Sie haben sich also noch einmal um entschieden und ich kann diese Entscheidung auch verstehen. Lokomotive Jaroslawl wird nicht an der KHL-Saison 2011/2012 teilnehmen. Zunächst hieß es, dass die KHL am Dienstag mit Jaroslawl in die neue Saiosn starten würde. 36 Spieler hatten sich bereit erklärt, für dieses Team zu spielen. Doch Club-Präsident Juri Jakovlev sagte gestern folgendes:
"Unsere erste Aufgabe ist die Betreuung der Angehörigen und der Familien der Toten. Erst danach können wir uns Gedanken über andere Dinge machen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, erst in der nächsten Saison wieder zu spielen."
Eine Entscheidung, die ich durchaus nachvollziehen kann. Ich glaube, dass es in diesem Moment in Jaroslawl wichtigeres gibt als Eishockey zu spielen. Die tragischen Ereignisse von Mittwoch kann man nicht so einfach vergessen. Das braucht Zeit und von daher ist es eine gute Entscheidung, nicht am Spielbetrieb teilzunehmen.
Ich glaube auch, dass die gegnerischen Teams Jaroslawl sicherlich mit sehr viel Respekt und Vorsicht begegnet wären. Denn die Tragödie vom Mittwoch wird auch den anderen Teams und Spielern noch lange im Gedächtnis bleiben.
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Sonntag, 11. September 2011
Freitag, 9. September 2011
KHL-Teams helfen Jaroslawl
Der Schock sitzt immer noch tief. Das schwere Unglück vom Mittwoch macht die Eishockey-Welt nach wie vor fassungslos. Doch in der KHL blickt man schon wieder nach vorne. Der Saisonstart wurde auf Dienstag verschoben. Und dieser soll mit Lokomotive Jaroslawl statt finden.
Viele Teams aus der KHL wollen zwei bis drei Spieler abstellen, damit Jaroslawl am Spielbetrieb teilnehmen kann. 36 Spieler haben sich bereits gemeldet, die für Jaroslawl spielen wollen. Doch die Teams wollen nicht nur Spieler nach Jaroslawl abgeben, nein, sie wollen auch deren Gehalt übernehmen. Man sieht also, die KHL-Teams tun alles dafür, dass die Saison am Dienstag mit Lokomotive Jaroslawl starten kann.
Wie auch bekannt wurde, will Jaroslawl sein gesamtes Budget den Familien der Opfer zur Verfügung stellen.
Es wird sicherlich eine sehr schwere Saison werden für die KHL-Teams, denn der Schock sitzt nach wie vor bei allen Mannschaften tief. Es wird den Mannschaften sicherlich nicht leicht fallen, am Dienstag wieder auf dem Eis zu stehen. Also viele könnten das bestimmt nicht. Doch in der KHL blickt man nach vorne, es soll irgendwie weiter gehen.
Die KHL steht vor einer schweren Saison, man wird sicherlich unter großer Beobachtung der Öffentlichkeit stehen.
Quelle
Viele Teams aus der KHL wollen zwei bis drei Spieler abstellen, damit Jaroslawl am Spielbetrieb teilnehmen kann. 36 Spieler haben sich bereits gemeldet, die für Jaroslawl spielen wollen. Doch die Teams wollen nicht nur Spieler nach Jaroslawl abgeben, nein, sie wollen auch deren Gehalt übernehmen. Man sieht also, die KHL-Teams tun alles dafür, dass die Saison am Dienstag mit Lokomotive Jaroslawl starten kann.
Wie auch bekannt wurde, will Jaroslawl sein gesamtes Budget den Familien der Opfer zur Verfügung stellen.
Es wird sicherlich eine sehr schwere Saison werden für die KHL-Teams, denn der Schock sitzt nach wie vor bei allen Mannschaften tief. Es wird den Mannschaften sicherlich nicht leicht fallen, am Dienstag wieder auf dem Eis zu stehen. Also viele könnten das bestimmt nicht. Doch in der KHL blickt man nach vorne, es soll irgendwie weiter gehen.
Die KHL steht vor einer schweren Saison, man wird sicherlich unter großer Beobachtung der Öffentlichkeit stehen.
