - es ist halt ein Derby. Beide Teams vergaben jeweils eine Riesenchance. In der 50. Minute ging die DEG in Führung, allerdings hätte dieser Treffer nicht zählen dürfen. Kurz zuvor hatte ein DEG-Spieler Krefelds Vasiljevs den Stock ins Gesicht geschlagen, doch die Schiris pfiffen nicht. Der DEG war es egal, Reimer passte auf Kaufmann und der schob den Puck ins leere Tor - 2:3. Krefeld warf nun alles nach vorne, hatte aber wieder Pech im Abschluss - die Latte stand im Weg. Die Schlussphase wurde hochdramatisch. Krefeld in Überzahl, Langkow aus dem Tor, damit 6 gg. 4 auf dem Eis und 31 Sekunden vor dem Ende bebte der KönigPalast. Charlie Stephens hatte den verdienten 3:3-Ausgleich erzielt. Mit diesem Ergebnis ging es in die Verlängerung.
In dieser hatte der KEV die erste Chance, doch Stephens scheiterte an Storr. Nach 61:36 Minuten war diese Partie dann vorbei. Reimer, der Spieler des Spiels, tankte sich bis zum Tor vor, scheiterte aber an Langkow. Dieser konnte den Puck nur prallen lassen und so lag die Scheibe frei vorm Tor. Diese Situation bekam Daniel Kreutzer am schnellsten mit und er drückte den Puck über die Linie - 3:4. Nun rannte die komplette DEG-Bank auf Daniel Kreutzer zu um mit ihm den Siegtreffer zu feiern.
Grizzly Adams Wolfsburg - Hannover Scorpions 3:2 n.V. (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) Play-Off-Stand: 1:1
Das erste Drittel war sehr ereignislos. Chancen waren eher die Ausnahme. Dennoch fiel ein Tor, allerdings war dieses durch einen Wechselfehler der Grizzly´s begünstigt. Chris Herperger lief alleine aufs Tor zu und vollendete - 1:0 (4.).
Der Mittelabschnitt begann gleich mit einem Tor. Marvin Degon tankte sich bis zum Tor durch und traf zum 1:1-Ausgleich. Doch die Scorpions waren überhaupt nicht geschockt und schlugen in eiskalter Manier zurück. Sascha Goc mit dem 2:1 (27.), die Wolfsburger waren gerade wieder komplett.Fortan spielten die Gäste ziemlich undiszipliniert und kassierten dafür eine Menge Strafen. Doch Wolfsburg konnte die Abwehr der Scorpions nicht knacken, selbst eine 5 gg. 3-Überzahl wurde nicht genutzt. Mit einem 2:1 für Hannover ging es in die zweite Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels drückten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch Pätzold hatte was dagegen. In der 45. Minute war aber auch Pätzold machtlos, als Ulmer ihn überwand - 2:2 (45.). Fortan wurde es eine spannende Partie, bei der in der regulären Spielzeit keine Tore mehr fielen.
Somit musste die Overtime die Entscheidug bringen.
In dieser waren die ersten zehn Minuten ausgeglichen. Beide hatten Chancen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Doch die beiden Keeper Jonas (Wolfsburg) und Pätzold (Hannover) ließen nichts zu. In der 75. Minute beendet Mike Green dann die Partie. Gerade als die Scorpions eine Unterzahl überstanden hatten, schlug er zu und erzielte den 3:2-Siegtreffer.
2. PlayOff-Spieltag - Spielpaarungen
Die heutigen Spielpaarungen im Überblick:
Das Spiel der Eisbären in Hamburg wird live auf der Eisbären-Homepage übertragen. Hier ist der direkte Link für Euren Media-Player.
Infos zum Spiel gibt es auch über unseren eisbaerlin-Twitteraccount.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker gibt es hier.
Das Spiel der Eisbären in Hamburg wird live auf der Eisbären-Homepage übertragen. Hier ist der direkte Link für Euren Media-Player.
Infos zum Spiel gibt es auch über unseren eisbaerlin-Twitteraccount.
Den Sportal-Konferenz-Liveticker gibt es hier.
