Sonntag, 20. Dezember 2009

3:2 - Eisbären siegen zum sechsten Mal in Folge



2:3 (2:0, 0:2, 0:1)




Da habe ich mich wohl geirrt. Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag mit 3:2 bei den Hamburg Freezers gewonnen und damit den sechsten Sieg in Folge eingefahren. Hamburg kassierte dagegen die siebente Pleite in Folge.

Im ersten Drittel hatte ich noch daran geglaubt, dass das Spiel wieder "gekauft" sei. Die Hamurger spielten stark auf, der EHC mit vielen Problemen und leichtsinnigen Fehlpässen.
Bereits in der zweiten Minute gingen die Hausherren mit 1:0 in Führung. Clarke Wilm tunnelte Rob Zepp in Überzahl - da sah Zepp nicht gut aus.
Die Freezers hatten viel Zug zum Tor und setzten die Berliner unter Druck. Selten waren die Eisbären mal vorm Tor von Hamburgs Goalie Goepfert zu finden. Hahn, Ustorf und Felski vergaben noch die besten Chancen.
In der elften Minute erhöhten die Hausherren auf 2:0. Fehler im Spielaufbau der Eisbären, die Hamburger spielen es klug und Jason King konnte zum 2:0 einschießen. Gegenwehr der Berliner - Fehlanzeige.
Kurz nach dem 2:0 schlimmer Fehlpass von Derrick Walser, Francois Fortier scheiterte aber an Zepp.
Die Eisbären-Fans (ca. 1000 waren es) skandierten:

"Wir wollen die Eisbären sehen!"

Tore fielen im ersten Drittel keine mehr, somit ging es mit einem 2:0 für Hamburg in die Kabinen. Die Spieler von Meister Berlin wurden mit Pfiffen der eigenen Fans vom Eis verabschiedet.

Das zweite Drittel begann gleich mit einer guten Chance für Hamburg. Mathieu Biron konnte durch die Abwehr der Eisbären spazieren, scheiterte aber an Zepp.
Kurz darauf wurde Tyson Mulock von Jere Karalathi umgecheckt (der Finne kam mit vollem Tempo auf Mulock zu). Der ansonsten gute Schiri Reichert pfiff hier nicht.
Drei Minuten waren in diesem Mitteldrittel gespielt, da hatten die Hanseaten die nächste dicke Chance. Rob Zepp ließ einen Schuss zur Seite prallen und Alex Barta vergab denkbar knapp das leere Tor.
Im Gegenzug scheiterte Marvin Degon kläglich alleinstehend vor Goepfert.
Fortan kamen die Eisbären immer besser ins Spiel. Doch Pederson, Busch und Roach scheiterten allesamt.
Doch in der 32. Minute hatten die Bemühungen der Bären endlich Früchte getragen. In einem eigentlich bis dahin sehr schlechten Powerplay verkürzte André Rankel auf 2:1. Er stand seitlich vom Tor völlig frei und hatte jede Menge Zeit. Diese nutze er und versenkte den Puck in der kurzen Ecke.
Nun wurden die Eisbären von Minute zu Minute stärker. So langsam konnte man davon ausgehen, dass die Eisbären wohl nur ein schlechtes erstes Drittel gehabt haben.
Mulock, Rankel und T.J. Mulock vergaben weitere gute Chancen.
Zwei Minuten nach dem 2:1 glichen die Gäste zum 2:2 aus. Tyson Mulock wurde klasse freigespielt und er setzte sich alleinestehend vor Goepfert durch und verlud diesen sogar noch (34.).
Mit einem 2:2 ging es in die zweite Pause.

Das letzte Drittel kontrollierten die Eisbären. Hamburg war zwar bemüht, kam aber gegen die jetzt kompakt stehende EHC-Defensive nicht an. In der 48. Minute bekam Richie Regehr kurz vor der blauen Linie den Puck, fuhr rein ins Angriffsdrittel und zog einfach mal ab - mit Erfolg. Der Puck schlug oben ein und somit hatten die Berliner das Spiel gedreht.
Fortan weiter das selbe Bild. Die Eisbären mit der Kontrolle über das Spiel, Hamburg bemüht, aber nicht zwingend.
Die seltenen Chancen des Meisters wurden vergeben. Friesen, Ustorf und T.J. Mulock kamen nicht an Goepfert vorbei.
Hamburg versuchte zum Schluss noch einmal alles, nahm den Torwart raus. Doch es brachte nichts. Die Gäste schaukelten den knappen Vorsprung über die Zeit.

