Man war das ein Finale. Es hatte alles, was man sich von so einem Spiel wünscht. Von der ersten Sekunde an war es spannend. Beide Teams boten den Zuschauern im Canada Hockey Place und den Millionen Fans vor den TV-Geräten ein Klasse-Spiel. Am Ende setzten sich die Gastgeber durch. Kanada gewann das Finale mit 3:2 n.V. und sicherte sich dadurch den Olympiasieg und die Goldmedaille.
Alleine was vor dem Spiel abging, war einfach nur unglaublich. Die Fernsehbilder, die man vorm ersten Bully sah, waren einfach nur geil. Wie die da abgegangen sind, das ist teilweise nicht mit Worten zu beschreiben. Da hat man wieder gemerkt, das Eishockey dort drüben DIE Sportart Nummer Eins ist.
Noch lauter als vor dem Spiel wurde es, als Kanada mit 1:0 in Führung ging. Jonathan Toews hatte das erste Tor des Spiels in der 13. Minute erzielt. Als Corry Perry in der 27. Minute das 2:0 nachlegte, dachten die meisten kanadischen Fans bestimmt schon, dass ist es jetzt. Da geht nichts mehr schief.
Doch was die USA für eine Moral an den Tag legte war einfach super. In der 33. Minute verkürzte Ryan Kesler - mit Unterstützung von Kanada´s Keeper Roberto Luongo, der den Puck durchrutschen ließ - auf 2:1.
In der letzten Minuten versuchten die Amerikaner dann Alles. Sie nahmen ihren Torwart zu Gunsten eines sechsten Feldpielers heraus. Sie drängten die Kanadier in deren Drittel. Und das Ganze hatte sich dann tatsächlich noch gelohnt. 25 Sekunden vor der Sirene blieb den kanadischen Fans in der Halle der Jubel im Halse stecken, denn Zach Parise glich doch noch zum 2:2 aus. Somit ging es in die Verlängerung.
Und in dieser avancierte Superstar Sidney Crosby zum Helden, als er nach 7:40 Minuten in der Overtime das 3:2 für Kanada erzielte. Nun brachen alle Dämme. Die Kanadier ließen alles fallen, was sie beim Feiern stören könnte. Auch die Fans ließen ihren Emotionen freien Lauf.
An diesem Jubelszenen wurde mir mal wieder klar, wie toll dieser Sport ist. So schön können doch wirklich nur die Eishockey-Spieler feiern. Da kann keine Fussball-Meisterschaft mithalten.
Und zu diesem tollen Spiel passte gestern auch der Kommentar. Zum Glück war nicht Günther-Peter Ploog der Kommentator, sondern Norbert Galeske. Der brachte richtige Emotionen rüber. Der ging da richtig ab an seinem Kommentatorenplatz. Da machte das Spiel gleich noch mehr Spaß. Tolle Kommentare und viele Informationen - Klasse! Warum lässt man ihn nicht immer die Eishockeyspiele - wenn denn welche gezeigt werden - kommentieren? Der Mann ist einfach Spitze.
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Montag, 1. März 2010
Sonntag, 28. Februar 2010
Olympia: Finnland gewinnt Spiel um Platz 3
Finnland hat sich bei Olympia die Bronzemedaille gesichert. Im Spiel um Platz 3 gewannen die "Suomis" mit 5:3 gegen die Slowakei.
Salo brachte Finnland kurz vor der ersten Pause mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel drehten dann die Slowaken richtig auf und drehten das Spiel und gingen mit 3:1 in Front. Gaborik, Marian Hossa und Demitra trafen für die Slowakei. Im letzten Drittel zeigten dann aber die Finnen wieder besseres Eishockey und gewannen den Schlussabschnitt mit 4:0 und das Spiel dadurch mit 5:3. Hagman, zweimal Jokinen und Filppula schossen Finnland auf Platz 3.
Heute Abend um 21:15 Uhr (deutscher Zeit) steigt dann das große Finale des olympischen Eishockey Turnieres. Gastgeber Kanada gegen die USA - zwar nicht das Traumfinale, aber dennoch elektrisiert das Spiel die Massen. Kanada´s Superstar Sidney Crosby bringt es auf den Punkt:
„Unser erstes Duell war schon intensiv und emotional. Doch das war nichts zu dem, was es am Sonntag geben wird.“
Für Kanada zählt jetzt nur die Goldmedaille. Eine Niederlage gegen die USA wäre eine riesengroße Enttäuschung für das Eishockey-verrückte Land. Zu einem Finale passt es wieder, dass beide die Favoritenrolle jeweils dem anderen zusprechen:
Kanada´s Trainer Mike Babcock:
"Die USA hat das erste Duell gewonnen, deshalb sind sie auch der Favorit."
Brian Rafalski, Verteidiger der USA:
„Es ist immer schwierig, in einem Turnier einen Gegner gleich zweimal zu besiegen.“
So oder so, es kann nur einer gewinnen. Für viele ist Gastgeber Kanada der Favorit. Doch guckt man sich den bisherigen Turnierverlauf an, dann sind die USA der Favorit. Bisher haben sie alle Spiele gewonnen. Darunter waren zwei beeindruckende Siege gegen Kanada und Finnland, wo man schon nach 13 Minuten mit 6:0 führte.
Kanada zeigte bisher Licht und Schatten im olympischen Eishockey Turnier 2010. Gegen die Schweiz (3:2 n.P.) und gegen die Slowakei (3:2) taten sie sich überraschederweise sehr schwer. Gegen die USA verlor man. Aber als es darauf ankam, haben sie gezeigt, was sie können. Dem 8:2-Sieg gegen Deutschland im Play-Off-Spiel folgte dieses fulminante 7:3 gegen Russland - die waren immerhin auch ein Anwärter auf die Goldmedaille.
Freuen wir uns also heute Abend auf ein spannendes und emotionales Finale, in dem letztendlich die bessere Mannschaft gewinnen soll. Ich persönlich würde mir wünschen, dass Kanada gewinnt. Denn ich will mal sehen, wie die feiern können. Die kanadischen Damen haben ja schon ordentlich ihren Finaltriumph gefeiert. Das gilt es für die Männer besser zu machen.
Leider überträgt das ZDF das Finale. Hoffentlich kommentiert nicht Günther-Peter Ploog, denn dann würde ich mir das Spiel ohne Ton anschauen...
Update: Das Eishockey Blog hat noch mehr Übertragungstermine gefunden:
Quelle
Salo brachte Finnland kurz vor der ersten Pause mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel drehten dann die Slowaken richtig auf und drehten das Spiel und gingen mit 3:1 in Front. Gaborik, Marian Hossa und Demitra trafen für die Slowakei. Im letzten Drittel zeigten dann aber die Finnen wieder besseres Eishockey und gewannen den Schlussabschnitt mit 4:0 und das Spiel dadurch mit 5:3. Hagman, zweimal Jokinen und Filppula schossen Finnland auf Platz 3.
Heute Abend um 21:15 Uhr (deutscher Zeit) steigt dann das große Finale des olympischen Eishockey Turnieres. Gastgeber Kanada gegen die USA - zwar nicht das Traumfinale, aber dennoch elektrisiert das Spiel die Massen. Kanada´s Superstar Sidney Crosby bringt es auf den Punkt:
„Unser erstes Duell war schon intensiv und emotional. Doch das war nichts zu dem, was es am Sonntag geben wird.“
Für Kanada zählt jetzt nur die Goldmedaille. Eine Niederlage gegen die USA wäre eine riesengroße Enttäuschung für das Eishockey-verrückte Land. Zu einem Finale passt es wieder, dass beide die Favoritenrolle jeweils dem anderen zusprechen:
Kanada´s Trainer Mike Babcock:
"Die USA hat das erste Duell gewonnen, deshalb sind sie auch der Favorit."
Brian Rafalski, Verteidiger der USA:
„Es ist immer schwierig, in einem Turnier einen Gegner gleich zweimal zu besiegen.“
So oder so, es kann nur einer gewinnen. Für viele ist Gastgeber Kanada der Favorit. Doch guckt man sich den bisherigen Turnierverlauf an, dann sind die USA der Favorit. Bisher haben sie alle Spiele gewonnen. Darunter waren zwei beeindruckende Siege gegen Kanada und Finnland, wo man schon nach 13 Minuten mit 6:0 führte.
Kanada zeigte bisher Licht und Schatten im olympischen Eishockey Turnier 2010. Gegen die Schweiz (3:2 n.P.) und gegen die Slowakei (3:2) taten sie sich überraschederweise sehr schwer. Gegen die USA verlor man. Aber als es darauf ankam, haben sie gezeigt, was sie können. Dem 8:2-Sieg gegen Deutschland im Play-Off-Spiel folgte dieses fulminante 7:3 gegen Russland - die waren immerhin auch ein Anwärter auf die Goldmedaille.
Freuen wir uns also heute Abend auf ein spannendes und emotionales Finale, in dem letztendlich die bessere Mannschaft gewinnen soll. Ich persönlich würde mir wünschen, dass Kanada gewinnt. Denn ich will mal sehen, wie die feiern können. Die kanadischen Damen haben ja schon ordentlich ihren Finaltriumph gefeiert. Das gilt es für die Männer besser zu machen.
Leider überträgt das ZDF das Finale. Hoffentlich kommentiert nicht Günther-Peter Ploog, denn dann würde ich mir das Spiel ohne Ton anschauen...
Update: Das Eishockey Blog hat noch mehr Übertragungstermine gefunden:
- Eurosport ab 20:45
- ORF1 ab 21:05
- SF ab 21:05
- auf www.eurovisionsports.tv ohne Kommentar ;)
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Samstag, 27. Februar 2010
Olympia: Finale steht fest
Olympia neigt sich dem Ende zu - damit auch das Eishockey-Turnier der Männer. Morgen Abend (21:15 Uhr) kommt es zum Endspiel zwischen Gastgeber Kanada und den USA.
