Weitere Infos folgen... ... jetzt wird erstmal gefeiert :)
Mittwoch, 15. April 2009
MEISTA!!!!
Die Eisbären gewannen heute abend das 4.Finalspiel mit 4:2 und sind der neue/alte deutsche Eishockey-Meister.
Dienstag, 14. April 2009
Die Sonne lacht...
...das Thermometer zeigt 20°C und wir spielen immer noch Eishockey. Allerdings ist spätestens am Freitag Sense - man mag's kaum glauben. An dieser Stelle schon mal ein dickes Kompliment an beide Final-Teams für bislang angenehm saubere Spiele, die von Technik und Taktik leben. Kaum Strafminuten - und das trotz der Bedeutung der Spiele für beide Teams. Wir haben ja auch schon andere "Kaliber" gesehen - schönen Gruß an das quadratisch unpraktische Vogeldorf am Rhein mit einem der unverständlichsten Kauderwelsche Deutschlands.
Und weil soviel Fairness und Spielkultur nicht alltäglich sind, sind mir die Düsseldorfer schon nahezu sympatisch geworden. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich Ihnen die Meisterschaft gönne. Irgendwann muss Schluss sein. Aber sagen wir's mal so: von allen Optionen außer den Eisbären, wäre die DEG die Erträglichste und die Würdigste.
So, jetzt hoffe ich mal, dass ich morgen beim Public Viewing nicht Klassenkeile kriege und drücke natürlich unseren Jungs die Daumen, damit ich Jamie nicht noch zwei Drittel dabei zusehen muss, wie er bei jeder Spielunterbrechung einem Lama gleich um sich spuckt. Und, weil Gabi und Reiner nach insgesamt 16 h Busfahrt nix anderes als einen Sieg verdient haben. Da lässt sich auch der siebenundreißigste Roger Whitacker viel leichter ertragen. In diesem Sinne:
Finger weg vom Alkohol!
Und weil soviel Fairness und Spielkultur nicht alltäglich sind, sind mir die Düsseldorfer schon nahezu sympatisch geworden. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich Ihnen die Meisterschaft gönne. Irgendwann muss Schluss sein. Aber sagen wir's mal so: von allen Optionen außer den Eisbären, wäre die DEG die Erträglichste und die Würdigste.
So, jetzt hoffe ich mal, dass ich morgen beim Public Viewing nicht Klassenkeile kriege und drücke natürlich unseren Jungs die Daumen, damit ich Jamie nicht noch zwei Drittel dabei zusehen muss, wie er bei jeder Spielunterbrechung einem Lama gleich um sich spuckt. Und, weil Gabi und Reiner nach insgesamt 16 h Busfahrt nix anderes als einen Sieg verdient haben. Da lässt sich auch der siebenundreißigste Roger Whitacker viel leichter ertragen. In diesem Sinne:
Finger weg vom Alkohol!
Der neue Serienmeister?
Die Eisbären sind das beste Eishockey in diesem Jahrtausend. Ein Sieg fehlt den Hauptstädtern noch zum vierten Titel in den letzten fünf Jahren.
Damit würde sich der EHC in die Reihe namhafter Serienmeister einreihen. Köln (1984, 1986, 1987 und 1988), Düsseldorf (1990, 1991, 1992 und 1993) sowie Mannheim (1997, 1998, 1999 und 2001) sind schon Serienmeister geworden.
Vielleicht lösen die Eisbären ja demnächst auch die Adler Mannheim als DEL-Rekordmeister ab. Dann sind wir wirklich der "FC Bayern" des Eishockey´s.
Dass das deutsche Eishockey jemals aus Berlin regiert wird, hätten wohl viele Experten nicht gedacht. Ich auch nicht. 2005 haben wir unserer ersten Meisterschaft in der DEL entgegen gefiebert, dachten uns, wann wir überhaupt noch mal die Chance dazu haben würden.
Im Jahr darauf dann die zweite Meisterschaft, dann das "Seuchenjahr" und letztes Jahr erneut der Meistertitel. Folgt morgen der nächste?
Jahrelang wurden die Eisbären belächelt. "Ihr werdet nie Deutscher Meister" hallte es den Bärenfans in anderen Stadien, aber auch im eigenen um die Ohren. Nun werden die Eisbären beachtet und geschätzt.
Der Co-Trainer vom Finalgegner Düsseldorf, Mike Schmidt, sagt über Eisbären:
"Die Eisbären sind die stärkste Mannschaft in Deutschland."
Selbst vom Erzrivalen aus Mannheim kommt Lob:
"Die Eisbären sind das Nonplusultra. Sie haben ihr Konzept knallhart durchgezogen."
Mit Konzept ist vor allem die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins gemeint. Andere haben sich über die "Baby-Bären" nur lustig gemacht und bei ihren eigenen Vereinen lieber auf teils überalterte Spieler gesetzt. Die Bären hingegen haben ihren Nachwuchs gefördert. Und jetzt seht euch mal an, wie viele Nachwuchsspieler von damals schon drei Meisterschaften erreicht haben.
Zudem wurden die Eisbären vor Beginn der letzten Saison und auch vor Beginn dieser Saison angesichts ihrer Verpflichtungen belächelt. Vor der letzten Saison wurde nur Nathan Robinson als namhafter Neuzugang verpflichtet, dieses Jahr nur Richie Regehr. Und was ist, die Eisbären sind trotzdem Meister geworden oder stehen kurz davor.
Ein Großteil vom Meisterteam 2005 ist jetzt noch immer da, darin liegt sicherlich ein Punkt für die Stärke des Teams. Peter-John Lee ist halt klug. Er schickt nicht die guten Spieler weg. Im Gegenteil, er sortiert aus und verstärkt das Team Jahr um Jahr nur punktuell. Und bisher ist er damit sehr erfolgreich gewesen. Sehen wir mal von der Saison 2006/2007 ab, wo alle gegen den Trainer (Pierre Pagé) gespielt haben.
Aber auch Pagé hat sein Teil dazu beigetragen, dass die Eisbären nun das beste deutsche Eishockey-Team sind.
Also, dann hoffen wir mal auf noch viele Meisterschaften in den nächsten Jahren. Auf unseren Serienmeister Eisbären...
Damit würde sich der EHC in die Reihe namhafter Serienmeister einreihen. Köln (1984, 1986, 1987 und 1988), Düsseldorf (1990, 1991, 1992 und 1993) sowie Mannheim (1997, 1998, 1999 und 2001) sind schon Serienmeister geworden.
Vielleicht lösen die Eisbären ja demnächst auch die Adler Mannheim als DEL-Rekordmeister ab. Dann sind wir wirklich der "FC Bayern" des Eishockey´s.
Dass das deutsche Eishockey jemals aus Berlin regiert wird, hätten wohl viele Experten nicht gedacht. Ich auch nicht. 2005 haben wir unserer ersten Meisterschaft in der DEL entgegen gefiebert, dachten uns, wann wir überhaupt noch mal die Chance dazu haben würden.
Im Jahr darauf dann die zweite Meisterschaft, dann das "Seuchenjahr" und letztes Jahr erneut der Meistertitel. Folgt morgen der nächste?
Jahrelang wurden die Eisbären belächelt. "Ihr werdet nie Deutscher Meister" hallte es den Bärenfans in anderen Stadien, aber auch im eigenen um die Ohren. Nun werden die Eisbären beachtet und geschätzt.
Der Co-Trainer vom Finalgegner Düsseldorf, Mike Schmidt, sagt über Eisbären:
"Die Eisbären sind die stärkste Mannschaft in Deutschland."
Selbst vom Erzrivalen aus Mannheim kommt Lob:
"Die Eisbären sind das Nonplusultra. Sie haben ihr Konzept knallhart durchgezogen."
Mit Konzept ist vor allem die hervorragende Nachwuchsarbeit des Vereins gemeint. Andere haben sich über die "Baby-Bären" nur lustig gemacht und bei ihren eigenen Vereinen lieber auf teils überalterte Spieler gesetzt. Die Bären hingegen haben ihren Nachwuchs gefördert. Und jetzt seht euch mal an, wie viele Nachwuchsspieler von damals schon drei Meisterschaften erreicht haben.
Zudem wurden die Eisbären vor Beginn der letzten Saison und auch vor Beginn dieser Saison angesichts ihrer Verpflichtungen belächelt. Vor der letzten Saison wurde nur Nathan Robinson als namhafter Neuzugang verpflichtet, dieses Jahr nur Richie Regehr. Und was ist, die Eisbären sind trotzdem Meister geworden oder stehen kurz davor.
Ein Großteil vom Meisterteam 2005 ist jetzt noch immer da, darin liegt sicherlich ein Punkt für die Stärke des Teams. Peter-John Lee ist halt klug. Er schickt nicht die guten Spieler weg. Im Gegenteil, er sortiert aus und verstärkt das Team Jahr um Jahr nur punktuell. Und bisher ist er damit sehr erfolgreich gewesen. Sehen wir mal von der Saison 2006/2007 ab, wo alle gegen den Trainer (Pierre Pagé) gespielt haben.
Aber auch Pagé hat sein Teil dazu beigetragen, dass die Eisbären nun das beste deutsche Eishockey-Team sind.
Also, dann hoffen wir mal auf noch viele Meisterschaften in den nächsten Jahren. Auf unseren Serienmeister Eisbären...
5:1 - Furioses Mitteldrittel bringt die Eisbären dem Titel sehr nahe...