Kategorien:
DEG,
EBB,
HAN,
HHF,
KEV,
MAN,
Play-Offs 2009,
Radio,
Saison2008/09,
SIT,
Spielpaarungen,
WOF
Samstag, 14. März 2009
Play-Off-Viertelfinale/Spiel 1: Mannheim schießt Nürnberg ab - Rheinisches Derby geht überraschend an Krefeld
Der erste Spieltag des Play-Off-Viertelfinales ist vorbei und es gab bereits die erste Überraschung. Krefeld gewann das Derby bei der DEG mit 3:2. Mannheim setzte sich ebenso überraschend deutlich mit 5:0 gegen Nürnberg durch. Und in einer torarmen Partie gewann Hannover gegen Wolfsburg das Niedersachsen-Derby mit 2:1.
Adler Mannheim vs. Sinupret Ice Tigers 5:0 (0:0, 2:0, 3:0) - Play-Off-Stand: 1:0
Trotz des deutlichen Ergebnis war es ein spannendes und hochklassiges Play-Off-Spiel mit zwei starken Teams. Beide suchten den Weg zum Tor und erarbeiteten sich gute Chancen, wobei die Adler die gefährlicheren Aktionen vorm Tor setzten.
Bezeichnend für die Motivation der beiden Teams war gleich die erste Minute. Nach nur zwanzig Sekunden hätte Forbes das 1:0 erzielen können, doch er scheiterte freistehend an Cassivi im Tigers-Tor. Nur sechszehn Sekunden später hatte auch Nürnberg die erste gute Chance, doch Grygiel scheiterte an Brathwaite.
Erst im zweiten Drittel sahen die 11 698 Zuschauer in der nicht ausverkauften SAP-Arena Tore.
In einer Druckphase der Gastgeber gelang Sven Butenschön das erlösende Führungstor für Mannheim.
Die Adler waren nun die druckvollere Mannschaft und setzten die Ice Tigers mehrfach unter Druck. Kurz vor der zweiten Pause erzielte Michel Hackert das 2:0.
Im letzten Drittel schraubten die Mannheimer das Tempo noch mal hoch und zerlegten die armen Nürnberger" Miezekätzchen" nun. Zweimal Ronny Arendt und einmal Colin Forbes erhöhten im Schlussabschnitt auf 5:0.
DEG Metro Stars vs. Krefeld Pinguine 2:3 (0:1, 1:2, 1:0) - Play-Off-Stand: 0:1
Die Krefelder siegten in dieser Partie verdient, die DEG machte überraschenderweise zu viele Fehler.
Krefeld ging nach elf Minuten mit 1:0 in Führung, Michael Endraß hatte die Scheibe über die Linie gestochert. Bei diesem Stand blieb es bis zum Drittelende. Dass es so stand, verdankten die Krefelder dem DEG-Stürmer Courchaine, der binnen weniger Minuten zum Chancentod wurde. Er vergab drei Riesenchancen.
Zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Hausherren dann aber doch über ein Tor jubeln. Nach 88 Sekunden traf der Ex-Pinguin Andy Hedlund zum 1:1. Wer jetzt gedacht hätte, das Tor verleihe der DEG die nötige Sicherheit, der irrte sich gewaltig. Die Metro Stars spielten weiter sehr nervös. Ein Beispiel war das 2:1 der Pinguine. Einen eigentlichen harmlosen Schuss von Daniel Pietta ließ DEG-Keeper Storr zwei Minuten nach dem Ausgleich durch die Beine rutschen.
Dieser Treffer verunsicherte die Hausherren noch mehr und Krefeld legte nach. 21 Sekunden später hämmerte Herberts Vasiljevs den Puck unhaltbar ins Tor zum 3:1. DEG-Coach Harold Kreis nahm nun erst einmal eine Auszeit. Nun spielten die Düsseldorfer etwas druckvoller, doch Courchaine vergab erneut gute Einschussmöglichkeiten.
Im letzten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Krefeld suchte die Entscheidung und Düsseldorf wollte nochmal rankommen. Krefeld verpasste die vorzeitige Entscheiddung, doch der DEG gelang nur noch ein Treffer. Neun Minuten vor dem Spielende traf Rob Collins zum 2:3-Endstand. Bei diesem Tor sah KEV-Keeper Langkow nicht gut aus, auch ihm rutschte die Scheibe durch die Schoner.
Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) - Play-Off-Stand: 1:0
Im ersten Drittel waren die Gäste die dominierende Mannschaft, doch Zurek, Furchner und Magowan vergaben die Grizzly-Führung. Diese erzielte dann nach 16 Minuten die Hausherren. Torschütze war Matt Dzieduszycki. Nach dem Gegentor waren die Wolfsburger erst einmal verunsichert.
Das merkte man vor allem zu Beginn des zweiten Drittels, denn Hannover konnte die Partie nun ausgeglichener gestalten. Doch ab Mitte des zweiten Drittels zogen die "Wölfe" das Tempo wieder an. Aber wie bereits in Drittel 1 scheiterten sie auch dieses mal wieder im Abschluss. Furchner, Morczinietz und Höhenleitner vergaben die guten Chancen. Und wie es im Sport immer so schön ist, machst du vorne deine Tore nicht, kassierst du sie hinten. Und so war es dann auch. Chris Herperger traf 62 Sekunden vor der zweiten Pause in Überzahl zum 2:0.
Diesmal konnten die Gäste aber sofort antworten. Im Nachschuss verkürzte Ken Magowan noch in Drittel 2 auf 2:1.
Der Schlussabschnitt war hart umkämpft. Beide suchten den Weg zum Tor, doch sowohl die Scorpions als auch die Wolfsburger scheiterten an den starken Torhütern Jonas (Wolfsburg) bzw. Pätzold (Hannover).
Adler Mannheim vs. Sinupret Ice Tigers 5:0 (0:0, 2:0, 3:0) - Play-Off-Stand: 1:0
Trotz des deutlichen Ergebnis war es ein spannendes und hochklassiges Play-Off-Spiel mit zwei starken Teams. Beide suchten den Weg zum Tor und erarbeiteten sich gute Chancen, wobei die Adler die gefährlicheren Aktionen vorm Tor setzten.
Bezeichnend für die Motivation der beiden Teams war gleich die erste Minute. Nach nur zwanzig Sekunden hätte Forbes das 1:0 erzielen können, doch er scheiterte freistehend an Cassivi im Tigers-Tor. Nur sechszehn Sekunden später hatte auch Nürnberg die erste gute Chance, doch Grygiel scheiterte an Brathwaite.
Erst im zweiten Drittel sahen die 11 698 Zuschauer in der nicht ausverkauften SAP-Arena Tore.
In einer Druckphase der Gastgeber gelang Sven Butenschön das erlösende Führungstor für Mannheim.
Die Adler waren nun die druckvollere Mannschaft und setzten die Ice Tigers mehrfach unter Druck. Kurz vor der zweiten Pause erzielte Michel Hackert das 2:0.
Im letzten Drittel schraubten die Mannheimer das Tempo noch mal hoch und zerlegten die armen Nürnberger" Miezekätzchen" nun. Zweimal Ronny Arendt und einmal Colin Forbes erhöhten im Schlussabschnitt auf 5:0.
DEG Metro Stars vs. Krefeld Pinguine 2:3 (0:1, 1:2, 1:0) - Play-Off-Stand: 0:1
Die Krefelder siegten in dieser Partie verdient, die DEG machte überraschenderweise zu viele Fehler.
Krefeld ging nach elf Minuten mit 1:0 in Führung, Michael Endraß hatte die Scheibe über die Linie gestochert. Bei diesem Stand blieb es bis zum Drittelende. Dass es so stand, verdankten die Krefelder dem DEG-Stürmer Courchaine, der binnen weniger Minuten zum Chancentod wurde. Er vergab drei Riesenchancen.
Zu Beginn des zweiten Drittels konnten die Hausherren dann aber doch über ein Tor jubeln. Nach 88 Sekunden traf der Ex-Pinguin Andy Hedlund zum 1:1. Wer jetzt gedacht hätte, das Tor verleihe der DEG die nötige Sicherheit, der irrte sich gewaltig. Die Metro Stars spielten weiter sehr nervös. Ein Beispiel war das 2:1 der Pinguine. Einen eigentlichen harmlosen Schuss von Daniel Pietta ließ DEG-Keeper Storr zwei Minuten nach dem Ausgleich durch die Beine rutschen.
Dieser Treffer verunsicherte die Hausherren noch mehr und Krefeld legte nach. 21 Sekunden später hämmerte Herberts Vasiljevs den Puck unhaltbar ins Tor zum 3:1. DEG-Coach Harold Kreis nahm nun erst einmal eine Auszeit. Nun spielten die Düsseldorfer etwas druckvoller, doch Courchaine vergab erneut gute Einschussmöglichkeiten.