Dabei hatten die Amerikaner weniger Probleme mit ihrem Gegner als die Kanadier. Die USA fegte Finnland mit 6:1 vom Eis. Bereits nach 13 Minuten stand es 6:0! Kane (2), Malone, Parise, Johnson und Stastny hatten getroffen.
Erst fünf Minuten vor dem Ende gelang Miettinen der Ehrentreffer..
Kanada mühte sich zu einem 3:2-Sieg gegen die Slowakei. Zwar führten sie schon mit 3:0, doch am Ende machten sie das Spiel noch einmal unnötig spannend. Marleau, Getzlaf und Richards hatten Kanada in Front geschossen. Visnovsky startete acht Minuten vor dem Ende die Aufholjagd. Doch mehr als das 2:3 durch Handzus kam nicht dabei heraus.
Die Kanadier haben noch eine Rechnung offen mit den USA, denn im Gruppenspiel setzten sich die US-Boys mit 5:3 durch. Es wird mit Sicherheit ein sehr spannendes Finale werden.
Dabei hatten die Amerikaner weniger Probleme mit ihrem Gegner als die Kanadier. Die USA fegte Finnland mit 6:1 vom Eis. Bereits nach 13 Minuten stand es 6:0! Kane (2), Malone, Parise, Johnson und Stastny hatten getroffen.
Erst fünf Minuten vor dem Ende gelang Miettinen der Ehrentreffer..
Kanada mühte sich zu einem 3:2-Sieg gegen die Slowakei. Zwar führten sie schon mit 3:0, doch am Ende machten sie das Spiel noch einmal unnötig spannend. Marleau, Getzlaf und Richards hatten Kanada in Front geschossen. Visnovsky startete acht Minuten vor dem Ende die Aufholjagd. Doch mehr als das 2:3 durch Handzus kam nicht dabei heraus.
Die Kanadier haben noch eine Rechnung offen mit den USA, denn im Gruppenspiel setzten sich die US-Boys mit 5:3 durch. Es wird mit Sicherheit ein sehr spannendes Finale werden.
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Donnerstag, 25. Februar 2010
Olympia: Titelverteidiger Schweden und Favorit Russland ausgeschieden
Die Gastgeber kommen immer besser in Fahrt. Das Viertelfinale - für viele das vorweggenommene Finale - gegen Russland gewannen die Kanadier mit 7:3. Ein dickes Ausrufezeichen hinter die Goldambitionen des Team Kanada´s.
Beeindruckend, dass das Endergebnis schon nach 32 Minuten fest stand. Perry (2), Getzlaf, Boyle, Nash, Morrow und Weber trafen für Kanada, Kalinin, Afinogenov und Gonchar erzielten die Tore für die "Sbornaja".
Nach diesem Sieg dürften die Kanadier nun endgültig der Top-Favorit auf die Goldmedaille sein.
Neben Favorit Russland ist auch der Titelverteidiger ausgeschieden. Schweden unterlag der Slowakei mit 3:4. Die "Tre Konors" mussten immer einem Rückstand hinterher laufen. Gaborik und Sekera brachten die Slowaken mit 2:0 in Front. Hörnqvist und Zetterberg gelang der Ausgleich - 2:2. Doch die Slowakei zogen wieder davon. Demitra und Kopecky schossen die Slowaken mit 4:2 in Front. Alfredsson gelang nur noch der 3:4-Anschlusstreffer.
Die USA haben die Schweiz mit 2:0 besiegt und zogen damit ins Halbfinale ein. Zach Parise erzielte beide Treffer. Damit bleibt also die Chance auf ein Finale zwischen Kanada und den USA bestehen.
Ebenfalls mit 2:0 gewann Finnland gegen Tschechien. Hagman und Filppula entschieden die Partie erst in den letzten sechs Minuten des Spiels. Finnland winkt nun die zweite Olympia-Finalteilnahme in Folge - 2006 in Turin verloren die Finnen ihr Endspiel gegen Schweden.
Damit stehen die Halbfinals fest. Gastgeber Kanada trifft auf die Slowakei und Finnland auf die USA. Mal sehen, ob die Slowakei noch eine Sensation schafft und ins Finale einzieht.
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Beeindruckend, dass das Endergebnis schon nach 32 Minuten fest stand. Perry (2), Getzlaf, Boyle, Nash, Morrow und Weber trafen für Kanada, Kalinin, Afinogenov und Gonchar erzielten die Tore für die "Sbornaja".
Nach diesem Sieg dürften die Kanadier nun endgültig der Top-Favorit auf die Goldmedaille sein.
Neben Favorit Russland ist auch der Titelverteidiger ausgeschieden. Schweden unterlag der Slowakei mit 3:4. Die "Tre Konors" mussten immer einem Rückstand hinterher laufen. Gaborik und Sekera brachten die Slowaken mit 2:0 in Front. Hörnqvist und Zetterberg gelang der Ausgleich - 2:2. Doch die Slowakei zogen wieder davon. Demitra und Kopecky schossen die Slowaken mit 4:2 in Front. Alfredsson gelang nur noch der 3:4-Anschlusstreffer.
Die USA haben die Schweiz mit 2:0 besiegt und zogen damit ins Halbfinale ein. Zach Parise erzielte beide Treffer. Damit bleibt also die Chance auf ein Finale zwischen Kanada und den USA bestehen.
Ebenfalls mit 2:0 gewann Finnland gegen Tschechien. Hagman und Filppula entschieden die Partie erst in den letzten sechs Minuten des Spiels. Finnland winkt nun die zweite Olympia-Finalteilnahme in Folge - 2006 in Turin verloren die Finnen ihr Endspiel gegen Schweden.
Damit stehen die Halbfinals fest. Gastgeber Kanada trifft auf die Slowakei und Finnland auf die USA. Mal sehen, ob die Slowakei noch eine Sensation schafft und ins Finale einzieht.
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Mittwoch, 24. Februar 2010
Olympia: Viertelfinal-Spiele stehen fest
Die Play-Off-Spiele bei den olympischen Spielen sind vorbei. Und sie waren - mit Ausnahme des Kanada-Spiel´s - sehr enge und spannende Angelegenheiten.
Die Schweiz setzte sich mit 3:2 gegen Weißrussland durch. Kalyuzny brachte die Weißrussen überraschend in Führung. Sprunger und Domenichelli drehten das Spiel für die Eidgenossen - 2:1. Zakharov sorgte mit seinem Tor dafür, dass es in die Verlängerung ging. Dort fiel kein Treffer - somit musste das Penaltyschiessen entscheiden. In diesem erzielte Wick den entscheidenden Treffer.
Im Viertelfinale treffen die Eidgenossen nun auf die USA.
Auch Tschechien musste über die reguläre Spielzeit hinaus gehen, um den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Mit 3:2 n.V. setzten sich die Tschechen gegen Lettland durch. Dabei verspielten die Tschechen in der regulären Spielzeit eine 2:0-Führung. Rolinek und Fleischmann hatten Tschechien mit 2:0 in Front gebracht. Cipulis und Redhlis glichen in den letzten sieben Minuten aber noch aus. Krejci sorgte nach 5:10 Minuten in der Overtime mit seinem Tor für die Entscheidung.
Im Viertelfinale wartet auf die Tschechen nun Finnland.
Die Slowakei komplettiert das Feld der Viertelfinalteilnehmer. Die Slowaken setzten sich mit 4:3 gegen Norwegen durch. Handzus, Gaborik, Zednik und Satan trafen für die Slowakei, Zuccarello Aasen, DEL-Profi Vikingstad und Bastiansen für die Norweger.
Das Spiel wurde von der Verletzung des Slowaken Lubos Bartecko überschattet. Der Norweger Tollefsen hatte Bartecko hart gegen den Oberkörper und Hals gecheckt. Der Slowake prallte nach dem Check auf´s Eis. Während des Sturzes verlor Bartecko seinen Helm, der wohl nicht richtig zugemacht war.
Es dauerte einige Minuten, bis Bartecko mit der Trage vom Eis gebracht werden konnte. Er wurde mit mehreren Stichen genäht. Zudem zog er sich eine Gehirnerschütterung zu. Sein Zustand ist aber wohl stabil.
Der Norweger Tollefsen erhielt für seinen Check eine Matchstrafe.
Die Slowakei trifft nun im Viertelfinale auf Schweden.
Nun stehen also die Viertelfinalspiele bei Olympia an. Unter anderem kommt es dabei zum vorweg genommenen Finale zwischen Russland und Gastgeber Kanada. Ich denke, das wird eine sehr enge Partie werden, bei der es durchaus in die Verlängerung gehen kann. Es ist schwer zu sagen, wer sich durchsetzen wird. Ich kann dort keinen favorisieren, da beide gleich stark sind.
Bei den anderen drei Viertelfinal´s sehe ich drei Teams, die meiner Meinung nach als Favorit ins Spiel gehen. Da wäre zum Einen die USA, welche auf die Schweiz trifft. Da rechne ich mit einem Sieg der Amerikaner.
Beim Duell Finnland gegen Tschechien sehe ich die Finnen im Vorteil, genauso wie die Schweden beim Spiel gegen die Slowakei.
Mal sehen, wie die Spiele ausgehen werden und wer letztendlich ins Halbfinale bei Olympia 2010 einzieht. Es werden mit Sicherheit sehr spannende Viertelfinalspiele.
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Die Schweiz setzte sich mit 3:2 gegen Weißrussland durch. Kalyuzny brachte die Weißrussen überraschend in Führung. Sprunger und Domenichelli drehten das Spiel für die Eidgenossen - 2:1. Zakharov sorgte mit seinem Tor dafür, dass es in die Verlängerung ging. Dort fiel kein Treffer - somit musste das Penaltyschiessen entscheiden. In diesem erzielte Wick den entscheidenden Treffer.
Im Viertelfinale treffen die Eidgenossen nun auf die USA.