WalkersBärenNews#37: EHC Eisbären Berlin vs. DEG Metro Stars - 5:1 Play-Off-Finalstand: 2:1
Nur noch ein Sieg fehlt dem Titelverteidiger Eisbären Berlin zur erfolgreichen Titelverteidigung. Am Ostermontag wurden die DEG Metro Stars mit 5:1 aus der mit 14 200 Zuschauern restlos ausverkauften O2 World geschossen. Vor allem im zweiten Drittel überrannten die Eisbären ihren Gegner und machten bereits dort alles klar. Die DEG scheint wohl so langsam mit den Kräften am Ende zu sein, denn gestern kam ab dem zweiten Drittel gar nichts mehr.
Nun können die Eisbären am Mittwoch den Titel in Düsseldorf holen (Ich wünsche mir aber noch ein Heimspiel...).
Vor dem Spiel war die Stimmung im "Eistempel am Ostbahnhof" sensationell. Es war unheimlich laut in der Arena, die Fans machten ordentlich krach. Kein Wunder, denn sie kamen ja alle mit dem Gedanken zum Spiel, dass dieses das letzte EHC-Heimspiel in dieser Saison sein könnte und man noch einmal richtig Lärm machen will. Auf jeden Fall hatte ich Gänsehaut...
Als die beiden Teams dann auf dem Eis waren, gab es wieder die Nationalhymne - natürlich wieder gespielt von Karat-Gitarrist Bernd Römer.
Nun aber hinein ins Spielgeschehen. Den ersten Torschuss gaben die Gäste ab, doch Reimer seinen Schuss konnte Rob Zepp im Eisbärentor problemlos halten.
Die Eisbären machten es dagegen besser. Mit der ersten richtigen Chance schlugen sie eiskalt zu. Nathan Robinson wurde von Constantin Braun angespielt und lief Richtung Storr. Robinson zog knallhart ab und der Puck ging rein ins Tor. Die Schiris (Schimm/Aumüller) zeigten sofort auf Tor, doch kurze Zeit später entschieden sie sich um und fuhren zum Videobeweis. Die Bärenfans, gerade noch beim Jubeln, pfiffen. Was war passiert? Die DEG-Spieler waren mit dem Tor nicht einverstanden - vor allem Torwart Jamie Storr - und protestierten wild. Hatte Erfolg, die Schiris kamen ins Grübeln. Nach Ansicht des Videobeweises entschieden sie dann aber doch auf Tor. Alles andere wäre auch falsch gewesen, denn der Puck war klar drin gewesen.
Den Fans war es dann egal, sie feierten auch ein zweites Mal dieses Tor.
Fortan die Eisbären überlegen, die DEG mit Problemen im Spielaufbau, aber lauernd auf Konterchancen.
Doch ab Mitte des ersten Drittels kam ein Bruch im EHC-Spiel und plötzlich kam die DEG auch zu guten Torchancen. Ja, wenn man ehrlich ist, waren die Gäste nun die leicht bessere Mannschaft. Düsseldorf vergab innerhalb kürzester Zeit vier gute Chancen.
Fünf Minuten vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Metro Stars eine wahre Drangphase. Die Top-Reihe Reid - Joseph - Courchaine war auf dem Eis. Und wenn die drauf sind, klingelt es fast immer im gegnerischen Tor. So auch heute. Courchaine auf Joseph, der zog ab, doch Zepp konnte den Puck mit dem Schoner halten. Allerdings prallte der Puck direkt vor die Kelle von Reid und der traf problemlos zum 1:1 - Verdient.
Das Tor schien der DEG gut getan zu haben, denn sie spielten jetzt richtig befreit auf, die Gastgeber dagegen wirkten geschockt, schwammen teilweise erheblich vorm eigenen Tor.
Doch es blieb beim 1:1 in diesem Drittel. Das Schussverhältnis war in diesem ersten Abschnitt übrigens ausgeglichen - 17 - 17.
Was Trainer Don Jackson in der Pause dann zu seinen Jungs gesagt hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Denn auf einmal sahen wir völlig andere Eisbären. Was nun folgte, war das wohl beste Drittel der Eisbären in dieser Saison. Die DEG konnte dem Power-Hockey der Hausherren
nichts entgegensetzen.
Kurz nach Wiederbeginn spielte Andy Roach den Puck zu Stefan Ustorf. Der zog ab, doch sein Schuss prallte nur gegen die Bande. Ustorf setzte nach und schoss von hinterm Tor einfach mal aufs Tor. Dabei hatte er Glück, denn sein Schuss traf die Schoner vonStorr und von dort ging der Puck ins Tor. Ein kurioses Tor also, welches selbst die Schiedsrichter nicht so richtig sahen. Sie gingen erneut zum Videobeweis - gaben aber wieder Tor.
Kurz nach dem 2:1 hatte Robinson die Chance zu erhöhen, doch er scheiterte. Die Eisbären spielten jetzt wie aus einem Guß, sehr schön anzusehen.
In der 25. Minute bekam Brandon Smith den Puck zugespielt und wurde nicht angegriffen. Er ließ die Scheibe lange vor seiner Kelle liegen und zog dann voll ab - der Puck ging erneut rein - 3:1. Die Eisbären waren für die DEG zu schnell, die Gäste waren richtig kaputt.
Das merkten auch die Bären und setzten nach. Nur kurze Zeit nach dem 3:1 schlug erneut "Häuptling Smith" zu, er nutzte einen Bandenabraller aus und netzte zum 4:1 ein.
Nach knapp 30 Minuten war eine Strafe gegen Düsseldorf angezeigt. Die Eisbären waren in Scheibenbesitz. Baxmann mit dem Pass auf Roach und der hatte keine Probleme zu treffen - 5:1.
Nach diesem Tor fingen die Eisbären sogar zu zaubern an, wollten die DEG vorführen. Als Braun das 6:1 knapp verpasste, reichte es DEG-Coach Harold Kreis, er nahm eine Auszeit.
Schien geholfen zu haben. Der EHC fortan nicht mehr mit dem großen Drang zum Tor. Die DEG kam nun etwas besser wieder ins Spiel und auch zu zwei Chancen (Reimer, Harrington), doch damit hatte Zepp keine Probleme.
Tore fielen im Mitteldrittel keine mehr und somit ging es mit einem 5:1 in die Kabinen. Vielleicht hatten die Bären jetzt aber auch Mitleid mit den Metro Stars und schraubten ein paar Gänge zurück.
Die Torschussbilanz in diesem Drittel: 19 zu 11 für die Hausherren.
In der Pause gab es dann einen Musik-Act auf dem Eis - "The Boss Hoss" spielten ihren Song "The Last Day".
Im Schlussabschnitt verteidigten die Eisbären ihren Vorsprung mühelos, von der DEG kam so gut wie gar nichts mehr. Auf dem Eis war also kaum was los, dagegen war auf den Rängen jede Menge los.
Die Eisbären-Fans waren in Feierlaune - wen wunderts bei so einer Führung in einem Finalspiel.
"Deutscher Meister EHC" , skandierten sie - ist aber vielleicht noch ein bißchen zu früh (Ich habs aber auch gesungen...).
Die Düsseldorfer wurden dann sogar noch verhöhnt von uns. Aber selbst schuld, was haben die auch so einen Sponsor:
"Air Berlin fliegt euch nach Haus", skandierten wir in Richtung der Gästefans.
Aber die "Sitzplatzfans" sollten auch mit in die "Feierlichkeiten" eingebunden werden. Und so schwappte minutenlang die "La Ola" durch die O2 World. Man war das geil...
Am Ende blieb es dann beim 5:1 und die Party ging weiter. Voller Vorfreude auf den Mittwoch bildeten sich an den Ticketschaltern lange Schlangen. Alle, die nicht nach Düsseldorf fahren, wollten sich eine Karte für das "Public Viewing" im Premium Bereich der O2 World sichern. Alleine nach dem Spiel gingen 900 Karten weg. Allerdings stellt sich mir da eine Frage, denn heute habe ich gehört, das Public Viewing nur für 300 Leute zugelassen ist, so will es jedenfalls Premiere. Da bin ich dann mal gespannt, wie das geregelt wird am Mittwoch. Und ob ich überhaupt noch rein komme. Denn da ich bis 20:00 Uhr arbeiten muss, bin ich nicht vor 21:00 Uhr da.
Fazit:
Hochverdienter Sieg der Eisbären gegen immer schwächer werdende Düsseldorfer. In der Form von Montag wird die DEG am Mittwoch unter gehen. Und der EHC "MEISTA"...
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Erneut hießen die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm/Roland Aumüller. Und wie bereits in den beiden Spielen zuvor eine Klasse-Leistung der beiden. Die feinen Herrn Looker und Piechaczek dürfen wohl nicht mehr pfeifen?
Note 1.
Spielnote:
Spannend ist anders. Aber für uns Eisbären-Fans war es - vor allem im zweiten Drittel - eine "Eishockey-Gala".
Note 1.
Fanstimung:
Wahre Finalstimmung in der O2 World. Und endlich haben auch mal die Sitzplätze mitgemacht bei "Die ganze Halle hüpft, olé, olé!". Gestern fand ich die Stimmung einfach nur absolut Klasse - auch ein dickes Lob an die Sitzplätze.
Besten 3 Spieler des Spiels:
Besonders hervorzuheben aus einer herausragend aufspielenden Mannschaft sind Denis Pederson und Brandon Smith.