Vorschau auf den 32. Spieltag: Bruderduell in Hamburg - Spitzenspiel in Wolfsburg

Am heutigen Sonntag steht der 32. DEL-Spieltag auf dem Programm. Dabei kann man wohl davon ausgehen, dass ein Ergebnis schon fest steht. Und zwar das bei der Partie der Hamburg Freezers gegen die Eisbären Berlin. Beide gehören Phil Anschutz und in den letzten Jahren gab es gerade in Hamburg deutliche Siege für die Freezers. Ich erinnere mich noch an letztes Jahr, als mir der EHC den zweiten Weihnachtstag richtig versaute. Mit 1:6 verloren die Bären in Hamburg. Keine Gegenwehr leistete der Meister dort, trug nur seine Trikot´s spazieren. Davor gab es schon mal ein 1:7 beim Bruderklub.
Auch vor dem heutigen Spiel wird schon wieder gemunkelt, dass die Partie verschoben ist. Angesichts der Tabellensituation wäre das auch denkbar. Die Eisbären ziehen mit elf Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise, während die Hanseaten als Letzter jeden Punkt gebrauchen können. Mir tun da vor allem immer unsere Fans Leid, die sich auf den Weg nach Hamburg machen und dann jäh enttäuscht werden. Ich habe mich heute gegen die Auswärtsfahrt entschieden, gucke mir die Niederlage lieber im Fernsehen an. Vielleicht werden wir ja dann alle "überrascht" und die Eisbären "dürfen" doch gewinnen.
Die Bilanz zwischen Berlin und Hamburg ist bisher eindeutlich. 44 Spiele, 32 Siege für die Eisbären. Dreimal gewannen sie zuletzt in Folge in der Color-Line-Arena.
Die Partie leitet Herr Reichert.


Das Spitzenspiel des Tages findet in Wolfsburg statt. Dort treffen die Grizzly Adams (Tabellen-6.) auf die DEG Metro Stars (Tabellen-2.). Zu Hause kommen die Niedersachsen nicht klar mit den Rheinländern. Drei Siege aus sieben Spielen stehen zu Buche. Noch nie gewannen die "Wölfe" zweimal in Folge daheim - das letzte Spiel gewannen sie, also steht doch hier eigentlich auch schon der Sieger fest...
Das Spiel wird geleitet von Herrn van Gameren.


Die Frankfurt Lions empfangen die zuletzt bärenstarken Hannover Scorpions. Die gewannen die letzten sieben Spiele in der Liga in Folge. Allerdings taten sich die Niedersachsen in den letzten Jahren sehr schwer bei den Hessen. Von den letzten elf Spielen verloren die Mannen von Hans Zach neun Spiele in Frankfurt. Das erste Spiel zwischen diesen beiden Teams gewannen die Lions klar mit 7:3.
Schiedsrichter der Partie ist Herr Aumüller.


Die Kölner Haie treffen heute auf die Augsburger Panther. Augsburg entwickelt sich so langsam zu einem Angstgegner der Haie. Vier Siege in den letzten sechs Spielen in Köln, zuletzt im ersten Duell in dieser Saison ein klarer 5:0-Sieg. Wird nicht leicht für den KEC.
Herr Dahle leitet die Partie.


Der ERC Ingolstadt bekommt es heute mit den Adlern aus Mannheim zu tun. Der ERCI tat sich in der Vergangenheit schwer gegen die Kurpfälzer. Von den letzten sechs Heimspielen gingen nur zwei an die Panther. Die letzten beiden Spiele gegen Mannheim beendeten die Ingolstädter ohne eigenen Torerfolg. Wird mal wieder Zeit für ein Heimtor gegen Mannheim.
Hauptschiedsrichter sind die Herrn Brill und Piechaczek.


Die Kassel Huskies treffen auf die Thomas Sabo Ice Tigers. Sechs Siege aus den letzten neun Spielen in Kassel, Nürnberg fühlte sich zuletzt wohl in Kassel. Das erste Spiel in dieser Saison entschieden die Ice Tigers mit 1:0 bei den Schlittenhunden.
Das Spiel leitet Herr Hascher.