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Donnerstag, 8. September 2011
Viele herausragende Spieler sind nicht mehr unter uns
Der Schock sitzt nach wie vor sehr tief. So wirklich kann man es noch gar nicht begreifen, dass am gestrigen Mittwoch ein ganzes Eishockeyteam ums Leben gekommen ist. Unter den Opfern sind zahlreiche Top-Eishockeyspieler gewesen, die nun nicht mehr unter uns sind.
Eishockey-Deutschland trauert um Robert Dietrich. Doch auch andere Länder trauern um ihre Spieler.
So trauert Tschechien zum Beispiel um Karel Rachunek. Er feierte im Jahr 2010 mit Tschechien den Weltmeistertitel bei der WM in Deutschland.
Auch Jan Marek kam aus Tschechien. Die Eisbärenfans werden sich noch an ihn erinnern, denn er spielte in der Champions League mit Magnitogorsk in der O2 World und verzauberte die Fans mit seiner Leistung.
Schweden trauert um Goalie Stefan Liv, der mit seinem Land 2006 sowohl Weltmeister als auch Olympiasieger wurde. Er wechselte 2010 in die KHL.
Weißrussland verliert ein Idol - Ruslan Salei. Er absolvierte in seiner Karriere 979 Spiele in der NHL, wechselte erst zu dieser Saison in die KHL.
Auch die Slowakei trauert um einen herausragenden Spieler, der auch hier in Deutschland bekannt war - Pavol Demitra. Er bestritt weit über 900 Spieler in der NHL. Für sein vorbildliches Auftreten auf und neben dem Eis wurde er im Jahre 2000 in der NHL mit der Lady Byng Trophy geehrt.
Alle Spieler, die bei diesem Unglück ums Leben kamen, wurden hier aufgeführt. Beim Anblick dieser Liste wird einem ganz anders und man hat mit den Tränen zu kämpfen. Auf einen Schlag wurde ein komplettes Eishockeyteam ausgelöscht. Auf einmal ist nichts mehr so, wie es mal war.
Der 07. September 2011 wird als der schwärzeste Tag des Eishockeysports in die Geschichte eingehen
Eishockey-Deutschland trauert um Robert Dietrich. Doch auch andere Länder trauern um ihre Spieler.
So trauert Tschechien zum Beispiel um Karel Rachunek. Er feierte im Jahr 2010 mit Tschechien den Weltmeistertitel bei der WM in Deutschland.
Auch Jan Marek kam aus Tschechien. Die Eisbärenfans werden sich noch an ihn erinnern, denn er spielte in der Champions League mit Magnitogorsk in der O2 World und verzauberte die Fans mit seiner Leistung.
Schweden trauert um Goalie Stefan Liv, der mit seinem Land 2006 sowohl Weltmeister als auch Olympiasieger wurde. Er wechselte 2010 in die KHL.
Weißrussland verliert ein Idol - Ruslan Salei. Er absolvierte in seiner Karriere 979 Spiele in der NHL, wechselte erst zu dieser Saison in die KHL.
Auch die Slowakei trauert um einen herausragenden Spieler, der auch hier in Deutschland bekannt war - Pavol Demitra. Er bestritt weit über 900 Spieler in der NHL. Für sein vorbildliches Auftreten auf und neben dem Eis wurde er im Jahre 2000 in der NHL mit der Lady Byng Trophy geehrt.
Alle Spieler, die bei diesem Unglück ums Leben kamen, wurden hier aufgeführt. Beim Anblick dieser Liste wird einem ganz anders und man hat mit den Tränen zu kämpfen. Auf einen Schlag wurde ein komplettes Eishockeyteam ausgelöscht. Auf einmal ist nichts mehr so, wie es mal war.
Der 07. September 2011 wird als der schwärzeste Tag des Eishockeysports in die Geschichte eingehen
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Stimmen zur Tragödie
Einen Tag ist es nun her, als es in Russland zur schlimmen Tragödie kam. Bei einem Flugzeugabsturz in Jaroslawl sind über 40 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Opfern war auch die komplette Eishockey-Mannschaft von Lokomotive Jaroslawl gewesen. Bei dem KHL-Team stand auch der deutsche Nationalspieler Robert Dietrich unter Vertrag.
Die Tragödie schockte die gesamte Eishockey-Welt, zahlreiche Fans trauern um die Opfer. Der ehemalige deutsche Nationaltrainer Uwe Krupp war schockiert über dieses Unglück:
"Es ist sehr, sehr traurig. Ich bin geschockt. Ich finde dafür einfach keine Worte. Meine Gedanken sind bei seiner Familie."