Nur noch ein Sieg fehlt dem Titelverteidiger Eisbären Berlin zur erfolgreichen Titelverteidigung. Am Ostermontag wurden die DEG Metro Stars mit 5:1 aus der mit 14 200 Zuschauern restlos ausverkauften O2 World geschossen. Vor allem im zweiten Drittel überrannten die Eisbären ihren Gegner und machten bereits dort alles klar. Die DEG scheint wohl so langsam mit den Kräften am Ende zu sein, denn gestern kam ab dem zweiten Drittel gar nichts mehr.
Nun können die Eisbären am Mittwoch den Titel in Düsseldorf holen (Ich wünsche mir aber noch ein Heimspiel...).
Vor dem Spiel war die Stimmung im "Eistempel am Ostbahnhof" sensationell. Es war unheimlich laut in der Arena, die Fans machten ordentlich krach. Kein Wunder, denn sie kamen ja alle mit dem Gedanken zum Spiel, dass dieses das letzte EHC-Heimspiel in dieser Saison sein könnte und man noch einmal richtig Lärm machen will. Auf jeden Fall hatte ich Gänsehaut...
Als die beiden Teams dann auf dem Eis waren, gab es wieder die Nationalhymne - natürlich wieder gespielt von Karat-Gitarrist Bernd Römer.
Nun aber hinein ins Spielgeschehen. Den ersten Torschuss gaben die Gäste ab, doch Reimer seinen Schuss konnte Rob Zepp im Eisbärentor problemlos halten.
Die Eisbären machten es dagegen besser. Mit der ersten richtigen Chance schlugen sie eiskalt zu. Nathan Robinson wurde von Constantin Braun angespielt und lief Richtung Storr. Robinson zog knallhart ab und der Puck ging rein ins Tor. Die Schiris (Schimm/Aumüller) zeigten sofort auf Tor, doch kurze Zeit später entschieden sie sich um und fuhren zum Videobeweis. Die Bärenfans, gerade noch beim Jubeln, pfiffen. Was war passiert? Die DEG-Spieler waren mit dem Tor nicht einverstanden - vor allem Torwart Jamie Storr - und protestierten wild. Hatte Erfolg, die Schiris kamen ins Grübeln. Nach Ansicht des Videobeweises entschieden sie dann aber doch auf Tor. Alles andere wäre auch falsch gewesen, denn der Puck war klar drin gewesen.
Den Fans war es dann egal, sie feierten auch ein zweites Mal dieses Tor.
Fortan die Eisbären überlegen, die DEG mit Problemen im Spielaufbau, aber lauernd auf Konterchancen.
Doch ab Mitte des ersten Drittels kam ein Bruch im EHC-Spiel und plötzlich kam die DEG auch zu guten Torchancen. Ja, wenn man ehrlich ist, waren die Gäste nun die leicht bessere Mannschaft. Düsseldorf vergab innerhalb kürzester Zeit vier gute Chancen.
Fünf Minuten vor dem Ende des ersten Drittels hatten die Metro Stars eine wahre Drangphase. Die Top-Reihe Reid - Joseph - Courchaine war auf dem Eis. Und wenn die drauf sind, klingelt es fast immer im gegnerischen Tor. So auch heute. Courchaine auf Joseph, der zog ab, doch Zepp konnte den Puck mit dem Schoner halten. Allerdings prallte der Puck direkt vor die Kelle von Reid und der traf problemlos zum 1:1 - Verdient.
Das Tor schien der DEG gut getan zu haben, denn sie spielten jetzt richtig befreit auf, die Gastgeber dagegen wirkten geschockt, schwammen teilweise erheblich vorm eigenen Tor.
Doch es blieb beim 1:1 in diesem Drittel. Das Schussverhältnis war in diesem ersten Abschnitt übrigens ausgeglichen - 17 - 17.
Was Trainer Don Jackson in der Pause dann zu seinen Jungs gesagt hat, bleibt wohl sein Geheimnis. Denn auf einmal sahen wir völlig andere Eisbären. Was nun folgte, war das wohl beste Drittel der Eisbären in dieser Saison. Die DEG konnte dem Power-Hockey der Hausherren
nichts entgegensetzen.
Kurz nach Wiederbeginn spielte Andy Roach den Puck zu Stefan Ustorf. Der zog ab, doch sein Schuss prallte nur gegen die Bande. Ustorf setzte nach und schoss von hinterm Tor einfach mal aufs Tor. Dabei hatte er Glück, denn sein Schuss traf die Schoner vonStorr und von dort ging der Puck ins Tor. Ein kurioses Tor also, welches selbst die Schiedsrichter nicht so richtig sahen. Sie gingen erneut zum Videobeweis - gaben aber wieder Tor.
Kurz nach dem 2:1 hatte Robinson die Chance zu erhöhen, doch er scheiterte. Die Eisbären spielten jetzt wie aus einem Guß, sehr schön anzusehen.
In der 25. Minute bekam Brandon Smith den Puck zugespielt und wurde nicht angegriffen. Er ließ die Scheibe lange vor seiner Kelle liegen und zog dann voll ab - der Puck ging erneut rein - 3:1. Die Eisbären waren für die DEG zu schnell, die Gäste waren richtig kaputt.
Das merkten auch die Bären und setzten nach. Nur kurze Zeit nach dem 3:1 schlug erneut "Häuptling Smith" zu, er nutzte einen Bandenabraller aus und netzte zum 4:1 ein.
Nach knapp 30 Minuten war eine Strafe gegen Düsseldorf angezeigt. Die Eisbären waren in Scheibenbesitz. Baxmann mit dem Pass auf Roach und der hatte keine Probleme zu treffen - 5:1.
Nach diesem Tor fingen die Eisbären sogar zu zaubern an, wollten die DEG vorführen. Als Braun das 6:1 knapp verpasste, reichte es DEG-Coach Harold Kreis, er nahm eine Auszeit.
Schien geholfen zu haben. Der EHC fortan nicht mehr mit dem großen Drang zum Tor. Die DEG kam nun etwas besser wieder ins Spiel und auch zu zwei Chancen (Reimer, Harrington), doch damit hatte Zepp keine Probleme.
Tore fielen im Mitteldrittel keine mehr und somit ging es mit einem 5:1 in die Kabinen. Vielleicht hatten die Bären jetzt aber auch Mitleid mit den Metro Stars und schraubten ein paar Gänge zurück.
Die Torschussbilanz in diesem Drittel: 19 zu 11 für die Hausherren.
In der Pause gab es dann einen Musik-Act auf dem Eis - "The Boss Hoss" spielten ihren Song "The Last Day".
Im Schlussabschnitt verteidigten die Eisbären ihren Vorsprung mühelos, von der DEG kam so gut wie gar nichts mehr. Auf dem Eis war also kaum was los, dagegen war auf den Rängen jede Menge los.
Die Eisbären-Fans waren in Feierlaune - wen wunderts bei so einer Führung in einem Finalspiel.
"Deutscher Meister EHC" , skandierten sie - ist aber vielleicht noch ein bißchen zu früh (Ich habs aber auch gesungen...).
Die Düsseldorfer wurden dann sogar noch verhöhnt von uns. Aber selbst schuld, was haben die auch so einen Sponsor:
"Air Berlin fliegt euch nach Haus", skandierten wir in Richtung der Gästefans.
Aber die "Sitzplatzfans" sollten auch mit in die "Feierlichkeiten" eingebunden werden. Und so schwappte minutenlang die "La Ola" durch die O2 World. Man war das geil...
Am Ende blieb es dann beim 5:1 und die Party ging weiter. Voller Vorfreude auf den Mittwoch bildeten sich an den Ticketschaltern lange Schlangen. Alle, die nicht nach Düsseldorf fahren, wollten sich eine Karte für das "Public Viewing" im Premium Bereich der O2 World sichern. Alleine nach dem Spiel gingen 900 Karten weg. Allerdings stellt sich mir da eine Frage, denn heute habe ich gehört, das Public Viewing nur für 300 Leute zugelassen ist, so will es jedenfalls Premiere. Da bin ich dann mal gespannt, wie das geregelt wird am Mittwoch. Und ob ich überhaupt noch rein komme. Denn da ich bis 20:00 Uhr arbeiten muss, bin ich nicht vor 21:00 Uhr da.
Fazit:
Hochverdienter Sieg der Eisbären gegen immer schwächer werdende Düsseldorfer. In der Form von Montag wird die DEG am Mittwoch unter gehen. Und der EHC "MEISTA"...
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Erneut hießen die beiden Hauptschiedsrichter Willi Schimm/Roland Aumüller. Und wie bereits in den beiden Spielen zuvor eine Klasse-Leistung der beiden. Die feinen Herrn Looker und Piechaczek dürfen wohl nicht mehr pfeifen?
Note 1.
Spielnote:
Spannend ist anders. Aber für uns Eisbären-Fans war es - vor allem im zweiten Drittel - eine "Eishockey-Gala".
Note 1.
Fanstimung:
Wahre Finalstimmung in der O2 World. Und endlich haben auch mal die Sitzplätze mitgemacht bei "Die ganze Halle hüpft, olé, olé!". Gestern fand ich die Stimmung einfach nur absolut Klasse - auch ein dickes Lob an die Sitzplätze.
Besten 3 Spieler des Spiels:
Besonders hervorzuheben aus einer herausragend aufspielenden Mannschaft sind Denis Pederson und Brandon Smith.
Kategorien:
DEG,
EBB,
Play-Offs 2009,
WalkersBärenNews,
WBN
Sonntag, 12. April 2009
Einmal Düsseldorf und zurück
Nach ein paar Stunde Schlaf habe ich die Niederlage schon ein wenig verdaut.

