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Montag, 15. November 2010

Deutschland Cup 2010: DEB-Team verteidigt den Titel

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat den Deutschland Cup 2010 gewonnen und somit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigt. In einem spannenden und hart umkämpften Finale setzten sich die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp mit 2:1 gegen die Schweiz durch.

Die Deutschen spielten ein starkes erstes Drittel, verpassten es allerdings, in Führung zu gehen. 18:6 zeigte die Torschussstatistik nach den ersten 20 Minuten an. Auch vier Powerplays blieben ungenutzt.
So was wird meist bestraft, so auch gestern. Die Schweizer gingen im Mitteldrittel mit 1:0 in Führung. Lötscher war in der 34. Minute in Überzahl erfolgreich gewesen. Die Eidgenossen waren nun die bessere Mannschaft, doch das DEB-Team zeigte Moral. Simon Danner glich eine Minute vor der zweiten Pause zum 1:1 aus.
Daniel Pietta schoss die Deutschen in der 46. Minute zum Turniersieg. Zwar mussten die DEB-Cracks noch zittern, doch man verteidigte den Vorsprung bis zum Spielende. Nach dem Spiel sah man den Jungs von Uwe Krupp die Erleichterung und die Freude über den erneuten Turniergewinn an.

Sonntag, 14. November 2010

Deutschland Cup 2010: Deutschland verliert - Schweiz siegt erneut

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat beim Deutschland Cup 2010 ihr zweites Spiel verloren. Gegen die Slowakei hieß es am Ende 2:3 n.V. (0:1, 0:1, 2:0/0:1). Dabei zeigten die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp tolle Moral und drehten im letzten Drittel ein 0:2 und sicherten sich so noch den verdienten Punktgewinn.

Tomanek brachte die Slowaken in Überzahl kurz vor der ersten Pause mit 1:0 in Führung. Hascak legte in der 34. Minute das 2:0 nach.
Im Schlussdrittel konnten endlich auch die deutschen Fans in der Olympiahalle in München jubeln. Kai Hospelt machte im Alleingang aus einem 0:2 ein 2:2 (44./52.). Bereits seine Turniertore Zwei und Drei. Vor dem Treffer zum 2:2 hatte das DEB-Team gerade eine fünfminütige Unterzahl (Frank Mauer erhielt eine Spieldauer wegen Ellbogenchecks) schadlos überstanden gehabt. Das Tor wurde dann klasse heraus gespielt.

In der Verlängerung waren die Deutschen das aktivere Team, passten aber einmal nicht auf. Die Slowakei mit einem Zwei-auf-Eins-Konter, Somik nutze diesen und traf zum 3:2 für die Slowakei.

Trotz der Niederlage kämpft das deutsche Team heute Abend um 20:15 Uhr (live bei Sport 1) um den Turniersieg gegen die Schweiz.

Die Eidgenossen gewannen auch ihre zweite Partie beim Deutschland Cup 2010. Gegen Team Kanada hieß es am Ende 2:1 n.V. (1:0, 0:1, 0:0/1:0).
Damien Brunner hatte die Schweiz in der 20. Minute in Überzahl mit 1:0 in Führung geschossen. Adam Mitchell glich aber mit Beginn des zweiten Drittels zum 1:1 aus.
Entschieden wurde das Spiel in der Verlängerung - und zwar in allerletzter Sekunde durch einen Penalty. Ein Schweizer hatte auf das halbleere kanadische Tor geschossen, doch bevor der Puck die Torlinie überqueren konnte, wurde das Tor verschoben. Der Schiri entschied auf Absicht und gab eine Sekunde vor dem Ende Penalty für die Schweiz. Damien Brunner mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 2:1.

Damit steht heute Abend also ein echtes Endspiel an. Der Tabellenerste Schweiz trifft auf Deutschland. Der Sieger dieser Partie ist Turniersieger. Mal sehen, ob diese Partie auch wieder so emotional wird, wie bei der Heim-WM in diesem Jahr. Da hatten sich die Deutschen im Viertelfinale sensationell mit 1:0 durchgesetzt. Im Anschluss kam es aber noch zu einer heftigen Rangelei zwischen beiden Teams. Solche Bilder wollen wir heute aber nicht sehen. Vielmehr freue ich mich auf einen tollen Eishockey-Abend mit einem guten Spiel.

