Montag, 12. Oktober 2009

Dass nenn´ ich mal eine ordentliche Berichterstattung!!!

Der Bayerische Rundfunk hat gestern Abend im Rahmen seiner Sportsendung Blickpunkt Sport eine gute Viertelstunde von den beiden DEL-Spielen Augsburger Panther vs. Iserlohn Roosters und ERC Ingolstadt vs. Krefeld Pinguine berichtet.

Und ich muss sagen: Dass ist eine ausführliche Zusammenfassung von Eishockeyspielen, wie man sie sich als Fan dieser Sportart wünscht. Da wurden nicht nur die Tore des Spiels im Schnelldurchlauf gezeigt (wie beim RBB). Nein, hier wurden auch andere Szenen gezeigt, wie z.B. gute Torchancen oder aber Überzahlspiele.

Beim Spiel Augsburg vs. Iserlohn gab es nach dem Spiel noch ein Interview mit dem AEV-Goalie Dennis Endras.

Dass ist doch schon mal ein guter Anfang, ein richtiger Schritt in die richtige Richtung.

So unwichtig bzw. uninteressant kann da die Randsportart Eishockey ja gar nicht sein, wenn der Bayerische Rundfunk die Hälfte seiner Sendezeit für Eishockey "verschwendet"...

Und am Samstag soll es im WDR von 17:20 Uhr bis 17:50 Uhr eine ausführliche Zusammenfassung von der Partie der Kölner Haie gegen die Iserlohn Roosters geben.

So langsam tut sich also was, in Sachen Eishockey im Free-TV.

DEL, 12. Spieltag: Mannheim verfolgt Eisbären - Hamburg verliert erneut

DEL-Rekordmeister Adler Mannheim ist endgültig in Fahrt gekommen. Beim 4:1-Sieg in Wolfsburg feierten die Kurpfälzer bereits ihren fünften Sieg in Serie.
Dabei gingen jedoch die Gastgeber kurz vor der ersten Pause mit 1:0 in Führung. Alavaara hatte das Tor erzielt. Doch danach zogen die Adler ihr Spiel durch und fuhren durch Tore von Seidenberg, Robinson, King und Scalzo den verdienten Sieg ein.
Damit liegen die Adler weiterhin nur einen Punkt hinter Meister Berlin, die allerdings ein Spiel weniger absolviert haben als Mannheim.

So langsam eng wird die Luft für Paul Gardner. Dessen Mannschaft, die Hamburg Freezers, stehen nach der 3:4-Pleite in Kassel weiter am Tabellenende. Dabei verspielten die Kassel Huskies beinahe noch ihre komfortabel 3:0-Führung, die Klinge (2) und Bisaillon nach 14 Minuten heraus geschossen hatten.
Denn Aab, Kuhta und Tripp glichen für Hamburg zum 3:3 aus. Den Siegtreffer für die Huskies, welche sich gut erholt zeigten von der 1:8-Klatsche vom Donnerstag in Iserlohn, erzielte Bisaillon.

Die DEG Metro Stars besiegten die Thomas Sabo Ice Tigers mit 4:2. Nach der Nürnberger Führung durch Fical drehte Kreutzer die Partie und brachte die DEG mit 2:1 in Front.
Nach Mosienko´s Ausgleich schossen Joseph und Reid die DEG zum Sieg.



Augsburg kam zu einem 3:2-Heimsieg über die Iserlohn Roosters. Olver, James und Junker trafen für die Panther, Hock und Wolf (wer auch sonst) für Iserlohn. Die Sauerländer konnten also nicht an ihre starke Leistung vom 8:1-Sieg gegen Kassel vom Donnerstag anknüpfen und mussten sich dem AEV geschlagen geben.



Ebenfalls einen Heimsieg feierten der ERC Ingolstadt. Gegen die Krefeld Pinguine hieß es am Ende 5:3. Überragend auf Ingolstädter Seite waren Bouck und Ryan, die jeweils zwei Tore erzielten. Das andere Tor schoss Neuzugang Clymer.
Für den KEV waren Fahey, Globke und Stephens erfolgreich.