Auch Tschechien musste über die reguläre Spielzeit hinaus gehen, um den Einzug ins Viertelfinale perfekt zu machen. Mit 3:2 n.V. setzten sich die Tschechen gegen Lettland durch. Dabei verspielten die Tschechen in der regulären Spielzeit eine 2:0-Führung. Rolinek und Fleischmann hatten Tschechien mit 2:0 in Front gebracht. Cipulis und Redhlis glichen in den letzten sieben Minuten aber noch aus. Krejci sorgte nach 5:10 Minuten in der Overtime mit seinem Tor für die Entscheidung.
Im Viertelfinale wartet auf die Tschechen nun Finnland.
Die Slowakei komplettiert das Feld der Viertelfinalteilnehmer. Die Slowaken setzten sich mit 4:3 gegen Norwegen durch. Handzus, Gaborik, Zednik und Satan trafen für die Slowakei, Zuccarello Aasen, DEL-Profi Vikingstad und Bastiansen für die Norweger.
Das Spiel wurde von der Verletzung des Slowaken Lubos Bartecko überschattet. Der Norweger Tollefsen hatte Bartecko hart gegen den Oberkörper und Hals gecheckt. Der Slowake prallte nach dem Check auf´s Eis. Während des Sturzes verlor Bartecko seinen Helm, der wohl nicht richtig zugemacht war.
Es dauerte einige Minuten, bis Bartecko mit der Trage vom Eis gebracht werden konnte. Er wurde mit mehreren Stichen genäht. Zudem zog er sich eine Gehirnerschütterung zu. Sein Zustand ist aber wohl stabil.
Der Norweger Tollefsen erhielt für seinen Check eine Matchstrafe.
Die Slowakei trifft nun im Viertelfinale auf Schweden.
Nun stehen also die Viertelfinalspiele bei Olympia an. Unter anderem kommt es dabei zum vorweg genommenen Finale zwischen Russland und Gastgeber Kanada. Ich denke, das wird eine sehr enge Partie werden, bei der es durchaus in die Verlängerung gehen kann. Es ist schwer zu sagen, wer sich durchsetzen wird. Ich kann dort keinen favorisieren, da beide gleich stark sind.
Bei den anderen drei Viertelfinal´s sehe ich drei Teams, die meiner Meinung nach als Favorit ins Spiel gehen. Da wäre zum Einen die USA, welche auf die Schweiz trifft. Da rechne ich mit einem Sieg der Amerikaner.
Beim Duell Finnland gegen Tschechien sehe ich die Finnen im Vorteil, genauso wie die Schweden beim Spiel gegen die Slowakei.
Mal sehen, wie die Spiele ausgehen werden und wer letztendlich ins Halbfinale bei Olympia 2010 einzieht. Es werden mit Sicherheit sehr spannende Viertelfinalspiele.
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Olympia: Deutschland mit erwarteter Niederlage
Die olympischen Spiele sind für die deutsche Eishockey Nationalmannschaft vorbei. Im Play-Off-Spiel gegen Gastgeber Kanada gab es eine derbe 2:8-Niederlage.
Es war das erwartete Spiel auf ein Tor. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf DEB-Torwart Thomas Greiss zu. Doch im ersten Drittel fand nur ein Puck den Weg ins Tor. In der elften Minute passierte es, Joe Thornton brachte die Kanadier mit 1:0 in Führung.
Im zweiten Drittel drückten die Kanadier weiter. Dem Druck hielt selbst das Tornetz nicht stand. Shea Weber hatte so hart geschossen, dass der Puck durch das Tornetz durch ging. Das sahen die Schiedsrichter aber erst nach Ansicht des Videobeweises - so schnell ging das.
Nun waren die Kanadier richtig in Torlaune - in Spiellaune waren sie ja ohnehin schon.
Jarome Iginla schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 4:0 hoch.
Nachdem die kanadischen Fans also schon viermal Grund zum Jubeln hatten, durften nun auch mal die wenigen deutschen Fans feiern. Marcel Goc verkürzte per Bauerntrick auf 4:1.
Im letzten Drittel liefen die Gastgeber noch einmal zur Hochform auf. Sidney Crosby, Mike Richards, Scott Niedermeyer und Rick Nash schossen Kanada mit 8:1 in Front.
Den Schlusspunkt unter diesem Spiel durften dann aber die Deutschen setzen. Manuel Klinge schoss das 8:2 und damit das letzte Tor von Deutschland bei Olympia 2010. Das DEB-Team schließt die olympischen Spiele als 11. ab - so schlecht wie noch nie zuvor.
Es war das erwartete Spiel auf ein Tor. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf DEB-Torwart Thomas Greiss zu. Doch im ersten Drittel fand nur ein Puck den Weg ins Tor. In der elften Minute passierte es, Joe Thornton brachte die Kanadier mit 1:0 in Führung.
Im zweiten Drittel drückten die Kanadier weiter. Dem Druck hielt selbst das Tornetz nicht stand. Shea Weber hatte so hart geschossen, dass der Puck durch das Tornetz durch ging. Das sahen die Schiedsrichter aber erst nach Ansicht des Videobeweises - so schnell ging das.
Nun waren die Kanadier richtig in Torlaune - in Spiellaune waren sie ja ohnehin schon.
Jarome Iginla schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 4:0 hoch.
Nachdem die kanadischen Fans also schon viermal Grund zum Jubeln hatten, durften nun auch mal die wenigen deutschen Fans feiern. Marcel Goc verkürzte per Bauerntrick auf 4:1.
Im letzten Drittel liefen die Gastgeber noch einmal zur Hochform auf. Sidney Crosby, Mike Richards, Scott Niedermeyer und Rick Nash schossen Kanada mit 8:1 in Front.
Den Schlusspunkt unter diesem Spiel durften dann aber die Deutschen setzen. Manuel Klinge schoss das 8:2 und damit das letzte Tor von Deutschland bei Olympia 2010. Das DEB-Team schließt die olympischen Spiele als 11. ab - so schlecht wie noch nie zuvor.
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Dienstag, 23. Februar 2010
Heute Nacht Play-Off-Spiel gegen Kanada
Heute Nach um 1:30 Uhr bestreitet die deutsche Eishockey Nationalmannschaft ihr Play-Off-Spiel gegen Gastgeber Kanada. Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit das letzte Spiel des DEB-Teams bei Olympia 2010 sein.
Christian Ehrhoff hofft auf die große Sensation:
„Wir sind der ganz große Underdog. Ganz einfach. Aber natürlich würde ich am Mittwoch gerne in den Zeitungen lesen, dass Deutschland die größte Sensation der Olympischen Geschichte geschafft hat.“
Es ist doch schön, wenn die Deutschen den Humor nicht verloren haben. Was bleibt ihnen denn auch anderes übrig. Sie sind nun mal der klare Außenseiter, alles andere als eine deutliche Niederlage wäre ein riesengroßes Wunder.
Allerdings hat das DEB-Team einen Vorteil. Sie stehen nicht unter Druck, sie können befreit aufspielen. Von ihnen wird überhaupt nichts erwartet. Die Kanadier hingegen stehen unter großem Druck. Von ihnen erwartet man in der Heimat einzig und allein die Goldmedaille. Da war schon die Niederlage gegen die USA eine herbe Enttäuschung, was man dann auch in den Presseberichten dort lesen konnte.
Im Tor wird zum dritten Mal in diesem Turnier Thomas Greiss stehen.
Na dann, freuen wir uns auf ein schönes Spiel. Und vielleicht gelingt Deutschland ja das "Wunder von Vancouver" - auch wenn ich nicht dran glaube.
Die ARD überträgt das Spiel live. Zum Glück...
Quelle
Christian Ehrhoff hofft auf die große Sensation:
„Wir sind der ganz große Underdog. Ganz einfach. Aber natürlich würde ich am Mittwoch gerne in den Zeitungen lesen, dass Deutschland die größte Sensation der Olympischen Geschichte geschafft hat.“
Es ist doch schön, wenn die Deutschen den Humor nicht verloren haben. Was bleibt ihnen denn auch anderes übrig. Sie sind nun mal der klare Außenseiter, alles andere als eine deutliche Niederlage wäre ein riesengroßes Wunder.
Allerdings hat das DEB-Team einen Vorteil. Sie stehen nicht unter Druck, sie können befreit aufspielen. Von ihnen wird überhaupt nichts erwartet. Die Kanadier hingegen stehen unter großem Druck. Von ihnen erwartet man in der Heimat einzig und allein die Goldmedaille. Da war schon die Niederlage gegen die USA eine herbe Enttäuschung, was man dann auch in den Presseberichten dort lesen konnte.
Im Tor wird zum dritten Mal in diesem Turnier Thomas Greiss stehen.
Na dann, freuen wir uns auf ein schönes Spiel. Und vielleicht gelingt Deutschland ja das "Wunder von Vancouver" - auch wenn ich nicht dran glaube.
Die ARD überträgt das Spiel live. Zum Glück...
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Montag, 22. Februar 2010
Olympia: Play-Off-Paarungen stehen fest
Nun beginnt die heiße Phase beim olympischen Eishockey Turnier. Und in den Play-Off-Spielen um den Einzug ins Viertelfinale hat Deutschland den schwersten Gegner bekommen. Am Mittwochmorgen geht es gegen den Gastgeber Kanada. Wer an eine Sensation des DEB-Teams denkt, der wird glaub ich enttäuscht. Die Kanadier, die so oder so der haushohe Favorit sind, werden durch die Niederlage gegen die USA gefrustet sein und werden ihren Frust am DEB-Team ablassen.
Neben dem Duell Kanada gegen Deutschland kommt es noch zu drei weiteren Paarungen. Die Schweiz bekommt es mit Weißrussland zu tun - ich denke, da werden sich die Eidgenossen durchsetzen.
Tschechien trifft auf Lettland - die Tschechen sind da klarer Favorit. Und das letzte Spiel der Play-Off-Runde ist das zwischen der Slowakei und Norwegen - hier favorisiere ich die Slowaken.
Sollten sich die Kanadier gegen Deutschland durchsetzen - was ja zu erwarten ist - würde es das Wunschfinale bereits im Viertelfinale geben. Denn dort wartet Russland auf den Sieger der Partie Kanada vs. Deutschland. Da muss man also auch als Fan der deutschen Nationalmannschaft den Gastgebern die Daumen drücken, um dann den Klassiker Russland gegen Kanada zu sehen.
