Montag, 21. September 2009
DEL, 6. Spieltag: Mannheim kann noch siegen - Augsburg nun Zweiter
Bereits Tabellenzweiter sind die Augsburger Panther. Sie gewannen gegen Köln mit 4:2. Chartier, Ryan, Engelhardt und Beechey waren für den AEV erfolgreich, Jaspers und Adams für den KEC.
Der ERC Ingolstadt unterlag den Grizzly Adams Wolfsburg mit 3:4. Hinterstocker, Greilinger und Kavanagh brachten Ingolstadt zwischenzeitlich mit 3:1 in Führung (Sulkovsky erzielte den 1:1-Ausgleich). Doch die Grizzly´s drehten die Partie am Ende noch, was zu einem Pfeiffkonzert in der Saturn-Arena führte. Milley, Ulmer und Traynor schossen die restlichen Tore zum Wolfsburger Auswärtssieg.
Die DEG Metro Stars haben sich derweil erneut daheim blamiert. Gegen Schlusslicht Straubing Tigers verlor der Vizemeister mit 2:3. Dabei sah anfangs alles nach einem Heimsieg aus, denn Mac Donald und Bazany brachten Düsseldorf mit 2:0 in Führung. Doch Trew, Röthke und Meloche sorgten für miese Stimmung im ISS-Dome und für den zweiten Tigers-Erfolg in Serie.
Spannend war es in Iserlohn. Dort ging die Partie bis ins Penaltyschiessen, wo dann die Sauerländer gegen die Hannover Scorpions das bessere Ende für sich hatten. Ready, Hock, Ardelan und Daniel Sparre trafen für die Roosters in der regulären Spielzeit. Vikingstad (3) und Sascha Goc erzielten die Scorpions-Treffer. Den entscheidenden Penalty verwandelte Mads Christensen.
Die Krefeld Pinguine kassierten eine Heimpleite gegen die Thomas Sabo Ice Tigers. Mosienko (2) und Leeb waren für die Ice Tigers erfolgreich. Loyns und Vasiljevs glichen zwischenzeitlich aus.
Sonntag, 20. September 2009
9:4 - Eisbären gelingt Revanche gegen Kassel
WalkersBärenNews#3:
Ja, ich habe mich richtig entschieden. Gestern Abend schrieb mir ein Kumpel, er habe noch eine Karte für Hertha vs. Freiburg übrig, ob ich denn Lust hätte, mir dieses Trauerspiel anzugucken. Ich schrieb ihm zurück, dass ich nicht kann, da auch Eishockey ist - Eisbären vs. Kassel , ein Spitzenspiel. Wobei, wenn ich mir das so richtig überlege, die trauernden Gesichter der Hertha-Fans hätten mich auch gereizt...
Nun aber zum Wichtigeren. Die Eisbären haben am Sonntagnachmittag Revanche für die 3:8-Auftaktpleite in Kassel genommen. Mit 9:4 (3:0, 3:3, 3:1) wurden die "Schlittenhunde" aus der O2 World geschossen. Doch wie bereits am Donnerstag beim Spiel in Wolfsburg gab es auch heute wieder den typischen Eisbären-Schlendrian nach einer Führung.
Von Beginn an merkte man den Eisbären an, dass sie sich für das 3:8 rächen wollen.
Nach drei Minuten fing Chris Hahn das muntere Scheibenschiessen an. Er verwertete ein Zuspiel von "Buschi".
Das reichte den Bären aber nicht. Sie waren weiter nur im Drittel der Huskies zu finden. In der achten Minute war es Verteidiger Jens Baxmann, der auf 2:0 erhöhte. Die O2 World bebte.
In der 15. Minute schwenkte die Super-Stimmung aber in Frust um. Nach einem vermeintlichen Stockschlag von Tyson Mulock blieb der Husky-Stürmer Derek Damon auf dem Eis liegen. Als er merkte, das Hauptschiedsrichter Oswald eine Strafe gegen Berlin anzeigte, konnte er urplötzlich wieder stehen bzw. laufen. Damit machte er sich die Eisbären-Fans zum Feind. Diese pfiffen in fortan bei jeder Puckberührung aus und skandierten, sobald er das Eis betrat -
Der Frust der Berliner Fans hatte einen Grund. Denn Tyson Mulock bekam für die Aktion eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Für mich eine zu harteEntscheidung, Zwei plus zwei Minuten hätten es in diesem Fall auch getan.