Quelle

Sonntag, 11. Oktober 2009

DEL, 12. Spieltag: Frankfurt siegt erneut - Eisbären gewinnen souverän in Hannover



5:2 (1:1, 2:0, 2:1)



Die Frankfurt Lions haben am Sonntagnachmittag die Kölner Haie mit 5:2 besiegt. Wie bereits vor zwei Tagen beim klaren Auswärtssieg bei den Eisbären (6:2) zeigten sie auch heute wieder eine starke Leistung.
Nach neun Minuten erzielte Derek Hahn das 1:0 für die Lions. Haie-Keeper Stefan Vajs, welcher den Stamm
goalie Lars Weibel (Krank) vertrat, hatte da keine Chance. Tenute hatte geschossen und der Puck wurde kurz vorm Tor abgefälscht und fiel Hahn auf die Kelle. Der hatte keinerlei Probleme das Tor zu treffen.
Doch Köln konnte nur zwei Minuten später ausgleichen. Daniel Rudslätt nutzte ein Powerplay zum 1:1.
Negativer Höhepunkt des ersten Drittels war eine Matchstrafe gegen Kölns Andreas Renz gewesen. Dieser checkte Frankfurts Christoph Gawlik vor der Lions-Spielerbank gegen den Kopf und Nacken. Gawlik blieb zunächst liegen, konnte aber weiterspielen. Renz bekam zurecht die Matchstrafe, denn er hatte nur das Ziel gehabt, Gawlik zu checken. Den Puck wollte er gar nicht spielen.
Mit einem 1:1 ging es in die erste Pause.

Aus dieser kehrte Christoph Ullmann nicht mehr zurück. Er blieb mit einer Knieverletzung in der Kabine.
In diesem Drittel wurden die Gastgeber von Minute zu Minute stärker, Köln kämpfte, hatte aber in den entscheidenden Zweikämpfen kein Glück bzw. keine Chance. Simon Danner und Eric Schneider brachten Frankfurt mit 3:1 in Führung und sorgten für eine beruhigende Führung, mit der es auch in den Schlussabschnitt ging.

Dort tat Frankfurt nicht mehr als nötig. Trotzdem kamen sie zu weiteren Chancen. Sean Blanchard erhöhte zu Drittelbeginn auf 4:1. Jason Jaspers brachte Köln z
war noch einmal auf 4:2 heran, doch Christoph Gawlik raubte den Haien die letzte Hoffnung auf einen Sieg.

Was kurioses gab es im letzten Drittel auch noch. Nachdem der Schläger von Kölns Verteidiger Mirko Lüdemann bei einem Torschuss zerbrach, warf er diesen über das Plexiglas ins Publikum. Schiri Willi Schimm gab ihm Regelkonform eine Spiedauerdisziplinarstrafe.
So was kommt auch nur ganz selten vor.





0:4 (0:1, 0:1, 0:2)




Die Eisbären Berlin haben sich von der Niederlage am Freitag gegen Frankfurt gut erholt gezeigt und bei den Hannover Scorpions mit 4:0 gewonnen
Dabei hatte der Meister keinerlei Probleme mit den enttäuschenden Hannoveranern. T.J. Mulock (2), Andy Roach und Chris Hahn erzielten die Tore für den EHC, der damit die Tabellenspitze verteidigte.
Kapitän Steve Walker fiel krankheitsbedingt aus.

Im Tor stand Rob Zepp. Don Jackson hatte also doch nicht Back-up Markus Keller ins Tor gestellt. Jackson hatte noch am Samstag darüber nach gedacht, Keller eine Chance zu geben und Zepp eine Pause zu gönnen.

Jackson war mit dem Spiel seiner Mannschaft am Freitag überhaupt nicht zufrieden und kritisierte die Einsatzbereitschaft seiner Jungs.