Und das letzte Duell an diesem Sonntag ist die Partie zwischen den Krefeld Pinguinen und den Straubing Tigers. Vier Siege in sechs Spielen daheim gegen die Tigers, auch bei den beiden Niederlagen gepunktet - der KEV hatte in der Vergangenheit kaum Probleme mit den Tigers.
Herr Klau leitet das Spiel.



Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 51 vom 15.12.09)

Samstag, 19. Dezember 2009

31. Spieltag: Spielabbruch in Düsseldorf - Hannover weiter überragend.

Die DEL hat fünf Tage nach dem Spielabbruch in Straubing das nächste vorzeitige Spielende zu verzeichnen. Und wieder war eine Eismaschine mit im Spiel. Ein Defekt an der Eismaschine sorgte für ein Loch hinter dem Tor, welches nicht mehr zugemacht werden konnte. Somit musste die Partie der DEG gegen Ingolstadt beim Stande von 3:0 für die DEG nach dem zweiten Drittel abgebrochen werden.
Verständlicherweise war der Trainer der DEG, Harold Kreis, angesäuert über den Spielabbruch. Sein gegenüber, Bob Manno, war erleichtert. Die Partie wird neu angesetzt, wann steht aber noch nicht fest.
Also, ich habe jetzt lange überlegt. Aber ich kann mich nicht daran erinnern, dass es schon mal in der DEL vorkam, dass innerhalb von fünf Tagen zwei Spiele wegen Defekt an der Eismaschine abgebrochen werden mussten.

Eishockey bis zum Ende wurde in Hannover gespielt. Gegen Kassel gelang beim 4:3 der siebente Sieg in Serie, dabei gaben die Scorpions nur einen einzigen Punkt von 21 ab. S. Goc, N. Goc, Kathan und Blank schossen die Hausherren mit 4:0 in Front. Leavitt, Damon und Schmidt konnten nur noch auf 4:3 verkürzen.


Nach fünf Siegen in Serie haben die Kölner Haie mal wieder verloren. In Iserlohn verloren die Haie mit 1:3. Marcel Müller brachte den KEC mit 1:0 in Führung. Swanson (2) und D. Sparre sorgten dafür, dass der IEC das Spiel noch drehte. Am Dienstag erst hatten die Roosters ein 0:2 gegen Nürnberg noch in ein 6:2 gedreht.


Die Thomas Sabo Ice igers haben die Krefeld Pinguine mit 3:1 besiegt. Die "Leeb-Brüder" erlegten den KEV im Alleingang. Dabei traf Brad zweimal und Greg einmal. Loyns hatte zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen.



Die Straubing Tigers haben überraschenderweise die Hamburg Freezers mit 2:1 besiegt und damit die Hanseaten auf den letzten Platz geschossen. Fortier hatte die Freezers mit 1:0 in Führung gebracht. Bassen und Whitecotton drehten das Spiel zu Gunsten der Tigers.


Quelle

4:3 - Wolfsburg im doppelten Sinne zu spät



4:3 (2:0, 1:0, 1:3)




WalkersBärenNews#13:


Die Berliner Eisbären haben am Freitagabend mit 4:3 gegen die Grizzly Adams Wolfsburg gewonnen und sind damit nun seit fünf Spielen ungeschlagen. Das Spiel begann mit einer einstündigen Verspätung, da die Gäste im Stau standen.

Bei den Eisbären gab es schon vor dem Spiel sehr gute Nachrichten. Zum einen konnten die Eisbären doch mit Torwart Rob Zepp und Stürmer Florian Busch antreten. "Buschi" hatte zudem noch mehr Grund zur Freude. Denn seine Dopingsperre wurde endgültig aufgehoben.

Den Wolfsburgern merkte man zu Beginn irgendwie die problemreiche Anfahrt an. Die Eisbären starteten gut in die Partie und erarbeiteten sich gute Chancen. Nach 87 Sekunden konnte Andy Roach die Hausherren mit 1:0 in Führung schießen.
Der EHC war weiter bemüht, fuhr gute Angriffe. Doch Jochen Reimer im Wolfsburger Tor hielt sehr gut.
Nach neun Minuten erhöhte Chris Hahn nach einem sehenswerten Konter auf 2:0.
Die Eisbärenfans skandierten nach dem Tor:

"Wolfsburg steht ihr immer noch im Stau..."

