Donnerstag, 15. April 2010

Play-Off-Halbfinale/Spiel 3: Wolfsburg gelingt erster Sieg




6:1 (1:1, 3:0, 2:0) Play-Off-Stand: 1:2


Die Grizzly Adams Wolfsburg "leben" noch. Mit 6:1 gewannen Sie Spiel Drei des Play-Off-Halbfinal´s gegen die Augsburger Panther und verkürzten den Rückstand auf 1:2. Allerdings hat Augsburg morgen daheim den nächsten Matchball für den Einzug ins Finale.

Nach den ersten 20 Minuten stand es nur 1:1. Dabei hatten die Gastgeber aus allen Lagen auf´s Tor von Dennis Endras geschossen. Doch der ließ nicht viel zu. 19 zu 3 wies das Torschussverhältnis nach dem ersten Drittel aus. Dennoch gingen die Gäste aus Augsburg in Führung. Tyler Beechey verwandelte einen Penalty (10.).
Peter Sarno gelang wenigstens noch das 1:1 (16.).

Im zweiten Drittel ging das Spiel so weiter - mit einem Unterschied. Jetzt trafen die "Wölfe" auch öfter´s ins Tor. Sebastian Furchner (27.), Christoph Fischer (29.) und Kai Hospelt (34.) schraubten das Ergebnis in den zweiten 20 Minuten auf 4:1 hoch.

John Laliberte (43.) und Jan-Axel Alavaara (55.) machten dann im Schlussdrittel das halbe Dutzend für Wolfsburg voll.

Erstaunlich: Der bisher so überragend haltende Augsburger Torwart Dennis Endras verließ nach dem 1:6 seinen Kasten und machte Platz für Leo Conti. Wolfsburg hat es also als erstes Team in dieses Play-Offs geschafft, Endras zu entnerven. Könnte vielleicht ein Vorteil für die "Wölfe" sein. Denn jetzt wissen sie, dass Endras auch schlagbar ist.

Wir sind gespannt auf den morgigen Freitag, wenn es in Augsburg zu Spiel Vier kommt.


Mittwoch, 14. April 2010

Harald Kuhnke wird Trainer in der Regionalliga

Wer von den Eisbären-Fans kennt Harald Kuhnke noch? Von 1978 bis 1994 war er für den SC Dynamo Berlin und für den EHC Dynamo Berlin (ab 1992) aktiv.
Zehnmal wurde er mit dem SC Dynamo Berlin Meister.

Nun kehrt der heute 51-jährige Kuhnke zurück auf die Eishockeybühne. Er wird Trainer beim Regionalligisten Rostock. Bisher trainierte er die Eisbären Juniors, die Black Dragons Erfurt, die Preussen Berlin und die Junioren-Mannschaft von Crimmitschau. Jetzt heuert Kuhnke also in Rostock an.


Quelle

Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus

Die Saison 2009/2010 ist noch nicht ganz zu Ende, auch wenn die Eisbären nicht mehr dabei sind, aber ganz eifrige Eisbärenfans können sich schon einige Termine für die neue Saison bzw. die Vorbereitung in den Kalender schreiben.

Die Eisbären und die Adler Mannheim werden im August 2010 an der European Trophy teilnehmen und 4 Spiele finden auch in Berlin statt, wenn man dem Veranstaltungsplan Glauben schenken darf.

So spielen Eisbären am 18.08. gegen Linkopings HC, am 20.08. gegen Färjedadts BK, am 21.08. gegen Djurgadens IF und am 27.08. gegen Sparta Prag. Gegen Mannheim müssen sie am 28.08. in Mannheim ran. Leider steht der Spielbeginn und Ort, kann eigentlich nur die O2 World in Berlin sein, noch nicht fest.

European Trophy

Presseschau vom 14.04.2010

Der Berliner Kurier beschäftigt sich noch einmal mit dem eventuellen Wechsel von Jeff Tomlinson zur DEG, den "Ruck Zuck" Finaleinzug der Hannover Scorpions und mit den Stanley Cup Chancen von Christian Ehrhoff.

Berliner Kurier Hannover Scorpions Christian Ehrhoff Regehr/Nastiuk

Die BZ beschäftigt sich mit der Verletzung von Florian Busch und dem möglichen Verzicht auf die Teilnahme an der WM im eigenen Land.