Allerdings sehe ich nicht bei Rob Zepp das Problem der vielen Gegentore, sondern viel mehr bei der Defensive. Sicherlich hatte Zepp am Freitag nicht seinen besten Tag, aber im bisherigen Saisonverlauf zeigte er starke Leistungen.

Die Defensive der Bären ist dagegen seit Wochen sehr löchrig. Nach vorne spielen sie zwar gut, doch dabei wird die Abwehrarbeit desöfteren vernachlässigt.

Auffällig ist vor allem der Fakt, dass die Eisbären bei ihren drei Niederlagen gegen Kassel, Düsseldorf und Frankfurt zusammen 20 (!) Gegentore kassiert haben, bei den anderen neun siegreichen Partien nur 18 (!) Gegentore kassiert haben. Der Gegentorschnitt bei den drei Pleiten steht bei 6,66%, der bei den neun Siegen bei 2,00%.

Der Schwachpunkt der Eisbären ist also die Abwehr. Der Sturm funktioniert einwandfrei. Derzeit haben die Eisbären ein Torverhältnis von 49 zu 38.








Tippspiel

Wichtige Info für alle Tipper: Das Spiel der DEG Metro Stars gegen die Thomas Sabo Ice Tigers, welches im Tippspiel beim kommenden Dienstag eingetragen ist, findet bereits heute Abend um 18:30 Uhr statt. Tragt eure Tipps einfach beim Dienstag, 13.10., ein. Das Spiel wird heute ausgewertet. Also, vergesst nicht, das Spiel zu tippen...

Samstag, 10. Oktober 2009

2:6 - Eisbären von Lions gedemütigt



2:6 (2:3, 0:1, 0:2)



WalkersBärenNews#7:


14 200 Zuschauer sind gestern voller Vorfreude zum Spiel der Eisbären Berlin gegen die Frankfurt Lions gegangen. Alle hatten auf ein tolles und spannendes Spiel gehofft, die Eisbärenfans natürlich auf einen Sieg "ihrer" Bären.
Ein spannendes Spiel bekamen sie zusehen - die Eisbären aber enttäuschten ihre Fans restlos. Unglaublich viele Fehlpässe, eine Defensive, die überhaupt nicht da war, ein Sturm, der nur im ersten Drittel bestens funktionierte. Ein Kampfgeist war kaum da nach dem Rückstand. In die Zweikämpfe gingen sie nicht mit ganzer Entschlos
senheit. Die Lions fuhren ihre Checks zu Ende, während die Eisbären anscheinend Angst vor zu hartem Spiel hatten. Die Frankfurter waren ihnen immer einen Schritt voraus.
Durch die 2:6-Niederlage verpassten die Eisbären den 18. Heimsieg in Folge und den siebenten Heimerfolg in dieser Saison.

Im ersten Drittel entwickelte sich von Beginn an ein offener Schlagabtausch. Beide Teams suchten den Weg zum Tor. Den besseren Star
t hatten die Eisbären. Tyson Mulock schloss eine Traumkombination mit André Rankel und Sven Felski mustergültig ab - 1:0 (5.).
Es ging also wie immer los, die Eisbären führten. Doch Frankfurt war keineswegs geschockt
.
Es ging weiter
hin und her. Doch bei den Eisbären schlichen sich mit zunehmender Spieldauer immer mehr Fehler in der Abwehr ein. Diese nutzten die Hessen eiskalt aus.
In der zeh
nten Minute glich Jason Young im Powerplay zum 1:1 aus. Doch es sollte noch schlimmer kommen.
Vier Minuten nach dem Ausgleich brachte Eric Schneider die Lions erstmals in Führung - 1:2 aus Eisbärensicht (14.). Einer der Vorlagengeber war Christoph Gawlik, der nahezu an jeder gefährlichen Aktion der Gäste beteiligt war.
Die Jungs von Trainer Rich Chernomaz hatten noch immer nicht genug. Vier Minuten vor der Pause war es
Christoph Gawlik persönlich, der die Frankfurter mit 3:1 in Führung schoss.
Die 14 200 Zuschauer in der O2 World rieben sich verwundert die Augen. Was war denn hier bitte los? Ich hatte ja bereits am Sonntag nach der Partie gegen Augsburg so eine Vorahnung. Da hatte ich ja in meinem Bericht geschrieben, dass man mit der Leistung vom Sonntag gegen Frankfurt keine Chance hätte. Und so kam es ja dann auch.
Richie Regehr brachte uns Fans noch einmal zum Träumen vom Ausgleich. Er verkürzte in der 18. Minute in Überzahl auf 2:3.
Doch bei diesem
Stand blieb es und es ging zum ersten Pausentee.