Im letzten Drittel entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Krefeld suchte die Entscheidung und Düsseldorf wollte nochmal rankommen. Krefeld verpasste die vorzeitige Entscheiddung, doch der DEG gelang nur noch ein Treffer. Neun Minuten vor dem Spielende traf Rob Collins zum 2:3-Endstand. Bei diesem Tor sah KEV-Keeper Langkow nicht gut aus, auch ihm rutschte die Scheibe durch die Schoner.
Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg 2:1 (1:0, 1:1, 0:0) - Play-Off-Stand: 1:0
Im ersten Drittel waren die Gäste die dominierende Mannschaft, doch Zurek, Furchner und Magowan vergaben die Grizzly-Führung. Diese erzielte dann nach 16 Minuten die Hausherren. Torschütze war Matt Dzieduszycki. Nach dem Gegentor waren die Wolfsburger erst einmal verunsichert.
Das merkte man vor allem zu Beginn des zweiten Drittels, denn Hannover konnte die Partie nun ausgeglichener gestalten. Doch ab Mitte des zweiten Drittels zogen die "Wölfe" das Tempo wieder an. Aber wie bereits in Drittel 1 scheiterten sie auch dieses mal wieder im Abschluss. Furchner, Morczinietz und Höhenleitner vergaben die guten Chancen. Und wie es im Sport immer so schön ist, machst du vorne deine Tore nicht, kassierst du sie hinten. Und so war es dann auch. Chris Herperger traf 62 Sekunden vor der zweiten Pause in Überzahl zum 2:0.
Diesmal konnten die Gäste aber sofort antworten. Im Nachschuss verkürzte Ken Magowan noch in Drittel 2 auf 2:1.
Der Schlussabschnitt war hart umkämpft. Beide suchten den Weg zum Tor, doch sowohl die Scorpions als auch die Wolfsburger scheiterten an den starken Torhütern Jonas (Wolfsburg) bzw. Pätzold (Hannover).
Kategorien:
DEG,
HAN,
KEV,
MAN,
Play-Offs 2009,
SIT,
Spieltagsberichte,
WOF
5:3 - Alex Weiß erlöst die Eisbären drei Minuten vor dem Ende
WalkersBärenNews#31: EHC Eisbären Berlin vs. Hamburg Freezers - 5:3 (Play-Off-Stand): 1:0
Puuh, der erste Sieg in der Viertelfinalserie (Best of 7) gegen die Hamburg Freezers ist eingefahren.
Mit 5:3 (1:0, 2:2, 2:1) siegten die Berliner im ersten Bruderduell vor den Augen von Eigentümer Phil Anschutz (ihm gehören beide Vereine). Allerings war es die erwartet schwere Partie, die in der Schlussphase hätte auch anders ausgehen können.
Bereits vor dem ersten Bully war es eine richtige Gänsehautstimmung in der ausverkauften O 2 World. Mit einer Choreographie (die Halle wurde in ein "Meer" von Blau-Weiß-Roten Schildern verwandelt, die Fankurve rollte ein Plakat aus: "Wir und Ihr - Mit Leidenschaft zur Meisterschaft") begrüßten die EHC-Fans ihre Eisbären.
Zudem gab es bei den Eisbären-Fans vor dem Spiel nur ein Thema. Sie waren erstaunt über das Blitz-Comeback von Stefan Ustorf. Er hatte vor einem Monat beim Spiel gegen Iserlohn einen Puck mit voller Wucht ins Gesicht bekommen und dabei sieben Zähne verloren. Eigentlich sollte "Usti" frühstens zum Halbfinale wieder dabei sein, doch er wollte spielen. Ein harter Hund, unser "Hool".
Aber nun rein ins Spiel. Zunächst sah es nach einem klaren Eisbärensieg aus. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf Freezers-Keeper Pelletier zu. Doch der bewies auch diesmal wieder seine Stärke.
In der zehnten Minute hatte Nathan Robinson sich an der blauen Linie durch drei Hamburger durchgetankt und zum 1:0 eingeschossen. Ein Super-Tor. Beim Jubel der Fans musste man sich Sorgen ums Hallendach der O2 World machen, so laut war es nach diesem Tor.