Doch Kassel machte aus seiner fünfminütigen Überzahl nichts. Sie schwächten sich durch Srafzeiten selbst. So kam es in der 17. Minute zu einem 4-3 Powerplay der Berliner. Dieses nutzte Denis Pederson zur 3:0-Führung.
Bei diesem Ergebnis blieb es zu ersten Pause.
Im zweiten Drittel ging es so weiter, wie das erste Drittel aufgehört hatte. Berlin stürmte, Kassel war nur m
Alles sah nach einem deutlichen Kantersieg der Eisbären aus. Doch es gab plötzlich - wie bereits am Donnerstag - einen Bruch im Spiel des EHC´s. Entweder waren sie sich wieder zu sicher angesichts der Führung und ließen es daher etwas ruhiger angehen. Oder aber sie waren erschrocken über die Ruhe in der Halle. Denn wie angekündigt, stellten die Fans von Minute 25 an den Support ein. Statt zu singen hielten die Fans zwei Transparente hoch (siehe Fotoreihe unter diesem Absatz).
Die Spieler der Huskies nahmen die "Auszeit" der Berliner gerne an und erzielten den 4:1-Ehrentreffer. Mike Card war der Torschütze. Zunächst sah es nur nach einem Ehrentor aus. Doch Kassel war durch dieses Tor plötzlich euphorisiert und schnürte die Bären in deren Drittel ein. Mit Erfolg. Zwischen Minute 32 und 33 verkürzten die Huskies auf 4:3. Erst erzielte Alex Leavitt das 4:2, 1:27 Minute später war es Pierre-Luc Sleigher, der für Kassel auf 4:3 verkürzte.
Nun merkten die "Schlittenhunde", dass hier vielleicht doch was zu holen sei. Plötzlich hörte man auch deren Fans singen.
Doch die Eisbären ließen es gar nicht erst so weit kommen und zogen mal ganz kurz das Tempo wieder an. Innerhalb von 79 Sekunden stellten Andy Roach und Denis Pederson den alten Drei-Tore-Abstand wieder her - 6:3.
Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause.
Im Schlussdrittel dauerte es bis zur 51. Minute, ehe die 13 600 Zuschauer in de
Doch damit wollte sich Pierre-Luc Sleigher nicht zufrieden geben und verkürzte zwei Minuten später auf 7:4.
Doch näher ran kamen die Huskies dann nicht noch einmal. Innerhalb von 54 Sekunden schraubten T.J. Mulock und Kapitän Steve Walker das Ergebnis auf 9:4 hoch.
Der zehnte Treffer wollte dann aber nicht mehr gelingen. Dennoch waren die Fans in der O2 World zufrieden mit "Ihren" Eisbären. Nachdem Spiel feierten sie mit dem Team den fünften Sieg in Folge und die erfolgreiche Verteidigung der Tabellenführung.
Der Trainer der Kassel Huskies, Stephané Richér, lobte nach dem Spiel die Eisbären:
"Berlin war heute super. Wir wissen das Berlin die beste Mannschaft ist. Sie haben viel in das Spiel investiert und waren bereit. Im ersten Drittel hatten wir zu viele Strafzeiten, hatten kein Momentum. Um in Berlin Erfolg zu haben, muss alles passen."
Don Jackson, Trainer der Eisbären, trat nach dem Spiel auf die Euphoriebremse:
"Von Anfang an waren wir bereit. Im zweiten Drittel haben wir etwas verschlafen. Zum Schluss des Spiels waren wir fitter und haben viel Power gemacht. Wir sind jetzt zwar Tabellenführer, müssen aber vor jedem Gegner Respekt haben."
Fazit:
Die Eisbär
Leistung vom Schiedsrichter mit Note:
Hauptschiedsrichter Oswald zeigte eine ordentlcihe Leistung. Einzig die Spieldauerstrafe gegen Mulock hätte man meiner Meinung nach nicht geben müssen. Ansonsten fällt auf, dass die Schiri´s, zumindest was die Spiele angeht, die ich gesehen habe, besser pfeifen, als letzte Saison.
Note 2.
Fanstimmung:
Endlich war heute mal Stimmung in der Halle. Bis zum Protest und danach war durchweg Super-Stimmung. Damit steckte man die Sitzplatzfans an und diese schwangen ihre Klatschpappen. Ein Teil dazu beigetragen hat aber, denke ich, auch das Spiel, was einen einfach nur mitgerissen hat.