Das zwei
te Drittel war ausgeglichen. Wobei die Eisbären eigentlich hätten in Führung gehen müssen. Zu Beginn hatten sie vier (!) Minuten am Stück einen Mann mehr auf dem Eis. Doch nicht eine gefährliche Chance brachten sie zu Stande. Dass sonst so gefürchtete Powerplay war nicht vorhanden.
Ganz anders präsentierten sich die Hessen. Die nutzten ihre wenigen, dafür aber guten Chancen, konsequent. Wenn gleich sie von der Eisbären-Verteidigung desöfteren "eingeladen" wurden aufs Tor zu schiessen.
In diesem Drittel setzten
die Gäste kurz vor der zweiten Pause einen guten Angriff, Jeff Ulmer verlud Eisbären-Torwart Rob Zepp klasse und traf zum 2:4.
Damit gin
g es in die zweite Pause. In dieser gab es den angekündigten Fanprotest. Rund 150 EHC-Fans protestierten, weil ihnen "Tische und Stühle" in der Halle fehlen. Während des Sitzstreikes wurde ein Spruchband hochgehalten, auf dem drauf stand: "Es geht uns nicht um die Bierpreise!"
Um die streikenden Fans hatten sich Ordner der O2 World versammelt, um zu schauen, was da los ist. Unter den Protestierenden war übrigens auch das EHC-Maskottchen "Bully".
Ob der Protest dieses Mal was genutzt hat, wird die Zeit zeigen. Ich denke, es ist wohl mittlerweile sinnlos zu protestieren, es bewegt sich von den Verantwortlichen ja eh keiner.























Nun aber zurück zum Eishockey, wenn gleich es davon nichts Gutes zu berichten gibt. Wer im Schlussdrittel mit einer kämpfenden Bärenmannschaft gerechnet hatte, der wurde enttäuscht. Die Frankfurter standen sehr gut in der Defensive. Und wenn doch mal ein Angriff der Bären durchka
m, dann stand Lions-Goalie Ian Gordon im Tor und hielt die Pucks.
Frankfurt setzte gelegentlich Konter. Von denen saßen aber zwei. Derek Hahn besiegelte mit zwei Treffern (43./48.) die erste Niederlage der Eisbären in der O2 World seit fast neun Monaten
. Zudem war es die höchste Pleite überhaupt in der neuen Halle.
Wir Fans machten das Beste aus der Situation: Wir feierten trotzdem. Zahlreiche Fangesänge wurden angestimmt, diese hier
aufzuzählen, würde sehr viel Platz in Anspruch nehmen. Es sei nur so viel gesagt, man muss auch mal verlieren können. Es kommt nur darauf an, was man daraus macht. Wir haben trotzdem Stimmung gemacht während etliche Sitzplatzfans den Heimweg antraten - noch während das Spiel lief. Denen sei gesagt, bleibt am Besten gleich ganz zu Hause. Solche Fans kann der Verein nicht gebrauchen. Man steht in guten und in schlechten Zeiten hinter seinem Verein.
Positiv fand ich nach dem Spiel, dass sich die Spieler der Bären bei den Fans für die Unterstützung bedankt haben. Es gab auch schon Niederlagen, wo sie dies nicht getan haben.

Fazit:

Die Eisbären haben eine absolut verdiente Niederlage kassiert. Sie waren nicht bereit für das Spiel. Haben nicht gut genug dagegen gehalten. Die Abwehr leistete sich Fehler über Fehler und ein Rob Zepp hatte auch nicht seinen besten Tag.