Doch nicht nur der Bundestrainer war fassungslos, auch ehemalige Weggefährten von Robert Dietrich können es noch gar nicht begreifen, was gestern Nachmittag passiert ist. Sie trauern alle um einen sehr guten Freund und Mannschaftskollegen.
Ex-Eisbär Marcel Müller, der jetzt in der NHL spielt, sagte folgendes:
„Die Nachricht hat mich geschockt! Ich hatte immer ein super Verhältnis zu Didi. Wir hatten viel Spaß zusammen bei etlichen DEB-Maßnahmen. Ich kann nur sagen, wir haben einen super Menschen und Eishockeyspieler verloren. Wir werden ihn vermissen. Ruhe in Frieden, Didi!“
Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt), der mit Dietrich zusammen in Straubing gespielt hatte, ist einfach nur sprachlos:
"Das ist brutal und geht mir sehr Nahe. Das ist ja nicht nur Robert, das ist eine ganze Mannschaft. Mit fehlen die Worte, ich weiß gar nicht recht was ich sagen soll. Eigentlich kann man gar nichts sagen."
IIHF-Präsident René Fasel traf es auf den Punkt, als er sagte, es sei der schwärzeste Tag im Eishockeysport.
DEL-Geschäfstführer Gernot Tripcke äußerte sich ebenso:
"Wir sind entsetzt und fassungslos. In diesen schweren Stunden sind wir in Gedanken ganz bei seiner Familie und allen Angehörigen der Opfer des Flugzeugabsturzes."
Auch der ehemalige Eisbären-Goalie Youri Ziffzer trauert um Robert Dietrich. Ziffzer spielte in der DNL bei den Adler Mannheim zusammen mit Dietrich:
"Ich bin seitdem ich es gelesen habe, in Gedanken nur noch bei dem Unglück und bei Robert! Didi war immer ein sehr freundlicher, lieber Mensch und ein super Mannschaftskamerad, den man immer gerne um sich rum hatte! Mein tiefstes Mitgefühl geht an seine Eltern!"
Der gesamten Eishockey-Welt ist dieses Unglück sehr nahe gegangen. Alle sind nach wie vor geschockt und fassungslos, keiner will es wirklich begreifen. Man ist schon geschockt vom Tod eines einzelnen Spielers, aber das durch diese Tragödie gleich eine gesamte Mannschaft ums Leben gekommen ist, ist einfach nur traurig und unfassbar.
Die Tragödie schockte die gesamte Eishockey-Welt, zahlreiche Fans trauern um die Opfer. Der ehemalige deutsche Nationaltrainer Uwe Krupp war schockiert über dieses Unglück:
"Es ist sehr, sehr traurig. Ich bin geschockt. Ich finde dafür einfach keine Worte. Meine Gedanken sind bei seiner Familie."
Doch nicht nur der Bundestrainer war fassungslos, auch ehemalige Weggefährten von Robert Dietrich können es noch gar nicht begreifen, was gestern Nachmittag passiert ist. Sie trauern alle um einen sehr guten Freund und Mannschaftskollegen.
Ex-Eisbär Marcel Müller, der jetzt in der NHL spielt, sagte folgendes:
„Die Nachricht hat mich geschockt! Ich hatte immer ein super Verhältnis zu Didi. Wir hatten viel Spaß zusammen bei etlichen DEB-Maßnahmen. Ich kann nur sagen, wir haben einen super Menschen und Eishockeyspieler verloren. Wir werden ihn vermissen. Ruhe in Frieden, Didi!“
Thomas Greilinger (ERC Ingolstadt), der mit Dietrich zusammen in Straubing gespielt hatte, ist einfach nur sprachlos:
"Das ist brutal und geht mir sehr Nahe. Das ist ja nicht nur Robert, das ist eine ganze Mannschaft. Mit fehlen die Worte, ich weiß gar nicht recht was ich sagen soll. Eigentlich kann man gar nichts sagen."
IIHF-Präsident René Fasel traf es auf den Punkt, als er sagte, es sei der schwärzeste Tag im Eishockeysport.
DEL-Geschäfstführer Gernot Tripcke äußerte sich ebenso:
"Wir sind entsetzt und fassungslos. In diesen schweren Stunden sind wir in Gedanken ganz bei seiner Familie und allen Angehörigen der Opfer des Flugzeugabsturzes."
