Am 47. Spieltag in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) setzte es für die Top-4 der Tabelle Niederlagen. Für Köln gab es im Kampf um Platz Zehn einen herben Rückschlag. Denn während die Haie verloren, punktete die Konkurrenz im Kampf um die Pre-Play-Offs.
Eine derbe 1:5-Pleite kassierten die Eisbären Berlin in Augsburg. Berlin war zwar die spielbestimmende Mannschaft gewesen, doch die Panther zeigten sich im Abschluss eiskalt. Greg Moore traf beim Augsburger Kantersieg doppelt.Die Eisbären verteidigten trotz der Niederlage Platz Eins, Augsburg holte drei wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-Offs und ist derzeit Achter.
Der ERC Ingolstadt konnte den Patzer der Eisbären nicht ausnutzen. Der ERCI verlor in Düsseldorf mit 4:5. Die DEG führte zweimal mit zwei Toren - 2:0 und 4:2. Doch Ingolstadt kam stets zum Ausgleich. Für die Entscheidung sorgte Evan Kaufmann in der 59. Minute. Düsseldorf ist Siebenter, Ingolstadt Zweiter. Für Düsseldorf ist weiterhin die direkte Play-Off-Qualifikation drin, für Ingolstadt noch Platz Eins
Auch die Adler Mannheim kassierten eine Niederlage. Gegen die Iserlohn Roosters stand es am Ende 1:4. York, Danielsmeier und Hommel hatten die Sauerländer schon nach den ersten 20 Minuten auf die Siegerstraße gebracht. Ullmann gelang zwar der Anschlusstreffer, doch Hock stellte den Endstand her.Mannheim ist Dritter, Iserlohn Zehnter. Mannheim hat nach wie vor gute Chancen auf Platz Eins, Iserlohn auf die Teilnahme an den Pre-Play-Offs.
Die Krefeld Pinguine gewannen gegen die Grizzly Adams Wolfsburg knapp mit 3:2. Krefeld konnte durch den Sieg Anschluss an Platz Zehn halten. Derzeit haben die Seidenstädter zwei Zähler Rückstand auf den begehrten letzten Pre-Play-Off-Platz. Wolfsburg ist Vierter, muss nun aber eventuell noch einmal um das Heimrecht im Viertelfinale bangen.
Denn die Straubing Tigers setzten sich mit 3:2 bei den Kölner Haien durch und verkürzten als Fünfter den Rückstand auf Wolfsburg auf zwei Punkte. Köln ging zwar in Führung, doch dann drehten die Tigers das Spiel und machten aus einem 0:1 ein 3:1. Für Köln war es eine bittere Niederlage, denn der Rückstand auf Platz Zehn beträgt nun schon sechs Punkte.
Mit 4:2 besiegte der EHC München den Tabellenletzten Hannover. Dabei hatte München jedoch mehr Mühe als erwartet gegen die Niedersachsen. Jason Ulmer sorgte erst in der 60. Minute für die Entscheidung. München steht auf Platz Neun und hat gute Chancen auf die Teilnahme an den Pre-Play-Offs. Hannover bleibt Letzter.
Die Thomas Sabo Ice Tigers setzten sich mit 3:2 gegen die Hamburg Freezers durch. Die Entscheidung fiel im Mitteldrittel, als Nürnberg von 1:1 auf 3:1 stellte. Nürnberg bleibt weiterhin Vorletzter, Hamburg ist Sechster. Nur noch zwei Punkte beträgt der Vorsprung der Hanseaten auf Platz Sieben. Die direkte Play-Off-Qualifikation ist in Gefahr.
In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht morgen Abend der 47. Spieltag auf dem Programm. Sieben Spiele finden statt. Der Kampf um die Play-Off-Plätze geht also weiter. Wer holt sich Platz Eins nach der Hauptrunde, wer zieht sicher in die Play-Offs ein und wer erreicht die Pre-Play-Offs? Alles Fragen, auf die wir morgen sicherlich noch keine Antwort erhalten werden, aber kleine Schritte in die jeweilige Richtung können die Teams morgen wieder machen.
Die DEG Metro Stars (7.) haben den ERC Ingolstadt zu Gast (2.). Die DEG kämpft noch um die direkte Play-Off-Qualifikation, Ingolstadt um Platz Eins. Ingolstadt hat zuletzt dreimal in Folge gewonnen.In den ersten drei Duellen in dieser Saison gewann jeweils die Heimmannschaft - Düsseldorf mit 3:2 n.P., Ingolstadt mit 4:3 n.V. und 3:1.
Die Adler Mannheim (3.) empfangen die Iserlohn Roosters (10.). Während Mannheim noch um Platz Eins kämpft, wollen die Roosters wichtige Punkte im Kampf um die Pre-Play-Offs einfahren. Iserlohn konnte nach vier Niederlagen in Folge zuletzt zwei Spiele in Folge gewinnen.Iserlohn gewann zwei von drei Spielen in dieser Saison gegen die Adler - 7:4 zu Hause und 2:1 n.V. in Mannheim. Die Kurpfälzer setzten sich am Seilersee mit 5:4 n.V. durch.
