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Mittwoch, 8. August 2012

Neues von den Eisbären

Eine Woche war es jetzt hier im Blog ruhig gewesen. Bis auf die Info, dass Nick Angell die Eisbären Berlin überraschend verlassen hat, gab es in der letzten Woche urlaubsbedingt keine neuen Informationen hier zu lesen. Deshalb wollen wir Euch heute mal auf den neuesten Stand bei den Eisbären Berlin bringen. Aber wirklich gute Neuigkeiten haben wir dabei nicht für Euch:

Wie also bereits schon angesprochen, hat Verteidiger Nick Angell am vergangenen Freitag die Hauptstädter um die Auflösung seines Vertrages gebeten. Der Wunsch von Angell kam sehr überraschend, denn er hatte erst zum Jahreswechsel seine Option gezogen und den Vertrag bei den Eisbären verlängert. Manager Peter John Lee sagte zur Vertragsaufläsung gegenüber der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe vom 07.08.2012) folgendes:

"Nick hat uns aus persönlichen Gründen gebeten, seinen Vertrag nicht erfüllen zu müssen. Diesem Wunsch haben wir entsprochen."

Dieser plötzliche Abgang von Nick Angell beschert Manager Peter John Lee nun noch einmal ungewollt Arbeit. Denn eigentlich war der Kader für die Saison 2012/2013 komplett. Doch jetzt muss Lee sich noch einmal auf dem Transfermarkt umschauen und nach Ersatz für Nick Angell suchen. Denn einen weiteren erfahrenen Verteidiger brauchen die Eisbären dann doch noch.

Und evtl. steht den Berlinern noch ein weiterer Abgand bevor. Denn ob Urgestein Sven Felski noch eine 21. Profi-Saison absolvieren kann, ist derzeit unklar. Felski hat in der Sommerpause immer wieder Probleme mit seinem Knie gehabt. Es ist jenes Knie, bei dem vor etlichen Jahren bei der WM das Kreuzband gerissen ist. Felski meinte, dass er auch in der vergangenen Saison trotz Orthese meist nur mit Schmerzen spielen konnte.
Auf die Frage der Eishockey NEWS (aktuelle Ausgabe vom 07.08.2012), ob die Fortsetzung seiner Karriere also nun von seinem Knie abhängt, antwortete "Felle" so:

"So ist es. Manager Peter Lee hätte es schon gerne, wenn ich noch eine Saison ranhängen würde. Doch das letzte Wort haben die Ärzte."

Sven Felski will nur spielen, wenn sein Knie auch hält. Er ist in dieser Sache sehr vorsichtig geworden:

"Ich will Gewissheit, dass mein Knie hält. Denn nur so kann ich der Mannschaft auch eine Hilfe sein. Alles andere will ich mir nicht antun. Wir haben doch in der vergangenen Saison am Beispiel von Denis Pederson gesehen, dass es nichts bringt, wenn das Knie nicht mehr mitmacht. Ich muss auch an die Zukunft denken, denn schließlich will ich auch mit 55 Jahren noch Treppen steigen."

Und eine Rückkehr zweier weiterer Leistungsträger wird es wohl nun definitiv nicht mehr geben. Die Rede ist von Stefan Ustorf und Denis Pederson. Beide werden wohl ihre Karrieren beenden müssen. Stefan Ustorf fehlt seit dem 06. Dezember 2011. Er hat immer noch mit den Folgen seines Schädelhirntraumas zu kämpfen. Manager Peter John Lee sagte gegenüber der BZ:

„Er versucht, ohne Probleme durch den Tag zu kommen. An Training ist nicht zu denken.“

Und Denis Pederson hat laut Lee alles versucht, doch es geht nicht mehr:

„Denis hat zu Hause alles probiert, aber es funktioniert nicht mehr so wie gewünscht.“

Damit verlieren die Eisbären zwei ihrer wichtigsten Spieler. Sie werden der Mannschaft defintiv fehlen, aber es ist eben nun besser, wenn die beiden Spieler nicht mehr zurück auf das Eis kehren. Denn die Gesundheit ist viel wichtiger. Hoffen wir mal, dass es beiden Spielern bald wieder besser gehen wird. Wir vom eisbaerlin.de-Team wünschen Stefan Ustorf und Denis Pederson nach wie vor Gute Besserung!