Die Grizzly´s kamen nach und nach besser ins Spiel. Jetzt hatten auch die Gäste ihre Chancen, doch der überragende Rob Zepp im Bärentor hielt an diesem Abend überragend.
Mit einem 2:0 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel waren die Gäste dann endgültig drin in diesem Spiel. Doch ihre guten Chancen wurden nach wie vor von Zepp zu Nichte gemacht.
Selten fuhren die Berliner mal einen gefährlichen Angriff. Insgesamt konnte man dieses Drittel als sehr langweilig bezeichnen.
Erst in der 35. Minute kam mal wieder etwas Stimmung in der mit 13 700 Zuschauern nicht ausverkauften O2 World auf. Constantin Braun kam gerade von der Strafbank, passte zu T.J. Mulock und der erzielte nach tollem Doppelpass mit Jeff Friesen das 3:0.
Dabei blieb es dann aber in diesem zweiten Drittel.

Im letzten Drittel entwickelte sich fast schon Einbahnstraßen-Eishockey. Wolfsburg gelang bereits nach zwei Minuten im Schlussdrittel das frühe Anschlusstor. In doppelter Überzahl verkürzte John Laliberte auf 3:1.
Fort an schnürten die "Wölfe" die Bären sehr oft in deren Drittel ein und schossen sehr oft auf´s Tor von Zepp. Doch dieser stemmte sich gegen weitere Gegentore.
Eiskalt zeigten sich die Hausherren in der 47. Minute. Der EHC war mal wieder im Angriffsdrittel zu finden und T.J. Mulock erhöhte mit seinem zweiten Treffer am Abend auf 4:1.
Schockte die Gäste aber überhaupt nicht. Im Gegenteil, sie wurden nach und nach noch stärker. Fünf Minuten vor dem Ende verkürzte Mike Green auf 4:2.
Nun schöpften die Niedersachsen noch einmal Hoffnung, doch mehr als der 4:3-Treffer von Mike Green drei Sekunden vor dem Spielende in Überzahl sprang nicht mehr heraus.

Fazit:

Die Eisbären haben sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. In einer mittelmäßigen Partie waren sie am Ende die etwas glücklichere Mannschaft. Wolfsburg zeigte tolle Moral.

Leistung vom Schiedsrichter mit Note:

Hauptschiedsrichter war Daniel Piechaczek. Er hatte auf beiden Seiten Szenen dabei, wo er hätte pfeiffen können. Ansonsten war die Leistung aber in Ordnung.
Note 2.

Fanstimmung:


Sie war heute sehr mies. Lag aber vielleicht auch an dem nicht gerade mitreißenden Spiel. Dazu die auf die Dauer sehr nervenden Gesänge der Fanatic´s, wo man manche Lieder überhaupt nicht kannte. Zudem fällt immer mehr auf, dass die Fanatic´s "Nachwuchs" bekommen. Und die müssen erst einmal noch lernen, wie man sich beim Eishockey benimmt. Da geht es nicht nur ums "Bier saufen"...

Besten 3 Spieler des Spiels:

1.
Rob Zepp (Eisbären/Torwart)
2.
T.J. Mulock (Eisbären/Stürmer)
3.
Jochen Reimer (Wolfsburg/Torwart)

Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:


Bereits am Mittwoch, einen Tag vor Heiligabend, spielen die Eisbären schon wieder zu Hause. Zu Gast sind dann die Straubing Tigers. Die Eisbären sollten dieses Spiel gewinnen.
Mein Tipp: 5:2

Freitag, 18. Dezember 2009

31. Spieltag


aktuelle DEL-Tabelle:
 

Fragezeichen hinter Einsatz von Rob Zepp

Die Berliner Eisbären müssen vorm heutigen Spiel gegen die Grizzly Adams Wolfsburg (19:30 Uhr in der O2 World) um den Einsatz von Stammtorwart Rob Zepp bangen. Er bekam beim Training einen Puck an die rechte Hand und verletzte sich dabei den Zeigefinger.
Über einen Einsatz soll heute nach dem Abschlusstraining entschieden werden.

Sollte "Zepper" ausfallen, würde Markus Keller im Tor stehen. Er hat an seinen ersten Einsatz in dieser Saison sicher noch schlechte Erinnerungen. Am ersten Spieltag stand er bei der Partie in Kassel im Tor. Dort unterlagen die Eisbären mit 3:8. Seitdem stand Keller nicht mehr im Tor.
Er könnte also heute Wiedergutmachung betreiben, sollte er das Tor hüten.