Freitag, 12. November 2010

Deutschland Cup 2010: Deutschland und Schweiz mit Auftaktsieg

Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel beim diesjährigen Deutschland Cup in München gewonnen. Gegen Team Kanada hieß es am Ende 4:3 (3:0, 1:3, 0:0).

Bereits nach dem ersten Drittel lagen die Spieler von Bundestrainer Uwe Krupp überraschend deutlich mit 3:0 in Führung. Patrick Hager von den Krefeld Pinguinen eröffnete in der neunten Minute den Torreigen. Der Wolfsburger Kai Hospelt legte vier Minuten später das 2:0 nach. Alex Weiß von den Eisbären setzte den Schlusspunkt unter die ersten 20 Minuten (15.).

Doch im Mitteldrittel schlugen die Kanadier zurück. In nur sechs Minuten machten die Jungs von Coach Mark Messier aus einem 0:3 ein 3:3. Der Mannheimer Nathan Robinson verkürzte in der 28. Minute auf 3:1. Ingolstadts Tyler Bouck erzielte nur eine Minute später das 3:2. Und Mario Scalzo (Mannheim) glich sechs Minuten vor der zweiten Pause zum 3:3 aus. Aber das DEB-Team schlug nur 24 Sekunden nach dem Ausgleich zurück - Patrick Reimer von den DEG Metro Stars mit der erneuten Führung für Deutschland.
Den 4:3-Vorsprung verteidigten die Spieler von Uwe Krupp im Schlussdrittel und feierten somit einen knappen Auftaktsieg.

Auch die Schweiz ist mit einem Sieg in den Deutschland Cup 2010 gestartet. Gegen die Slowakei gewannen die Mannen von Trainer Sean Simson mit 2:0 (0:0, 1:0, 1:0).
Das erste Drittel endete noch torlos. Kurz vor Ende des zweiten Drittels brachte Julien Sprunger die Eidgenossen mit 1:0 in Führung. Damien Brunner traf neun Minuten vor dem Ende zum 2:0-Endstand.

Morgen geht es mit folgenden Partien weiter:

Deutschland vs. Slowakei

Kanada vs. Schweiz

Mittwoch, 10. November 2010

Deutschland Cup 2010: Die Gegner des DEB-Teams

Noch zwei Tage, dann beginnt in München der Deutschland Cup 2010. Die deutsche Nationalmannschaft tritt als Titelverteidiger an. Den Kader des DEB-Teams hatte ich Euch ja gestern schon mitgeteilt.
Nun will ich Euch aber mal die Kader der Gegner vorstellen. Die Spieler von Bundestrainer Uwe Krupp treffen auf Kanada, die Slowakei und auf die Schweiz.

Kanada:

Bei Team Kanada ist der Trainer der Star. Der sechsfache Stanley Cup-Sieger Mark Messier wird am Wochenende eine reine DEL-Auswahl coachen.
Dabei stellt DEL-Rekordmeister Adler Mannheim mit fünf Spielern den größten Teil des Kaders.
Die Kanadier sind sicherlich ein Anwärter auf den Gewinn des Deutschland Cups.

Der Kader im Überblick:

Torhüter: Jean-Sebastian Aubin (Düsseldorf), Freddy Brathwaite (Mannheim)

Verteidiger: Paul Manning (Hannover), Sean Blanchard (Nürnberg), James Pollock, Mario Scalzo (beide Mannheim), Derrick Walser (Berlin), Thomas James Kemp (Nürnberg), Stéphane Julien (München), Richie Regehr (Berlin)