Jedenfalls kamen wir nach ca. 8 Stunden fahrt sehr gut gelaunt am ISS Dome an. Dank Hotte hatte ich dann auch mal das Vergnügen den ISS Dome einmal kurz von der anderen, der Spielerseite betreten zu dürfen, aber leider sind mir nur die Spieler der DEG beim Fussball - Aufwärmtraining begegnet, dabei hatte ich mir dann aber auch gewünsch, das die Metro Stars ausser der Fernsehkamera nichts mehr treffen würden, was ja leider nicht in Erfüllung ging. Dafür hatte ich dann aber noch die Gelegenheit die Linesmans "begrüßen" zu dürfen und einige Funktionäre der DEG.
Vor dem ISS Dome gab es leider einen kurzen Moment wo ein DEG Fans meinte wir paar Fans von den Eisbären hätte was gesagt, dass ihn beleidigt hätte, aber der schien auch nicht mehr ganz nüchtern gewesen zu sein oder hatte schon eine "schlagkräftige" Auseinandersetzung mit anderen Leuten gehabt, denn er hatte schon ein Veilchen gehabt. Seine Freundin oder Bekannte/Verwandte hat versucht über Handy Hilfe von Freunden zu holen, konnte ihn dann aber doch alleine dazubringen, von uns "abzulassen. So ging es doch noch ganz friedlich aus.
Das Spiel war ja sehr gut, aber leider sind die Eisbären nicht als Sieger vom Eis gegangen, auch wenn sie von den Chancen her die besser Mannschaft waren. Mich hat nur geärgert, dass selten jemand vor Jamie stand, um die Abpraller hinter die Torlinie zu befördern. Die Stimmung in unseren Block war sehr gut und selbst nach den Gegentoren ließen wir uns nich unterkriegen, obwoh die junge Frau neben mir noch vor dem 3-1 für die DEG schon das Spiel als Niederlage abgetan hatte. Aber ich bin trotzdem frohen Mutes das wir trotz dieser blöden Niederlage Meister werden, denn irgendwie erinnert mich dieses Spiel an das letzte Finale gegen die Haie auch wenn wie das 2. Spiel in Köln mit 1-2 verloren haben. Ich hoffe nur das ich mich nicht täusche.
Gegen 20.15 sind wir dann wieder Richtung Berlin gefahren, wo wir dann gegen 3.00 Uhr etwas verschlafen, aber doch schon wieder etwas froher und in der Hoffnung das morgige Spiel mit einem besseren Ausgang für uns zu sehen, angekommen.
P.S. An eine Sache werde ich mich in dieser Halle nicht gewöhnen können, das der gegnerische Torhüter nur im Mitteldrittel vor unserem Block steht.
Kategorien:
DEG,
EBB,
Saison2008/09
Unfassbar: Die Eisbären stürmen und stürmen und stürmen - und verlieren am Ende dennoch!
Die DEL-Finalserie ist wieder ausgeglichen. Am Ostersamstag gewannen die DEG Metro Stars eine hochklassige und hochdramatische Partie mehr als glücklich gegen die Eisbären mit 3:1. Wobei man das "glücklich" höchstens noch in cleverer umwandeln kann.
Und außerdem hätte man die Paarung an diesem Samstag noch einmal umbenennen müssen. Denn da spielten nicht die DEG Metro Stars sondern Jamie Storr gegen die Eisbären Berlin.
Was der gestern alles hielt, war schon unglaublich. 44 : 18 lautete das Schussverhältnis nach der Partie zu Gunsten der Eisbären. Das gestern war wieder der "richtige" Jamie Storr. In den beiden Serien zuvor hatte er einige Fehler gemacht und auch im ersten Finalspiel sah er nicht wirklich gut aus.
Eisbären-Stürmer Stefan Ustorf erkannte das nach dem Spiel auch an:
„Storr war der beste Mann auf dem Eis.“
Im ersten Drittel sahen die 11 254 Zuschauer im Düsseldorfer ISS-Dome noch eine ausgeglichene Partie, wobei die DEG da noch ein klein wenig besser war.
Düsseldorf begann das Spiel mit sehr hohem Tempo und setzte sich zu Beginn mehrmals im Drittel der Eisbären fest. Sie erarbeiteten sich zahlreiche gute Chancen zur Führung, doch Zepp konnte diese alle vereiteln.
Als EHC-Kapitän Steve Walker kurz vor der ersten Drittelpause wegen eines vermeintlichen Hakens (die Eisbärenspieler waren über diese Entscheidung sauer, ich auch) für zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte die DEG die Gelegenheit, dass so gefährliche Powerplay aufzuziehen. Und in diesem trafen sie dann auch. Andy Hedlund passte auf Rob Collins, der ließ die Scheibe klug für Daniel Kreutzer liegen und der hämmerte den Puck in die Maschen - 1:0. Zu diesem Zeitpunkt verdient.
Ab dem zweiten Drittel boten die Eisbären ihren rund 600 mitgereisten Fans eine bessere Partie und schnürten die DEG sehr, sehr oft in deren Drittel ein. Sie beschossen das Tor von Jamie Storr nahezu aus allen Lagen, doch Storr hatte an diesem Ostersamstag einfach einen "Sahnetag" erwischt. Er fischte alle Eisbärenschüsse weg - bis auf einen. Der EHC setzte sich in der 32. Minute im DEG-Drittel fest. Über Brandon Smith und Florian Busch kam die Scheibe zu Denis Pederson und der holte zum Schlagschuss aus - mit Erfolg, der Puck landete hinter Storr im Tor - 1:1.
Doch die Bären konnten sich nur 45 Sekunden über den verdienten Ausgleich freuen. Denn dann passte Fabio Carciola mustergültig zu Evan Kaufmann und der traf direkt in den Winkel - ein Traumtor, bei dem Rob Zepp keine Chance hatte.
Fortan drückten die Eisbären auf den Ausgleich, doch Storr stand sicher und vereitelte jeden Angriff. Die DEG war aber vor allem bei Kontern sehr gefährlich. Das Schussverhältnis in diesem Mitteldrittel: 23 : 4 für die Eisbären.
Im letzten Drittel entwickelte sich das Spiel dann endgültig zum "Einbahnstraßen-Eishockey".
Die Eisbären berannten das Tor von Jamie Storr pausenlos und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Allerdings fehlten die hundert prozentigen Chancen.
Die DEG wartete nur auf Fehler der Berliner, um dann zu Kontern. Mehr konnten sie auch nicht machen, denn viele Spieler der DEG waren mit den Kräften am Ende, pumpten schon kräftig aus dem letzten Loch.
Schade nur, dass dazu nicht Jamie Storr gehörte.
Zwei Minuten vor dem Ende vertändelte Alexander Weiß den Puck beim Angriff im DEG-Drittel, Daniel Kreutzer nahm dies dankend an und lief Richtug Rob Zepp, legte die Scheibe rüber zu Rob Collins und der traf zum 3:1.
Mit diesem Tor waren die Hoffnungen der Bären auf den Ausgleich zu Nichte gemacht worden.
Zwar versuchte Trainer Don Jackson noch einmal alles und nahm Rob Zepp zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch es brachte nichts mehr. Die DEG ließ nichts mehr zu und siegte am Ende mit 3:1.
Eisbären-Coach Don Jackson war vor allem mit der Abwehrarbeit seiner Jungs im ersten Drittel nicht zufrieden:
„Wir waren übermotiviert und sind in Konter gelaufen. Das darf uns nicht passieren und hat uns ein Tor gekostet. Düsseldorf hat dagegen sehr clever gespielt und sich keine Fehler erlaubt.“
Außerdem sagte Jackson noch folgendes:
"Jamie Storr hat viele erste Schüsse gehalten und die Düsseldorfer Verteidiger im Anschluss kaum Nachschüsse zugelassen. Dadurch war es für uns trotz der zahlreichen Möglichkeiten unheimlich schwer, zu treffen. Wir müssen nun für Montag unser Selbstvertrauen bewahren."
Harold Kreis, Trainer der DEG, war stolz auf seine Mannschaft:
„Die Mannschaft hat alles gegeben und Storr super gehalten - Chapeaux! Berlin hat trotz der Überlegenheit keine überragenden Torchancen gehabt. Wir haben dagegen die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht, das hat uns beflügelt.“
DEG-Stürmer Daniel Kreutzer traut seiner DEG jetzt alles zu:
„Wir sind klarer Außenseiter und müssen als Mannschaften fighten ohne Ende, um erfolgreich zu sein. Wir haben hinten gut gestanden, auf Fehler gewartet und zum Glück unsere Konter genutzt. Der Torwart ist besonders in einem Finale ganz wichtig. Mit diesem Sieg können wir jetzt in Berlin freier aufspielen, als wenn wir verloren hätten. Und mit unserer Moral ist alles drin."
Für den Montag bin ich angesichts der Leistung von gestern auch voller Hoffnung. Chancen haben sie genug gehabt und am Montag werden die Jungs das Spiel auch gewinnen. Mittlerweile muss ich mein Fazit über den Serienausgang auch noch einmal ändern. Nun glaube ich angesichts der unglaublichen Moral der DEG, dass die Serie über volle fünf Spiele gehen wird.