Besten drei Spieler des Spiels:
1. Denis Pederson (Eisbären/Stürmer)
2. Jens Baxmann (Eisbären/Verteidiger), Jeff Friesen (Eisbären/Stürmer), T.J. Mulock (Eisbären/Stürmer) und Stefan Ustorf (Eisbären/Stürmer)
Heute ware gleich fünf Spieler sehr gut, deswegen habe ich mehrere genannt.
Vorschau auf das nächste Heimspiel mit Tipp von mir:
Am Freitag treffen die Eisbären auf die Straubing Tigers. Vorsicht ist geboten, denn Straubing hat heute in Düsseldorf gewonnen. Dennoch rechne ich mit einem Heimsieg.
Mein Tipp: 5:2
Start des eisbaerlin.de-Spiels
Spielablauf
Auf dem twitter-Account wird Euch ab sofort an jedem DEL-Spieltag eine Frage mit Bezug zum Eishockey gestellt. Ihr könnt die Frage beantworten, indem ihr @eisbaerlin_game auf twitter.com folgt und ihm per DirectMessage (direkte Nachricht) die Antwort schickt.
Punktevergabe
Für jede richtige Antwort bekommt man einen Punkt.
Der Schnellste mit der richtigen Antwort bekommt 3 Zusatzpunkte, der Zweitschnellste 2 Zusatzpunkte und der Drittschnellste 1 Zusatzpunkt.
Zusätzlich gibt es 2 Zusatzpunkte für die orginellste (richtig oder falsche) Antwort.
UPDATE: Wie lange kann man auf eine Frage antworten?
Solange Ihr wollt;) Gewertet werden allerdings nur die Antworten, die bis zur Veröffentlichung der nächsten Frage auf twitter eintreffen.
Fragen einschicken
Jeder kann Fragen einschicken. Wenn seine Frage gestellt wird, bekommt der Fragesteller 2 Zusatzpunkte. Er darf selbst antworten, bekommt aber keine Punkte für die Schnelligkeit.
Wer hat gewonnen?
Am Ende jeden Monats wird der Gewinner mit den meisten Punkten. Neben Ruhm und Ehre, gewinnt er ein kleines Eishockey-Gimmick. Der Hauptgewinnerpreis für die ganze Saison ist noch geheim;)
Viel Spaß beim Rätseln!
1. Frage: Wie hoch ist die Summe der Rückennummern aller Eisbärenspieler, die beim #EBB-BlueMoon auf @FRITZde waren? (inkl. SpecialGuest:)
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2. Frage: Welcher Eishockeyspieler (DEL-Meister) gab letzte Woche seinen Rücktritt bekannt?
Hier über twitter antworten
(Korrigierte Fassung der Frage: Gesuchte Person war nie SC-Gewinner)
Hier über twitter antworten
Live-Video vom Fan-Protest
Wenn die Technik mitspielt, könnt ihr diese Minuten live übers Netz sehen:
http://www.qik.com/eisbaerlin
Weitere Infos vom Spiel und die Aktion über twitter:
http://twitter.com/eisbaerlin_live und
http://twitter.com/eisbaerlin
Update 19:30:
Video vom Fan-Protest:
Samstag, 19. September 2009
Morgen Fanprotest
Dennoch ist nicht alles "Friede-Freude-Eierkuchen" bei den Eisbären. Denn morgen kommt es zum nächsten angekündigten Fanprotest. Nachdem man bereits in Dresden beim Vorbereitungsturnier protestiert hatte (die Fans kamen später in die Halle), wird es morgen weiter gehen. Von Minute 25 an wird es - zumindest in der Fankurve - ruhig werden in der O2 World. Und das genau bis die Uhr auf dem Videowürfel der O2 World 29:59 Minuten zeigt - dann wird mit "Ost-Berlin" weiter gemacht.
Doch warum protestieren wir Fans eigentlich? Als wir in die O2 World gezogen sind, hatten wir den Verantwortlichen der O2 World gesagt, was uns stört und was wir gerne hier haben wollen. Da ging es um eine richtige Fankneipe, wo wir uns auch mal außerhalb des Eishockey´s treffen können.
Dann haben wir uns über die Cateringpreise beschwert und auch schon protestiert. Ich könnte die Liste hier ewig fortsetzen. Doch ich denke, die meisten unter euch wissen, warum wir protestieren.