Sonntag, 15. Januar 2012

Tyson Mulock verletzt: Manager Peter John Lee mächtig sauer

Die Eisbären haben aus Nürnberg nicht nur eine 2:6-Niederlage mitgebracht. Sie haben auch den nächsten Verletzten seit der Partie im Frankenland zu beklagen. Stürmer Tyson Mulock zog sich bei der Partie nach einem Check von Martin Walter eine Gehirnerschütterung zu und fällt für die heutige Partie in Mannheim aus.


Den Eisbären gehen so langsam aber sicher die Spieler aus. Doch für die Fouls bekommen die gegnerischen Spieler selten eine Strafe. So wie jetzt am Freitag auch Martin Walter, der von Schiedsrichter Alfred Hascher nicht bestraft wurde. Dabei stand Hascher direkt daneben als es passierte und hätte sehen können, dass es ein Foul war.


Dass Alfred Hascher keine Strafe gab, brachte Eisbären-Manager Peter John Lee auf die Palme. Er meckerte Richtung Alfred Hascher, doch den interessierte das überhaupt nicht. Es war ja nicht nur die Szene gewesen, in der Hascher einen schlechten Eindruck zeigte. Während des gesamten Spiels zeigte er eine mehr als schlechte Leistung. Doch Lee war eben wegen des Fouls und der daraus folgenden Verletzung von Tyson Mulock so erbost gewesen. Gegenüber der BZ sagte er:

„Die Spieler müssen besser geschützt werden. Das ist mein Kapital, was zerstört wird. Derzeit darf ein Spieler noch zwei Sekunden nachdem er den Puck gespielt hat, gecheckt werden. Viel zu lang! Diese Grauzone muss eliminiert werden.“

Tyson Mulock ist nun der nächste im Eisbären-Lazarett. Neben Mulock fehlen heute in Mannheim auch Ustorf, C. Braun, Rankel, Christensen, Angell und Bielke. Wenn das so weiter geht, muss Manager Peter John Lee wohl bald doch nochmal auf dem Transfermarkt zuschlagen, doch der gibt derzeit nicht viel her.

Lee schiebt die schuld aber nicht auf die Spieler, die seine Spieler verletzen. Er nimmt stattdessen die Schiedsrichter in die Pflicht:

„Kein Vorwurf an den Gegner. Die suchen nur einen Weg, um zu gewinnen. Aber es ist Aufgabe der Schiris, unfaire Aktionen zu unterbinden.“

Doch die Schiedsrichter tun das nicht. Klar, Checks gehören im Eishockey nun einmal dazu. Das macht diese Sportart ja auch aus. Aber man muss schon unterscheiden zwischen fairen und unfairen Checks. Und in letzter Zeit gab es - nicht nur bei den Eisbären - jede Menge unfaire Checks, die nicht oder nicht ausreichend von den Schiedsrichtern geahndet wurden.
Die Kritik an den Schiedsrichtern wird in letzter Zeit wieder lauter, doch die DEL tut nichts dagegen. Mal sehen, wann die DEL aufwacht und endlich handelt.

Sonntag, 20. November 2011

Trotz Sieg: Don Jackson sauer auf seine Mannschaft

Die Eisbären Berlin sind mit einem knappen 3:2-Sieg n.P. gegen Augsburg aus der Länderspielpause zurückgekehrt, doch wirklich überzeugen konnten die Berliner dabei nicht. Auch ihren Trainer Don Jackson nicht, der nach dem Spiel mächtig sauer war und seine Mannschaft ordentlich zusammen stauchte:

„Ich muss jetzt den Druck auf die Mannschaft erhöhen. So geht es nicht. Wir haben in dieser Saison nicht ein Spiel nach 60 Minuten mit einem Tor Vorsprung gewonnen. Dabei hatten wir fünfmal die Gelegenheit dazu.“

Recht hat Jackson. Was am Freitag wieder deutlich zu sehen war: Die Eisbären führen gegen Augsburg im letzten Drittel mit 2:1. Statt die Entscheidung zu suchen, stellen sich die Eisbären meist hinten rein und laden den Gegner so förmlich dazu ein, den Ausgleich zu erzielen. Augsburg nahm dieses "Geschenk" an und glich kurz vor Schluss aus. Somit hatte man mal wieder einen Punkt verschenkt gehabt und einen Platz in der Tabelle verloren.