BZ

Die BILD und der Tagesspiegel beschäftigen sich mit dem Finaleinzug der Zach - Truppe.

BILD Tagesspiegel

Dienstag, 13. April 2010

Play-Off-Halbfinale/Spiel 3: Hannover im Finale



5:4 n.V. (1:2, 2:2, 1:0, 1:0)



Die Hannover Scorpions sind der erste Finalteilnehmer 2010. Die Niedersachsen gewannen auch Spiel Drei gegen den ERC Ingolstadt und zogen somit mit einem "Sweep" ins Endspiel ein. Glückwunsch an die Hannover Scorpions an dieser Stelle.
Dabei sah es nicht nach einem Sieg der Mannen von Hans Zach aus. Denn nach 30 Minuten stand auf der Ergebnistafel der TUI-Arena ein 1:4 aus Sicht der Gastgeber. Corazzini (2), Motzko und Ficenec hatten für den ERCI getroffen. Kathan gelang der zwischenzeitliche Ausgleich.
Cottreau, Sascha Goc und Herperger schossen die Hausherren dann in die Verlängerung.
In dieser erzielte Sascha Goc nach 97 Sekunden den 5:4-Siegtreffer in Überzahl.

Nun haben die Niedersachsen sieben Tage Pause. Denn die Finalserie in der DEL beginnt erst am Mittwoch, den 21. April 2010.


Ab sofort gibt es zwei O2 World´s in der DEL!

Nein, die Eisbären Berlin haben keine zweite Halle aufgemacht. Könnte man angesichts der Überschrift aber denken.
Die Hamburg Freezers werden ab der neuen Saison in der O2 World spielen. Aber nicht in der Arena in Berlin sondern weiterhin in Hamburg. Denn die Color-Line-Arena heißt ab sofort O2 World Hamburg.
Weiß zwar nicht, was dass Ganze soll, aber die Leute, die das veranlasst haben, werden es schon wissen. Color-Line-Arena klang irgendwie besser.


Neuigkeiten von den Eisbären

Jeff Tomlinson scheint auf den beruflichen Pfad unseres jetzigen Headcoaches zu wandern, denn er hat ein Vertragsangebot von der DEG als Headcoach erhalten.

BZ

8 unserer Jungs dürfen sich Hoffnungen auf Einsätze bei der Heim - WM machen.

Berliner Kurier

Die BILD Zeitung druckte dafür ein Interview unseres Ex-Trainers Pierre Page und weiß zu berichten das unsere Nr. 49 auch nächstes Jahr für uns spielen wird. Was mich besonders freut.

Häbbie Börschday "Walker"

Ja ja und schon wieder ist ein Jahr 'rum. In Anlehnung an ein altes Kinderlied:

Weil Du heut' Geburtstag hast, da haben wir gedacht, wir schreiben Dir 'nen schönen Text damit Du Freude hast"

Also lieber "Walker", alles alles liebe zum Geburtstag. Das eisbaerlin.de-Team wünscht Dir alles erdenklich Gute, sei es im Privatleben oder Berufsleben. Auf diesem Wege möchten wir Dir auch für Deine Verdienste rund um die Seite und das Team danken. Wenn man denn will, kann man Dich als unseren Captain bezeichnen (der Name verpflichtet, wa?). Lass Dich ordentlich feiern, die eigentlich geplante Halbfinalparty entfällt ja aus bekannten Gründen... Macht nix, es gibt Schlimmeres, dann eben nächstes Jahr.

Ach übrigens, nur noch 6 Jahre :=)

Montag, 12. April 2010

Die Saison ist nun auch offiziell zu Ende...

Update:

Für alle, die gestern nicht dabei sein konnten oder noch einmal das Erlebte sehen wollen, gibt es hier ein Video von gestern. Die O2 World hatte während der Veranstaltung gefilmt.


Bericht vom 11.04.2010, 21:30 Uhr:

... und die Eisbären Berlin haben sich heute in die Sommerpause verabschiedet. Vor rund 3 000 Zuschauern fand die Saisonabschlussparty des vierfachen Deutschen Meister´s statt. Im Mittelpunkt stand natürlich die Verabschiedung des Stürmer´s Denis Pederson. Eins vorne weg: Ich war enttäuscht von seiner Verabschiedung. Aber irgendwie hatte ich mir dass schon gedacht. Im Laufe des Berichts gibt es zu diesem Thema mehr.