Nun muss ich aber auch noch einmal Frust los werden. Und zwar richtet sich dieser gezielt auf einen Spieler - Nathan Robinson. Eishockey ist ein Mannschaftssport. Und gerade, wenn ein Team hinten liegt, sollte man auch als Mannschaft spielen und immer den besser postierten Mitspieler sehen und den Puck dann auch zu ihm spielen. Doch der feine Herr Robinson ist da anderer Meinung. Der dreht auf dem Eis lieber eigenwillig seine Kreise und versucht, Tore alleine zu erzielen. Das geht jetzt schon die ganzen Play-Offs so. Sicherlich will jeder ein Tor schiessen. Doch wenn man merkt, man kommt da nicht durch, dann sollte man auch mal abspielen. Doch Robinson ist ein Einzelspieler, der macht so was nicht. Sicherlich ist er ein großer Spieler, dessen Tricks auch immer sehr schön anzusehen sind. Aber diese sollte er doch dann bitte lieber zeigen, wenn die Mannschaft klar vorne liegt und nicht dann, wenn die Mannschaft hinten liegt und verbissen um den Ausgleich kämpft.
Wenn er lieber seine Kreisel drehen will, dann sollte er zum Eiskunstlauf gehen oder sonst wohin, aber auf keinen Fall weiter Eishockey spielen. Eine Meisterschaft gewinnt man nur als Team, nicht als Einzelspieler.
Und außerdem hätte man die Paarung an diesem Samstag noch einmal umbenennen müssen. Denn da spielten nicht die DEG Metro Stars sondern Jamie Storr gegen die Eisbären Berlin.
Was der gestern alles hielt, war schon unglaublich. 44 : 18 lautete das Schussverhältnis nach der Partie zu Gunsten der Eisbären. Das gestern war wieder der "richtige" Jamie Storr. In den beiden Serien zuvor hatte er einige Fehler gemacht und auch im ersten Finalspiel sah er nicht wirklich gut aus.
Eisbären-Stürmer Stefan Ustorf erkannte das nach dem Spiel auch an:
„Storr war der beste Mann auf dem Eis.“
Im ersten Drittel sahen die 11 254 Zuschauer im Düsseldorfer ISS-Dome noch eine ausgeglichene Partie, wobei die DEG da noch ein klein wenig besser war.
Düsseldorf begann das Spiel mit sehr hohem Tempo und setzte sich zu Beginn mehrmals im Drittel der Eisbären fest. Sie erarbeiteten sich zahlreiche gute Chancen zur Führung, doch Zepp konnte diese alle vereiteln.
Als EHC-Kapitän Steve Walker kurz vor der ersten Drittelpause wegen eines vermeintlichen Hakens (die Eisbärenspieler waren über diese Entscheidung sauer, ich auch) für zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte die DEG die Gelegenheit, dass so gefährliche Powerplay aufzuziehen. Und in diesem trafen sie dann auch. Andy Hedlund passte auf Rob Collins, der ließ die Scheibe klug für Daniel Kreutzer liegen und der hämmerte den Puck in die Maschen - 1:0. Zu diesem Zeitpunkt verdient.
Ab dem zweiten Drittel boten die Eisbären ihren rund 600 mitgereisten Fans eine bessere Partie und schnürten die DEG sehr, sehr oft in deren Drittel ein. Sie beschossen das Tor von Jamie Storr nahezu aus allen Lagen, doch Storr hatte an diesem Ostersamstag einfach einen "Sahnetag" erwischt. Er fischte alle Eisbärenschüsse weg - bis auf einen. Der EHC setzte sich in der 32. Minute im DEG-Drittel fest. Über Brandon Smith und Florian Busch kam die Scheibe zu Denis Pederson und der holte zum Schlagschuss aus - mit Erfolg, der Puck landete hinter Storr im Tor - 1:1.
Doch die Bären konnten sich nur 45 Sekunden über den verdienten Ausgleich freuen. Denn dann passte Fabio Carciola mustergültig zu Evan Kaufmann und der traf direkt in den Winkel - ein Traumtor, bei dem Rob Zepp keine Chance hatte.
Fortan drückten die Eisbären auf den Ausgleich, doch Storr stand sicher und vereitelte jeden Angriff. Die DEG war aber vor allem bei Kontern sehr gefährlich. Das Schussverhältnis in diesem Mitteldrittel: 23 : 4 für die Eisbären.
Im letzten Drittel entwickelte sich das Spiel dann endgültig zum "Einbahnstraßen-Eishockey".
Die Eisbären berannten das Tor von Jamie Storr pausenlos und erarbeiteten sich zahlreiche Chancen. Allerdings fehlten die hundert prozentigen Chancen.
Die DEG wartete nur auf Fehler der Berliner, um dann zu Kontern. Mehr konnten sie auch nicht machen, denn viele Spieler der DEG waren mit den Kräften am Ende, pumpten schon kräftig aus dem letzten Loch.
Schade nur, dass dazu nicht Jamie Storr gehörte.
Zwei Minuten vor dem Ende vertändelte Alexander Weiß den Puck beim Angriff im DEG-Drittel, Daniel Kreutzer nahm dies dankend an und lief Richtug Rob Zepp, legte die Scheibe rüber zu Rob Collins und der traf zum 3:1.
Mit diesem Tor waren die Hoffnungen der Bären auf den Ausgleich zu Nichte gemacht worden.
Zwar versuchte Trainer Don Jackson noch einmal alles und nahm Rob Zepp zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, doch es brachte nichts mehr. Die DEG ließ nichts mehr zu und siegte am Ende mit 3:1.
Eisbären-Coach Don Jackson war vor allem mit der Abwehrarbeit seiner Jungs im ersten Drittel nicht zufrieden:
„Wir waren übermotiviert und sind in Konter gelaufen. Das darf uns nicht passieren und hat uns ein Tor gekostet. Düsseldorf hat dagegen sehr clever gespielt und sich keine Fehler erlaubt.“
Außerdem sagte Jackson noch folgendes:
"Jamie Storr hat viele erste Schüsse gehalten und die Düsseldorfer Verteidiger im Anschluss kaum Nachschüsse zugelassen. Dadurch war es für uns trotz der zahlreichen Möglichkeiten unheimlich schwer, zu treffen. Wir müssen nun für Montag unser Selbstvertrauen bewahren."
Harold Kreis, Trainer der DEG, war stolz auf seine Mannschaft:
„Die Mannschaft hat alles gegeben und Storr super gehalten - Chapeaux! Berlin hat trotz der Überlegenheit keine überragenden Torchancen gehabt. Wir haben dagegen die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht, das hat uns beflügelt.“
DEG-Stürmer Daniel Kreutzer traut seiner DEG jetzt alles zu:
„Wir sind klarer Außenseiter und müssen als Mannschaften fighten ohne Ende, um erfolgreich zu sein. Wir haben hinten gut gestanden, auf Fehler gewartet und zum Glück unsere Konter genutzt. Der Torwart ist besonders in einem Finale ganz wichtig. Mit diesem Sieg können wir jetzt in Berlin freier aufspielen, als wenn wir verloren hätten. Und mit unserer Moral ist alles drin."
Für den Montag bin ich angesichts der Leistung von gestern auch voller Hoffnung. Chancen haben sie genug gehabt und am Montag werden die Jungs das Spiel auch gewinnen. Mittlerweile muss ich mein Fazit über den Serienausgang auch noch einmal ändern. Nun glaube ich angesichts der unglaublichen Moral der DEG, dass die Serie über volle fünf Spiele gehen wird.
Nun muss ich aber auch noch einmal Frust los werden. Und zwar richtet sich dieser gezielt auf einen Spieler - Nathan Robinson. Eishockey ist ein Mannschaftssport. Und gerade, wenn ein Team hinten liegt, sollte man auch als Mannschaft spielen und immer den besser postierten Mitspieler sehen und den Puck dann auch zu ihm spielen. Doch der feine Herr Robinson ist da anderer Meinung. Der dreht auf dem Eis lieber eigenwillig seine Kreise und versucht, Tore alleine zu erzielen. Das geht jetzt schon die ganzen Play-Offs so. Sicherlich will jeder ein Tor schiessen. Doch wenn man merkt, man kommt da nicht durch, dann sollte man auch mal abspielen. Doch Robinson ist ein Einzelspieler, der macht so was nicht. Sicherlich ist er ein großer Spieler, dessen Tricks auch immer sehr schön anzusehen sind. Aber diese sollte er doch dann bitte lieber zeigen, wenn die Mannschaft klar vorne liegt und nicht dann, wenn die Mannschaft hinten liegt und verbissen um den Ausgleich kämpft.
Wenn er lieber seine Kreisel drehen will, dann sollte er zum Eiskunstlauf gehen oder sonst wohin, aber auf keinen Fall weiter Eishockey spielen. Eine Meisterschaft gewinnt man nur als Team, nicht als Einzelspieler.
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Samstag, 11. April 2009
Heute "Public Viewing" in der O2 World
Die Eisbären Berlin treten heute zum zweiten Finalspiel bei den DEG Metro Stars an. 7 Busse haben sich von Berlin aus auf den Weg in den ISS-Dome gemacht.
Für alle Eisbärenfans, die nicht mitfahren konnten bzw. nicht mitgefahren sind, gibt es heute die Möglichkeit, das Spiel in der O2 World via "Public Viewing" zu verfolgen. Der ganze "Spass" kostet 3 € Eintritt inklusive einem Freigetränk. Einlass am Premium Bereich soll 16:30 Uhr sein, das Spiel beginnt dann um 17:30 Uhr.
Also, liebe Eisbärenfans, lasst uns unsere Eisbären heute in der heimischen Arena unterstützen und ihnen die Daumen drücken. Schließlich wollen wir am Montag alle etwas feiern....
Hoffentlich werden es mehr Leute als am vergangenen Sonntag, als ungefähr 700 Leute den Finaleinzug (6:4 in Mannheim) feierten.
Man sieht sich nachher in der O2 World, bis denne...