Die Bären spielten auch nach diesem Tor weiter druckvoll. Hamburg kam nur selten vors Tor von Zepp. Es blieb bis zum Drittelende beim 1:0. Eigentlich viel zu wenig, wenn man sich mal die Schussstatistik nach dem ersten Drittel anschaut - 18 Schüsse Eisbären - 2 Schüsse Hamburg.
Wer nun dachte, es gehe im zweiten Drittel so weiter, der sah sich getäuscht. Hamburg war nun viel besser drin im Spiel und erarbeitete sich auch Chancen.
Drei Minuten waren in diesem Drittel gespielt, da hatten die Freezers Powerplay. Und in diesem erzielte der unermüdlich kämpfende John Tripp den 1:1-Ausgleich.
Fortan entwickelte sich ein wahrer Play-Off-Fight. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Zentimeter Eis.
Doch die Tore schossen die Eisbären. In der 32. Minute kam Andre Rankel an den Puck, guckte sich die kleinste Lücke im Tor der Freezers aus und traf genau dort rein - 2:1.
Aber es sollte noch besser kommen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels erzielte Sven Felski in seinem 749. Pflichtspiel für die Eisbären das 3:1.
Doch die Eisbären konnten diese Zwei-Tore-Führung nicht mit in den Schlussabschnitt nehmen. Denn ausgerechnet Ex-Bär Rob Leask hatte von der blauen Linie einfach mal abgezogen und getroffen - 3:2.
Im letzten Drittel waren die Hamburger das bessere Team. Von den Bären kam nicht mehr viel, es schien fast so, als ob nicht den Freezers sondern den Berlinern die Puste ausgehen würde.
Gut acht Minuten vor dem Ende des Spiel gelang Vitalij Aab der verdiente 3:3-Ausgleich.
Nun entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der jedes Team hätte die Führung erzielen können. Und das Glück, die Führung erzielen zu können, hatten die Eisbären.
Drei Minuten vor dem Ende erzielte Alex Weiß die 4:3-Führung für die Eisbären. Erneut kam es nach diesem Tor zu einem Jubelorkan bei den EHC-Fans.
Zwei Minuten waren noch zu spielen, da bekamen die Hanseaten noch einmal die Chance, Powerplay zu spielen. Hamburgs Coach Paul Gardner riskierte alles und nahm Pelletier aus seinem Tor, um mit zwei Mann mehr zu spielen.
Es half ihm aber nichts, denn Andre Rankel erzielte 58 Sekunden vor dem Ende seinen zweiten Treffer - ein Schuss ins leere Tor, 5:3.
Fazit:
Das war ein richtig spannendes Play-Off-Spiel zweier Teams, die richtig viel Kampf zeigten. Hamburg merkte man die Strapazen der kräftezehrenden Pre-Play-Off-Serie nicht an. Und wenn man ehrlich ist, das Spiel hätte genauso gut anders ausgehen können. Das Quäntchen Glück am Ende hatten diesmal halt die Eisbären.
Schiedsrichterleistung mit Note:
Die beiden Hauptschiedsrichter Klau/Piechaczek pfiffen durchschnittlich. Anfangs wurde noch jedes Foul konsequent abgepfiffen, doch mit zunehmender Spieldauer gab es desöfteren Szenen, in denen sie hätten pfeifen müssen, es aber nicht taten.
Note: 3
Spielnote:
Spannend, packend, viel Kampf, ein wahrer Play-Off-Fight - Note 1.
Fanstimmung:
Vor dem Spiel war sie grandios. Im ersten und letzten Drittel war die Stimmung auch super, nur im Mitteldrittel war es ziemlich ruhig auf den Rängen.
Besten drei Spieler des Spiels:
1. Andre Rankel (Eisbären / Stürmer)
2. John Tripp (Hamburg / Stürmer)
3. Jean-Marc Pelletier (Hamburg / Torwart)
Vorschau auf das nächste Eisbärenheimspiel mit Tipp von mir:
Am Dienstag (17.03.) treffen die Eisbären in der O2 Wolrd im dritten Viertelfinalspiel erneut auf die Hamburg Freezers. Es wird mit Sicherheit wieder sehr spannend sein. Und vielleicht wird es ja dann schon um was gehen, nämlich dann, wenn die Bären morgen wieder gewinnen und Hamburg dann schon mit 0:2 hinten liegt.