Es begann alles mit einer Autogrammstunde der Eisbären-Mannschaft. Natürlich mit der obligatorischen Verspätung - ist ja schon Kult beim EHC.
Natürlich stand auch hier Denis Pederson im Hauptinteresse der Eisbärenfans. Alle wollten noch einmal ein Foto von ihm, mit ihm und natürlich ein Autogramm.

Da lag es fast in der Luft, dass die angesetzten zwei Stunden nicht reichten. Ganze dreieinhalb Stunden schrieb die Mannschaft Autogramme. Dem ganzen setzten dann die Ordner ein Ende, die dann nach langer, langer Zeit sich ans Ende stellten und so keinen weiteren Fan mehr ran ließen. Gut, dass wir jemanden in unseren Reihen hatten, der schon früh da war und uns einen Platz unter den ersten gut 30 Fans gesichert hatte (Danke Dietmar!!!).

Etwas unschön fand ich die Ordner bei der Autogrammstunde, die einem permanent sagten, man solle sich beeilen. Das Tolle daran war, man stand gerade mal ein paar Sekunden bei dem jeweiligen Spieler und hinter Einem war weit und breit nichts zu sehen. Denn die längste Zeit hielten sich eh alle bei der Nummer 20 auf. Und da machten sie erstaunlicherweise keinen Stress.

Dadurch, dass die Autogrammstunde länger dauerte als erwartet, verzögerte sich natürlich auch das Bühnenprogramm. Zwischendurch musste die Mannschaft erst einmal verschnaufen und sich stärken - verständlich.

Stadionsprecher Uwe Schumann und Des Quire sowie der DJ unterhielten die Fans aber sehr gut.


So gab es unter Anderem ein Interview mit Manager Peter John Lee (der voll des Lobes über Pederson sprach) und der Eisbären Legende Marc Fortier. Da schallte prompt der Schlachtruf von damals durch die O2 World:

"Olé, Olé, Olé Marc Fortier..."

Gänsehaut pur, als man die ehemalige Nummer 22 wieder sah. Und er gab sein Interview auch noch in Deutsch - Respekt Marc!
Er betonte noch einmal, wie toll er die Zeit hier fand und sagte zudem, dass er es toll findet, was die Eisbären in den letzten Jahren alles geleistet haben. Er meinte, dass auch die jungen Spieler ihren Anteil am Erfolg der Vergangenheit haben. Und uns Fans lobte er auch noch einmal.


So nach und nach ging dann das Bühnenprogramm los. Zunächst kamen Trainer Don Jackson und die beiden Co-Trainer Jeff Tomlinson und Hartmut Nickel. Alle würdigten noch einmal die Leistungen von Denis Pederson in der Vergangenheit.

Hartmut Nickel wurde dann gefragt, wie lange er denn noch seine Arbeit beim EHC ausübt? Er meinte, er habe letztens angekündigt, mit einem Titel in den Ruhestand zu gehen. Da dass dieses Jahr nicht klappte, bleibt er uns auf jeden Fall noch in der nächsten Saison erhalten.
Ich hoffe doch ganz stark, dass er noch lange bei den Eisbären bleiben wird. Die Eisbären ohne Hartmut Nickel, ich mag gar nicht dran glauben.

Bevor die Mannschaft dann auf die Bühne kam, bekam der Fanbeirat noch die Chance, seine Ehrungen der Wettbewerbe während der Saison zu tätigen. Es wurde der Bowlingcup-Sieger geehrt, der Hallenfussball-Turniersieger hatte seinen Pokal ja schon bekommen.
Uwe Schumann musste seinen Nachfolgern beim Bowling Cup gratulieren - es fiel ihm sichtlich nicht leicht. Aber er tat es - ist halt ein fairer Sportsmann.

Nun kam die Mannschaft auf die Bühne. Sven Felski, Kapitän Steve Walker und Jens Baxmann wurden kurz interviewt. Auch hier natürlich das Hauptthema: Der Abschied von Denis Pederson. Zugleich gab Sven Felski aber gleich wieder die Kampfansage für die neue Saison. Man will den Titel zurück holen. Das gab natürlich Beifall von den Rängen.