Euer Walker
Für alle Eisbärenfans, die nicht mitfahren konnten bzw. nicht mitgefahren sind, gibt es heute die Möglichkeit, das Spiel in der O2 World via "Public Viewing" zu verfolgen. Der ganze "Spass" kostet 3 € Eintritt inklusive einem Freigetränk. Einlass am Premium Bereich soll 16:30 Uhr sein, das Spiel beginnt dann um 17:30 Uhr.
Also, liebe Eisbärenfans, lasst uns unsere Eisbären heute in der heimischen Arena unterstützen und ihnen die Daumen drücken. Schließlich wollen wir am Montag alle etwas feiern....
Hoffentlich werden es mehr Leute als am vergangenen Sonntag, als ungefähr 700 Leute den Finaleinzug (6:4 in Mannheim) feierten.
Man sieht sich nachher in der O2 World, bis denne...
Euer Walker
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Freitag, 10. April 2009
Eisbären siegen im ersten Finalspiel knapp mit 3:2
WalkersBärenNews#36: EHC Eisbären Berlin vs. DEG Metro Stars - 3:2 Play-Off-Finalstand: 1:0
Der erste Schritt Richtung erfolgreiche Titelverteidigung ist gemacht. Am Donnerstagabend gewannen die Eisbären Berlin das erste von maximal fünf Finalspielen knapp mit 3:2 gegen die DEG Metro Stars. Es war aber nicht das erwartet einseitige Spiel, denn die DEG spielte ab dem zweiten Drittel auf Augenhöhe.
Als die Eisbären aufs Eis kamen, brandete bei einem Spieler besonders großer Jubel aus. Bei Kapitän Steve Walker. Der Junge ist einfach unglaublich. Egal was er hat, egal wie sehr es schmerzt, er stellt sich in den Dienst der Mannschaft und spielt. Letztes Jahr konnte ihn ein Kreuzbandriss nicht stoppen, dieses Jahr keine Fußprellung bzw. kein Fussbruch (es wird offiziell nicht gesagt, was er hat). Er gibt der Mannschaft somit einen Motivationsschub. Alleine die Tatsache, dass er trotz seiner Fussprobleme spielt, dürfte die DEG in Angst und Schrecken versetzt haben. Denn Walker kann ein Spiel, ja vielleicht sogar eine Serie ganz alleine entscheiden.
Vor dem Spiel gab es erst einmal wieder das obligatorische, was bei jeder Finalserie nicht fehlen darf: die deutsche Nationalhymne, gespielt von Karat-Gitarrist Bernd Römer auf seiner E-Gitarre. Auf jeden Fall ein besserer Klang als noch im "Welli".
Hinein ins Spiel. Den besseren Start hatten die Gastgeber, doch Pederson scheiterte mit seinem Schuss nach 56 Sekunden an DEG-Torwart Jamie Storr.
Doch die Bären setzten nach und hatten Erfolg. Nach 77 Sekunden kurvte Stefan Ustorf ums DEG-Tor, Storr lag am Boden und "Usti" schoss ein zum 1:0. Die Fans der Eisbären waren aus dem Häußchen und skandierten bereits jetzt:
"Olé, Olé, Olé, Olé, Olé - Deutscher Meister, Deutscher Meister, Deutscher Meister EHC!"
Den Gästen merkte man nach dem frühen Gegentor die Verunsicherung an. Sie versuchten nun, irgendwie ins Spiel zu kommen. Das klappte jedoch nicht. Anders die Bären. Die machten weiter mächtig Druck und setzten sich jetzt desöfteren im Drittel der DEG fest. Doch zählbares wollte nicht heraus springen.
Nach 10 Minuten kamen die Düsseldorfer das erste Mal gefährlich vors Tor von Rob Zepp. Rob Collins zog aus Nahdistanz ab, doch Zepp konnte klären.
Nach 12 Minuten gab es das erste Powerplay des Spiels. Eisbär Felski musste wegn Hakens für zwei Minuten in die Kühlbox. Für Düsseldorf also die Chance, ihr so gefürchtetes Powerplay aufzuziehen. Und dieses war tatsächlich gefährlich. Sie erarbeiteten sich gute Chancen, der EHC konnte sich erst nach 75 Sekunden das erste Mal befreien. Jedoch blieb das Überzahlspiel ohne Erfolg.
Vier Minuten vor der ersten Pause hatten die gut 14 000 Zuschauer in der nicht ausverkauften O2 World (offiziell wurde ausverkauft gemeldet, jedoch habe ich noch zahlreiche freie Sitzplätze entdeckt) erneut Grund zum jubeln. Andy Roach hatte von der blauen Linie abgezogen, Storr konnte den Puck nur prallen lassen und das nahm Nathan Robinson dankend an - 2:0.
Dabei blieb es dann bis zur Pausensirene.
Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Eisbären noch gut eine Minute Powerplay. Doch dieses funktionierte noch nicht so richtig gut. Als die DEG wieder komplett war, fiel kurze Zeit später der 2:1-Anschlusstreffer. Bei Düsseldorf war die Top-Reihe Joseph - Reid - Courchaine auf dem Eis und sorgte für mächtig Gefahr. Letztendlich war es Top-Torjäger Adam Courchaine, der Zepp überwand. Der sah bei diesem Gegentor nicht gut aus, ihm rutschte der Puck durch die Schoner.
Fortan war der EHC leicht nervös, es schien fast so, als hätte sie das Tor der DEG geschockt, schließlich hatte man den ersten Abschnitt noch fest im Griff gehabt.
Doch als die Eisbären nach 25 Minuten erneut Powerplay (Collins - 2 Min. Haken) hatten, schlug es wieder ein. Dabei sah es in diesem Überzahlspiel erst gar nicht danach aus. Die Hausherren vertändelten die Scheibe und Düsseldorf hatte eine gute Chance in Unterzahl, vergab diese aber.
Und dann kam wieder das einfache Mittel der Bären in Überzahl zum Vorschein. Spiel den Puck einfach auf Richie "Schlagschusshammer" Regehr und der erledigt das schon. Gesagt, getan - Regehr hämmerte den Puck an den Pfosten und von dort ging er ins Tor - 3:1.
Doch die DEG gab nicht auf und überstand auch eine kurze Drangphse der Eisbären nach dem 3:1.
Nach 28 Minuten musste Brandon Smith für zwei Minuten wegen Behinderung runter. Und da schlug Düsseldorf zu. Shane Joseph mit dem 3:2 in einem starken Überzahlspiel der Gäste.
Fortan war es eine von den Spielanteilen ausgeglichen Partie, jedoch ohne weitere große Torchancen. Es blieb beim 3:2 bis zur zweiten Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels war die DEG noch gut eine Minute in Überzahl (Felski bekam kurz vor Ende des zweiten Drittels zwei Minuten wegen Behinderung). Als Baxmann kurz nach Wiederbeginn wegen Spielverzögerung auch noch auf die Strafbank musste, hatte Düsseldorf 50 Sekunden doppelte Überzahl. Und in dieser waren sie auch gefährlich und drückten auf den Ausgleich. Doch Zepp rettete sein Team in Unterzahl mehrmals.
Fortan entwickelte sich ein offener Schlagbtausch, beide Teams mit Zug zum Tor. Aber im Abschluss haperte es dann doch. Beide vergaben jeweils eine gute Chance, als sie frei vorm Tor über dieses schossen.
Als die Eisbären acht Minuten vor dem Ende des Spiels Powerplay hatten (Collins saß zwei Minuten wegen Hakens) hatte Kapitän Steve Walker sein erste gute Aktion. Doch er verpasste ein Pass von Andy Roach nur knapp.
Die DEG war nun um den Ausgleich bemüht, kam jedoch durch das gute Forechecking der Berliner nicht weit vor. Die Eisbären schienen sich jetzt darauf zu besinnen, das Spiel sicher nach Hause zu schaukeln.
40 Sekunden vor dem Ende nahm DEG-Trainer Harold Kreis seinen Torwart Jamie Storr vom Eis. Und das hätte Nathan Robinson beinahe ausgenutzt, doch sein Schuss wurde noch abgefälscht und landete im Fangnetz.
35 Sekunden waren jetzt noch zu spielen, da nahm Kreis seine Auszeit. Pech für ihn war aber, dass nach dieser Auszeit das Bully vor dem Tor von Storr war und er seinen Torhüter so wieder aufs Eis schicken musste. Die Eisbären setzten sich nun im DEG-Drittel fest und ließen nichts mehr zu. Somit blieb es am Ende beim knappen 3:2-Sieg.
Eisbären-Trainer Don Jackosn blickte nach dem Spiel bereits auf das zweite Match am Samstag:
“Wir haben großen Respekt vor Düsseldorf. Sie haben eine laufstarke Mannschaft, die in den Play-offs vor allem zu Hause sehr stark war.”
DEG-Coach Harold Kreis war nach der Niederlage trotzdem zufrieden mit seinem Team:
“Wir sind es ja beinahe schon gewohnt, das erste Spiel einer Play-off-Serie zu verlieren, aber das erschüttert uns nicht. Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen."
Fazit:
Aufgrund des starken ersten Drittels ist der Eisbärensieg verdient. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn Düsseldorf von Beginn an dagegen gehalten hätte. So aber können wir uns über den ersten Sieg freuen. Dennoch ist es noch ein weiter Weg bis zum Titel. Oder besser gesagt: Nur noch zwei Siege...