Auch der ehemalige Eisbären-Goalie Youri Ziffzer trauert um Robert Dietrich. Ziffzer spielte in der DNL bei den Adler Mannheim zusammen mit Dietrich:
"Ich bin seitdem ich es gelesen habe, in Gedanken nur noch bei dem Unglück und bei Robert! Didi war immer ein sehr freundlicher, lieber Mensch und ein super Mannschaftskamerad, den man immer gerne um sich rum hatte! Mein tiefstes Mitgefühl geht an seine Eltern!"
Der gesamten Eishockey-Welt ist dieses Unglück sehr nahe gegangen. Alle sind nach wie vor geschockt und fassungslos, keiner will es wirklich begreifen. Man ist schon geschockt vom Tod eines einzelnen Spielers, aber das durch diese Tragödie gleich eine gesamte Mannschaft ums Leben gekommen ist, ist einfach nur traurig und unfassbar.
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Mittwoch, 7. September 2011
Flugzeugabsturz: Nationalspieler Robert Dietrich unter den Opfern
Eine Tragödie erschüttert die Eishockeywelt. Ein russisches Passagierflugzeug ist kurz nach dem Start abgestürzt. Das Unglück ereignete sich 240 Kilometer nordöstlich von Moskau. An Bord der Unglücksmaschine war das russische KHL-Team von Lokomotive Jaroslawl gewesen. Dieses befand sich gerade auf dem Weg zu einem Auswärtsspiel nach Minsk. Unter den Opfern befindet sich auch der deutsche Eishockey-Nationalspieler Robert Dietrich (25).
Zunächst war unklar gewesen, ob er auch an Bord der Unglücksmaschine war. Mittlerweile hat der KHL-Klub aber bestätigt, dass Robert Dietrich ums Leben gekommen ist. Mit ihm die gesamte Mannschaft von Jaroslawl.
Eine schockierende Meldung, die einen fassungslos macht. Das Eröffnungsspiel der KHL zwischen Ufa und Mytischtschi wurde nach Bekanntwerden des Unglücks abgebrochen. Die Spieler beider Mannschaften weinten in der Kabine.
Der Sportdirektor des Deutschen Eishockey Bundes (DEB), Franz Reindl, ist schockiert über das Unglück:
"Das ist eine wahnsinnige Tragödie für uns alle, das ist unfassbar."
Die Maschine vom Typ Jak-42 wurde seit 1993 benutzt. Die Fluglizenz wäre am 01. Oktober abgelaufen.
Zu der Mannschaft gehörten neben Robert Dietrich auch Spieler aus Russland, Tschechien, Schweden und der Slowakei. Ein schwarzer Tag für den Eishockeysport.
Das eisbaerlin.de-Team ist fassungslos über diese schreckliche Nachricht und spricht sein Beileid aus.
R.I.P. Robert Dietrich
R.I.P. Lokomotive Jaroslawl
Zunächst war unklar gewesen, ob er auch an Bord der Unglücksmaschine war. Mittlerweile hat der KHL-Klub aber bestätigt, dass Robert Dietrich ums Leben gekommen ist. Mit ihm die gesamte Mannschaft von Jaroslawl.
Eine schockierende Meldung, die einen fassungslos macht. Das Eröffnungsspiel der KHL zwischen Ufa und Mytischtschi wurde nach Bekanntwerden des Unglücks abgebrochen. Die Spieler beider Mannschaften weinten in der Kabine.
Der Sportdirektor des Deutschen Eishockey Bundes (DEB), Franz Reindl, ist schockiert über das Unglück:
"Das ist eine wahnsinnige Tragödie für uns alle, das ist unfassbar."
Die Maschine vom Typ Jak-42 wurde seit 1993 benutzt. Die Fluglizenz wäre am 01. Oktober abgelaufen.
Zu der Mannschaft gehörten neben Robert Dietrich auch Spieler aus Russland, Tschechien, Schweden und der Slowakei. Ein schwarzer Tag für den Eishockeysport.
Das eisbaerlin.de-Team ist fassungslos über diese schreckliche Nachricht und spricht sein Beileid aus.
R.I.P. Robert Dietrich
R.I.P. Lokomotive Jaroslawl
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