Mein Tipp: 4:2
Puuh, der erste Sieg in der Viertelfinalserie (Best of 7) gegen die Hamburg Freezers ist eingefahren.
Mit 5:3 (1:0, 2:2, 2:1) siegten die Berliner im ersten Bruderduell vor den Augen von Eigentümer Phil Anschutz (ihm gehören beide Vereine). Allerings war es die erwartet schwere Partie, die in der Schlussphase hätte auch anders ausgehen können.
Bereits vor dem ersten Bully war es eine richtige Gänsehautstimmung in der ausverkauften O 2 World. Mit einer Choreographie (die Halle wurde in ein "Meer" von Blau-Weiß-Roten Schildern verwandelt, die Fankurve rollte ein Plakat aus: "Wir und Ihr - Mit Leidenschaft zur Meisterschaft") begrüßten die EHC-Fans ihre Eisbären.
Zudem gab es bei den Eisbären-Fans vor dem Spiel nur ein Thema. Sie waren erstaunt über das Blitz-Comeback von Stefan Ustorf. Er hatte vor einem Monat beim Spiel gegen Iserlohn einen Puck mit voller Wucht ins Gesicht bekommen und dabei sieben Zähne verloren. Eigentlich sollte "Usti" frühstens zum Halbfinale wieder dabei sein, doch er wollte spielen. Ein harter Hund, unser "Hool".
Aber nun rein ins Spiel. Zunächst sah es nach einem klaren Eisbärensieg aus. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf Freezers-Keeper Pelletier zu. Doch der bewies auch diesmal wieder seine Stärke.
In der zehnten Minute hatte Nathan Robinson sich an der blauen Linie durch drei Hamburger durchgetankt und zum 1:0 eingeschossen. Ein Super-Tor. Beim Jubel der Fans musste man sich Sorgen ums Hallendach der O2 World machen, so laut war es nach diesem Tor.
Die Bären spielten auch nach diesem Tor weiter druckvoll. Hamburg kam nur selten vors Tor von Zepp. Es blieb bis zum Drittelende beim 1:0. Eigentlich viel zu wenig, wenn man sich mal die Schussstatistik nach dem ersten Drittel anschaut - 18 Schüsse Eisbären - 2 Schüsse Hamburg.
Wer nun dachte, es gehe im zweiten Drittel so weiter, der sah sich getäuscht. Hamburg war nun viel besser drin im Spiel und erarbeitete sich auch Chancen.
Drei Minuten waren in diesem Drittel gespielt, da hatten die Freezers Powerplay. Und in diesem erzielte der unermüdlich kämpfende John Tripp den 1:1-Ausgleich.
Fortan entwickelte sich ein wahrer Play-Off-Fight. Beide Teams kämpften verbissen um jeden Zentimeter Eis.
Doch die Tore schossen die Eisbären. In der 32. Minute kam Andre Rankel an den Puck, guckte sich die kleinste Lücke im Tor der Freezers aus und traf genau dort rein - 2:1.
Aber es sollte noch besser kommen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende des zweiten Drittels erzielte Sven Felski in seinem 749. Pflichtspiel für die Eisbären das 3:1.
Doch die Eisbären konnten diese Zwei-Tore-Führung nicht mit in den Schlussabschnitt nehmen. Denn ausgerechnet Ex-Bär Rob Leask hatte von der blauen Linie einfach mal abgezogen und getroffen - 3:2.
Im letzten Drittel waren die Hamburger das bessere Team. Von den Bären kam nicht mehr viel, es schien fast so, als ob nicht den Freezers sondern den Berlinern die Puste ausgehen würde.
Gut acht Minuten vor dem Ende des Spiel gelang Vitalij Aab der verdiente 3:3-Ausgleich.
Nun entwickelte sich eine spannende Schlussphase, in der jedes Team hätte die Führung erzielen können. Und das Glück, die Führung erzielen zu können, hatten die Eisbären.
Drei Minuten vor dem Ende erzielte Alex Weiß die 4:3-Führung für die Eisbären. Erneut kam es nach diesem Tor zu einem Jubelorkan bei den EHC-Fans.
Zwei Minuten waren noch zu spielen, da bekamen die Hanseaten noch einmal die Chance, Powerplay zu spielen. Hamburgs Coach Paul Gardner riskierte alles und nahm Pelletier aus seinem Tor, um mit zwei Mann mehr zu spielen.