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Die beiden Hauptschiedsrichter der ersten Finalpartie waren Willi Schimm und Roland Aumüller. Ich muss diesen beiden ein Lob aussprechen, denn sie haben dieses Spiel sehr gut geleitet. Jede Entscheidung war in Ordnung. Sie hatten aber auch nicht viel zu tun, denn es war ein sehr faires Spiel gewesen. Das war man gar nicht mehr gewöhnt nach der Halbfinalserie gegen die "Prügel-Mannschaft" aus Mannheim.
Note 1.
Spielnote:
Es war nicht so mitreißend wie das vierte Halbfinalspiel am Sonntag in Mannheim. Es war zwar vom Ergebnis her spannend, aber spielerisch hat mir das Spiel nicht gefallen. Einen Fan, der zum ersten Mal ein Eishockeyspiel gesehen hat, dürfte dieses Spiel nicht unbedingt mitgerissen haben.
Vor allem in der Schlussphase haben bei diesem engen Ergebnis die packenden Torszenen gefehlt.
Note 3.
Fanstimmung:
Sie war gut, mehr aber auch nicht. Im ersten Drittel, wo die Eisbären mächtig Druck machten und mit 2:0 führten war sie sehr gut und da wurden schon Meistergesänge angestimmt. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde es eher ruhig auf den Rängen. Erst zum Schluss hin wurde es wieder laut, vor allem wegen dem Wechselgesang. Für mich war es keine Finalstimmung.
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Adam Courchaine (DEG/Stürmer)
2. Rob Zepp (Eisbären/Torwart)
3. Steve Walker (Eisbären/Stürmer)
Zwar hat Walker ehr unauffällig gespielt, aber für mich ist er auf jeden Fall ein Spieler des Spiels, weil er trotz seiner Schmerzen im Fuß gespielt hat. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen. Ich mache dies halt auf meine Weise und habe ihn zum drittbesten Spieler des Tages gekürt.
Vorschau auf das nächste Eisbärenheimspiel mit Tipp von mir:
Am Montag kommt es in der heimischen O2 World zum dritten Finalspiel zwischen Berlin und Düsseldorf. Je nach Ausgang von Spiel 2 können am Montag bereits die Sektkorken knallen. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.
Mein Tipp: 4:1 ... MEISTA (man darf ja mal träumen)
Der erste Schritt Richtung erfolgreiche Titelverteidigung ist gemacht. Am Donnerstagabend gewannen die Eisbären Berlin das erste von maximal fünf Finalspielen knapp mit 3:2 gegen die DEG Metro Stars. Es war aber nicht das erwartet einseitige Spiel, denn die DEG spielte ab dem zweiten Drittel auf Augenhöhe.
Als die Eisbären aufs Eis kamen, brandete bei einem Spieler besonders großer Jubel aus. Bei Kapitän Steve Walker. Der Junge ist einfach unglaublich. Egal was er hat, egal wie sehr es schmerzt, er stellt sich in den Dienst der Mannschaft und spielt. Letztes Jahr konnte ihn ein Kreuzbandriss nicht stoppen, dieses Jahr keine Fußprellung bzw. kein Fussbruch (es wird offiziell nicht gesagt, was er hat). Er gibt der Mannschaft somit einen Motivationsschub. Alleine die Tatsache, dass er trotz seiner Fussprobleme spielt, dürfte die DEG in Angst und Schrecken versetzt haben. Denn Walker kann ein Spiel, ja vielleicht sogar eine Serie ganz alleine entscheiden.
Vor dem Spiel gab es erst einmal wieder das obligatorische, was bei jeder Finalserie nicht fehlen darf: die deutsche Nationalhymne, gespielt von Karat-Gitarrist Bernd Römer auf seiner E-Gitarre. Auf jeden Fall ein besserer Klang als noch im "Welli".
Hinein ins Spiel. Den besseren Start hatten die Gastgeber, doch Pederson scheiterte mit seinem Schuss nach 56 Sekunden an DEG-Torwart Jamie Storr.
Doch die Bären setzten nach und hatten Erfolg. Nach 77 Sekunden kurvte Stefan Ustorf ums DEG-Tor, Storr lag am Boden und "Usti" schoss ein zum 1:0. Die Fans der Eisbären waren aus dem Häußchen und skandierten bereits jetzt:
"Olé, Olé, Olé, Olé, Olé - Deutscher Meister, Deutscher Meister, Deutscher Meister EHC!"
Den Gästen merkte man nach dem frühen Gegentor die Verunsicherung an. Sie versuchten nun, irgendwie ins Spiel zu kommen. Das klappte jedoch nicht. Anders die Bären. Die machten weiter mächtig Druck und setzten sich jetzt desöfteren im Drittel der DEG fest. Doch zählbares wollte nicht heraus springen.
Nach 10 Minuten kamen die Düsseldorfer das erste Mal gefährlich vors Tor von Rob Zepp. Rob Collins zog aus Nahdistanz ab, doch Zepp konnte klären.
Nach 12 Minuten gab es das erste Powerplay des Spiels. Eisbär Felski musste wegn Hakens für zwei Minuten in die Kühlbox. Für Düsseldorf also die Chance, ihr so gefürchtetes Powerplay aufzuziehen. Und dieses war tatsächlich gefährlich. Sie erarbeiteten sich gute Chancen, der EHC konnte sich erst nach 75 Sekunden das erste Mal befreien. Jedoch blieb das Überzahlspiel ohne Erfolg.
Vier Minuten vor der ersten Pause hatten die gut 14 000 Zuschauer in der nicht ausverkauften O2 World (offiziell wurde ausverkauft gemeldet, jedoch habe ich noch zahlreiche freie Sitzplätze entdeckt) erneut Grund zum jubeln. Andy Roach hatte von der blauen Linie abgezogen, Storr konnte den Puck nur prallen lassen und das nahm Nathan Robinson dankend an - 2:0.
Dabei blieb es dann bis zur Pausensirene.
Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Eisbären noch gut eine Minute Powerplay. Doch dieses funktionierte noch nicht so richtig gut. Als die DEG wieder komplett war, fiel kurze Zeit später der 2:1-Anschlusstreffer. Bei Düsseldorf war die Top-Reihe Joseph - Reid - Courchaine auf dem Eis und sorgte für mächtig Gefahr. Letztendlich war es Top-Torjäger Adam Courchaine, der Zepp überwand. Der sah bei diesem Gegentor nicht gut aus, ihm rutschte der Puck durch die Schoner.
Fortan war der EHC leicht nervös, es schien fast so, als hätte sie das Tor der DEG geschockt, schließlich hatte man den ersten Abschnitt noch fest im Griff gehabt.
Doch als die Eisbären nach 25 Minuten erneut Powerplay (Collins - 2 Min. Haken) hatten, schlug es wieder ein. Dabei sah es in diesem Überzahlspiel erst gar nicht danach aus. Die Hausherren vertändelten die Scheibe und Düsseldorf hatte eine gute Chance in Unterzahl, vergab diese aber.
Und dann kam wieder das einfache Mittel der Bären in Überzahl zum Vorschein. Spiel den Puck einfach auf Richie "Schlagschusshammer" Regehr und der erledigt das schon. Gesagt, getan - Regehr hämmerte den Puck an den Pfosten und von dort ging er ins Tor - 3:1.
Doch die DEG gab nicht auf und überstand auch eine kurze Drangphse der Eisbären nach dem 3:1.
Nach 28 Minuten musste Brandon Smith für zwei Minuten wegen Behinderung runter. Und da schlug Düsseldorf zu. Shane Joseph mit dem 3:2 in einem starken Überzahlspiel der Gäste.
Fortan war es eine von den Spielanteilen ausgeglichen Partie, jedoch ohne weitere große Torchancen. Es blieb beim 3:2 bis zur zweiten Pause.
Zu Beginn des letzten Drittels war die DEG noch gut eine Minute in Überzahl (Felski bekam kurz vor Ende des zweiten Drittels zwei Minuten wegen Behinderung). Als Baxmann kurz nach Wiederbeginn wegen Spielverzögerung auch noch auf die Strafbank musste, hatte Düsseldorf 50 Sekunden doppelte Überzahl. Und in dieser waren sie auch gefährlich und drückten auf den Ausgleich. Doch Zepp rettete sein Team in Unterzahl mehrmals.
Fortan entwickelte sich ein offener Schlagbtausch, beide Teams mit Zug zum Tor. Aber im Abschluss haperte es dann doch. Beide vergaben jeweils eine gute Chance, als sie frei vorm Tor über dieses schossen.
Als die Eisbären acht Minuten vor dem Ende des Spiels Powerplay hatten (Collins saß zwei Minuten wegen Hakens) hatte Kapitän Steve Walker sein erste gute Aktion. Doch er verpasste ein Pass von Andy Roach nur knapp.
Die DEG war nun um den Ausgleich bemüht, kam jedoch durch das gute Forechecking der Berliner nicht weit vor. Die Eisbären schienen sich jetzt darauf zu besinnen, das Spiel sicher nach Hause zu schaukeln.
40 Sekunden vor dem Ende nahm DEG-Trainer Harold Kreis seinen Torwart Jamie Storr vom Eis. Und das hätte Nathan Robinson beinahe ausgenutzt, doch sein Schuss wurde noch abgefälscht und landete im Fangnetz.
35 Sekunden waren jetzt noch zu spielen, da nahm Kreis seine Auszeit. Pech für ihn war aber, dass nach dieser Auszeit das Bully vor dem Tor von Storr war und er seinen Torhüter so wieder aufs Eis schicken musste. Die Eisbären setzten sich nun im DEG-Drittel fest und ließen nichts mehr zu. Somit blieb es am Ende beim knappen 3:2-Sieg.