Die Fankneipe bzw. ein Fantreffpunkt gibt es bis heute nicht. Die Preise sind so geblieben. Es gibt zwar Gutscheinhefte, wo man dann 5€ - Dauerkarteninhaber 8€ - sparen, doch so wirklich zufrieden stellend ist das nicht. Die Dauerkarten- und Tagesticketpreise sind dramatisch gestiegen - wer soll sich das bitte noch auf die Dauer leisten können?.
Zudem sind die Verantwortlichen der O2 World nicht einmal in der Lage, eine Uhr - das wohl Einfachste der Welt - in der Halle zu installieren. Es gibt sicher noch mehr Kleinigkeiten, die den ein oder anderen stören.
Fast mit großer Freude haben wir Fans in der Fankurve letzte Woche festgestellt, dass die O2 World - immerhin erst ein Jahr alt - bereits kaputt geht. Kurz vor Spielende schauten wir nicht schlecht, als es plötzlich in die Fankurve rein regnete. Für die modernste Halle Europa´s - als diese fühlt man sich ja - einfach nur peinlich. Wir quittierten das "Loch" mit folgendem Gesang:
"Wir wollen `ne ganz neue Halle..."
Die Verantwortlichen der O2 World sollten es endlich gemerkt haben, dass wir Fans uns einfach nicht heimisch fühlen in der O2 World. Die Spiele haben für uns den Charakter von Auswärtsspielen.
Warum rufen wir wohl immer, wenn Uwe die Zuschauerzahl verkündet und es nicht ausverkauft ist - "Im Welli wär´ jetzt ausverkauft..."???
Allgemein finde ich persönlich, dass man aus den Möglichkeiten, die man mit der neuen Halle hat, nichts macht.
Nehmen wir doch nur mal den Einlauf des Teams. Ich meine in der vergangenen Saison war es vielleicht noch schick mit dem Spot auf dem Videowürfel und dem Feuerwerk.
Doch man hätte sich ja zur neuen Saison mal was komplett anderes einfallen lassen können. Da machen viele andere Teams mehr aus ihren Möglichkeiten. Mir würde da jetzt spontan Hamburg oder Düsseldorf einfallen.
Ich warte auf den Tag, wo wir Fans uns in der neuen "Eisbären-Höhle" heimisch fühlen. Ich glaube der Tag wird nie kommen...

Eishockey spielen am Computer/Konsole
Wie findet ihr die neue NHL-Version?
Gibt es noch jemanden, der NHL09 lieber auf dem Computer spielt?
Kenn Ihr gute Alternativen für den Computer?
Eure Antworten einfach hier in die Kommentare oder über unseren twitter-Account schreiben...
P.S.:
DEL, 5. Spieltag: Rhein-Derby geht an Köln - Mannheim endgültig in der Krise
Die Haie lagen bereits im ersten Drittel mit 2:0 vorn. Hauner und Frosch hatten getroffen. Doch Düsseldorf schlug zurück und konnte noch im ersten Abschnitt ausgleichen. Kreutzer und Patrick Reimer taten dies mit einem Doppelschlag.
Der Mittelabschnitt war nicht so Torreich, nur ein Treffer fiel dort. Und den erzielten die Gastgeber durch Rückkehrer Ivan Ciernik.
Im Schlussdrittel ging es dann hin und her. Den erneuten Ausgleich durch Reimer egalisierte postwendend Bartek mit der 4:3-Führung. Diese hielt dann bis 35 Sekunden vor Ende des Spiels, ehe Holzer der DEG wenigstens einen Punkt sicherte.
Für den Kölner Zusatzpunkt sorgte nach einer Minute in der Verlängerung Dusan Frosch.
Zudem sei noch zu erwähnen, dass es ein durchaus faires Derby war - wenn man sich mal die Strafzeiten ansieht. Köln: 8 und Düsseldorf: 18.
Köln beißt sich also oben fest, Titelfavorit Mannheim dagegen ist in der ersten echten Krise der Saison angekommen. Bei den bislang noch sieglosen Straubing Tigers unterlag der DEL-Rekordmeister mit 4:5 n.P. Die Treffer für die Adler in der regulären Spielzeit erzielten Beardsmore, Hedlund, Scalzo und Pollock. Für Straubing trafen Baindl, Ramsay, Tremblay und Trew. Den entscheidenden Penalty verwandelte Ramsay.
Die Adler scheinen in dieser Saison wohl das durch zumachen, was Köln in der vergangenen Saison durchmachte.