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Neben dem Duell Kanada gegen Deutschland kommt es noch zu drei weiteren Paarungen. Die Schweiz bekommt es mit Weißrussland zu tun - ich denke, da werden sich die Eidgenossen durchsetzen.
Tschechien trifft auf Lettland - die Tschechen sind da klarer Favorit. Und das letzte Spiel der Play-Off-Runde ist das zwischen der Slowakei und Norwegen - hier favorisiere ich die Slowaken.
Sollten sich die Kanadier gegen Deutschland durchsetzen - was ja zu erwarten ist - würde es das Wunschfinale bereits im Viertelfinale geben. Denn dort wartet Russland auf den Sieger der Partie Kanada vs. Deutschland. Da muss man also auch als Fan der deutschen Nationalmannschaft den Gastgebern die Daumen drücken, um dann den Klassiker Russland gegen Kanada zu sehen.
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Sonntag, 21. Februar 2010
Eishockey-Berichterstattung bei Olympia von ARD und ZDF
Es ist ja schön, dass ARD und ZDF die Spiele der deutschen Eishockey Nationalmannschaft nahezu in voller Länge live übertragen hat. Aber diese Spiele waren nur ohne Ton zu ertragen. Denn was die Kommentatoren - Tom Scheunemann (ARD) und Günther-Peter Ploog (ZDF) - da teilweise sagten, das ging ja mal überhaupt nicht.
Unser eisbaerlin-Teammitglied "Jillson" hatte ja schon ein Kommentar zum Herrn Scheunemann nach dem Spiel der Deutschen gegen die Schweden geschrieben:
"Ich war auch sehr zufrieden mit dem Spiel unserer Mannen, aber nicht zufrieden mit dem Herrn Scheunemann der das Spiel kommentierte. Was der für einen Sch..... zusammengelabert hat, das ging ja auf keine Kuhhaut, so sprach er z. B. vom Powerplay der Schweden, obwohl beide Mannschaften vollzählig waren oder so ein schnelles Spiel hätte Felle noch nicht erlebt usw. Dann doch lieber Eishockey auf Sky, als solchen Kommentatoren im Free TV."
Das waren schon teilweise Sprüche, bei denen man als Eishockeyfan nur mit dem Kopf schütteln kann.
Aber was der Herr Ploog heute beim Spiel Deutschland gegen Weißrussland zusammen kommentiert hat, war einfach nur schrecklich. Zu Spielbeginn meinte er noch, dass das DEB-Team heute auf einen Gegner trifft, der auf Augenhöhe mit uns (Deutschland) ist. Nach der Schlusssirene waren die Weißrussen auf einmal eine klasse besser als das DEB-Team. Der scheint seine Meinung auch von Minute zu Minute zu ändern. Gut war auch sein Gemeckere gegen Michael Bakos gewesen. Ja, er hat das erste Tor verschuldet und auch beim zweiten Tor sah er nicht gerade glücklich aus. Aber muss man dass dann das ganze Spiel über gefühlte 1000-mal wiederholen?
Dann haben die Deutschen heute seiner Meinung nach ein schlechtes Spiel abgeliefert und stehen auf Platz 11 - da wo sie mit der Leistung auch hingehören. Hallo? Das war heute mit Sicherheit kein schlechtes Spiel der DEB-Jungs. Sie haben sich zahlreiche Chancen herausgespielt, sind aber halt immer wieder am weißrussischen Torwart gescheitert. Nur weil sie verlieren, spielen sie doch nicht gleich schlecht.
Dass der Herr Ploog die Deutsche Eishockey Liga (DEL) überhaupt nicht mag, hat er auch oft genug verlauten lassen. Es ging um die Reihenzusammensetzung im deutschen Team. Die erste Reihe besteht komplett aus NHL-Spielern, die anderen aus DEL-Spielern. Da meinte er, die erste Reihe kann hier noch einigermaßen mit dem Tempo mithalten. Die DEL-Spieler nicht, denn in der DEL spielt man in Zeitlupe. Hat der überhaupt schon einmal ein DEL-Spiel gesehen? Dass die dort nicht so ein schnelles Tempo haben, wie in der NHL, ist ja wohl allen klar. Aber auch in der DEL gibt es sehr viele Spiele, die vom Tempo her schnell sind - vor allem in den Play-Offs.
Weiterhin meinte er, die ausländischen Spieler in der DEL sind nur Zweit- bzw. Drittklassig. Viele von ihnen seien nur Mitläufer, daher sind natürlich auch viele deutsche Spieler Mitläufer. Klar gibt es viele Ausländer, die nicht so gut sind. Aber es gibt auch jede Menge Ausländer in der DEL, die sehr gut Eishockey spielen können. Und viele versuchen sich über die DEL, noch einmal für die NHL zu empfehlen.
Klar ist die DEL keine Top-Liga im Vergleich zu anderen großen Ligen. Aber sie ist nun auch nicht so schlecht wie man sie darstellt. Und dass es in der DEL keine gute Nachwuchsarbeit gibt, wie der Herr Ploog meint, glaubt er ja wohl selber nicht. Sicher haben nicht alle Teams eine solch gute Nachwuchsarbeit wie die Eisbären oder Mannheim, aber es gibt trotzdem Nachwuchsarbeit.
Und wenn die deutschen Spieler so schlecht sein sollen, wieso setzen dann z.B. Augsburg und Iserlohn auf ein rein deutsches Torhütergespann. Es ist nicht alles schlecht in der DEL. Das sie vielleicht nicht so reizvoll ist, wie andere europäische Ligen, liegen mit Sicherheit auch an dem Punkt, dass es z.B. kein Auf- bzw. Abstieg mehr gibt. Da fehlt ein Anreiz, der in anderen Ligen wieder gegeben ist.
Zum Ende brachte er dann das Fass zum Überlaufen. Er sprach davon, dass Eishockey eine Randsportart sei, die nur regional noch Interesse findet. Da blutet sein Herz als eingefleischter Eishockey-Fan. Ich lach mich schlapp. Wenn der Eishockey-Fan sein soll, dann scheint der von der Sportart mal überhaupt keine Ahnung zu haben.
Warum verkommt denn der Eishockeysport immer mehr zur Randsportart. Doch wohl nicht wegen des fehlenden Erfolges der Nationalmannschaft oder der - seiner Meinung nach - schlechten Deutschen Eishockey Liga. Vielmehr liegt es doch daran, dass Eishockey in der Öffentlichkeit keine Wahrnehmung erhält. Dieser Sport wird doch nirgendwo gezeigt außer im Pay-TV. ARD und ZDF reden doch meist nur über Eishockey, wenn es mal eine Schlägerei gab oder es sonst irgendetwas negatives zu berichten gibt. Vielmehr wird doch nicht gezeigt. Und wenn sie jetzt doch mal Spiele live übertragen, wird alles nur schlecht geredet. Dass Eishockey aber in der Zuschauergunst die Nummer Zwei hinter "König Fußball" ist, scheint denen egal zu sein. Lieber übertragen sie andere Sportarten wie Handball oder Basketball - die sicherlich auch sehr interessant sind - für die aber anscheinend keine Randsportart sind.
Daher verstehe ich es nicht, wie ein Herr Ploog sagen kann, ihm blutet sein Herz, wenn er die Deutschen so schlecht spielen sieht. Vielmehr dürfen wir Fans sagen, uns blutet das Herz, bei dem was dieser Mann von sich gibt. Das hat mir den ganzen Morgen heute versaut.
Um noch einmal auf Eishockey im Free-TV zurückzukommen. Da lobe ich mir z.B DSF, welches jedes Wochenende ein 30-minütiges Magazin von der 2 Eishockey-Bundesliga (!) zeigt. Da kommt wenigstens 30 Minuten in einer Woche etwas über diese Randsportart.
Unser eisbaerlin-Teammitglied "Jillson" hatte ja schon ein Kommentar zum Herrn Scheunemann nach dem Spiel der Deutschen gegen die Schweden geschrieben:
"Ich war auch sehr zufrieden mit dem Spiel unserer Mannen, aber nicht zufrieden mit dem Herrn Scheunemann der das Spiel kommentierte. Was der für einen Sch..... zusammengelabert hat, das ging ja auf keine Kuhhaut, so sprach er z. B. vom Powerplay der Schweden, obwohl beide Mannschaften vollzählig waren oder so ein schnelles Spiel hätte Felle noch nicht erlebt usw. Dann doch lieber Eishockey auf Sky, als solchen Kommentatoren im Free TV."
Das waren schon teilweise Sprüche, bei denen man als Eishockeyfan nur mit dem Kopf schütteln kann.
Aber was der Herr Ploog heute beim Spiel Deutschland gegen Weißrussland zusammen kommentiert hat, war einfach nur schrecklich. Zu Spielbeginn meinte er noch, dass das DEB-Team heute auf einen Gegner trifft, der auf Augenhöhe mit uns (Deutschland) ist. Nach der Schlusssirene waren die Weißrussen auf einmal eine klasse besser als das DEB-Team. Der scheint seine Meinung auch von Minute zu Minute zu ändern. Gut war auch sein Gemeckere gegen Michael Bakos gewesen. Ja, er hat das erste Tor verschuldet und auch beim zweiten Tor sah er nicht gerade glücklich aus. Aber muss man dass dann das ganze Spiel über gefühlte 1000-mal wiederholen?
Dann haben die Deutschen heute seiner Meinung nach ein schlechtes Spiel abgeliefert und stehen auf Platz 11 - da wo sie mit der Leistung auch hingehören. Hallo? Das war heute mit Sicherheit kein schlechtes Spiel der DEB-Jungs. Sie haben sich zahlreiche Chancen herausgespielt, sind aber halt immer wieder am weißrussischen Torwart gescheitert. Nur weil sie verlieren, spielen sie doch nicht gleich schlecht.