Eisbären-Trainer Don Jackosn blickte nach dem Spiel bereits auf das zweite Match am Samstag:
“Wir haben großen Respekt vor Düsseldorf. Sie haben eine laufstarke Mannschaft, die in den Play-offs vor allem zu Hause sehr stark war.”
DEG-Coach Harold Kreis war nach der Niederlage trotzdem zufrieden mit seinem Team:
“Wir sind es ja beinahe schon gewohnt, das erste Spiel einer Play-off-Serie zu verlieren, aber das erschüttert uns nicht. Dennoch muss ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen."
Fazit:
Aufgrund des starken ersten Drittels ist der Eisbärensieg verdient. Wer weiß, wie die Partie ausgegangen wäre, wenn Düsseldorf von Beginn an dagegen gehalten hätte. So aber können wir uns über den ersten Sieg freuen. Dennoch ist es noch ein weiter Weg bis zum Titel. Oder besser gesagt: Nur noch zwei Siege...
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Die beiden Hauptschiedsrichter der ersten Finalpartie waren Willi Schimm und Roland Aumüller. Ich muss diesen beiden ein Lob aussprechen, denn sie haben dieses Spiel sehr gut geleitet. Jede Entscheidung war in Ordnung. Sie hatten aber auch nicht viel zu tun, denn es war ein sehr faires Spiel gewesen. Das war man gar nicht mehr gewöhnt nach der Halbfinalserie gegen die "Prügel-Mannschaft" aus Mannheim.
Note 1.
Spielnote:
Es war nicht so mitreißend wie das vierte Halbfinalspiel am Sonntag in Mannheim. Es war zwar vom Ergebnis her spannend, aber spielerisch hat mir das Spiel nicht gefallen. Einen Fan, der zum ersten Mal ein Eishockeyspiel gesehen hat, dürfte dieses Spiel nicht unbedingt mitgerissen haben.
Vor allem in der Schlussphase haben bei diesem engen Ergebnis die packenden Torszenen gefehlt.
Note 3.
Fanstimmung:
Sie war gut, mehr aber auch nicht. Im ersten Drittel, wo die Eisbären mächtig Druck machten und mit 2:0 führten war sie sehr gut und da wurden schon Meistergesänge angestimmt. Aber mit zunehmender Spieldauer wurde es eher ruhig auf den Rängen. Erst zum Schluss hin wurde es wieder laut, vor allem wegen dem Wechselgesang. Für mich war es keine Finalstimmung.
Besten 3 Spieler des Spiels:
1. Adam Courchaine (DEG/Stürmer)
2. Rob Zepp (Eisbären/Torwart)
3. Steve Walker (Eisbären/Stürmer)
Zwar hat Walker ehr unauffällig gespielt, aber für mich ist er auf jeden Fall ein Spieler des Spiels, weil er trotz seiner Schmerzen im Fuß gespielt hat. Das kann man gar nicht hoch genug schätzen. Ich mache dies halt auf meine Weise und habe ihn zum drittbesten Spieler des Tages gekürt.
Vorschau auf das nächste Eisbärenheimspiel mit Tipp von mir:
Am Montag kommt es in der heimischen O2 World zum dritten Finalspiel zwischen Berlin und Düsseldorf. Je nach Ausgang von Spiel 2 können am Montag bereits die Sektkorken knallen. Ich würde es mir jedenfalls wünschen.
Mein Tipp: 4:1 ... MEISTA (man darf ja mal träumen)
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Play-Offs 2009,
WalkersBärenNews,
WBN
1. PlayOff-Final-Spieltag - Spielergebnis
Das gestrige Spielergebnis:
Den Sportal-Liveticker gibt es hier zum Nachlesen.
Walkers Pauseninfos vom Spiel auf twitter:
mehr Infos in Kürze bei WalkersBaerenNews.
Den Sportal-Liveticker gibt es hier zum Nachlesen.
Walkers Pauseninfos vom Spiel auf twitter:
- 2.0 für die bären.ehc spielt sehr stark,will den sieg unbedingt. Deg mit vielen fehlern. Kaum strafen. ungefähr vor 16 Stunden
- Spannendes 2.drittel,deg jetzt drin im spiel. Beide mit chancen. 3.2 für berlin ungefähr vor 15 Stunden
- Spiel längst vorbei.ehc siegt 3.2.im letzten drittel kaum noch chancen,die beste vergab noch robinson in einer zum schluß mäßigen partie ... ungefähr vor 13 Stunden
mehr Infos in Kürze bei WalkersBaerenNews.
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DEG,
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Saison2008/09,
Spielpaarungen
Donnerstag, 9. April 2009
Kieferbruch? gebrochener Fuß? na und, ich spiele trotzdem!
Was sind das nur für Sportler, diese Profi-Fußballer. Da werden sie ganz leicht berührt, fallen um und spielen den sterbenden Schwan. Gaaanz großer Sport!
Ein völlig anderes Bild zeigen da die Spieler des Deutschen Eishockey Meisters Eisbären Berlin. Da wirft sich ein Stefan Ustorf in einen Schlagschuß und versucht dabei den Puck mit dem Mund zu fangen! Das er dabei mehrere Zähne verliert und sich nebenbei noch den Kiefer bricht - egal, da werden die Zähne aufgesammelt (man braucht sie ja vielleicht noch einmal), man setzt ein paar Spiele aus, um dann in den Play Offs wieder spielen zu können. Jetzt sieht er zwar aus wie ein Footballspieler, aber das zeigt den unbedingten Siegeswillen der Eisbären.
Ebenso hart, wenn nicht noch ein bisschen härter ist der Kapitän der Eisbären: im letzten Jahr erlitt Steve Walker einen Kreuzbandriss. Damit wäre die Saison eigentlich zu Ende gewesen, viele sprachen auch vom vorzeitigen Karriereende. Nichts da, Steve Walker spielte im Halbfinale gegen die DEG wieder und führte die Mannschaft zum Titel.
Und auch in diesen Play Offs blieb der Käpt'n nicht verschont - Mittelfußbruch in der Serie gegen Hamburg! Saisonaus? Neeeeee, der Käpt'n beißt die Zähne zusammen und wird aller Voraussicht nach im Finale gegen die Metro Stars mit von der Partie sein und seinen Teil zum (hoffentlich) vierten Titel in den vergangen fünf Jahren beitragen.
Diese Einstellung der beiden Kapitäne der Eisbären scheint auch auf die "jungen Wilden" abzufärben. So wird Florian Busch im dritten Halbfinale gegen Mannheim so hart vom Adler Forbes gegen die Bande gecheckt, dass auch er Zähne verliert und mit mehreren Stichen genäht werden muß. Na und? kurze Zeit später war er wieder auf dem Eis zu sehen...
Eigentlich müsste der DEG doch Angst und Bange werden, wenn sich die Spieler der Bären selbst von solchen Verletzungen nicht abschrecken lassen.
So, dann können die Spiele ja beginnen heute Abend. Ich hoffe auf eine spannende und faire Finalserie ohne bösartige Verletzungen. Aber selbst wenn, die Bären spielen wahrscheinlich auch mit Prothesen noch Eishockey und werden trotzdem Deutscher Meister :)
In diesem Sinne: Finale spielen ist schön...
Ein völlig anderes Bild zeigen da die Spieler des Deutschen Eishockey Meisters Eisbären Berlin. Da wirft sich ein Stefan Ustorf in einen Schlagschuß und versucht dabei den Puck mit dem Mund zu fangen! Das er dabei mehrere Zähne verliert und sich nebenbei noch den Kiefer bricht - egal, da werden die Zähne aufgesammelt (man braucht sie ja vielleicht noch einmal), man setzt ein paar Spiele aus, um dann in den Play Offs wieder spielen zu können. Jetzt sieht er zwar aus wie ein Footballspieler, aber das zeigt den unbedingten Siegeswillen der Eisbären.
Ebenso hart, wenn nicht noch ein bisschen härter ist der Kapitän der Eisbären: im letzten Jahr erlitt Steve Walker einen Kreuzbandriss. Damit wäre die Saison eigentlich zu Ende gewesen, viele sprachen auch vom vorzeitigen Karriereende. Nichts da, Steve Walker spielte im Halbfinale gegen die DEG wieder und führte die Mannschaft zum Titel.
Und auch in diesen Play Offs blieb der Käpt'n nicht verschont - Mittelfußbruch in der Serie gegen Hamburg! Saisonaus? Neeeeee, der Käpt'n beißt die Zähne zusammen und wird aller Voraussicht nach im Finale gegen die Metro Stars mit von der Partie sein und seinen Teil zum (hoffentlich) vierten Titel in den vergangen fünf Jahren beitragen.
Diese Einstellung der beiden Kapitäne der Eisbären scheint auch auf die "jungen Wilden" abzufärben. So wird Florian Busch im dritten Halbfinale gegen Mannheim so hart vom Adler Forbes gegen die Bande gecheckt, dass auch er Zähne verliert und mit mehreren Stichen genäht werden muß. Na und? kurze Zeit später war er wieder auf dem Eis zu sehen...
Eigentlich müsste der DEG doch Angst und Bange werden, wenn sich die Spieler der Bären selbst von solchen Verletzungen nicht abschrecken lassen.
So, dann können die Spiele ja beginnen heute Abend. Ich hoffe auf eine spannende und faire Finalserie ohne bösartige Verletzungen. Aber selbst wenn, die Bären spielen wahrscheinlich auch mit Prothesen noch Eishockey und werden trotzdem Deutscher Meister :)
In diesem Sinne: Finale spielen ist schön...
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