Eisbären-Trainer Don Jackson war nach dem Spiel sauer:

„Unser Einsatz war heute nicht zu akzeptieren. Ansonsten hatten wir in vielen Spielen Glück, heute hatte es Frankfurt!“

Frankfurts Trainer Rich Chernomaz war verständlicherweise sehr zufrieden:

„Ich hatte heute viel Spass. Wir hatten diese Woche viel in der Abwehr trainiert. Das haben meine Jungs heute durchgezogen. Machten wenige Fehler. Auch unsere Zweikämpfe waren heute wichtig für den Sieg. Aber es war nur ein Spiel und drei Punkte.“


Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Die beiden Schiedsrichter der Partie waren Stephan Bauer und Morgan Johansson/SWE. Anfänglich pfiffen sie noch etwas komisch, danach leisteten sie aber eine gute Leistung.
Note 2.

Fanstimmung:


Das war heute endlich mal wieder geile Stimmung in der Halle. Vor allem als die Eisbären hinten lagen, haben wir sie lautstark unterstützt. Und als wir im letzten Drittel aussichtslos hinten lagen, haben wir uns selbst gefeiert. So macht es Spaß.

Besten drei Spieler des Spiels:

1. Derek Hahn (Stürmer/Frankfurt)
2. Christoph Gawlik (Stürmer/ Frankfurt)
3. Jeff Ulmer (Stürmer/ Frankfurt)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:

In zwei Wochen (23.10.) empfangen die Eisbären die Iserlohn Roosters. Die Roosters haben eine ähnliche Spielweise wie Frankfurt. Von daher müssen die Eisbären sich erheblich steigern, sonst werden wir demnächst die zweite Pleite in Folge in der O2 World sehen.
Mein Tipp: 6:3

11. Spieltag: Spielergebnisse



aktuelle DEL-Tabelle:

 


Mehr zum Spitzenspiel in der o2-World lest Ihr bald hier im Blog...

Freitag, 9. Oktober 2009

Vor der Partie gegen Frankfurt: Eisbären plagen Verletzungssorgen


Vor der heutigen Partie plagen sich die Eisbären mit Verletzungssorgen rum.
Die beiden Langzeitverletzten Constantin Braun und Frank Hördler fallen weiterhin aus.

Zu diesen beiden gesellen sich wohlmöglich weitere Spieler. Florian Busch wird wohl definitiv ausfallen. Er plagt sich mit einem Muskefaserriss herum, kann seit Tagen nicht trainieren.
Andy Roach plagt sich derzeit mit seinem Handgelenk herum, bei ihm ist noch unklar ob er spielt.
Richie Regehr hat Schmerzen an der Leiste, auch bei ihm ist noch nicht klar, ob er spielt.
Und Chris Hahn musste gestern das Training aufgrund einer fiebrigen Erkältung abbrechen.

Zumindest gibt es von einem anderen Spieler bessere Nachrichten. Alex Weiß soll nach seiner Gehirnerschütterung, die er sich beim Vorbereitungsturnier in Bern nach einem Angriff eines Jugendlichen zugezogen hatte, heute sein Saisondebüt geben.
Eigentlich sollte er langsam wieder heran geführt werden und für einige Zeit beim Kooperationspartner Dresdner Eislöwen spielen. Doch aufgrund der aktuellen Situation mit vermutlich mehreren Ausfällen muss er doch hier in Berlin bleiben und hoffentlich auch spielen.

Na dann hoffen wir mal, dass die Eisbären eine schlagkräftige Mannschaft zusammen bekommen. Denn das Spiel gegen Frankfurt wird nicht einfach. Vielleicht "droht" heute die erste Zusatzschicht in der O2 World - die Verlängerung.