Stürmer: Connor James (Düsseldorf), Nathan Robinson, Craig MacDonald (beide Mannheim), Lee Goren (Straubing), Norm Milley (Wolfsburg), Eric Schneider (München), Tyler Beechey (Düsseldorf), Tyler Bouck (Ingolstadt), Matt Dzieduszycki (Hannover), Derek Hahn (Straubing), Colin Murphy (Hamburg), Adam Mitchell (Hannover)

Slowakei:

Die Slowakei reist erneut mit einer bunten Mischung an. Spieler aus der eigenen Liga, aus Tschechien, Russland und Deutschland sind im Kader des WM-Gastgebers 2011.
Für viele Spieler geht es darum, sich für die Heim-WM zu empfehlen. Denn mindestens die Hälfte des Kaders bei der WM wird aus Spielern bestehen, die in der NHL aktiv sind.

Der Kader im Überblick:

Torhüter: Julius Hudacek (Kosice), Branislav Konrad (Bratislava)

Verteidiger: Dominik Granak (D. Moskau/KHL), Rene Vydareny (Budweis/CZE), Richard Lintner (Trencin), Michal Sersen (Jekaterinenburg/KHL), Marek Biro (Bystrica), Branislav Mezei (Pardubice/CZE), Peter Mikus (Niznekamsk/KHL), Tomas Starosta (Ufa/KHL)

Stürmer: Rastislav Spirko (Pardubice/CZE), Michal Macho (Boleslav/CZE), Ivan Ciernik (Köln), Peter Olvecky (Trencin), Rudolf Huna (Vitkovice/CZE), Marcel Hossa (Riga/KHL), Martin Bartek (Pardubice/CZE), Jozef Balej (Brno/CZE), Radovan Somik (Pardubice/CZE), Roman Tomanek (Bystrica), Richard Zednik (Bystrica), Marek Zagrapan (Cherepovets/KHL), Branko Radivojevic (S. Moskau/KHL), Marcel Hascak (Kosice)

Schweiz:

Für die Schweiz ist der Deutschland Cup eine Experimentierphase. Trainer Sean Simpson sieht das Turnier als sogenannte "Future Week", bei der zahlreiche unerfahrene Spieler unter 25 Jahren gesichtet werden.
Im aktuellen Kader befinden sich nur noch drei Spieler, die auch bei der WM aktiv waren und vier, die Olympia bestritten haben.

Der Kader im Überblick:

Torhüter: Benjamin Conz (Langnau), Leonardo Genoni (Davos), Daniel Manzato (Rapperswil)

Verteidiger: Patrick Geering (Zürich), Tim Ramholt (Davos), Simon Lüthi (Langnau), Raphael Diaz (Zug), John Gobbi (Genf), Jonathan Mercier (Genf), Eric Blum (Kloten), David Jobin (Bern), Philippe Furrer (Bern), Patrick von Gunten (Kloten), Robin Grossmann (Davos),

Stürmer: Tristan Vauclair (Lugano), Janick Steinmann (Davos), Simon Bodenmann (Kloten), Etienne Froidevaux (Bern), Reto Suri (Rapperswil), Victor Stancescu (Kloten), Fabian Schnyder (Zug), Matthias Bieber (Kloten), Dino Wieser (Davos), Kevin Lötscher (Biel), Dennis Hollenstein (Kloten), Andrei Bykov (Fribourg), Simon Moser (Langnau), Julien Sprunger (Fribourg), Dario Bürgler (Davos), Kevin Romy (Lugano), Pascal Berger (Bern), Damien Brunner (Zug)

Dienstag, 9. November 2010

Deutschland Cup 2010: DEB-Kader steht fest

Am Freitag beginnt in München der Deutschland Cup 2010. Bundestrainer Uwe Krupp gab nun den Kader für dieses Turnier bekannt. Auffällig im Kader sind die vielen jungen Spieler. Allerdings hatte Krupp auch keine große Wahl gehabt:

„Aufgrund der verletzungsbedingten Absagen von mehr als zehn Spielern gibt die neue Konstellation jungen Spielern die Gelegenheit, sich mit einer guten Leistung für den engeren Kreis der WM-Kandidaten zu empfehlen. Wir werden alles daran setzen, unsere Mannschaft optimal einzustellen."