Dass der Herr Ploog die Deutsche Eishockey Liga (DEL) überhaupt nicht mag, hat er auch oft genug verlauten lassen. Es ging um die Reihenzusammensetzung im deutschen Team. Die erste Reihe besteht komplett aus NHL-Spielern, die anderen aus DEL-Spielern. Da meinte er, die erste Reihe kann hier noch einigermaßen mit dem Tempo mithalten. Die DEL-Spieler nicht, denn in der DEL spielt man in Zeitlupe. Hat der überhaupt schon einmal ein DEL-Spiel gesehen? Dass die dort nicht so ein schnelles Tempo haben, wie in der NHL, ist ja wohl allen klar. Aber auch in der DEL gibt es sehr viele Spiele, die vom Tempo her schnell sind - vor allem in den Play-Offs.
Weiterhin meinte er, die ausländischen Spieler in der DEL sind nur Zweit- bzw. Drittklassig. Viele von ihnen seien nur Mitläufer, daher sind natürlich auch viele deutsche Spieler Mitläufer. Klar gibt es viele Ausländer, die nicht so gut sind. Aber es gibt auch jede Menge Ausländer in der DEL, die sehr gut Eishockey spielen können. Und viele versuchen sich über die DEL, noch einmal für die NHL zu empfehlen.
Klar ist die DEL keine Top-Liga im Vergleich zu anderen großen Ligen. Aber sie ist nun auch nicht so schlecht wie man sie darstellt. Und dass es in der DEL keine gute Nachwuchsarbeit gibt, wie der Herr Ploog meint, glaubt er ja wohl selber nicht. Sicher haben nicht alle Teams eine solch gute Nachwuchsarbeit wie die Eisbären oder Mannheim, aber es gibt trotzdem Nachwuchsarbeit.
Und wenn die deutschen Spieler so schlecht sein sollen, wieso setzen dann z.B. Augsburg und Iserlohn auf ein rein deutsches Torhütergespann. Es ist nicht alles schlecht in der DEL. Das sie vielleicht nicht so reizvoll ist, wie andere europäische Ligen, liegen mit Sicherheit auch an dem Punkt, dass es z.B. kein Auf- bzw. Abstieg mehr gibt. Da fehlt ein Anreiz, der in anderen Ligen wieder gegeben ist.
Zum Ende brachte er dann das Fass zum Überlaufen. Er sprach davon, dass Eishockey eine Randsportart sei, die nur regional noch Interesse findet. Da blutet sein Herz als eingefleischter Eishockey-Fan. Ich lach mich schlapp. Wenn der Eishockey-Fan sein soll, dann scheint der von der Sportart mal überhaupt keine Ahnung zu haben.
Warum verkommt denn der Eishockeysport immer mehr zur Randsportart. Doch wohl nicht wegen des fehlenden Erfolges der Nationalmannschaft oder der - seiner Meinung nach - schlechten Deutschen Eishockey Liga. Vielmehr liegt es doch daran, dass Eishockey in der Öffentlichkeit keine Wahrnehmung erhält. Dieser Sport wird doch nirgendwo gezeigt außer im Pay-TV. ARD und ZDF reden doch meist nur über Eishockey, wenn es mal eine Schlägerei gab oder es sonst irgendetwas negatives zu berichten gibt. Vielmehr wird doch nicht gezeigt. Und wenn sie jetzt doch mal Spiele live übertragen, wird alles nur schlecht geredet. Dass Eishockey aber in der Zuschauergunst die Nummer Zwei hinter "König Fußball" ist, scheint denen egal zu sein. Lieber übertragen sie andere Sportarten wie Handball oder Basketball - die sicherlich auch sehr interessant sind - für die aber anscheinend keine Randsportart sind.
Daher verstehe ich es nicht, wie ein Herr Ploog sagen kann, ihm blutet sein Herz, wenn er die Deutschen so schlecht spielen sieht. Vielmehr dürfen wir Fans sagen, uns blutet das Herz, bei dem was dieser Mann von sich gibt. Das hat mir den ganzen Morgen heute versaut.
Um noch einmal auf Eishockey im Free-TV zurückzukommen. Da lobe ich mir z.B DSF, welches jedes Wochenende ein 30-minütiges Magazin von der 2 Eishockey-Bundesliga (!) zeigt. Da kommt wenigstens 30 Minuten in einer Woche etwas über diese Randsportart.
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Olympia: Deutschland unterliegt Weißrussland mit 3:5
Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat zum Abschluss der Vorrunde mit 3:5 gegen Weißrussland verloren. Zwar schossen die Deutschen endlich mal Tore, aber es zeigte sich wieder einmal die Abschlussschwäche vor dem gegnerischen Tor. Fast doppelt so viele Schüsse wie der Gegner - ich glaube 40 waren es am Ende für das DEB-Team - und trotzdem verlieren sie. Das ist schon bitter. Aber da zeigt sich wieder, wie eiskalt die Gegner bei Olympia vorm Tor sind. Die brauchen halt nicht viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. Wenn gleich Weißrussland sicherlich keine Übermacht ist, aber heute waren sie halt vorm Tor kaltschnäuziger und etwas glücklicher im Abschluss.
Im ersten Drittel waren die Deutschen das bessere Team, dennoch ging es nur mit einem 1:1 in die erste Pause. Nach sechs Minuten erzielte Dennis Seidenberg in Überzahl das 1:0 und damit das ersehnte erste Turniertor des DEB-Team´s. Er schloss eine schöne NHL-Kombination - Marcel Goc und Marco Sturm gaben die Vorlage - ab.
Doch in der Folgezeit verpassten es die Deutschen, ein Tor nachzulegen. Und so kam das, was immer kommt, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt. Einen Schussversuch von Michael Bakos stoppte ein Weißrusse. Ugarov lief mit einem Mitspieler einen 2 auf 1-Konter, schloss selber ab und erzielte den zu diesem Zeitpunkt nicht verdienten Ausgleich.
Gleich nach dem Ausgleich hatten die Weißrussen sogar die Führung auf dem Schläger, doch Antonenko scheiterte an der Latte.
Im zweiten Drittel weiterhin dasselbe Bild. Die Deutschen drückten auf das gegnerische Tor, schossen sehr oft. Doch sie bissen sich die Zähne an Torwart Koval aus.
Die Weißrussen zeigten, wie man es besser macht. In der 29. Minute kurvte Kalyuzny um die deutschen Spieler herum und schloss sein Solo mit dem Tor zum 1:2 ab. Dabei blieb es in diesem Drittel, wo sich die Mitarbeiter der O2 World mal einen Beispiel nehmen konnten. Denn Verteidiger Christian Ehrhoff hatte mit einem satten Schuss einen Sprung in der Plexiglasscheibe hinter dem weißrussischen Tor verursacht. Binnen weniger Minuten wurde die Scheibe ausgewechselt. So was dauerte er bei uns in der Arena schon mal fast ´ne halbe Stunde.
Das letzte Drittel des Spiels war ein sehr torreiches. Zunächst liefen die Deutschen wie die beiden Drittel zuvor auch schon immer wieder an. Doch die Weißrussen ließen nicht viel durch. Entweder stand ein Verteidiger im Weg oder Torwart Koval schnappte sich den Puck.
Und wieder zeigten die Weißrussen, wie es besser geht. Acht Minuten vor dem Ende fuhren sie einen Konter, Kostitsyn schloss diesen mustergültig ab. Was in der folgenden Minute abging, war spektakulär. Die Deutschen, welche in den beiden Spielen zuvor kein Tor erzielten und heute zahlreiche gute Gelegenheiten ausließen, glichen binnen 21 Sekunden zum 3:3 aus. Erst war es John Tripp gewesen, der 39 Sekunden nach dem 1:3 auf 2:3 verkürzte. Die Vorlage kam von Eisbär Sven Felski. Nur 21 Sekunden später war es Marcel Goc, der sogar den Ausgleich erzielte. Die DEB-Bank tobte vor Freude. Nun gab es auf einmal wieder Hoffnung.
Schade, dass eine Strafe gegen Alexander Sulzer die Hoffnung wieder zu Nichte machte. Denn Weißrussland nutzte dieses Powerplay fünf Minuten vor dem Ende - Salei mit dem 3:4.
Die Entscheidung fiel eine Minute vor dem Ende, als erneut Kalyuzny traf - 3:5.
Nach dieser doch eher unglücklichen Niederlage hat Deutschland die Vorrunde in seiner Gruppe als Letzter und in der Gesamttabelle als Elfter abgeschlossen. Damit trifft das DEB-Team in seinem Play-Off-Spiel auf den Sechsten der Vorrunden, der noch nicht fest steht. Bei einem Sieg heute wäre es zum Derby gegen die Schweiz gekommen. Das wäre bestimmt eine interessante Partie gewesen.
Im ersten Drittel waren die Deutschen das bessere Team, dennoch ging es nur mit einem 1:1 in die erste Pause. Nach sechs Minuten erzielte Dennis Seidenberg in Überzahl das 1:0 und damit das ersehnte erste Turniertor des DEB-Team´s. Er schloss eine schöne NHL-Kombination - Marcel Goc und Marco Sturm gaben die Vorlage - ab.
Doch in der Folgezeit verpassten es die Deutschen, ein Tor nachzulegen. Und so kam das, was immer kommt, wenn man vorne seine Chancen nicht nutzt. Einen Schussversuch von Michael Bakos stoppte ein Weißrusse. Ugarov lief mit einem Mitspieler einen 2 auf 1-Konter, schloss selber ab und erzielte den zu diesem Zeitpunkt nicht verdienten Ausgleich.
Gleich nach dem Ausgleich hatten die Weißrussen sogar die Führung auf dem Schläger, doch Antonenko scheiterte an der Latte.
Im zweiten Drittel weiterhin dasselbe Bild. Die Deutschen drückten auf das gegnerische Tor, schossen sehr oft. Doch sie bissen sich die Zähne an Torwart Koval aus.