Es folgte die Trikot-Versteigerung (Verlosung der Original-Auswärtsjersey´s). Da sei noch anzumerken, dass diesmal eine Person gleich zwei Trikot´s gewann. Sehr zum Unmut des Publikums. Und er hatte wohl auch noch ein drittes Trikot gewonnen. Jedenfalls hatte Uwe Schumann lange nichts gesagt, als er den Gewinner von "Buschi´s" Trikot zog. Er meinte dann bloß, dass es schon wieder eine Quittung vom Merchandising-Shop wäre. Ja, Ja - Alles klar.


Nun kam der Moment des Abschied´s. Denis Pederson wurde zunächst noch als Spieler der Saison vom "EHC-Corner" ausgezeichnet und bekam einen Pokal überreicht.
Das Trikot von Pederson bekam im Übrigen die Bogencrew (Fanbögen) überreicht. Als Dank für ihre tolle Arbeit über die Saison.



Jetzt richteten sich alle Blicke auf den Videowürfel. Denn dort wurde ein Abschiedsvideo von Denis Pederson gezeigt. Mit Szenen aus seiner Zeit in Berlin. Ein sehr emotionaler Moment. Das merkte man "Pidi" auch selber an.






Nach diesem kleinen Film bekam er eine Fahne mit Unterschriften von vielen Fans und von Manager Peter John Lee ein Bild überreicht.











Mehr kam nicht. Keine Ansprache an ihn direkt. Kein Dank an ihn direkt. Das fand ich persönlich schon enttäuschend. Hatte er den Eisbären doch in seiner Zeit in Berlin zum Erfolg mit verholfen.
Schade - diesen nicht gerade tollen Abschied hat er nicht verdient.

Wir vom eisbaerlin.de-Team wünschen Denis Pederson alles erdenklich Gute für seine Zukunft. Wir hoffen doch sehr, ihn desöfteren in der O2 World wieder zu sehen.

Es sei noch anzumerken, dass die Eisbären überlegen, sein Trikot unter´s Hallendach zu ziehen und die Nummer 20 nie mehr zu vergeben. Was gibt es da noch lange zu überlegen. Einfach machen. Das erwartet wohl jeder Fan. Denis Pederson ist schließlich ein Idol vieler Fans. In seiner Zeit ist er zur Kultfigur geworden.
Hoffentlich machen sie wenigstens diese Sache ordentlich und ziehen das auch durch.


Wir werden dich vermissen Denis Pederson!!!


Sonntag, 11. April 2010

Play-Off-Halbfinale/Spiel 2: Hannover und Augsburg vorm Finaleinzug

Die Hannover Scorpions und die Augsburger Panther stehen kurz vorm Finaleinzug. Beiden fehlt nur noch ein Sieg.

Die Niedersachsen gewannen nach dem 6:0-Sieg in Spiel 1 heute mit 4:1 in Ingolstadt. Köttstorfer und Sascha Goc brachten Hannover mit 2:0 im ersten Drittel in Führung. Mitchell erhöhte auf 3:0. Ryan gelang nur noch der Ehrentreffer. Und Cottreau traf zum 4:1-Endstand.
Scorpions-Trainer Hans Zach sagte nach dem Spiel:

„Es war ein harter Fight, aber defensiv sind wir sehr gut gestanden und Torhüter Scott war wieder der Turm in unserer Abwehrschlacht.“

Hannover kann jetzt zu Hause alles klar machen und den ersten Finaleinzug der Vereinsgeschichte perfekt machen.

Ebenso den Einzug ins Finale perfekt machen können die Augsburger Panther. Denn die gewannen ihr Heimspiel gegen Wolfsburg mit 1:0 und gingen dadurch in der Serie mit 2:0 in Front. Tyler Beechey entschied das Spiel mit seinem Tor im ersten Drittel.
Der in den diesjährigen Play-Offs bisher so überragend haltende Dennis Endras (Augsburg) sagte nach dem Spiel folgendes:

„Wir spielen mit viel Selbstvertrauen und unsere Mannschaft hat zudem ein Riesenherz. Wir nehmen alles mit, was jetzt noch kommt.“

Mal sehen, wo die Erfolgsserie der Panther noch hin führt. Beeindruckend ist es auf jeden Fall, wie sie derzeit auftreten. Ebenso ist natürlich auch Hannover´s Auftreten beeindruckend. Es deutet momentan also vieles auf ein Finale Hannover vs. Augsburg hin.

Wer hätte das vor Saisonbeginn gedacht?


Quelle