Posts mit dem Label Laurin Braun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Laurin Braun werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 7. März 2012

Eisbären Berlin: Richie Regehr und Laurin Braun vor Comeback - Constantin Braun fällt noch länger aus

Vor den letzten beiden Heimspielen in der DEL-Hauptrunde 2011/2012 stehen zwei Spieler von Spitzenreiter Eisbären Berlin vor dem Comeback. Verteidiger Richie Regehr (Hüftprellung) und Stürmer Laurin Braun (Fußprellung) standen gestern beim Training wieder auf dem Eis und konnten die gesamte Einheit beschwerdefrei mitmachen. Beide wollen am Freitag gegen die Straubing Tigers (19:30 Uhr) wieder zurück ins Team der Berliner kehren.

Dagegen werden die Eisbären noch länger auf Verteidiger Constantin Braun verzichten müssen. Braun leidet derzeit an einer Sprunggelenkfraktur und fällt weiterhin lange aus. Braun trägt derzeit einen Spezialschuh, den er nur ganz selten ausziehen darf:

„Den darf ich nur zum Duschen und Schlafen ablegen, weil er genau wie ein Gips das Gelenk steif hält. Ich hoffe sogar, dass ich zum Halbfinale wieder eingreifen kann.“

Einer wie Constantin Braun fehlt den Eisbären natürlich sehr. Braun gibt immer vollen Einsatz und geht keinem Zweikampf aus dem Weg. Zudem ist Braun einer für die wichtigen Tore. So erzielte er zum Beispiel in der letzten Saison den entscheidenden Treffer im dritten Finalspiel in Wolfsburg und schoss seine Mannschaft somit zum fünften DEL-Meistertitel. Ihn zu ersetzen ist daher nicht so einfach, doch die Eisbären müssen es irgendwie hinbekommen.

Und wenn es nach dem 23-jährigen geht, dann kann die Eisbären sowieso keiner schlagen:

„Zuletzt lief es bei uns zwar nicht optimal. Aber Play-offs haben ganz andere Gesetze. Und wenn bei uns alle fit sind und alles passt, dann kann uns keiner schlagen.“

Dass die Play-Offs eigene Gesetze haben, stimmt schon. Aber so, wie die Eisbären zuletzt drauf waren - nur vier Siege aus den letzten zehn Spielen - machen sie der Konkurrenz wenig Angst. Und die Konkurrenz um den Titel ist in dieser Saison sehr groß. Alle Teams, die an den Play-Offs teilnehmen, haben gute Chancen auf den Titel. Denn die Liga war schon lange nicht mehr so ausgeglichen wie in dieser Saison.

Dienstag, 20. September 2011

Eisbären Berlin: Chaos um Siegtor in Düsseldorf beendet

Die Eisbären Berlin haben am Sonntagnachmittag im ISS Dome mit 3:2 n.V. bei den DEG Metro Stars gewonnen. Damit sollte das Spiel doch eigentlich kein Thema mehr sein und die Konzentration dem nächsten Auswärtsspiel in Mannheim gelten. Doch dem war kurze Zeit nicht so.

Denn um den Siegtorschützen in der Verlängerung entwickelte sich ein Wirr-Warr. Drei mögliche Schützen standen auf einmal zur Auswahl - Constantin Braun, Laurin Braun, Florian Busch.
Zunächst wurde auf der
DEL-Seite Florian Busch als Torschütze angegeben. Kurz danach sollte es dann Constantin Braun gewesen sein und zum Schluss kam dann auch noch der Name Laurin Braun ins Gespräch. Ja, wer hatte den nun den Siegtreffer in Düsseldorf erzielt gehabt?

Die DEL korrigierte erst gestern die Statistik und gab Constantin Braun als Torschützen zum 3:2 an.
Dass man so lange um einen Torschützen rätseln kann, ist schon merkwürdig Vor allem, weil die Linienrichter am Sonntag C. Braun nach dem Treffer noch gefragt hatten, wer denn die Vorlage gegeben hatte. "Tine Braun" sagte, dass es "Buschi" gewesen sein. Doch der Schiedsrichter gab auf einmal Florian Busch das Siegtor und damit fing das Chaos um das Siegtor an.
Keiner wusste mehr so richtig, wer es denn nun gemacht hatte, das entscheidende Tor in Düsseldorf. Doch nun ist diese Sache ja zum Glück aufgelöst und wir können uns wieder auf die Partie am Freitag in Mannheim konzentrieren.

Hoffentlich werden dann alle Torschützen gleich richtig angegeben...

Quelle

Mittwoch, 17. März 2010

Laurin Braun - der neue Fan-Liebling

Der 19-jährige Stürmer Laurin Braun hatte sich am vergangenen Freitag in die Herzen der Eisbärenfans gespielt. Beim Spiel gegen die Frankfurt Lions (3:2) erzielte er ein Tor (sein erstes in der DEL!) und gab zwei Torvorlagen. Bei der anschließenden Ehrenrunde war er dann noch etwas unsicher. Wir Fans hatten ihn zur Ehrenrunde "aufgefordert", dieser folgte er aber nur mit einem kurzen Klatschen. Erst ein Mitspieler musste ihm sagen, dass er die "La Ola" mit uns machen sollte. Das tat er dann auch mit anschließenden "Bandencheck".

Wer nun dachte, das Freitagspiel sei eine Ausnahme gewesen, der irrte sich gewaltig. Denn am Sonntag beim 4:0-Sieg gegen Nürnberg zeigte Braun erneut eine starke Leistung und bereitete erneut zwei Tore vor.

Und gestern zeigte er erneut, dass seine Leistungen vom Wochenende keine Eintagsfliege waren. Er erzielte nämlich beim Spiel in Ingolstadt das 1:0 aus nahezu unmöglichen Winkel.

Man kann sagen, Laurin Braun bringt das Verletzungspech der Eisbären Glück. Denn ohne die Ausfälle etatmäßiger Stürmer wie Steve Walker oder Sven Felski wäre er wahrscheinlich nicht zu seiner Chance gekommen. Dass ihn Trainer Don Jackson dann am Freitag in die Reihe Eins steckte, war sicherlich auch bloß ein Test von Jackson. Er hatte ja angekündigt vor den Play-Offs noch das Ein oder Andere auszuprobieren.

Dass es mit Laurin Braun in Reihe Eins mit André Rankel und Denis Pederson zu gut klappt, hätte er wahrscheinlich nicht gedacht. Denn nun steht Jackson vor einem "Luxus-Problem". Denn diese Reihe spielt seit Freitag überragend auf, schoss am Wochenende Frankfurt und Nürnberg fast im Alleingang ab.

Laurin Braun selbst gibt sich sehr zurückhaltend. Ihm gefiel seine Vorlage am Freitag zum 3:0 durch Pederson besser als sein erstes DEL-Tor. Jeder andere hätte wahrscheinlich gesagt, das ist sein wichtigstes Tor seiner Karriere, weil man sich an dieses immer erinnern wird.

Doch das Wichtigste für ihn wird am Freitag mit Sicherheit was Anderes gewesen sein. Nämlich der Puck, mit dem er sein erstes Tor in der DEL erzielt hat. Den hatte André Rankel für ihn gesichert.

Na dann hoffen wir mal, dass Laurin Braun noch lange so stark weiter spielt und das Jackson auch nach der Rückkehr der Verletzten noch ein Platz im Team für ihn findet. Das hätte er sich verdient.