Definitiv ausfallen werden weiterhin Frank Hördler und Steve Walker. Noch nicht sicher ist der Einsatz von Florian Busch, der wegen einer Fußprellung pausieren musste. Er trainierte zwar schon mit, jedoch behindert ihn seine Fußprellung beim Schlittschuhlaufen.

Hoffen wir mal, dass Zepp und Busch noch rechtzeitig fit werden, denn gegen Wolfsburg wird es nicht leicht werden.


Quelle

4:2 - Frankfurt siegt erstmals seit vier Spielen wieder


2:4 (0:0,2:3,0:1)



Die Frankfurt Lions haben zum Auftakt des 31. Spieltag der DEL einen 4:2-Auswärtssieg bei den Augsburger Panthern gefeiert. Damit beendeten die Hessen ihre vier Spiele andauernde Niederlagenserie.

Dabei ging der AEV durch Darin Olver noch mit 1:0 in Führung (25.), Nach dem Ausgleich durch Kopitz (28.) konnte Beechey die Panther noch einmal in Front bringen. Doch dann drehten die Lions auf. Osterloh (36.) und Hahn (37.) per Doppelschlag und Gawlik (42.) sicherten letztendlich den verdienten Auswärtssieg der Lions.


Quelle

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Nachtrag zum Ingolstadt-Spiel

Da habe ich doch am Sonntag vergessen, das Wichtigste vom Ingolstadt-Spiel (5:3) zu schreiben. Eisbären-Urgestein Sven Felski verbuchte bei diesem Spiel sein 200. Tor sowie seine 300. Vorlage.

Glückwunsch an dieser Stelle an "Felle". Von mir aus kann er so weiter scoren.

Felski ist zudem der Garant für die Auswärtsstärke der Eisbären. Der EHC hat bisher 30 Punkte auswärts gesammelt, ist damit beste Auswärtsmannschaft der DEL und hat zudem zwei Punkte mehr als zu Hause geholt.
Bei den drei Auswärtsspielen in Folge punktete "Felle" auch. In Frankfurt und Ingolstadt erzielte er ein Tor und gegen Kassel verwandelte er einen Penalty.

Sven Felski - je älter desto besser...


Quelle: Berliner Kurier vom 17.12.2009

31. Spieltag: DEL-Spieltagsvorschau und Statistiken

Heute und morgen steht in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) der 31. Spieltag an.

Am heutigen Donnerstag treffen die Augsburger Panther auf die Frankfurt Lions. Die Lions haben derzeit eine Krise, sind inzwischen nur noch Vierter. In Augsburg haben sie in 26 Spielen 14-mal gewonnen. Die letzten drei Spiele verloren sie aber im Curt-Frenzel-Stadion.
Herr Schimm leitet die Partie.


Morgen treffen die Iserlohn Roosters auf die Kölner Haie. Die Haie sind richtig im Aufwind unter Trainer Bill Stewart. Unter ihm verloren sie noch kein Spiel. In Iserlohn hat der KEC aber vier Spiele in Serie verloren. Davon gingen aber drei Spiele in die Overtime.
Herr Bauer leitet das Spiel.


Der Deutsche Meister Eisbären Berlin empfängt morgen die Grizzly Adams Wolfsburg. Der EHC hat fünf Spiele in Folge gegen die Grizzly´s gewonnen. Wolfsburg kassierte in diesem Zeitraum satte 25 Gegentreffer - nur einmal gingen sie mit weniger als fünf Gegentoren vom Eis.
Das Spiel leitet Herr Piechaczek.


Die DEG Metro Stars treffen auf ihren Angstgegner ERC Ingolstadt. Sechs Spiele in Folge hat die DEG gegen den ERCI in Folge verloren. Alle drei Vergleiche in dieser Saison gingen bisher an die Oberbayern. Das erste Duell im ISS-Dome gewannen die Panther mit 5:1.
Herr Schimm leitet die Partie.


Die Straubing Tigers spielen daheim gegen die Hamburg Freezers. Die Hanseaten reisen gerne zu den Tigers. Sieben Spiele, fünf Sieg. Die Freezers erzielten bei ihren Siegen immer mindestens vier Treffer.
Herr Schütz und Herr Vogl sind die Schiedsrichter.


Die Thomas Sabo Ice Tigers treffen auf die Krefeld Pinguine. 14 Siege in 28 Spielen weisen die Pinguine auf. Das erste Spiel in Nürnberg in dieser Saison gewannen sie mit 5:4. Es war der erste Sieg nach zuvor vier Pleiten in Serie.
Herr Lenhart leitet das Spiel.