Quelle

Donnerstag, 8. Oktober 2009

8:1 - Iserlohn Roosters "fahren" mit Kassel Huskies "Schlitten"

Die Iserlohn Roosters haben am Donnerstagabend die Kassel Huskies mit 8:1 geschlagen, doch IEC-Stürmer Michael Wolf sprach nach dem Spiel im Sky-Interview davon, dass man nicht gut gespielt habe und der Sieg klar zu hoch ausgefallen sei.
So was gab es wohl auch noch nicht, dass ein Spieler einer Mannschaft, die gerade einen Kantersieg eingefahren hat, so etwas nach dem Spiel gesagt hat.

Wobei Hock nicht ganz Unrecht hatte. Das Torschussverhältnis zeigte nach Spielende für jedes Team 44 Schüsse an - es ging hin und her. Nur bei Iserlohn war ab dem zweiten Drittel nahezu jeder Schuss ein Treffer.

Kassel fing gut an im ersten Drittel, doch ein Tor wollte ihnen nicht gelingen. Die Tore erzielten dagegen die Gastgeber. Wolf und Roy brachten die Sauerländer mit 2:0 in Führung.
Der zweite Abschnitt begann furios. Hock erhöhte nach nur 21 Sekunden auf 3:0. Leavitt konnte 21 Sekunden später auf 3:1 verkürzen.
Doch fortan trafen nur noch die Roosters. Roy (2), Wilford, Wolf und Hancock erhöhten auf 8:1.

Die Huskies-Spieler ließen ihrem Frust im Schlussdrittel freien Lauf. Zunächst wurde aus einem harmlosen Banden-Zweikampf eine Massenschlägerei (dauerte nicht einmal eine Minute), in deren Folge jeweils drei Spieler der Teams auf die Strafbank mussten. Der Sky-Kommentator meinte nur, als sich die Spieler auch noch mit Worten "belegten": "Rezepte tauschen die bestimmt nicht aus..."
Wenige Sekunden vor dem Ende des Spiels kassierte Sleigher (Kassel) noch eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Er schlug vier-, fünfmal mit dem Schläger auf einen am Boden liegenden Roosters-Spieler ein. Schiri Jablukov schickte ihn sofort zum "Duschen".
Das ganze passierte exakt 38 Sekunden vor der Schlusssirene. Ist doch klar, er wollte der Erste unter der Dusche sein - und dann natürlich der Erste im Bus, der Essen fassen darf...

Die Iserlohner Fans waren während des Spiels völlig euphorisiert und sangen:

"Ihr werdet es schon sehen, Wir holen uns die Deutsche Meisterschaft und die DEG wird Letzter.."

Oder aber:

"Hey, was geht ab - Wir holen die Meisterschaft, die Meisterschaft..."

Humor haben sie ja, die Sauerländer...

Nächster Streik der Eisbärenfans

Am morgigen Freitag wird es beim Spiel der Eisbären Berlin gegen die Frankfurt Lions den nächsten Streik der EHC-Fans geben. Erneut richtet sich dieser Streik gegen die Verantwortlichen der O2 World.

Bereits am 20. September gab es einen Streik während der Partie gegen Kassel. Damals waren wir Fans zwischen der 25. und 30. Minute ruhig. Bereits damals wollte man mit dieser Aktion die Verantwortlichen auffordern, uns endlich die versprochene Fan-Kneipe bzw. ausreichend Sitzgelegenheiten zu errichten.

Doch wie ich gerade in der E-Mail, die vom Fanbeirat der Eisbären kam, gelesen habe, haben sich die Herrschaften bis jetzt nicht gemeldet.

Daraufhin wird es morgen in der zweiten Drittelpause hinter der Fankurve einen Sitzstreik der Fans geben. Diese werden aus Protest ihre Getränke und ihr Essen sitzend auf dem Boden einnehmen.

Also, wenn auch euch eine richtige Fankneipe oder aber Sitzgelegenheit fehlt, beteiligt euch an dieser Aktion...

Mittwoch, 7. Oktober 2009

DEL-Bilanz nach den ersten zehn Spieltagen

Die aktuelle Saison in der Deutschen Eishockey Liga ist bereits schon wieder zehn Spieltage alt. Zeit für mich, mal ein kurzes Fazit zu den ersten Spielen abzugeben.