Nur acht Spieler aus dem WM-Kader sind beim Deutschland Cup dabei. Torhüter Dennis Endras, die Verteidiger Nikolai Goc, Frank Hördler und Justin Krueger sowie die Stürmer Michael Wolf, Philip Gogulla, Kai Hospelt und Patrick Hager.

Den größten Teil stellen mit je vier Spielern die Adler Mannheim und Vizemeister Augsburger Panther. Vom stark gestarteten DEL-Aufsteiger EHC München haben es auch drei Spieler in den Kader geschafft. Damit hätten wohl die wenigsten gerechnet. Aber gute Leistung zahlt sich nun mal aus.

Der deutsche Kader für den diesjährigen Deutschland Cup im Überblick:

Torhüter: Dennis Endras (Augsburg), Patrick Ehelechner (Nürnberg)


Verteidiger: Nikolai Goc, Denis Reul (beide Mannheim), Florian Kettemer, Benedikt Kohl (beide Augsburg), André Reiß (Hannover), Rainer Köttstorfer (Hamburg), Moritz Müller (Köln), Felix Petermann (München), Frank Hördler (Berlin) und Justin Krueger (Bern/SUI)


Stürmer: Marcus Kink, Frank Mauer (beide Mannheim), Martin Buchwieser, Martin Schymainski (beide München), Patrick Reimer, Simon Danner (beide Düsseldorf), Patrick Hager, Daniel Pietta (beide Krefeld), Jerome Flaake (Hamburg), Philip Gogulla (Köln), Kai Hospelt (Wolfsburg), Darin Olver (Augsburg), Alexander Weiß (Berlin) und Michael Wolf (Iserlohn)

Quelle

Donnerstag, 4. November 2010

Deutschland Cup: Vorläufiger DEB-Kader

Am nächsten Wochenende (12.-14.11) steht wie jedes Jahr der Deutschland Cup an. Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft trifft dann auf Kanada, die Schweiz und die Slowakei. Im Vorjahr konnte das DEB-Team das Turnier überaschend gewinnen.

Bundestrainer Uwe Krupp hatte unter der Woche seinen vorläufigen Kader benannt. Der Kader umfasst derzeit 37 Spieler, von denen Krupp allerdings noch elf Spieler streichen muss. Denn der finale Kader darf nur 26 Spieler umfassen.
Den größten Teil stellen die Adler Mannheim mit insgesamt sieben Spielern. Von den Eisbären Berlin sind fünf Spieler im vorläufigen Kader vertreten. Und von DEL-Spitzenreiter Nürnberg ist gar nur ein einziger Spieler vertreten.

Hier ist der vorläufige Kader im Überblick:

Tor:

Patrick Ehelechner (Nürnberg), Dennis Endras (Augsburg), Dimitri Pätzold (Straubing), Jochen Reimer (Wolfsburg), Rob Zepp (Berlin)

Abwehr:
Constantin Braun, Frank Hördler (beide Berlin), Robert Dietrich, Dennis Reul, Nikolai Goc (alle drei Mannheim), Christopher Fischer (Wolfsburg), Florian Kettemer, Benedikt Kohl (beide Augsburg), Justin Krueger (Bern/SUI), Moritz Müller (Köln), Felix Petermann (München), André Reiss (Hannover)

Angriff:
Alexander Barta (Hamburg), Martin Buchwieser (München), Florian Busch, André Rankel (beide Berlin), Christoph Gawlik, Felix Schütz (beide Ingolstadt), Philip Gogulla, John Tripp, Christoph Ullmann (alle drei Köln), Patrick Hager, Daniel Pietta (beide Krefeld), Kai Hospelt (Wolfsburg), Marcus Kink, Manuel Klinge, Frank Mauer, Yannic Seidenberg (alle vier Mannheim), Daniel Kreutzer, Patrick Reimer (beide Düsseldorf), Darin Olver (Augsburg), Michael Wolf (Iserlohn).