Die Weißrussen zeigten, wie man es besser macht. In der 29. Minute kurvte Kalyuzny um die deutschen Spieler herum und schloss sein Solo mit dem Tor zum 1:2 ab. Dabei blieb es in diesem Drittel, wo sich die Mitarbeiter der O2 World mal einen Beispiel nehmen konnten. Denn Verteidiger Christian Ehrhoff hatte mit einem satten Schuss einen Sprung in der Plexiglasscheibe hinter dem weißrussischen Tor verursacht. Binnen weniger Minuten wurde die Scheibe ausgewechselt. So was dauerte er bei uns in der Arena schon mal fast ´ne halbe Stunde.
Das letzte Drittel des Spiels war ein sehr torreiches. Zunächst liefen die Deutschen wie die beiden Drittel zuvor auch schon immer wieder an. Doch die Weißrussen ließen nicht viel durch. Entweder stand ein Verteidiger im Weg oder Torwart Koval schnappte sich den Puck.
Und wieder zeigten die Weißrussen, wie es besser geht. Acht Minuten vor dem Ende fuhren sie einen Konter, Kostitsyn schloss diesen mustergültig ab. Was in der folgenden Minute abging, war spektakulär. Die Deutschen, welche in den beiden Spielen zuvor kein Tor erzielten und heute zahlreiche gute Gelegenheiten ausließen, glichen binnen 21 Sekunden zum 3:3 aus. Erst war es John Tripp gewesen, der 39 Sekunden nach dem 1:3 auf 2:3 verkürzte. Die Vorlage kam von Eisbär Sven Felski. Nur 21 Sekunden später war es Marcel Goc, der sogar den Ausgleich erzielte. Die DEB-Bank tobte vor Freude. Nun gab es auf einmal wieder Hoffnung.
Schade, dass eine Strafe gegen Alexander Sulzer die Hoffnung wieder zu Nichte machte. Denn Weißrussland nutzte dieses Powerplay fünf Minuten vor dem Ende - Salei mit dem 3:4.
Die Entscheidung fiel eine Minute vor dem Ende, als erneut Kalyuzny traf - 3:5.
Nach dieser doch eher unglücklichen Niederlage hat Deutschland die Vorrunde in seiner Gruppe als Letzter und in der Gesamttabelle als Elfter abgeschlossen. Damit trifft das DEB-Team in seinem Play-Off-Spiel auf den Sechsten der Vorrunden, der noch nicht fest steht. Bei einem Sieg heute wäre es zum Derby gegen die Schweiz gekommen. Das wäre bestimmt eine interessante Partie gewesen.
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Samstag, 20. Februar 2010
Olympia: Schweden und Tschechien mit Siegen
Die Schweden und die Tschechen haben auch ihr zweites Gruppenspiel gewonnen. Dabei wussten die Schweden aber erneut nicht zu überzeugen. Gegen Weißrussland gab es einen 4:2-Sieg. Dabei verspielten die "Tre Konors" beinahe noch eine 3:0-Führung. Daniel Sedin, Alfredsson und Franzen hatten getroffen. Die Weißrussen kämpften sich heran und verkürzten auf 3:2. Meleshko tat dies mit zwei Toren. Erst elf Sekunden vor dem Ende sorgten Alfredsson für die Entscheidung.
Tschechien feierte einen 5:2-Sieg gegen Lettland. Bereits nach sechs Minuten stand es 3:o für die Tschechen - Tore durch Krejci, Plekanec und Superstar Jagr. Kaberle konnte im zweiten Drittel das 4:0 nachlegen.
Nun kamen die Letten etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 4:2. Sotnieks und Ankipans trafen für Lettland. Elias entschied das Spiel in der Schlussminute mit seinem Tor zum 5:2-Endstand.
Quelle
Tschechien feierte einen 5:2-Sieg gegen Lettland. Bereits nach sechs Minuten stand es 3:o für die Tschechen - Tore durch Krejci, Plekanec und Superstar Jagr. Kaberle konnte im zweiten Drittel das 4:0 nachlegen.
Nun kamen die Letten etwas besser ins Spiel und verkürzten auf 4:2. Sotnieks und Ankipans trafen für Lettland. Elias entschied das Spiel in der Schlussminute mit seinem Tor zum 5:2-Endstand.
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Olympia: Deutschland ohne Chance gegen Finnland
Die deutsche Eishockey Nationalmannschaft hat ihr zweites Spiel mit 0:5 gegen Finnland verloren. Diesmal konnten die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp überhaupt nicht überzeugen. In diesem Spiel zeigte sich die Stärke der Finnen im Powerplay - vier der fünf Tore fielen in Überzahl. Dimitri Pätzold, welcher heute für Thomas Greiss im Tor stand, hatte einen sehr schlechten Tag erwischt. Er agierte sehr nervös und das wirkte sich auf seine Leistung aus - er ließ viel prallen, was die Finnen zu nutzen wussten.
Schon in den Anfangsminuten merkte man, dass es nicht so ein Spiel wird, wie gegen die Schweden vom Donnerstag. Das DEB-Team begann nervös. Die Finnen zeigten sich dagegen sehr druckvoll.
Nach vier Minuten hatte Pätzold einen Schuss von Niskala durch die Schoner rutschen lassen, Tuomo Ruutu drückte den Puck über die Linie. Kurze Zeit später ließ Pätzold wieder ein Puck prallen, Ficenec konnte gerade so noch klären.
Die beste Chance in diesem Drittel für die Deutschen vergab kurz vor der ersten Pause Manuel Klinge, als er am finnischen Keeper Bäckström scheiterte.
Im zweiten Drittel das selbe Bild: Finnland drückte mächtig auf das Tempo, Pätzold war weiterhin unsicher. In der 24. Minute das 2:0 - Timonen drückte den Puck mit einer Kombination aus Schlittschuh und Schläger über die Linie. Erst nach mehrfachen Betrachten sah man, dass es kein Schlittschuhtor war.
Auch in diesem Drittel gab es wenige Chance für Deutschland - um genau zu sagen zwei nennenswerte. Zum einen vergab Jochen Hecht, als er einen Schuss von Korbinian Holzer abfälschte, knapp. Und auch Marco Sturm bekam den Puck nicht am finnischen Goalie vorbei.
Wie es besser geht, zeigte der Gegner. Erneut Timonen war erfolgreich, per Schlagschuss von der blauen Linie - 3:0.
Dabei blieb es im zweiten Drittel.
Im letzten Drittel legten die Finnen noch zwei weitere Treffer nach. Jarkko Ruutu überwand Pätzold, der bereits am Boden lag und traf zum 4:0. Zehn Minuten vor dem Ende erhöhte Pitkänen auf 5:0.
Dimitri Pätzold zeigte aber in diesem Drittel auch noch eine starke Szene, als er gegen Mikko Koivu mit seinem Schoner gerade so noch ein Tor verhinderte. Dabei guckte Pätzold allerdings in die andere Richtung, das macht die Parade noch umso erstaunlicher.
Auch in diesem Drittel gab es wenige nennenswerte Chancen des DEB-Teams. Sven Felski und John Tripp kamen nicht an Bäckström vorbei und somit blieb auch das zweite Spiel ohne deutschen Torerfolg.
Zum Abschluss der Vorrunde trifft das DEB-Team am Sonntag (6:00 Uhr, deutscher Zeit) auf Weißrussland. Das ist noch einmal ein wichtiges Spiel. Dort kann Deutschland seine Position für das Play-Off-Spiel verbessern.
Denn nach der Vorrunde wird eine Tabelle erstellt von den zwölf Teams. Die vier Besten sind direkt im Viertelfinale, die anderen Acht spielen die letzten vier Teilnehmer in einem Play-Off-Spiel aus. Dabei trifft der Fünfte auf den Zwölften, der Sechste auf den Elften, usw.
Sind wir also mal gespannt, auf wen Deutschland im Play-Off-Spiel trifft.
Schon in den Anfangsminuten merkte man, dass es nicht so ein Spiel wird, wie gegen die Schweden vom Donnerstag. Das DEB-Team begann nervös. Die Finnen zeigten sich dagegen sehr druckvoll.
Nach vier Minuten hatte Pätzold einen Schuss von Niskala durch die Schoner rutschen lassen, Tuomo Ruutu drückte den Puck über die Linie. Kurze Zeit später ließ Pätzold wieder ein Puck prallen, Ficenec konnte gerade so noch klären.
Die beste Chance in diesem Drittel für die Deutschen vergab kurz vor der ersten Pause Manuel Klinge, als er am finnischen Keeper Bäckström scheiterte.
Im zweiten Drittel das selbe Bild: Finnland drückte mächtig auf das Tempo, Pätzold war weiterhin unsicher. In der 24. Minute das 2:0 - Timonen drückte den Puck mit einer Kombination aus Schlittschuh und Schläger über die Linie. Erst nach mehrfachen Betrachten sah man, dass es kein Schlittschuhtor war.
Auch in diesem Drittel gab es wenige Chance für Deutschland - um genau zu sagen zwei nennenswerte. Zum einen vergab Jochen Hecht, als er einen Schuss von Korbinian Holzer abfälschte, knapp. Und auch Marco Sturm bekam den Puck nicht am finnischen Goalie vorbei.
Wie es besser geht, zeigte der Gegner. Erneut Timonen war erfolgreich, per Schlagschuss von der blauen Linie - 3:0.
Dabei blieb es im zweiten Drittel.
Im letzten Drittel legten die Finnen noch zwei weitere Treffer nach. Jarkko Ruutu überwand Pätzold, der bereits am Boden lag und traf zum 4:0. Zehn Minuten vor dem Ende erhöhte Pitkänen auf 5:0.
Dimitri Pätzold zeigte aber in diesem Drittel auch noch eine starke Szene, als er gegen Mikko Koivu mit seinem Schoner gerade so noch ein Tor verhinderte. Dabei guckte Pätzold allerdings in die andere Richtung, das macht die Parade noch umso erstaunlicher.
Auch in diesem Drittel gab es wenige nennenswerte Chancen des DEB-Teams. Sven Felski und John Tripp kamen nicht an Bäckström vorbei und somit blieb auch das zweite Spiel ohne deutschen Torerfolg.