Don Jackson nannte die Gründe, warum man derzeit mit einem Ein-Tore-Vorsprung nicht umgehen kann. Denn die Berliner stellen sich ja nicht immer nur hinten rein und wollen es über die Zeit bringen, aber wenn man mal doch nach vorne spielt, dann macht man zu viele Fehler nach Meinung von Don Jackson:

„Wenn wir einen Angriff fahren, ziehen alle zum gegnerischen Tor. Wenn dann kein Treffer fällt, sind wir hinten offen. Das ist eine schlechte Arbeitseinstellung.“

Die beiden Gegentreffer am Freitag waren unnötig gewesen meinte der Chefcoach. Man hatte sie beide in Unterzahl kassiert gehabt:

„Das waren unnötige Strafen von TJ Mulock und Darin Olver. Das muss abgestellt werden. Das ist auch eine Frage der Disziplin.“

Heute Nachmittag (14:30 Uhr) haben seine Spieler die Chance, alles besser zu machen und den Trainer zufrieden zu stellen. Die Eisbären treten in Nürnberg an.


Quelle

Samstag, 5. November 2011

Steve Walker kehrt nicht mehr zurück - Denis Pederson wohl zu Weihnachten

Bei den Eisbären Berlin kann man mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden sein. Platz Zwei hinter Erzrivale Mannheim, die aber zwei Spiele mehr absolviert haben. Die Neuzugänge schlagen auch sehr gut ein - vor allem Barry Tallackson, der gleich zum Publikumsliebling wurde. Bei dem ganzen Erfolg werden zwei wichtige Leistungsträger vergessen - Steve Walker und Denis Pederson.

Steve Walker hatte nach der letzten Saison seine Karriere vorerst beendet gehabt und meinte, dass ein eventuell letzter möglicher Rückkehr-Termin nach der Deutschland Cup-Pause wäre. Diese beginnt nach dem morgigen Spieltag, doch nach einer Rückkehr sieht es derzeit überhaupt nicht aus.
Manager Peter-John Lee sagte gegenüber der BZ folgendes:

„Ich habe Anfang Oktober zuletzt mit ihm gesprochen. Selbst wenn er jetzt anrufen würde, müsste man sich erst mal zusammensetzen und viele Details besprechen.“

Sieht also alles danach aus, als ob eine große Karriere endgültig beendet wäre. Aber um ehrlich zu sein, würde ich es auch nicht mehr gut finden, wenn Walker zurückkehren würde. Das Team harmoniert derzeit so gut und Walker ist in letzter Zeit einfach zu verletzungsanfällig gewesen, weshalb ein Comeback aus meiner Sicht kein Sinn mehr machen würde.
Sinn würde dagegen eine ordentliche Verabschiedung der ehemaligen Nummer "27" machen, denn er hatte in den letzten Jahren großen Anteil am Erfolg der Berliner Eisbären gehabt.


Dagegen sieht es bei einem anderen Eisbären-Idol nach einer Rückkehr noch in diesem Jahr aus. Die Rede ist von Denis Pederson, der seit Februar kein Spiel mehr bestritten hat. "Peedy" zog sich nach einem üblen Check vom Straubinger Michael Bakos einen Kreuz- und Außenbandriss im rechten Knie zu.
Seit Oktober trainiert die Nummer "20" wieder mit der Mannschaft zusammen, aber für einen Einsatz in einem Punktspiel wäre es noch zu früh.
Pederson äußerte sich gegenüber der Bild wie folgt:

„Es läuft immer besser. Ein gutes Gefühl, wieder auf dem Eis zu stehen.