Bis auf Spitzenreiter Eisbären Berlin, die mit 23 Punkten der Konkurrenz schon wieder enteilen, ist zwischen den anderen Teams zwischen Platz zwei und Platz elf der Abstand mit sechs Punkten gar nicht einmal so groß. Da kann man sich mit einem Sechs-Punkte-Wochenende im Idealfall schon wieder nach oben spielen.
Allerdings ist dies in dieser Saison nicht so einfach. Mal abgesehen von Berlin, die sieben Spiele in Folge gewannen, hat noch kein anderes Team mehr als drei Siege in Folge eingefahren.
Die DEL ist also in dieser Saison so ausgeglichen wie schon lange nicht mehr - viele meinen sogar, so ausgeglichen wie noch nie.

Besonders lange "arbeiten" mussten bisher die Kölner Haie. Von ihren zehn Saisonspielen gingen nicht weniger als fünf in die Verlängerung oder ins Penaltyschiessen. Dennoch siegten die Haie in vier Spielen noch und sicherten sich somit den Zusatzpunkt. Die "Überstunden" liegen den Kölnern anscheinend.
Ebenfalls vier Siege in der Verlängerung bzw. im Penaltyschiessen haben bisher die Iserlohn Roosters eingefahren. Deren Bilanz ist dabei sogar noch besser, denn sie sind bisher nur viermal in die Verlängerung bzw. ins Penaltyschiessen gegangen.
Dagegen stehen die Hannover Scorpions mit der Zusatzspielzeit auf "Kriegsfuß". Viermal mussten sie über die reguläre Spielzeit gehen, viermal verloren sie.

Torhungrig zeigen sich bisher die Eisbären Berlin, die mit 43 Toren den besten Angriff der Liga stellen.
Dagegen zeigen sich die Thomas Sabo Ice Tigers noch nicht so treffsicher. Bisher gelangen ihnen erst 20 Saisontore.
Dafür stellen sie aber die beste Defensive der Liga - nur 20 Gegentreffer. So ist dass halt, wenn man sich mehr auf die Defensive konzentriert, kassiert man nicht so viele Gegentore - man schiesst aber auch nicht so viele.
Die Schiessbude der Liga steht momentan in Kassel. Mit bisher 38 Gegentoren haben sie die schlechteste Abwehr der Liga.

Eine Heimmacht sind bisher die Eisbären Berlin. Sechs mal traten sie in dieser Saison bis jetzt in der O2 World an - sechs mal siegten sie in der regulären Spielzeit. Sie haben also noch keinen Punkt (18 Punkte) daheim abgegeben.
Die schlechteste Heimmanschaft sind momentan die Straubing Tigers. Ganze zwei Punkte haben die zu Hause bis jetzt gesammelt.
Überraschend stark treten derzeit die Wolfsburger auswärts auf. Mit 12 Punkten führen sie die Auswärtstabelle an. Liegt daran, dass sie derzeit viermal in Folge auswärts gewonnen haben.
Am liebsten gar nicht auswärts spielen wohl die Hamburg Freezers. Mickrige zwei Pünktchen haben die Hanseaten bisher auswärts gesammelt.

Wenn es nach Eisbären-Trainer Don Jackson geht, erreichen Kassel, Krefeld, Ingolstadt, Hamburg und Straubing die Play-Offs nicht. Denn er sagte zu Saisonbeginn, dass die ersten zehn Spielen sehr wichtig seien, denn wer danach nicht in der Top-10 der Tabelle ist, der wird es schwer haben, noch in die Play-Offs zu kommen.

So unrecht hat er damit nicht. In der letzten Saison belegten die Hannover Scorpions nach zehn Spieltagen nur Platz 11. Am Ende der Hauptrunde standen sie dann aber auf Rang 2.

Wären in dieser Saison die Kassel Huskies, die dass demnach schaffen müssten. Denn die stehen auf Platz 11 derzeit..