Zum Abschluss der Vorrunde trifft das DEB-Team am Sonntag (6:00 Uhr, deutscher Zeit) auf Weißrussland. Das ist noch einmal ein wichtiges Spiel. Dort kann Deutschland seine Position für das Play-Off-Spiel verbessern.
Denn nach der Vorrunde wird eine Tabelle erstellt von den zwölf Teams. Die vier Besten sind direkt im Viertelfinale, die anderen Acht spielen die letzten vier Teilnehmer in einem Play-Off-Spiel aus. Dabei trifft der Fünfte auf den Zwölften, der Sechste auf den Elften, usw.
Sind wir also mal gespannt, auf wen Deutschland im Play-Off-Spiel trifft.
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Freitag, 19. Februar 2010
Olympia: Deutschland morgen früh gegen Finnland
Das DEB-Team triftt in seinem zweiten Gruppenspiel am Samstagmorgen (6:00 Uhr, deutscher Zeit) auf Finnland.
Ich denke, die Deutschen können auch gegen die Finnen ein gutes Spiel zeigen. Die Ansätze gegen die Schweden waren ja schon viel versprechend.
Der Bundestrainer, Uwe Krupp, sagt vor dem Spiel:
„Fakt ist, dass wir gegen Schweden kein Tor geschossen haben und auch keinen Punkt haben - deshalb können und dürfen wir vom Halbfinale auch nicht träumen. Aber wir wollen auch gegen Finnland unangenehm sein, so wie wir das bereits gegen Schweden waren.“
Ich denke, die Deutschen können auch gegen die Finnen ein gutes Spiel zeigen. Die Ansätze gegen die Schweden waren ja schon viel versprechend.
Der Bundestrainer, Uwe Krupp, sagt vor dem Spiel:
„Fakt ist, dass wir gegen Schweden kein Tor geschossen haben und auch keinen Punkt haben - deshalb können und dürfen wir vom Halbfinale auch nicht träumen. Aber wir wollen auch gegen Finnland unangenehm sein, so wie wir das bereits gegen Schweden waren.“
Also, lassen wir uns überraschen und hoffen auf ein gutes Spiel. Auch in dieser Partie sind die Deutschen natürlich wieder krasser Außenseiter. Aber Außenseiter können ja in diesem Turnier, wie die letzte Nacht gezeigt hat, auch etwas reißen.
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Olympia: Kanada und Russland stolpern
Die Schweiz hat die Sensation knapp verpasst, aber dennoch jede Menge Anerkennung geerntet. Sie zeigten eine tolle Leistung gegen Gastgeber und Goldfavorit Kanada und unterlag erst im Penaltyschiessen mit 2:3. Heatley und Marleau brachten die Kanadier mit 2:0 in Führung. Doch die Schweizer, die vor allem bei Kontern gefährlich waren, schlugen zurück. Rüthemann und von Gunten glichen aus, was die Kanadier bestimmt überraschte. Crosby verwandelte den entscheidenden Penalty.
Der überragende Mann des Spiels war - trotz der Niederlage - der Schweizer Torwart Jonas Hiller, welcher 43 Schüssen hielt - überragend. Kanada hat also gemerkt, dass der Weg ins Finale gar nicht so einfach wird, wie vielleicht gedacht.
Die Schweizer haben die Sensation knapp verpasst, die Slowakei hat sie hingegen geschafft. Sie besiegten Russland mit 2:1 n.P. Morozov brachte die Russen in Führung, Marian Hossa gelang der Ausgleich für die Slowaken. Demitra entschied dann im Penaltyschiessen das Spiel und sorgte für lange Gesichter bei der "Sbornaja".
Auch in diesem Spiel ragten die Goalie´s heraus - Halak (Slowakei) hielt 36 Schüsse, Bryzgalov (Russland) 31 Schüsse.
Auch die Russen haben also gemerkt, dass es ein langer, steiniger Weg bis ins Finale wird.
Die USA dagegen haben ihr zweites Spiel gewonnen. Gegen Außenseiter Norwegen gab es ein 6:1 - dabei erwiesen sich die Norwegen aber als ein sehr unangenehmer Gegner. Doch am Ende setzte sich die Klasse der Amerikaner durch. Die Tore erzielten Rafalski (2), Kessel, Kane, Drury und Malone für die USA, Holtet für Norwegen.
Quelle
Der überragende Mann des Spiels war - trotz der Niederlage - der Schweizer Torwart Jonas Hiller, welcher 43 Schüssen hielt - überragend. Kanada hat also gemerkt, dass der Weg ins Finale gar nicht so einfach wird, wie vielleicht gedacht.
Die Schweizer haben die Sensation knapp verpasst, die Slowakei hat sie hingegen geschafft. Sie besiegten Russland mit 2:1 n.P. Morozov brachte die Russen in Führung, Marian Hossa gelang der Ausgleich für die Slowaken. Demitra entschied dann im Penaltyschiessen das Spiel und sorgte für lange Gesichter bei der "Sbornaja".
Auch in diesem Spiel ragten die Goalie´s heraus - Halak (Slowakei) hielt 36 Schüsse, Bryzgalov (Russland) 31 Schüsse.
Auch die Russen haben also gemerkt, dass es ein langer, steiniger Weg bis ins Finale wird.
Die USA dagegen haben ihr zweites Spiel gewonnen. Gegen Außenseiter Norwegen gab es ein 6:1 - dabei erwiesen sich die Norwegen aber als ein sehr unangenehmer Gegner. Doch am Ende setzte sich die Klasse der Amerikaner durch. Die Tore erzielten Rafalski (2), Kessel, Kane, Drury und Malone für die USA, Holtet für Norwegen.
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Donnerstag, 18. Februar 2010
Olympia: Zwei weitere Favoritensiege
In der Gruppe von Deutschland gewann Finnland sein Auftaktspiel gegen Weißrussland souverän mit 5:1. Hagman (2), Jokinen, Filppula und Jarkko Ruutu trafen für die Finnen, Kostitsyn gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer.
Der finnische Trainer nach dem Spiel:
"Für das erste Turnierspiel war das schon ganz gut".
Der finnische Trainer nach dem Spiel:
"Für das erste Turnierspiel war das schon ganz gut".
Zu einem 3:1-Derbysieg kam Tschechien gegen die Slowakei. Es war eine sehr enge Partie, die die Tschechen letztendlich für sich entschieden.
Elias brachte die Tschechen mit 1:0 in Führung. Gaborik glich zu Beginn des zweiten Drittels aus. Jagr und Plekanec sorgten dann mit ihren Toren in den letzten zwei Minuten des Mitteldrittels für den Sieg.
Quelle: www.eishockeynews.de
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Olympia: Stimmen zum Spiel Deutschland vs. Schweden
Die Deutschen waren nach der 0:2-Auftaktniederlage gegen Schweden mit ihrer Leistung zufrieden. Der Bundestrainer Uwe Krupp war sogar hochzufrieden mit seinen Jungs:
„Schweden ist eine Weltmacht im Eishockey, wir wollten ein unangenehmer Gegner sein und das waren wir."
DEB-Torwart Thomas Greiss zollte dem Gegner Respekt:
„Die Schweden haben eine richtig tolle Mannschaft, aber wir haben sehr gut dagegen gehalten. Das war ein guter Auftakt.“
Respekt zollte der schwedische Trainer Beengt-Ake Gustafsson auch dem DEB-Team:
"Das war ein richtig schweres Spiel für uns. Die deutschen haben uns nicht viel Raum gelassen."
Weitere Stimmen vom Spiel findet ihr hier.
Das nächste Spiel bestreitet Deutschland am Samstagmorgen um 6:00 Uhr (deutscher Zeit) gegen Finnland. Auch da werden die Deutschen wieder versuchen, dem Gegner alles abzuverlangen. Vielleicht ist das Glück ja dann mal auf deutscher Seite.
Quelle: http://www.eishockeynews.de/
„Schweden ist eine Weltmacht im Eishockey, wir wollten ein unangenehmer Gegner sein und das waren wir."
DEB-Torwart Thomas Greiss zollte dem Gegner Respekt:
„Die Schweden haben eine richtig tolle Mannschaft, aber wir haben sehr gut dagegen gehalten. Das war ein guter Auftakt.“
Respekt zollte der schwedische Trainer Beengt-Ake Gustafsson auch dem DEB-Team:
"Das war ein richtig schweres Spiel für uns. Die deutschen haben uns nicht viel Raum gelassen."
Weitere Stimmen vom Spiel findet ihr hier.
Das nächste Spiel bestreitet Deutschland am Samstagmorgen um 6:00 Uhr (deutscher Zeit) gegen Finnland. Auch da werden die Deutschen wieder versuchen, dem Gegner alles abzuverlangen. Vielleicht ist das Glück ja dann mal auf deutscher Seite.
Quelle: http://www.eishockeynews.de/
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Olympia: Trotz Niederlage - DEB-Team mit toller Vorstellung
Schade: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat das erste Spiel bei Olympia gegen Schweden mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0) verloren. Eine Niederlage haben zwar alle erwartet, aber das sich die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp so gut schlagen, hätten wohl die wenigsten gedacht.
Im ersten Drittel war es eine ausgeglichene Partie. Beide Teams suchten den Weg zum Tor. Die Deutschen schienen ohne Angst zu sein gegen die NHL-Stars. Diese rieben sich verwundert die Augen, hatten sie es sich doch nicht so schwer vorgestellt. Mit einem achtbaren 0:0 ging es in die erste Pause.
Pech hatte Deutschland zu Beginn des zweiten Drittel´s. In Überzahl verpassten Jochen Hecht und Christian Ehrhoff die Führung, als sie kurz nacheinander Latte bzw. Pfosten trafen.
Wer weiß was passiert wäre, wenn die Jungs von Uwe Krupp tatsächlich das 1:0 erzielt hätten?