Die zurzeit sehr stark aufspielenden Hannover Scorpions empfangen die Kassel Huskies. Kassel beendete Anfang des Jahres mit einem 3:2-Sieg n.P. eine drei Spiele andauernde Niederlagenserie bei den Niedersachsen. Im Dezember 2004 fuhren die Schlittenhunde letztmals drei Punkte in der TUI-Arena ein.
Herr Sicorschi leitet das Spiel.



Quelle: aktuelle Ausgabe der Eishockey News (Ausgabe 51 vom 15.12.09)

Mittwoch, 16. Dezember 2009

30. Spieltag: Eisbären siegen in Kassel - Hannover weiter auf Erfolgskurs

Die Eisbären Berlin haben bei den Kassel Huskies mit 3:2 n.P. gewonnen und den vierten Sieg in Folge eingefahren. T.J. Mulock und Denis Pederson brachten den EHC immer in Führung, Derek Damon (PP) und Fabio Carciola konnten für die Huskies stets ausgleichen.
Denis Pederson und Sven Felski trafen im Penaltyschiessen für die Berliner, Thomas Holzmann und Josh Soares scheiterten auf Seiten der Schlittenhunde.
Bei den Eisbären fehlten weiterhin Busch, Hördler und Walker. "Buschi" wird noch länger ausfallen.
Der Hauptschiedsrichter des Spiels, Roland Aumüller, verteilte während der Partie seine 800. Strafminute der Saison.

Update:
Hier gibt es Bilder vom Spiel. Danke an Husky92!


  

Weiter auf Erfolgskurs bleiben die Hannover Scorpions, welche die Straubing Tigers locker mit 3:0 besiegten. Hannover bleibt damit Tabellensechster. Die Niedersachsen erzielten alle Treffer in Überzahl. Sascha Goc, Vikingstad und Blank (leere Tor) trafen für die Gastgeber.


Den fünften Sieg im fünften Spiel unter Trainer Bill Stewart feierten die Kölner Haie. Gegen den ERC Ingolstadt siegte der KEC mit 4:3 n.V. Joe Motzko brachte den ERCI in Überzahl mit 1:0 in Führung. Mats Trygg (PP) und zweimal Ivan Ciernik (PP/SH) drehten jedoch das Spiel für die Haie - 3:1. Ingolstadt schlug aber durch Joe Motzko (PP) und Bob Wren zurück - 3:3.
In der Verlängerung erzielte Marcel Müller in der 63. Minute den 4:3-Siegtreffer.
Dusan Frosch (Köln) und Joe Motzko (Ingolstadt) kassierten jeweils Disziplinarstrafen.

Die Iserlohn Roosters haben die Thomas Sabo Ice Tigers mit 6:2 besiegt und damit wenigstens noch eins von vier Duellen in der Hauptrunde gegen die Franken für sich entschieden.
Dabei sah es anfangs überhaupt nicht nach einem Sieg der Sauerländer aus. André Savage hatte die Gäste mit 2:0 in Führung gebracht. Doch wenige Sekunden nach Iserlohn´s zweitem Treffer verkürzte Quinn Hancock für die "Hähnchen". In den nächsten zwei Minuten drehten Kris Sparre und Ryan Ready (PP) das Spiel sogar komplett - 3:2. Stefan Langwieder und zweimal Michael Wolf schraubten das Ergebnis noch auf 6:2 hoch.
Schiri Willi Schimm verteilte während der Partie seine 500. Strafminute der Saison.

Die Frankfurt Lions haben das Spitzenspiel gegen die DEG Metro Stars mit 2:5 verloren. Zwar führten die Hessen nach zwei Minuten durch Tore von Lasse Kopitz und Simon Danner bereits mit 2:0, doch fortan dominierten die Gäste das Geschehen. Patrick Reimer (2), Craig MacDonald, Rob Collins und Adam Courchaine drehten die Partie zu Gunsten der Rheinländer.

Die Augsburger Panther haben mit einem 3:2-Sieg n.P. gegen die Adler Mannheim deren Krise verstärkt. Chris Chartier (PP2) und Rhett Gordon brachten den AEV mit 2:0 in Front. Chris Schmidt und Andy Hedlund konnten jedoch für die Kurpfälzer ausgleichen.
Tyler Beechey verwandelte den entscheidenden Penalty.