Es half ihm aber nichts, denn Andre Rankel erzielte 58 Sekunden vor dem Ende seinen zweiten Treffer - ein Schuss ins leere Tor, 5:3.
Fazit:
Das war ein richtig spannendes Play-Off-Spiel zweier Teams, die richtig viel Kampf zeigten. Hamburg merkte man die Strapazen der kräftezehrenden Pre-Play-Off-Serie nicht an. Und wenn man ehrlich ist, das Spiel hätte genauso gut anders ausgehen können. Das Quäntchen Glück am Ende hatten diesmal halt die Eisbären.
Schiedsrichterleistung mit Note:
Die beiden Hauptschiedsrichter Klau/Piechaczek pfiffen durchschnittlich. Anfangs wurde noch jedes Foul konsequent abgepfiffen, doch mit zunehmender Spieldauer gab es desöfteren Szenen, in denen sie hätten pfeifen müssen, es aber nicht taten.
Note: 3
Spielnote:
Spannend, packend, viel Kampf, ein wahrer Play-Off-Fight - Note 1.
Fanstimmung:
Vor dem Spiel war sie grandios. Im ersten und letzten Drittel war die Stimmung auch super, nur im Mitteldrittel war es ziemlich ruhig auf den Rängen.
Besten drei Spieler des Spiels:
1. Andre Rankel (Eisbären / Stürmer)
2. John Tripp (Hamburg / Stürmer)
3. Jean-Marc Pelletier (Hamburg / Torwart)
Vorschau auf das nächste Eisbärenheimspiel mit Tipp von mir:
Am Dienstag (17.03.) treffen die Eisbären in der O2 Wolrd im dritten Viertelfinalspiel erneut auf die Hamburg Freezers. Es wird mit Sicherheit wieder sehr spannend sein. Und vielleicht wird es ja dann schon um was gehen, nämlich dann, wenn die Bären morgen wieder gewinnen und Hamburg dann schon mit 0:2 hinten liegt.
Mein Tipp: 4:2
Kategorien:
EBB,
HHF,
Play-Offs 2009,
WalkersBärenNews
Wie viele Bild-Reporter braucht es, um Nathan Robinson zu einem "Ami" zu machen?
Antwort: Drei


Quelle: Bild.de
Und scheinbar haben diese drei Bild-Reporter (für die übrigen drei Spiele wurde jeweils nur ein Reporter "abgestellt") das Spiel nur im sportal-Liveticker verfolgt. Denn sonst wäre ihnen zudem aufgefallen, dass auch zu Beginn der Partie "die Stimmung in der ausverkauften o2-World (14.200 Zuschauer) erstklassig" war.
Wahrscheinlich gab es um diese späte Uhrzeit keine weitere Kontrolle des Artikels, aber eigentlich hätten die Fehler ja auch einem der Drei auffallen können/müssen. Doch dafür sind scheinbar andere Medienangebote notwendig/zuständig.
P.S.: Liebe Eisbären-Bild-Chef-Reporter, Nathan Robinson ist ein Kanadier. Dies solltet ihr eigentlich als Bild-Sport-Reporter wissen, denn schließlich berichtet ihr nicht zum ersten Mal auf BILD.de über ihn.
Und scheinbar haben diese drei Bild-Reporter (für die übrigen drei Spiele wurde jeweils nur ein Reporter "abgestellt") das Spiel nur im sportal-Liveticker verfolgt. Denn sonst wäre ihnen zudem aufgefallen, dass auch zu Beginn der Partie "die Stimmung in der ausverkauften o2-World (14.200 Zuschauer) erstklassig" war.
Wahrscheinlich gab es um diese späte Uhrzeit keine weitere Kontrolle des Artikels, aber eigentlich hätten die Fehler ja auch einem der Drei auffallen können/müssen. Doch dafür sind scheinbar andere Medienangebote notwendig/zuständig.
P.S.: Liebe Eisbären-Bild-Chef-Reporter, Nathan Robinson ist ein Kanadier. Dies solltet ihr eigentlich als Bild-Sport-Reporter wissen, denn schließlich berichtet ihr nicht zum ersten Mal auf BILD.de über ihn.
Kategorien:
bild.de,
Presseschau,
Zeitung
Abonnieren
Posts (Atom)