In der 25. Minute passierte es dann aber doch - die Schweden gingen in Führung. Sie hatten nach einem Check von Marcel Müller (für mich eine unnötige Strafe, denn der Puck war nicht bei dem Spieler, den Müller checkte) Powerplay. Und in diesem erzielte Öhlund das 1:0 mit einem satten Schuss von der blauen Linie. DEB-Torwart Thomas Greiss reklamierte, dass er von einem Schweden angegangen sei, aber die Schiri´s gaben den Treffer.
Der Treffer gab den "Tre Konors" die nötige Sicherheit, denn fortan wurden sie besser und erarbeiteten sich gute Chancen.
Klasse heraus gespielt war dann das 2:0 durch Eriksson - da hatte Greiss keine Chance.
Im letzten Drittel fanden die Deutschen zunächst keinen Weg, die nun guten Schweden irgendwie unter Druck zu setzen.
Erst in der Schlussphase prüften sie noch ein ums andere Mal den schwedischen Keeper - leider ohne Erfolg.
Deutschland hat sicherlich nach diesem Auftritt viel Anerkennung bekommen - aber gut gespielt reicht halt nicht gegen solche Top-Stars. Da zählen allein Tore. Aber trotzdem war es im Vergleich zur letzten WM eine klare Verbesserung des Teams, was hoffen lässt.
Ich war jedenfalls zufrieden - hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt...
Im ersten Drittel war es eine ausgeglichene Partie. Beide Teams suchten den Weg zum Tor. Die Deutschen schienen ohne Angst zu sein gegen die NHL-Stars. Diese rieben sich verwundert die Augen, hatten sie es sich doch nicht so schwer vorgestellt. Mit einem achtbaren 0:0 ging es in die erste Pause.
Pech hatte Deutschland zu Beginn des zweiten Drittel´s. In Überzahl verpassten Jochen Hecht und Christian Ehrhoff die Führung, als sie kurz nacheinander Latte bzw. Pfosten trafen.
Wer weiß was passiert wäre, wenn die Jungs von Uwe Krupp tatsächlich das 1:0 erzielt hätten?
In der 25. Minute passierte es dann aber doch - die Schweden gingen in Führung. Sie hatten nach einem Check von Marcel Müller (für mich eine unnötige Strafe, denn der Puck war nicht bei dem Spieler, den Müller checkte) Powerplay. Und in diesem erzielte Öhlund das 1:0 mit einem satten Schuss von der blauen Linie. DEB-Torwart Thomas Greiss reklamierte, dass er von einem Schweden angegangen sei, aber die Schiri´s gaben den Treffer.
Der Treffer gab den "Tre Konors" die nötige Sicherheit, denn fortan wurden sie besser und erarbeiteten sich gute Chancen.
Klasse heraus gespielt war dann das 2:0 durch Eriksson - da hatte Greiss keine Chance.
Im letzten Drittel fanden die Deutschen zunächst keinen Weg, die nun guten Schweden irgendwie unter Druck zu setzen.
Erst in der Schlussphase prüften sie noch ein ums andere Mal den schwedischen Keeper - leider ohne Erfolg.
Deutschland hat sicherlich nach diesem Auftritt viel Anerkennung bekommen - aber gut gespielt reicht halt nicht gegen solche Top-Stars. Da zählen allein Tore. Aber trotzdem war es im Vergleich zur letzten WM eine klare Verbesserung des Teams, was hoffen lässt.
Ich war jedenfalls zufrieden - hat sich das frühe Aufstehen doch gelohnt...
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Mittwoch, 17. Februar 2010
Olympia: DEB-Team zum Auftakt gegen Schweden
Heute Nacht um 01:30 Uhr (deutscher Zeit) bestreitet die Deutsche Eishockey Nationalmannschaft ihr Auftaktspiel gegen Olympiasieger Schweden. Dabei sind die Jungs von Bundestrainer Uwe Krupp natürlich krasser Außenseiter.
Im Tor wird Thomas Greiss stehen.
Das Ziel der Deutschen wird sicherlich sein, so lange wie möglich ohne Gegentor zu bleiben und Fehler zu vermeiden. Was natürlich gegen die Schweden, gespickt mit zahlreichen NHL-Stars, nicht einfach wird.
Bundestrainer Uwe Krupp dazu:
"Wir sind natürlich krasser Außenseiter. Wir werden kompakt und mit möglichst wenig Fehlern gegen diese Offensivmaschine spielen müssen."
Na dann lassen wir uns doch mal überraschen, was für ein Spiel es wird. Hoffentlich endet es nicht in einem Debakel für das DEB-Team.
Quelle
Im Tor wird Thomas Greiss stehen.
Das Ziel der Deutschen wird sicherlich sein, so lange wie möglich ohne Gegentor zu bleiben und Fehler zu vermeiden. Was natürlich gegen die Schweden, gespickt mit zahlreichen NHL-Stars, nicht einfach wird.
Bundestrainer Uwe Krupp dazu:
"Wir sind natürlich krasser Außenseiter. Wir werden kompakt und mit möglichst wenig Fehlern gegen diese Offensivmaschine spielen müssen."
Na dann lassen wir uns doch mal überraschen, was für ein Spiel es wird. Hoffentlich endet es nicht in einem Debakel für das DEB-Team.
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Olympia: Favoritensiege zum Auftakt
Das olympische Eishockey Turnier hat ohne Sensation begonnen - die Favoriten setzten sich erwartungsgemäß durch.
Den Auftakt machten die USA, welche die Schweiz mit 3:1 besiegten. Kurz vor der ersten Pause erzielte Ryan das 1:0 für die Amerikaner, die zuvor schon gute Chancen ausgelassen hatten. Im zweiten Drittel legten Backes und Malone nach - 3:0.
Die USA hatten fortan weitere gute Chancen, doch sie scheiterten desöfteren am Schweizer Schlussmann Jonas Hiller. Auch die Schweizer hatten ihre Chancen, doch auch sie scheiterten am Torwart - Ryan Miller stand bei den US-Boys im Tor.
Wick erzielte zehn Minuten vor dem Ende des Spiels den 1:3-Ehrentreffer.
Auch Gastgeber Kanada gewann sein Auftaktspiel - allerdings hatten sie nicht so einen schweren Gegner wie die USA. Gegen Norwegen hieß es am Ende 8:0. Dabei stand es nach 20 Minuten noch 0:0.
In der 23. Minute brach dann der Bann - Iginla hatte das 1:0 erzielt. Nun lief es fast von selbst. Heatley und Richards legten noch im Mitteldrittel nach. Nach dem Getzlaf im letzten Drittel auf 4:0 erhöhte, ließ sich der norwegische Torwart auswechseln. Doch sein Vertreter musste auch noch viermal hinter sich greifen. Heatley und Iginla mit ihrem zweiten Tor sowie Perry und Superstar Nash schraubten das Ergebnis auf 8:0 hoch.
Ebenfalls acht Tore schoss Russland in seinem Auftaktspiel. Gegen Lettland gewann die "Sbornaja" mit 8:2. Zaripov, Radulov, Ovechkin und Malkin schossen Russland mit 4:0 in Front, ehe der Krefelder Vasiljevs auf 1:4 verkürzte. Ovechkin, Zaripov und Kovalchuk brachten die Russen dann mit 7:1 in Front. Nach Ankipan´s Ergebniskosmetik setzte Morozov den Schlusspunkt mit dem Tor zum 8:2.
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Den Auftakt machten die USA, welche die Schweiz mit 3:1 besiegten. Kurz vor der ersten Pause erzielte Ryan das 1:0 für die Amerikaner, die zuvor schon gute Chancen ausgelassen hatten. Im zweiten Drittel legten Backes und Malone nach - 3:0.
Die USA hatten fortan weitere gute Chancen, doch sie scheiterten desöfteren am Schweizer Schlussmann Jonas Hiller. Auch die Schweizer hatten ihre Chancen, doch auch sie scheiterten am Torwart - Ryan Miller stand bei den US-Boys im Tor.
Wick erzielte zehn Minuten vor dem Ende des Spiels den 1:3-Ehrentreffer.
Auch Gastgeber Kanada gewann sein Auftaktspiel - allerdings hatten sie nicht so einen schweren Gegner wie die USA. Gegen Norwegen hieß es am Ende 8:0. Dabei stand es nach 20 Minuten noch 0:0.
In der 23. Minute brach dann der Bann - Iginla hatte das 1:0 erzielt. Nun lief es fast von selbst. Heatley und Richards legten noch im Mitteldrittel nach. Nach dem Getzlaf im letzten Drittel auf 4:0 erhöhte, ließ sich der norwegische Torwart auswechseln. Doch sein Vertreter musste auch noch viermal hinter sich greifen. Heatley und Iginla mit ihrem zweiten Tor sowie Perry und Superstar Nash schraubten das Ergebnis auf 8:0 hoch.
Ebenfalls acht Tore schoss Russland in seinem Auftaktspiel. Gegen Lettland gewann die "Sbornaja" mit 8:2. Zaripov, Radulov, Ovechkin und Malkin schossen Russland mit 4:0 in Front, ehe der Krefelder Vasiljevs auf 1:4 verkürzte. Ovechkin, Zaripov und Kovalchuk brachten die Russen dann mit 7:1 in Front. Nach Ankipan´s Ergebniskosmetik setzte Morozov den Schlusspunkt mit dem Tor zum 8:2.
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Montag, 15. Februar 2010
Pech für Nürnberg und Norwegen
Die Thomas Sabo Ice Tigers müssen für den Rest der Saison auf Stürmer Morten Ask verzichten. Er zog sich bei einem Vorbereitungsspiel der norwegischen Nationalmannschaft eine schwere Schulterverletzung zu.Dadurch fällt er auch für die Olympischen Spiele aus.
Das ist mit Sicherheit ein schwere Schlag für die Ice Tigers und auch für das norwegische Nationalteam. Denn bei beiden Mannschaften spielt er eine wichtige Rolle. Mal sehen, wie die Norweger den Ausfall von Ask bei Olympia und Nürnberg den Ausfall in der entscheidenden Phase in der DEL verkraftet.
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