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Mittwoch, 15. Februar 2012

Hannover Scorpions: 13 Heimniederlagen in Folge

Für die Hannover Scorpions ist die Saison 2011/2012 gelaufen. Der Deutsche Meister von 2010 ist Tabellenletzter und wird dieses Jahr nicht den Einzug in die Play-Offs schaffen. Doch ein Titel haben die Niedersachsen seit gestern Abend. Die 1:3-Heimniederlage gegen den ERC Ingolstadt war die 13. Heimniederlage in Folge für die Mannen von Trainer Toni Krinner.

Damit stellten die Scorpions einen neuen DEL-Negativrekord auf. Die Bestmarke hielt zuvor Weißwasser mit 12 Heimniederlagen in Serie. Das liegt aber schon eine Weile zurück - in der Saison 1995/1996 war diese Niederlagenserie gewesen.

Den letzten Heimsieg sahen die Fans der Hannover Scorpions am 30.10.2011 (!). Damals besiegten die Niedersachsen die Kölner Haie mit 4:3 n.V. Danach begann die Niederlagenserie. In den folgenden 13 Spielen holte Hannover nur noch ganze zwei Punkte. Die nächste Chance auf ein Ende dieser Negativserie gibt es am kommenden Freitag, wenn die Hamburg Freezers zum Nord-Derby in der TUI-Arena antreten. Die Hanseaten sind zur Zeit selber nicht gut drauf, verloren die letzten sechs Ligaspiele in Folge. Eine gute Chance für Hannover also, die Niederlagenserie zu stoppen...

Die letzten 13 Heimspiele der Hannover Scorpions im Überblick:

Hannover Scorpions vs. Straubing Tigers 2:3
Hannover Scorpions vs. Adler Mannheim 3:4 n.P.
Hannover Scorpions vs. ERC Ingolstadt 3:4
Hannover Scorpions vs. Thomas Sabo Ice Tigers 2:3 n.V
Hannover Scorpions vs. Krefeld Pinguine 2:5
Hannover Scorpions vs. Grizzly Adams Wolfsburg 0:3
Hannover Scorpions vs. EHC München 0:4
Hannover Scorpions vs. Adler Mannheim 3:5
Hannover Scorpions vs. Eisbären Berlin 2:3
Hannover Scorpions vs. Iserlohn Roosters 1:3
Hannover Scorpions vs. Kölner Haie 2:3
Hannover Scorpions vs. Augsburger Panther 2:3
Hannover Scorpions vs. ERC Ingolstadt 1:3

Dienstag, 8. März 2011

Zeitreise in die Vergangenheit

Auf der Facebook-Seite der Eisbären Berlin habe ich gerade ein sehr, sehr altes Video gefunden. In der ersten Saison in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) trafen im Dezember 1994 die Füchse Sachsen (Weisswasser) auf die Eisbären Berlin. Die Berliner hatten damals keine Chance gehabt, verloren das Spiel mit 2:5. Die Saison 1994/1995 beendeten die Hauptstädter auf dem 17. und letzten Platz.

Wenn man dieses Video sieht, dann kommen in einem wieder viele Erinnerungen hoch. Was waren dass damals noch für Zeiten, als Spieler wie Torsten Deutscher, Jiri Dopita, Thomas Graul, Mark Jooris, Frank Kannewurf, Dirk Perschau, Jan Schertz und Richard Zemlicka für die Eisbären spielten. Oder aber ein damals noch sehr junger (20 Jahre) Sven Felski. Mittlerweile ist er das Urgestein der Eisbären.
Es waren die Zeiten, in denen die Eisbären noch nicht so erfolgreich waren wie heute. Doch auch da standen die Fans wie eine Wand hinter "ihrem" Verein.

Und wer war damals noch Schiedsrichter? Petr Chvatal. Was haben wir den desöfteren verflucht. Genau wie Gerhard Lichtnecker. Aber das hat sich ja mit den Jahren nicht verändert. Man hatte immer seine "Buhmänner" gehabt. Auch in dieser Saison wieder.

Doch eine Sache war damals noch anders als heute. Der sehr ausführliche Spielbericht über ein Eishockeyspiel. Über sieben Minuten - davon können wir heute nur träumen. Da wird Einem in drei Minuten schnell alles Wichtige erzählt.

Aber egal, so eine Zeitreise macht doch irgendwie immer wieder Spaß und weckt in einem sehr viele Erinnerungen.

Dienstag, 8. Februar 2011

Ex-NHL-Spieler in die 2. Bundesliga

Update:

Und da ist er auch schon wieder weg. Die Lausitzer Füchse haben den Vertrag mit Stürmer Bates Battaglia wieder aufeglöst. Bei einer medizinischen Untersuchung kam heraus, dass Battaglia derzeit nicht gesund ist. Wann er wieder einsatzfähig ist, ist nicht bekannt. Daher hat der Zweitligist den Vertrag mit dem US-Boy wieder aufgelöst.

Bericht vom 28.01.2011 um 14:18 Uhr:

Dass nenne ich mal einen Transfer-Coup: Die Lausitzer Füchse aus der 2. Eishockey-Bundesliga haben am Donnerstag mit einem Transfer für Aufsehen gesorgt. Sie verpflichteten bis zum Saisonende den 35-jährigen Bates Battaglia.

In der besten Liga der Welt (NHL) absolvierte der Stürmer stolze 580 Spiele, in denen er 80 Tore erzielte und weitere 118 Tore vorbereitete.
Zuletzt schnürte er für die Rochester Americans in der AHL die Schlittschuhe. In 20 Spielen traf er lediglich einmal und gab zwei Torvorlagen.
Nun also versucht der US-Boy sein Glück in Deutschland in der 2. Bundesliga und soll dabei den Füchsen helfen, den Klassenerhalt zu sichern.

Team-Manager Ralf Hantschke war nach dem Transfer-Coup natürlich glücklich:

„Dass es uns gelungen ist einen Spieler von diesem Format nach Weißwasser zu holen, macht uns sehr stolz. Wir haben uns intensiv um ihn bemüht und hatten dabei großes Glück, dass Bates bei seinem bisherigen Club unzufrieden war. Bedanken möchte ich mich auch bei einer Reihe von Sponsoren, die diesen Transfer ermöglicht haben. Ich bin überzeugt, dass wir mit dieser Verpflichtung gute Chancen haben, den Klassenerhalt zu schaffen.“


Zwar ist der Stürmer mit 35 Jahren nicht mehr der Jüngste, aber ich denke, er wird den Lausitzer Füchsen weiter helfen können.