Auf die Frage, wann er wieder in einem Punktspiel der Eisbären auf dem Eis steht, meinte Pederson nur:

„Ich will nichts überstürzen. Aber es wäre ein tolles Weihnachtsgeschenk.“

Anders als bei Steve Walker würde ich einer Rückkehr von Denis Pederson positiv gegenüber stehen. Pederson war die letzten Jahre stets ein großer Leistungsträger gewesen. Walker hingegen brachte nicht viel zu Stande nach seinem Comeback in der letzten Saison.
Coach Don Jackson würde sich jedenfalls freuen, wenn Pederson wieder im Kader steht:

„Einen Spieler wie Pede hat jeder gern im Team. Er ist ein Vorbild.“

Mit Pederson hätte Jackson eine weitere Alternative im Sturm. Eine Reihe Barry Tallackson, Darin Olver und Denis Pederson - das wäre schon eine verdammt geniale Reihe. Aber nun ist es erst einmal wichtig, dass Pederson wieder voll gesund und fit wird, um den Eisbären möglichst noch in diesem Jahr zur Verfügung zu stehen.

Dienstag, 12. Januar 2010

Die DEL hat ein Schiri-Problem!

In dieser Saison häufen sich die Fehlentscheidungen der DEL-Schiedsrichter. Und immer mit dabei sind die beiden Profi-Schiedsrichter Rick Looker und Daniel Piechaczek.

Ersterer hatte am Freitag bei der Partie Hamburg vs. Augsburg den Freezers ein Empty-Net-Goal aberkannt und sich dadurch den Zorn der Hanseaten und deren Anhänger zugezogen.

Piechaczek und sein Kollege Klau mussten am Sonntag von mehreren Ordnern nach Spielende geschützt werden. Diese beiden Schiri´s hatten bei der Partie Berlin vs. Hannover Eisbären-Kapitän Steve Walker zu Unrecht eine Spieldauer gegeben. Sein Gegenspieler Wolf fiel plötzlich um und spielte den sterbenen Schwan, worauf die Schiri´s rein fielen.

Die Eisbären wurden bereits am Freitag "Opfer" einer Schiedsrichter-Fehlentscheidung. Der Referee Roland Aumüller gab Denis Pederson eine Spieldauer, auch diese gab es zu Unrecht.

Man kann nun sicherlich spekulieren, ob die Strafen gegen die Eisbären einen Hintergrund haben. Denn die Gegner der Eisbären sehen es nicht gerne, wenn die Eisbären - der Kult-Ost-Klub in der Liga - oben in der Tabelle steht.
Mich hatte es am Sonntag schon etwas gewundert, als ein Hannoveraner Spieler nach Spielende von seinem Trainer Hans Zach einen Zettel in die Hand bekam und er diesen dann den beiden Schiri´s in die Hand drückte. Da bleibt viel Spielraum für Spekulationen. Ich will mich aber da nicht rein steigern, denn die Pleite vom Sonntag war letztendlich verdient.

Denn auch andere Teams mussten schon unter Fehlentscheidungen der Schiri´s leiden. Und immer wieder sind drei Schiri´s bei solchen Fehlentscheidungen betroffen: Looker, Piechaczek und Aumüller. Looker wurde zuletzt sogar von der Liga für drei Wochenenden gesperrt.
Das würde ich mir öfters wünschen, dass man die Schiri´s für ihre Fehlentscheidungen bestraft.

Aber den Verantwortlichen sind die Probleme mit den Schiri`s in dieser Saison auch schon aufgefallen. So war heute in der BZ von DEL-Ligenleiter Jörg von Ameln folgendes Statement zu lesen:

"Ich bin mit unseren Schiri´s nicht immer glücklich. Die haben derzeit einen schlechten Lauf."

Leider können aber Fehlentscheidungen von Schiri´s nicht zurückgenommen werden, wie von Ameln sagte:

"Zurücknehmen kann man eine Strafe nur bei einer Verwechslung."

Wenn man die Strafen schon nicht zurücknehmen kann, dann würde ich mir eine härtere Bestrafung der Schiri´s wünschen. Die haben sicherlich keinen einfachen Job. Ich möchte nicht unbedingt mit ihnen tauschen und in einem Hexenkessel pfeifen, aber sie sollten solchen Sachen schon gewachsen sein.

Hoffen wir in Zukunft auf bessere Leistungen der Schiri´s...