Richtig gut drauf sind momentan die Kassel Huskies. Die besiegten gestern die Iserlohn Roosters mit 5:4 und schoben sich auf den dritten Tabellenplatz vor. Damit kommt es morgen in der O2 World zum Spitzenspiel des 6. Spieltages, wenn der 1. (Eisbären) den 3. (Kassel) erwartet.
Überragender Akteur war Derek Damon. Der Neuzugang schoss die "Schlittenhunde" fast im Alleingang zum Sieg - er erzielte nämlich drei Tore. Mit Soares und Sleigher erzielten auch die anderen beiden Treffer Neuzugänge.
Für Iserlohn trafen Swanson, Daniel Sparre und Langwieder.
So langsam in Fahrt kommen die Hannover Scorpions. Nach dem ersten Saisonsieg am letzten Spieltag in Mannheim fuhren sie gestern daheim gegen Ingolstadt den nächsten Sieg ein. 4:2 hieß es am Ende für das Team von Hans Zach. Sascha Goc (2), Mitchell und Hlinka trafen für die Niedersachsen, Ficenec und Wren für die Panther.
Die Hamburg Freezers verloren gestern gegen Augsburg 3:5 und kassierten damit die zweite Heimpleite in Folge. Engelhardt (2), Chartier, Ryan und Colin Murphy erzielten die Treffer zum AEV-Sieg. Tripp, Jason King und Wilm waren für die Hanseaten erfolgreich.
Die Thomas Sabo Ice Tigers besiegten die Frankfurt Lions mit 3:1. Björn Barta, Henry Martens und Grygiel schossen die Tore für die Ice Tigers. Den Ehrentreffer der Hessen besorgte Eric Schneider.
Freitag, 18. September 2009
Donnerstag, 17. September 2009
4:3 - Neuzugänge schiessen die Eisbären an die Tabellenspitze


3:4 (0:2, 1:1, 2:1)
Der Deutsche Meister Eisbären Berlin steht zumindest für 24 Stunden da, wo man sie auch erwartet - an der Tabellenspitze. Doch sah es anfänglich noch nach einem Spaziergang der Eisbären aus, entwickelte sich das Spiel zum Ende hin zu einem richtig spannenden Spiel. Doch daran war der EHC selber Schuld, denn sie machten zu früh einen Haken an das Spiel.
Das Spiel war gerade 18 Sekunden alt, als Peter Sarno für zwei Minuten wegen Haltens auf die Strafbank musste. Doch die Eisbären brauchten eine Minute, bis sie in ihrer Formation standen. Als sie diese aber endlich gefunden hatten, wurde es auch gefährlich für Jochen Reimer im Grizzly-Tor. 12 Sekunden vor Ablauf der Strafe zog der Ex-Wolfsburger Marvin Degon von der blauen Linie ab und erzielte die 1:0-Führung für die Eisbären. Ausgerechnet in Wolfsburg gelingt Degon sein erstes Saisontor.
Nach dem Rückstand hatten die Gastgeber zwei Überzahlmöglichkeiten, doch so wirklich gute Chancen gelangen ihn nicht.
Der Meister dagegen zeigte sich kaltschnäuziger. Es war vom Hauptschiedsrichter Rick Looker eine Strafe gegen die Wölfe angezeigt. Doch diese musste nicht ausgesprochen werden. Denn Steve Walker bekam de Puck und verlud klasse Jochen Reimer im Tor und schoss ein zum 2:0.
Bereits das fünfte Tor im fünften Saisonspiel für den EHC-Kapitän - so kann es ruhig weiter gehen.
Nach dem Tor versuchten die Bären das Ergebnis auszubauen, Wolfsburg kam kaum noch raus aus dem eigenen Drittel. In der 14. Minute spielte Andy Roach einen Klasse-Pass auf Sven Felski, der lief alleine auf Reimer zu, doch der parierte großartig.
Es blieb beim 2:0 nach dem ersten Drittel.
In den ersten fünf Minuten des zweiten Drittels gingen beide Teams ein sehr mäßiges Tempo, Chancen gab es keine.
Erst in der 26. Minute wurde es wieder brenzlig vor dem Wölfe-Tor. Sven Felski fuhr seitlich vors Tor, legte den Puck rüber zu Chris Hahn und der musste nur noch einschieben. Damit hatte der zweite Neuzugang heute getroffen.