Die Krefeld Pinguine (11.) spielen gegen Vizemeister Wolfsburg (4.). Die Pinguine brauchen dringend Punkte im Kampf um Platz Zehn, Wolfsburg will seinen Platz unter den Top-4 verteidigen. Dieser würde Heimrecht im Viertelfinale bedeuten. Krefeld und Wolfsburg kassierten nach fünf Siegen in Folge zuletzt jeweils zwei Niederlagen. In den ersten drei Aufeinandertreffen in dieser Saison setzte sich immer das Heimteam durch - Krefeld mit 4:0, Wolfsburg mit 10:2 und 3:0.
Die Kölner Haie (12.) haben die Straubing Tigers (5.) zu Gast. Straubing will direkt in die Play-Offs und braucht dafür morgen einen Sieg. Doch auch für Köln geht es um viel, denn die Domstädter brauchen ebenfalls drei Punkte im Kampf um Platz Zehn. Für die Haie setzte es zuletzt vier Niederlagen in Folge.Von den ersten beiden Duellen in dieser Saison gewannen beide je einmal. Straubing setzte sich zu Hause mit 5:2 durch, die Haie gewannen in Straubing mit 4:1.
Die Thomas Sabo Ice Tigers (13.) empfangen die Hamburg Freezers (6.). Für Nürnberg geht es um rein gar nichts mehr, für Hamburg noch um Platz Sechs. Und die Hanseaten sind gut drauf, gewannen zuletzt dreimal in Folge. Davor setzte es aber auch sechs Niederlagen in Serie.Hamburg gewann die ersten drei Spiele in dieser Saison gegen die Franken. Zu Hause setzte man sich mit 4:3 n.V. und 1:0 durch, in Nürnberg feierte man einen 4:1-Sieg.
Der EHC München (9.) bekommt Besuch vom Tabellenletzten Hannover. Für München eine sehr wichtige Partie im Kampf um die Pre-Play-Offs. Zuletzt lief es nicht wirklich rund für den EHC. Nur zwei Siege aus den letzten sechs Ligaspielen sind nicht gerade berauschend. Da dürfte der Tabellenletzte genau richtig kommen. Hannover gewann von den letzten acht Spielen nur eine einzige Partie.Hannover gewann zwei der drei bisherige Duelle in dieser Saison. In München gewann man mit 3:0 und in der TUI-Arena setzte man sich mit 4:3 n.P. durch. Im zweiten Spiel in Hannover gewann München mit 4:0.Die Vorschau auf die Partie der Augsburger Panther gegen die Eisbären Berlin findet Ihr hier. Die Schiedsrichteransetzungen für den 47. DEL-Spieltag:
Kölner Haie vs. Straubing Tigers - 19:05 Uhr (Sky live) - HSR: Aumüller
Augsburger Panther vs. Eisbären Berlin - 19:30 Uhr - HSR: Schimm
DEG Metro Stars vs. ERC Ingolstadt - 19:30 Uhr - HSR: Jablukov
Adler Mannheim vs. Iserlohn Roosters - 19:30 Uhr - HSR: Bauer
Krefeld Pinguine vs. Grizzly Adams Wolfsburg - 19:30 Uhr - HSR: Brill/Sicorschi
Thomas Sabo Ice Tigers v.s Hamburg Freezers - 19:30 Uhr - HSR: Vogl
EHC München vs. Hannover Scorpions - 19:30 Uhr - HSR: Piechaczek

Morgen Abend treten die Eisbären Berlin bei den Augsburger Panthern an. Der Tabellenachte hat dabei den Tabellenführer zu Gast. Für beide geht es um wichtige Punkte in dieser Partie. Augsburg steckt mitten drin im Kampf um die Pre-Play-Offs, die Eisbären wollen Platz Eins behaupten.Die Panther waren zuletzt relativ gut drauf gewesen, gewannen sechs der letzten zehn Ligaspiele. Die Berliner gewannen dagegen nur vier der letzten zehn Ligaspiele. In dieser Saison konnte der Deutsche Meister aber alle drei bisherigen Duelle für sich entscheiden. Jedoch waren alle drei Spiele hart umkämpft gewesen. In Berlin setzten sich die Eisbären mit 3:2 n.P. und 3:2 durch, in Augsburg gewann man mit 1:0.Augsburg verlor die letzten sieben Hauptrundenspiele in Folge gegen die Eisbären. So nach und nach entspannt sich die Personalsituation bei den Eisbären. Für die morgige Partie im Curt-Frenzel-Stadion stehen Coach Don Jackson nur die Langzeitverletzten Stefan Ustorf, Denis Pederson und Dominik Bielke sowie T.J. Mulock nicht zur Verfügung. Im Tor vertraut Jackson erneut Rob Zepp. Kevin Nastiuk sitzt also nur als Back-up auf der Bank.Bei Augsburg fehlen Petr Macholda und Florian Schnitzer. Fraglich ist noch der Einsatz von Torhüter Jordan Parise.Los geht es morgen Abend um 19:30 Uhr. Hauptschiedsrichter ist Willi Schimm.Die voraussichtliche Aufstellung für das Spiel der Eisbären in Augsburg:Tor:
Rob Zepp
(Kevin Nastiuk)
Verteidigung:
Frank Hördler - Richie Regehr
Constantin Braun - Nick Angell
Jens Baxmann - Jimmy Sharrow
Thomas Supis
Angriff:
Barry Tallackson - Darin Olver - Florian Busch
André Rankel - Julian Talbot - Mads Christensen
Laurin Braun - Sven Felski - Jon Sim
Tyson Mulock - Daniel Weiß - Vincent Schlenker