Fortan nahmen die Eisbären einen Gang heraus, angesichts des Ergebnisses verständlich.
Chancen gab es keine, das Spiel wurde mit zunehmender Zeit langweilig.
Erst eineinhalb Minuten vor der zweiten Pause wurde es wieder spannend. Denn wie aus dem Nichts erzielte John Laliberte den 3:1-Anschlusstreffer.
Nun waren die Gastgeber euphorisiert und wollten nachlegen. Doch auch Berlin wurde nun wieder wach und kam zu Chancen.
Eine Sekunde vor der Sirene sorgte Richie Regehr dafür, dass Wolfsburg mit einem Powerplay ins letzte Drittel gehen konnte.
Eine Schrecksekunde hatte es im zweiten Drittel aber auch noch gegeben. Nach einem Zusammenprall mit Florian Busch blieb der Wolfsburger Christoph Höhenleitner benommen auf dem Eis liegen. Beide rauschten unabsichtlich zusammen, sie hatten sich nicht gesehen. Höhenleitner trug davon eine Gehirnerschütterung, für ihn war das Spiel gelaufen.
Zu Beginn des letzten Drittel Berlin also wie erwähnt in Unterzahl. Doch Baxmann (nach 50 Sekunden im Schlussdrittel) und Hahn (nach 43 Minuten) sorgten mit einer Spielverzögerung jeweils für eine doppelte Überzahl der Gastgeber. Doch Wolfsburg konnte die insgesamt fünf Minuten Powerplay am Stück nicht nutzen.
Als die Eisbären wieder komplett waren, erarbeiteten sie sich gute Torchancen. Doch Stefan Ustorf vergab eine Hereingabe von Sven Felski knapp.
Zwei Minuten später machte es T.J. Mulock besser. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Wolfsburgs Verteidiger Alexander Genze zog er sofort ab und ließ dabei Jochen Reimer keine Chance - sein erstes DEL-Tor.
Doch Mitte des letzten Drittels gab es irgendwie einen Bruch im Bärenspiel. Anscheinend waren sich die Spieler des Meisters angesichts einer 4:1-Führung zu sicher und spielten nur noch "Lari-Fari-Eishockey".
Wolfsburg merkte das und setzte die Eisbären mehr und mehr unter Druck. Mit Erfolg. Nach 50 Minuten traf David Sulkovsky im Nachschuss zum 2:4 aus Wölfe-Sicht. Voraus gegangen war ein Fehler von Eisbären-Keeper Rob Zepp, der einen Schuss von Sebastian Furchner nicht festhalten konnte.
Nun machten die Grizzlys mächtig Druck, der EHC schwamm gewaltig hinten in der Defensive. Allein Rob Zepp war es zu verdanken, dass es weiterhin nur 2:4 stand.
Sechs Minuten vor dem Ende mal ein Entlastungsangriff der Eisbären. Sven Felski scheiterte an Jochen Reimer, kurze Zeit später auch Florian Busch per Bauerntrick.
Mitten in eine Drangphase der Wölfe schwächte Verteidiger Sasa Martinovic sein Team. Er bekam wegen Halten des Stocks zwei Minuten.
Als sie diese schadlos überstanden zog Sebastian Furchner 65 Sekunden vor dem Spielende einfach mal von der blauen Linie ab. Rob Zepp sah nicht gut aus und der Puck trudelte ins Tor zum 3:4.
Nun nahm Wolfsburgs Trainer Toni Krinner eine Auszeit, wollte seinen Mannen noch einmal einschwören. Doch die Eisbären machten nun wieder mehr Druck und ließen den Gastgeber nicht mehr vors Tor von Rob Zepp kommen.
Am Ende zitterten die Eisbären den knappen Vorsprung über die Zeit.
Ingolstadt gelingt Transfercoup
Der ERC Ingolstadt hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Und dabei haben sie gleich einmal einen richtigen Kracher verpflichtet.Der 29-jährige Joe Motzko wechselt mit sofortiger Wirkung zu den Bayern. Er kommt aus der russischen KHL von Balaschicha.
In der besten Liga der Welt absolvierte Motzko bisher 25 Spiele. Dabei war er für Columbus, Anaheim, Washington und Atlanta im Einsatz.
In der AHL, der Liga mit den NHL-Farmteams, gehörte er zu den Top-Stars.
Motzko wird sicherlich nicht nur für den ERCI eine Bereicherung sein, sondern auch für die DEL.
Quelle